Archiv für den Monat: Dezember 2011

Irgendwie kommt aus Kassandra Sieker mehr Wahrheit…

Damit macht der Boulevard in der Niedernstraße auf:

… und das läßt TNS Emnid-Schöppi als „Orakel von Sieker“ via Westfalen-Blatt verlautbaren:

So verunsichert wie derzeit sind die Deutschen schon lange nicht mehr gewesen. Zu diesem Ergebnis kommt das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid. „Lange existierende Grundlagen brechen zusammen“, sagte Geschäftsführer Klaus Peter Schöppner gegenüber dem Bielefelder „Westfalen-Blatt“ (Silvesterausgabe). Dazu gehöre der Glaube an eine bessere Zukunft der eigenen Kinder. Außerdem trauten die Deutschen dem Staat mit Blick auf 2012 immer weniger zu. „Sie rechnen mit einem schwachen Staat, der nicht mehr regulativ eingreifen kann“, betont Schöppner. Daher kippe die Stimmung von Optimismus in Richtung Unsicherheit. Um diesen Trend abzuwenden bräuchte es „ein einheitliches Wertesystem, was wir gerade nicht haben“, sagte Schöppner.

Guten Rutsch!

Kuchen versüßt in der Metropole alles

Jetzt, wo die SALE-Ströme durch die wundersame Metropole zwischen den Teutohügeln ziehen und die grandiose Architektur der Bahnhofstraße die Kulisse bildet zur Jagd auf Billiges, ist es an der Zeit, die Metropole zu loben. Wo sonst wurden so viele Randzeichen der Weltgeschichte gesetzt. Wo sonst entstanden so viele nicht gesetzte Kommata der Großen, Mächtigen dieser Welt auf ihrer rasenden Fahrt den Bielefelder Berg hoch. Wo sonst kann man sich rühmen die Blitzerkönige der Nation zu sein? Hermann hatte damals bei seinem Schlag gegen die Römer eher Detmold oder das Niedersächsische im Blick. Das Gemeinwesen an der reißenden Lutter hatte auf seiner Agenda der germanischen Hauptstädte noch keinen Platz. Zumal die Herren von der Borgholzhausener Ravensburg eher von oberhalb der B 68 dieses Städtchen regierten. Heute pilgern Heerscharen von Architekten aus aller Welt hier her, um das letzte gut erhaltene Denkmal flachen Baues mit Reminiszenzen an den Baustil der vergangenen DDR zu bewundern.

Wäre der Zauber dieser einmaligen Stadt nicht schon gebaut, man müßte es als Uneso-Weltkulturerbe in Disneyland neu erstehen lassen. Mit Kuchen vom Kraume.

Abgefressen? Noch lange nicht

Bettina, das blonde Ehegespons und „erste Lady des Staates“ soll also laut Kolportagen im Web Herren erfreut haben. In Hannover. Wo nach Messeende heimlich die Bären mit den Herren abgehen. Wenn wir uns was nicht vorstellen können, dann das. Wie sollte eine Pressereferentin des Continental-Konzerns in Hannover unter so vielen geilenlustigen Herren so lange unerkannt bleiben? Wo sie doch dann mit dem Begünstigten Christian W. liiert war und die abgediente aus dem Weg geliebte Ehefrau aus Osnabrück „ersetzte“. Oder können wir uns das Undenkbare im geheimnisvollen Großburgwedel nordöstlich von Hanni nur nicht vorstellen? Immerhin beherbergt Niedersachsens Hauptstadtklüngel auch sowas wie Ferressens Maschi. Und wenn wir dann mal zurückdenken an die kleine Stadt mit G. nebenan. Was da so alles lief…..

Andersrum: so stille, blasse Staatsmänner aus der provinziellen Stadt des westfälischen Friedens….. na ja…

Stellt Euch vor …..

…. das Verwaltungsgericht Münster hätte einfach mal gesagt, „Naziaufmarsch am Heiligabend in Bielefeld“ geht nicht. Da hätten 68 braune Socken an der wunderschönen Metropole noch Harsewinkel weiterfahren müssen. Linke Steinewerfer – ja, die gab es auch – hätten die Steine im Gleisbett liegen lassen müssen und ein paar tausend Bürger hätten mit einer ganz „normalen“ Demo gegen den rechten Mob demonstriert.

So aber hatten die Gazetten ganze Bataillone von Zeilenschindern in Stellung gebracht und hofften, das es Schlagzeilenträchtig „knallt“. So müssen sie sich mit Bildern und Berichten von verunfallten Autos über die Feiertage begnügen.

Demokratie und darüber berichten geht sicher auch anders……

Weihnachten

Weihnachten feiern alle. Salafisten, Kommunisten, Adventisten und andere Statisten im Weltentheater. Nur anders. Denn für jede Kultur, Religion usw. gehört einfach eine Zeit im Jahr dazu, wo es heißt, sich zu besinnen. Darüber nachzudenken, warum die Welt so ist wie sie ist. Nachzudenken, daß es keine perfekte Welt und eine “kranke” Mutter Erde gibt, die es zu retten und zu verbessern gilt.

Die sonst nur am Rande oder oberflächlich behandelte, bzw. zum (grauen) Alltag gewordene Familie im Kreise zu versammeln und den Zusammenhalt und Zusammengehörigkeit zu pflegen. Manche Freundschaft wird geknüpft, das Vergangene analysiert und Folgerungen gezogen für das neue Jahr.

Wer Weihnachten im Ausland feiert, in einem anderen Kulturkreis neue Bräuche und Sitten kennen lernt, kann sich glücklich schätzen, daß festgestellt wird, daß unabhängig von Hautfarbe, Sprache, vom immer noch nicht ganz gleichgestellten Geschlecht die Menschheit auf einem Planeten alle gleich sind. Daß Terror, Krieg und Nöte auch im neuen Jahr immer noch existent und daß um Frieden, Solidarität, Freundschaft und Völkerverständigung immer und immer wieder ein neuer Kampf geführt wird. Und wie das Ergebnis am Ende auch aussehen mag:

Es steht in jedem Falle dort das Fest der Liebe.

Afrikaans: Geseende Kerfees!
Albanisch: Gëzuar Krishlindjet!
Apache: Gozhqq Keshmish!
Arabisch: I’D Miilad Said!
Aragonese: Nabidà!
Armenisch: Shenoraavor Nor Dari!
Asturisch: Bones Navidaes!
Bandang: Mbung Mbung Krismie!
Bengalisch: Shuvo Baro Din!
Bislama: Mi wisim yufala eerywan one gutfala Krismas!
Bretonisch: Nedeleg laouen!
Bulgarisch: Vasel Koleda!
Chaha (Äthiopien): Bogem h n mh m!
Cherokee: Danistayohihv!
Cheyenne: Hoesenestotse!
Dänisch: Glædelig Jul!
Deutsch: Fröhliche Weihnachten!
Englisch: Merry Christmas!
Eskimo: Jutdlime pivdluarit!
Esperanto: Gajan Kristnaskon!
Estnisch: Rõõmsaid Jõulupühi!
Faroer: Gledhilig jól
Finnisch: Hyvää Joulua!
Flämisch: Zalig Kerstfeest!
Französisch: Joyeux Noël!
Friaulisch: Bon Nadâl!
Friesisch: Noflike Krystdagen!
Georgisch: Gilotsavt Krist’es Shobas!
Griechisch: Kala Christougenna!
Hausa: Barka da Kirsimatikuma!
Hawaiianisch: Mele Kalikimaka!
Hebräisch: Mo’adim Lesimkha!
Herero: Okresmesa ombwa!
Hindi: Shubh Naya Baras!
Holländisch: Vrolijk Kerstfeest!
Indonesian: Selamat Hari Natal!
Irisch: Nollaig Shona Dhuit!
Iroquois: Ojenyunyat Sungwiyadeson homungradon nagwutut!
Italienisch: Buon Natale!
Japanisch: Shinnen omedeto!
Javanesisch: Sugeng Natal!
Jiddisch: Gute Vaynakhtn!
Kantonesisch: Seng Dan Fai Lok!
Katalonisch: Bon nadal!
Kirundi: Noeli Nziza!
Kom (Kamerun): Isangle Krismen!
Korsisch: Bon Natale!
Krio: Appi Krismes!
Kroatisch: Sretan Bozic!
Kurdisch: Seva piroz sahibe!
Ladinisch: Bon Nadel!
Lakota: Wanikiya tonpi wowiyuskin!
Lettisch: Prieci’gus Ziemsve’tkus!
Littauisch: Linksmu Kaledu!
Luganda: Amazalibwa Agesanyu!
Luxembourgeois: Schéi Krëschtdeeg!
Malaysisch: Selamat Hari Natal!
Maltesisch: Nixtieklek Milied tajjeb!
Makassar: Salama’ Natal!
Mandarin: Kung His Hsin Nien!
Manx: Nollick ghennal!
Maori: Kia orana e kia manuia rava!
Mazedonisch: Streken Bozhik!
Monégasque: Festusu Natale!
Ndogo: Esimano olyaKalunga gwokombandambanda!
Nepali: Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva!
Norwegisch: God Jul!
Palauanisch: Ungil Kurismas!
Polnisch: Wesolych Swiat!
Portugiesisch: Boas Festas!
Quechua: Sumaj kausay kachun Navidad ch’sisipi !
Rapa-Nui: Mata-Ki-Te-Rangi!
Rätoromanisch: Bella Festas daz Nadal!
Roma: Bachtalo krecunu Thaj!
Rumänisch: Craciun fericit!
Russisch: Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!
Sámi: Buorit Juovllat!
Sardinisch: Bonu nadale!
Schottisches Gaelisch: Nollaig chridheil!
Schwarzfuß: I’Taamomohkatoyiiksistsikomi!
Schwedisch: God Jul!
Schwyzerdütsch: Schöni Wienacht oder E guëti Wiënachtä!
Serbisch: Sretam Bozic!
Sizilianisch: Bon Natali!
Slowakisch: Vesele Vianoce!
Slowenisch: Vesele bozicne praznike!
Spanisch: Feliz Navidad!
Suaheli: Krismas Njema Na Heri!
Tagalog: Maligayang Pasko!
Tahitisch: Ia ora i te Noera!
Thai: Suksan Wan Christmas!
Tschechisch: Prejeme Vam Vesele Vanoce!
Ukrainisch: Veseloho Vam Rizdva!
Ungarisch: Kellemes Karacsonyiunnepeket!
Vietnamesisch: Chuc Mung Giang Sinh!
Walisisch: Nadolig LLawen!
Weißrussisch: Winshuyu sa Svyatkami!
Yupik/Sibirisch: Quyanalghii Kuusma!
Zulu: Sinifesela Ukhisimusi Omuhle!

http://www.simfy.de/artists/16751-Tom-Astor/albums/548928-Country-Weihnachten-Mit-Tom-Astor/tracks/14521371-Weihnachten-wolln-wir-feiern-Go-Tell-it-on-the-Mountains?locale=en

Heiligabend. 12:18 Uhr…..

12:18 Uhr. Das ist die Ankunftszeit der Eurobahn auf dem Ostbahnhof der Metropole. In ihr sitzen ein paar Dutzend Nazi-Demonstranten, deren „Aufmarsch“ das Verwaltungsgericht Münster bekanntlich erlaubt hat. Ein paar Tausend Gegendemonstranten „Bündnis ggen rechts“ werden Trachtenweg, Huberstraße, Heeper Straße und AJZ, die Aufmaschzone des Neonazis säumen. Ein Schauspiel, das man seitens des Gerichtet sicher hätte vermeiden können….

Der Merkel-Clone

„… und ist der Ruf erst ruiniert, betet es sich völlig ungeniert“. Christian, der Eiserne, Amtsbeschädiger, der Freund „hochgestellter“ Drückerkönige, Schrotthändler und sonstigen „Eliten“ dieses Landes, zeigte wohl offensichtlich bei seiner Weihnachts“ansprache“, was er von Chefin Angela gelernt hat. Selbst die Handhaltung stimmt. „Lügen mit der Rhombe“ ist in Kreisen der Templiner Rouladenbraterin gang und gäbe.

Na, macht das nicht stolz?

Die Armut geht auch in Zeiten guter Konjunktur nicht zurück. Rund zwölf Millionen Menschen sind armutsgefährdet, das sind 14,5 Prozent der Bevölkerung.

Aus dem aktuellen Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Fröhliche Weihnachten 🙁 Bei Kanzlers soll es gespendete Gans geben.

„Drei Liter“ an Heiligabend. In Horst Wessels Tradition.

Mit Eilbeschluss von Mittwoch hat das Verwaltungsgericht Minden dem Eilantrag des Neonazis Sven Skoda fast in allen drei Punkten stattgegeben:
So sei das Verbot, in Blöcken, Rotten, Zügen und Reihen zu marschieren, laut Mitteilung des Verwaltungsgericht nicht aufrecht zu erhalten gewesen. Auch das Verbot, nationalsozialistischen Propagandajargon zu verwenden, wurde von der 11. Kammer des Gerichts gekippt.
….schreibt die NW heute zum Beschluß des Verwaltungsgerichtes Minden.

So, nun stell Dir mal vor – kannste? – Du stellst Dich am 24. Dezember mit einem Megaphon auf den Alten Markt. Genau neben den Puddingbrunnen und brüllst in Dein Ding: „Nazis raus. Nazis raus. Nazis raus“. Was meinste, wie schnell die dunkelblau gewandeten Ordungshüter zur Stelle sind und Dich wegen „Ruhestörung“ abschleppen. Nazis dürfen das am Heiligabend. In Springerstiefeln. Horst Wesser – hier wohlbekannt – intonierend. Aber vieleicht haben die Mindener Richter ja eine andere Auffassung von „Drei Liter“ (Synonym im 3. Reich für „Heil H……“)

FAZIT

Christian Wulff hat es getan. Tun wir es auch. Ein Resümee des Jahres dieser herrlichen Metropole an der Autobahn A2. Diesem Rothenburg ob dem Teuto. Diesem städtebaulichen Kleinod mit seinen Zeugnissen großer Vergangenheit und Kessellbrinkschem Zuschnitt. Das Amerikahaus kriegt dank der Großzügigkeit der Stadt endlich wieder Vorteile für den Inhaber. Der Kesselbrink wird zum Panzerübungsplatz für Marktbeschicker umgebaut. Die Haltestelle bei Dürkopp ist immer noch in der Diskussion. Ulli aus Deppendorf hat noch seinen Job und es tost sich so dahin am grünen Saum von Hermanns Wald. Sonst noch was? Ach ja. Die reißende Lutter fließt wie eh und je. Hans-Rudi haut immer noch die Events raus und die NW macht jetzt in unbesuchten Messen.

Der Weihnachtsmann, der den Beruf verfehlt hat

Erstaunlich, wie schnell ein Präsident in die Kritik geraten kann, nachdem erst einmal gewählt. Es läßt sich freilich nicht von der Hand weisen, daß Christian Wulff dieses Amt nur antreten konnte, damit die Kanzlerin einen parteiinternen Gegner los wird und der Mythos der Alternativlosigkeit von Frau Dr. Merkel erhalten bleibt.

Die Weihnachts- und Silvesteransprachen von Präsident und Kanzler haben sich mittlerweile erübrigt, da vom Inhalt her immer das selbe. Beinahe wie Goebbelssche Durchhalteparolen in einem System, in dem die führende Köpfe entartet, wenige alles und viele nichts haben. Auch wenn man an solch besonderen Tagen gerne zu Hause ist, als Repräsentant und als Politikrichtlinienbestimmer der Nation hat man Live zum Volke zu sprechen und nicht als Aufzeichnung. So fehlt nämlich die letzte und entscheidende persönliche Note der Angelegenheit. Das Herr Wulff von seiner aktuellen Affäre nichts sagt, kann man gleichwohl nachvollziehen. Wer will die Heilige Nacht mit negativen Aussagen erfüllen?

Es ist jedoch erschreckend, wenn man feststellt, daß die Kreditgeschichte nicht der erste Skandal ist, in den der Bundespräsident verwickelt ist.

Erst der Pogromvergleich von November 2008, wofür er zahlreiche Kritik vom Zentralrat der Juden einfahren mußte, 1 Jahr später die Flugticketaffäre. Zum Sommerinterview mit dem ZDF ließ er sich die Reise nach Norderney möglicherweise durch Steuergelder finanzieren, Diätenerhöhungen in Niedersachsen und nun die Kreditaffäre.

Es stellt sich nun also die Frage, ob Herr Wulff als Präsident überhaupt noch tragbar ist. Kann man so einen überhaupt noch ins Ausland senden?

Da sollte man sich überlegen, ob man nicht die 2-Amtszeitenbegrenzung aufhebt und wieder Professor Dr. Köhler wiederkommt oder Herr Gauck. Bei beiden sind Ehrlichkeit, Staatstreue und nobler Charakter noch gänzlichst vorhanden.

Seis drum, wir werden sehen, wie es nach Weihnachten weiter geht. Merry Christmas.

http://www.juzp.net/9qFma7Nbe88MR

Selbst das Westfalen-Blatt mault über Krischan

Erstaunlich, wenn ein Blatt, wie das Westfslen-Blatt so gar nicht über den eigentlich aus „ihrem“ Lager stammenden kritik- und abstandslosen
Bewunderer der schmierigen Maschmeyers & Co. zujubelt:

»Besser die Wahrheit«. So heißt ausgerechnet das Buch, in dem der damalige niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff sein politisches und privates Leben beschrieb. Fast 43 000 Euro hat sein befreundeter Unternehmer Carsten Maschmeyer während des Landtagswahlkampfes 2008 in die Anzeigenkampagne für das Buch investiert. Es fällt schwer zu glauben, dass Christian Wulff davon nichts gewusst haben soll.

Ein Kredit in Höhe von 500 000 Euro sowie Urlaubsaufenthalte in den Villen befreundeter Unternehmer sind weitere Vorgänge, die rechtlich einwandfrei sein mögen, moralisch aber bedenklich sind. Auch wenn die wesentlichen Vorwürfe Wulffs Zeit als Ministerpräsident betreffen und sie nicht direkt seine Amtsführung als Staatsoberhaupt berühren, wirft die fragwürdige Nähe zu den Reichen ein schlechtes Licht auf den Politiker Wulff. Eine persönliche Erklärung mit vollständiger Aufklärung ist bislang ausgeblieben. Umso mehr darf man auf die Weihnachtsansprache gespannt sein.

„Wir brauchen einen unbefangenen Bundespräsidenten.« Diese Worte stammen von Christian Wulff. Er kritisierte damit den damaligen Bundes- präsidenten Johannes Rau, der im Jahr 2000 wegen einer Flugaffäre unter Druck stand. Ein Jahr zuvor sah Wulff in dem Verhalten des ehemaligen Ministerpräsidenten Gerhard Glogowski ein »Problem für die Würde des Amtes«. Der SPD-Politiker musste sich wegen einer Vorteilsannahme verantworten. Später trat er zurück. Christian Wulff hat die Nähe zur Geschäftswelt gesucht und gefunden. Im Umgang mit vermögenden Unternehmern profitierte er von seiner politischen Position.

Der Bundespräsident ist der höchste Repräsentant des Landes. Er sollte als Vorbild dienen und über alle moralischen Zweifel erhaben sein. Er muss den moralischen Zeigefinger heben, wenn die guten Sitten und Gebräuche nicht eingehalten werden. Wie will Wulff dieser ihm übertragenden Verantwortung künftig gerecht werden? Die Sondersitzung des Ältestenrats ist ergebnislos beendet worden. Das ist keine Überraschung. Vielmehr ist jetzt wichtig, dass der Bundespräsident sich fragen muss, ob er derart belastet noch die moralische Autorität und Glaubwürdigkeit hat, die er braucht, um sein Amt auszufüllen.

Es ist Christian Wulff zu wünschen, dass er den Mut hat, die richtige Entscheidung zu treffen. Für sich und das hohe Amt.

Die Kotztüten von Air Berlin halten wir ebenso bereit wie den von SAT 1 mit Moderator Kerner in Echtzeit übertragenen „Gang nach Canossa“ von Bettina. Sponsored von AWD-Maschmeyer.

Wulff verliert die letzten Geißlein

Man muß sich angesichts der immer neuen Enthüllungen über die Machenschaften des ehemals kleinen Osnabrücker Staranwaltes und jetzigen Inhabers eines offensichtlich den Herrn von jenseits des Teuroburger Waldes überfordernden Gatten einer in Hannover als „geltungssüchtig“ verschrienen blonden Ricke nicht mal mehr wundern. Gasgerd hatte ja schon die Nähe von schmierigen Typen a la Maschi gesucht. Warum sollte Christian der Farblose da nachstehen? Und die Antwort auf die alte Frage, „Warum gehen nur im realen Leben ziemlich Unfähige in die Politik?“ wird jeden Tag neu beantwortet. Weils da reichlich Schmiermittel gibt und Ämter für kleine Geister. Meinetwegen. Aber als blasser Wichtigtuer und von seltsamen „Freunden“ Umgebener der Masse der Bevölkerung den Spiegel vorhalten zu wollen, das sprengt jeden Rahmen.

Spar Dir die verlogene TV-Weihnachtsandacht Christian! Angela „IM Erika“ reicht schon.

Diese abgefressene Maisstange aus dem präsidialen Haushalt soll auf einer Verbindungsstraße zwischen der Glitzermetropole und Osnabrück gefunden worden sein. Bettina W. habe sie beim Empfang eines hiesigen altes Freundes des Bundespräses bei der Übernahme eines kleinen finanziellen Schmankerls mitgehen lassen. „So sparen wir Haushaltsgeld“ meinte die beste Freundin von Stefanie zu G., die das allerdings meist eleganter per copy & paste und reichen Wissen um die Einbringung fremden geistigen Eigentums in angeblich eigene Werke habe.

Unsere Nachbarn wollen es nicht mehr krachen lassen…

Soso. Die meisten Städte und Gemeinden im schönen Niedersachsen wollen Silvesterknallerei verbieten oder aus den historischen Stadtmauern drängen. Ob die Angst haben, es nähme beim Rücktritt des blassen Mannes aus Osnabrück auf dem Präsidentensessel überhand? Die flotte Tattoodame Bettina an seiner Seite hätte da sicher klasse Ideen. Vielleicht baut sie ihn wie Karl-Theodors „Ghostwriterin in Innocence“ zum Märchenprinz auf: „Der Wulff und die sieben Geißlein bauen ein Häuschen. Wer spendet?“. Ist es nicht ungeheurlich? Wir hetzen immer wieder und beschädigen das hohe Amt des blassen Herrn 🙂 (Sagt der komische Generalsekretär der CSU). Erinnert stark an „Biedermann und die Brandstifter“. Schuld ist nicht der, der den Brand legt sondern der, der die Feuerwehr gerufen hat.

ARMinia siegt bei VfB Stuttgart II mit 5:2

…nicht schlecht. Aber vergessen wir darüber nicht, daß der SC Paderborn in Düsseldorf den Spitzenreiter der Liga 2 geschlagen hat und auf Aufstiegskurs in Lia 1 ist. Der Stadiontausch Alm gegen A33-Blechkästchen rückt näher. Der NW-Ticker funktionierte (fast) reibungslos.

Was der Denker so denkt

Der Rodische Denker vor der Bielefelder Kunsthalle kommt nicht mehr aus dem Denken heraus. Jetzt haben die Insassen des schildaesken Rathauses am Niederwall getagt und „sperren sich nicht gegen ein neues Shoppingzentrum“ als Passage von der Stresemannstraße zum Kesselbrink. Die City-Passage wollen sie nicht erweitert wissen. Die wäre „zu dominant für den Ortskern“.

Der Denker denkt so vor sich hin und murmelte der vorbeihastenden Donna Lüttchen zu: „Würden se doch erstmal den Mist aufräumen, der da so an Passagen in der Stadt hockt“. Ach, wo kommen wir denn da hin. Dann wäre der Ortskern ja noch „dominanter“.

Hasch mich. Der Jahnplatz kriegt nen Orangenhain.

Tolle Schäuble-Idee: Sparer enteignen

Plant Finanzministerium Enteignung deutscher Sparer?

Nö, das ist nicht die Ausgeburt ohnehin schon von Natur aus anders geformter Hirne. Das scheinen unsere Angestelten in Berlin tatsächlich zu planen. Wer mehr wissen will, wie der Coup der Mafia ablaufen soll, clickt mal hierhin. Wer nicht erklären kann, was er mit 100.000 DM im Koffer gemacht hat und wer als Präsident eine Schmonzette von einer halben Million als „Lappalie“ abtut, dem fallen noch ganz andere Sachen ein.

Das Zittern der gelben Boygroup

Milchgesicht Lindner abgetreten. Unser OWL-Schäffler zeigt Röschen Rösler weiter die liberalen Zähne. Eine überflüssige Parei demontiert sich final selbst. Müssen wir Mitleid haben? Nein. Was Guido die Westerwelle mit Klientelbedienung einst großmäulig begonnen, schaffen jetzt die Jungs endgültig. Wenn man keine Inhalte mehr hat und Genscher & Co. aus heutiger Sicht einer ganz anderen Partei angehörten, was will man da noch als „Regierungspartei“? Aber nicht vergessen. Fällt die gelbe Front, fällt „Mutti“ mit. Die SPD steht ja schon bereit, sie wieder aufzuheben….

Stehen wir Christian bei

Ach Christian, Du Osnabrücker Eiche der deutschen Moral. Du „höchste Instanz im Staat“. Freunden gibt man eigentlich ein Küßchen, sagt die Werbung. Wir haben grad nur ein Snickers bei der Hand. Nun geht Küsschen nicht bei Sitzenden auf dem deutschen Präsidententhron. Auch wenn sie „wech kommen“ aus der Nachbarstadt hinter dem Teuto, Lila Osnabrück. Und die holde Gattin des Gesalbten modisch geTattooted ist. Da hatte der Christian, als er noch nicht von Ostdeutschlands Stolz, der phantastisch-einfältigen Angela M. ins Präsidialhäuschen Bellevue abgeschoben worden war, Liquiditätsprobleme und es fehlte Kohle. Wegen Scheidung von seiner Ex-Holden. Komisch. So ein Minipräses eines Bundeslandes wie Niedersachsen wird doch recht gut entlohnt. War der Gute aus Osnabrück damals etwa unbonibel? Flugs bot die Gattin eines als „windig“ bezeichneten Millionärsfreundes aus der „Szene“ eine halbe Mio. an, die angelegt sein sollten. Da sie nicht wußten, wohin damit gaben sie Christian die Kohle und bekamen eher unübliche Zinsen dafür. Damit baute dann der Präsidentensoftie seiner Bettina ein Nestchen und erzählte nichts davon vor dem wißbegierigen Landtag. Der haute dem ins höchste Amt Abgeschobenen nämlich grad eine Lustreise mit Air Berlin ins Häuschen eben jenes windigen Paares um die Ohren. Purer Neid. Nichts als purer Neid.

Christian, die „oberste moralische Instanz“, lernte daraus aber nichts. Aber ehemaligen Nachbarn und jetzt Höchstinstanzlern muß man helfen. Auch wenn sie der Partei mit dem hohlen „Hohen C“ im Namen angehören. Sammeln wir für Christian W. und Bettina. Und das mit dem windig, das probierte ja auch ein Typ aus kleinsten lippischen Verhältnissen aus. Der mit dem „lupenreinen Demokraten“ als Freund, dem der Knüppel arg locker sitzt. Der mit der Nähe zum Oberdrücker der Nation, einem gewissen Maschi vom hannöverschen Maschsee.

Misereor fürs Bundespräsidialamt. „Neues aus der Anstalt“ ZDF hatte des Thema übrigens auch. Neben dem gesalbten Stoffräuber aus dem Fränkischen, einem gewissen Gutti. Der Herr müßte tonnenweise Hirn auf diese Mischpoke abwerfen, aber die Lager sind ziemlich leer.

3. Advent … Zeit der kollektiven Besinnlichkeit


Wie aus gut informierter Quelle zu erfahren war, rufen hellhörige Anwohner schon mal die Polizei, wenn an einer
Getränkebude eine Stunde VOR Ende des Weihnachtsmarktes die Gäste fröhlich kommunizierend zugange sind,
hören aber nichts, wenn NACH dem Ende des Weihnachtsmarktes und bei eingekehrter Ruhe in der Fußgängerzone
Verkaufsstände aufgehebelt und ausgeraubt und Scheiben eingeschlagen werden …