Archiv für den Monat: November 2011

Was sind wir für eine Gesellschaft?

Es werden Menschen zu unwürdigen und unterbezahlten Arbeiten gezwungen! Europa steht kurz vor dem Zusammenbruch! Aber wir haben nichts besseres zu tun, als über einen Guttenberg zu diskutieren! Sind wir so blöd, oder wollen wir es einfach nicht wahrhaben? Warum haben so viele Menschen keine Zivilcourage und verbergen ihre wirkliche Meinung? Haben wir Angst das bisschen, was uns die anderen zugestehen zu verlieren? Wenn wir uns nicht wehren, werden wir eh alles verlieren. Auch die Freiheit, die ja eh schon viele nicht mehr haben. Wie Ronald Blaschke sagt: „Hartz IV ist offener Strafvollzug!“ Und die noch Erwerbsarbeit haben lassen sich alles gefallen um nicht dahin zu kommen. Ist das Freiheit?

Olafs brüllende Creme

Immer wenn Weihnachten kommt, werden die Schritte der Mitmenschen langsamer, die anfangs der Niedernstraße im milden Schein der Hans-Rudi-Lichter das Etablissement von Olaf ansteuern. Sie bestellen da ihre ganzen Gänse, abgefellten Häschen und jene brüllende Creme, die aus Zucker gemacht wird. Wir hatten das ja schon mal vor langer Zeit hier thematisiert. Heissa, das gibt einen Weihnachtsschmaus.

Immer wieder faszinierend: Die Schönheit der deutschen Sprache

 

Das bunte Blatt aus Sennestadt kämpft hart. Man senkt das Niveau fast mit jeder Ausgabe. Wenn die von der Bildzeitung nicht aufpassen, liegen sie bald hinten. Große Buchstaben, bunte Bilder und selten dämliche Überschriften, gepaart mit zumeist völlig sinnfreien Artikeln, die Sennestädter  sind schon ganz nah dran.

Petition des „Bündnis gegen überflüssige Straßen“

Inhalt dieser Petition ist es, den Straßenbau-Wildwuchs in ganz Deutschland einzudämmen. Diese Petition ist außerordentlich gut recherchiert, wobei die Daten und Fakten betr. Straßenbau und auch die aktuellen Quellen, aus denen die Beiträge stammen, einen kritischen Überblick über Sinn und Unsinn von Straßenplanungen bieten.   

Über den folgenden Link kann man sich im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages registrieren lassen und dann auch seine Stimme dort abgeben.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=20526

Das Ganze geht folgendermaßen ab: Nach Aufrufen des Links gelangt man in den Deutschen Bundestag/Petitionen. Unter „Öffentliche Petitionen kann man sich dann auf der rechten Seite registrieren lassen mit den üblichen Angaben und kommt dann auf eine Liste mit den z.Z. veröffentlichen Petitionen.

Unter der Nummer 20526 findet man dann die Petition „Verkehrswesen – Kritische Prüfung…“.
Hier klickt man in der Spalte „Anzahl Mitzeichner“ auf das Wort „Mitzeichner“ in der Reihe von Nummer 20526 und findet dort nun seinen Namen wieder.

Unter www.straßenbaumoratorium.de (Homepage der INI) findet Ihr auf der linken Seite unter „Petition“ den kompletten Wortlaut der Petition. Ich kann sie nur empfehlen!

„Ab 70+ ging die Luzy richtig ab“. Per Rollator durch NW´s „Lust am Leben“

Die größte Stadt zwischen Hannover und Hamm hat ja bekanntlich eine neue Messegesellschaft. NW („Neues Wundern“) heißt sie und macht buchstäblich alles. Jetzt also auch „Messe“. Ort war am Wochenende der Nissenhüttige Gerkan-Anbau und das Foyer der Stadthalle. Zwei wirklich mitten im Leben stehende propere Damen waren dort und berichteten uns von ihren Eindrücken des neuesten Erzeugnisses des unter Geschäftsführer Wolfgang Kaller extrem umtriebigen Verlages, der nebenbei auch noch eine Tageszeitung (NW) herausgibt. Also der Generalversammlung der Anzeigenkunden:

„Am Eingang empfing uns eine Armada von Rollatoren, die von der Zielgruppe 70+ begeistert angenommen wurde. Weiter ging es an „Stressless-Liegestühlen“ der Zurbrüggen vorbei direkt zu den Hörgeräteakustikern. Hier schauten wir interessiert zu, wie der Zielgruppe die Hörrohre angepasst wurden. Besonders eindrucksvoll war ein vom Habitus her mit Migrantenhintergrund versehener Aussteller mit extrem der Zielgruppe 70+ angepassten Schals. Eine von uns wurde beschimpft, weil sie partout bei ihm nicht fühlen wollte“.

Ausstellungsmacher Hinrichsen (Lübeck), NW-Verlagsleiter Kaellein und Hans-Rudi H., der Mann, durch dessen Ideen die Stadt überhaupt erst zu dem Kleinod wurde, daß die meisten Besucher vorbeifahrend nicht finden, wurden beim Anschlagen der Sektgläser allerdings nicht gesichtet. Donna Lüttchen sagte später bei der Anhörung des Zielgruppenguckens: „Doll, doll. Gabs Hüpfburgen für die Enkel der Zielgruppe? Früher blieben die Schuster bei ihren Leisten“.

Wie schreibt die Messegesellschaft NW heute? „3.000 Besucher“. Tja, die OWL-Familien sind schon ziemlich klein und die – hinter vorgehaltener Hand maulenden – Aussteller standen sich die Beine in die Bäuche….

Die NW und der Pressekodex

Heute steht in der NW ein Artikel über eine Person, welche in der Stadtbahn geraucht haben soll. Mobil-Kontrolleure haben deswegen seine Personalien kontrolliert und deswegen soll der Betroffene die Kontrolleure angegriffen haben. Die Kontrolleure hätten den Betroffenen deswegen festgehalten und ihn losgelassen als er seine Freundin aufegfordert hätte, ihm sein Messer zu geben. So die Schilderungen der Kontrolleure bei der Polizei, ob es stimmt ist eine andere Frage. Jedenfalls steht dann am Ende des NW-Artikels:

Den Ausweis (eine Duldung) hatte der Kontrolleur noch bei sich. „Bei dem Mann handelt es sich um einen der Polizei wegen zahlreicher Gewaltdelikte bekannten 37-jährigen Türken“, so Burchard. Die Ermittlungen dauern an.

Zur Erinnerung im Pressekodex Artikel 12 steht:

In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.

Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

16 Meter 22

Die Muslime haben jetzt an der Windelsbleicher Straße an ihrer Vatan-Moschee den Turm fast fertig. 16 Meter, 22 cm. Turm ist da natürlich nicht Turm sondern Minarett. Zu besonderen Anlässen an der Spitze festlich illuminiert. Machen wir ja mit unseren Weihnachtsbäumen wegen dem Christusboy auch. Allerdings in weiß. Meistens. Die Muslime maulen aber ein bisschchen gegen das Bauamt. Sie hätten ja nicht so bauen dürfen, wie sie es gewollt hätten. Dazu sagt das Bauamt laut unserer Gazetten, da sei nicht so. Man habe lediglich auf die Ausmasse Einfluß genommen.Man munkelt, daß irgendwann ein Muezzin von der Zinne rufe. Das Bauamt sagt, das werde man niemals zulassen. Haben sie vor dem Bau der Moschee im Zuckerbäckerstil auch gesagt. Über 200 Nachbarn habe man zu Aufklärungsveranstaltungen eingeladen, sagen die Muslime. Vier bis fünf seien gekommen. Dabei gabs doch sicher lecker Baklavası Tarifi (sehr süß).

Uninspiriert

„Die Meckerer von Bielefeld-Blog können es ja auch nicht besser“ ist die lahme Standardantwort der Zeilenfüller von den Altpapiergazetten und der Holtkampschen Marketing-Elite von BI-Marketing nebst der Eigenrauchigen Werbeagentur, die das Meiste für den Club macht. Wenn wir hier auf dem mit Abstand größten Blog des Städtchens Dinge anmerken, schreiben wir nur, was die schweigende Mehrheit denkt und halt gelangweilt hinnimmt. Da aber Bilder und Videos ganze Bände sprechen, sei HRH hier ausdrücklich erwähnt. Er merkt nur an, was viele denken. Nun gehen Sie halt auf die Bahnhofstraße, trinken ihren Billiggeglühten in Tassen aus Massenspülung und feiern ihr Multikompatibles Metropolenfest.Zum Glück gibt es in der Region um die Stadt herum eine ganze Reihe von Weihnachtsmärkten, die dieses Attribut verdient haben….

Silentmob in Bielefeld am 26.11. 2011 um 13:00 Uhr

am 26.11.2011 findet bundesweit ein Silentmob gegen Rassismus und zum
Gedenken an die Opfer des Rechtsradikalismus in Deutschland statt.
Nähere Informationen zum Gesamtkonzept finden Sie hier:

>https://schweigengegendasschweigen.wordpress.com/die-idee/

Auch Bielefeld ist dabei. Um 13 Uhr beginnt pünktlich die Aktion
„Schweigen gegen das Schweigen“ auf dem Bahnhofsvorplatz beim Mahnmal
für die ermordeten Juden.

Alle TeilnehmerInnen werden den Namen eines der Opfer der Zwickauer
Zelle und ihres Umfelds sowie eine weiße oder rote Rose in der Hand
halten. Nach den etwa 10 Schweigeminuten legen die TeilnehmerInnen
Blumen und Namen in der Nähe des Mahnmals auf den Boden und verlassen
langsam den Ort. Alle TeilnehmerInnen nehmen als Menschen, Nachbarn und
Bürger teil, nicht als Angehörige von Parteien, Verbänden oder anderen
politischen Organisationen.

Ablauf:

Am selben Tag und zur selben Uhrzeit wird ein Silentmob organisiert. Die
Versammelten bleiben stehen und schweigen. Ein DINA4 Blatt mit dem Namen
eines der Opfer soll ausgedruckt mitgebracht werden. Jeder soll
zusätzlich eine weiße/rote Rose mitbringen und diese während des
Silentmobs hochhalten. Das DINA4 Blatt und die Rose sollen dann auf
einen Haufen gelegt werden, bevor die Menge sich auflöst.

Die 10 Namen der Opfer können hier als DIN A4 Druckvorlage (pdf)
heruntergeladen und/oder ausgedruckt werden:

https://schweigengegendasschweigen.wordpress.com/download/

Symbolik:
Weiße Rose als Symbol, da sie ein Zeichen für Frieden darstellt. Das
Symbol erinnert an die Widerstandsbewegung während der Zeit des
Nationalsozialismus die „Weiße Rose“ hieß. Zudem wird es rote Rosen als
Symbol geben, da auch in Norwegen den Opfern des Terroranschlags mit
roten Rosen gedacht wurde.

Städte: Berlin: Brandenburger Tor, Hamburg: Rathausmarkt, Köln: Dom,
Frankfurt: Hauptwache, München: Marienplatz, Bielefeld: Hauptbahnhof

Via Facebook:

>Berlin: (https://www.facebook.com/events/259887764060976/)
>Hamburg: (https://www.facebook.com/events/275369769166089/)
>Frankfurt: (https://www.facebook.com/events/114914425289743/)
>Köln: (https://www.facebook.com/events/223096924427218/)
>München: (https://www.facebook.com/events/297665023589185/)
>Hannover: https://www.facebook.com/event.php?eid=100615180055191
>Nürnberg: https://www.facebook.com/event.php?eid=307394085944917
>Kiel: https://www.facebook.com/event.php?eid=305088946181704
>Bielefeld: https://www.facebook.com/event.php?eid=141981292572071
>Essen: https://www.facebook.com/event.php?eid=283867711652301

Es wäre schön, wenn möglichst viele Menschen eine weiße oder rote Rose
mitbringen könnten. Es wäre auch schön, wenn diese Mail noch möglichst
viele potentiell interessierte Bielefelder Bürgerinnen und Bürger
erreichen würde. Bitte weiter verteilen.

Idee:

Schweigen „= Eines der am schwierigsten zu widerlegenden Argumente.“
(Josh Billings)

Wir schweigen, damit Du Dein Schweigen brichst!
Wir schweigen, weil wir ein Teil dieser Gesellschaft sind!
Wir schweigen, damit etwas gegen Rassismus getan wird!
Wir schweigen, weil wir den Opfern rechter Gewalt gedenken!
Wir schweigen, weil ein Schweigen mehr als 1000 Worte sagt!
Wir schweigen, denn alles was wir sagen, wurde bereits gesagt!
Wir schweigen, weil wir rassistischem Terror keine Chance geben!
Wir schweigen, weil uns nicht egal ist, was in unserer Gesellschaft
passiert!
Wir schweigen, weil schon über sechs Millionen Menschen getötet worden sind!
Wir schweigen, weil wir Gewalt nicht mit Gegengewalt sondern Liebe
begegnen wollen!
Wir schweigen, damit die schweigende Mehrheit endlich ihre Augen öffnet
und in den Spiegel sieht!
Und wenn wir nicht aufhören zu schweigen, dann könnten wir die nächsten
sein.

Egal, wo in Deutschland Du bist … schweige mit uns – am Sa. 26.11.11 um
13 Uhr!

Schweige mit uns und bring DEINE weiße/rote Rose mit!

Wir schweigen, um unsere Sinne für die unmenschlichen Taten zu schärfen.
Wir schweigen, denn unser Herz spricht eine universelle Sprache und
ermöglicht uns über nationale, kulturelle, soziale, religiöse und
ethnische Grenzen hinweg, miteinander zu verbinden. Es geht nicht nur um
Solidarität mit den Opfern. Es geht nicht nur um gewaltlosen Protest. Es
geht vielmehr darum auszudrücken, wie wir uns diese Gesellschaft
vorstellen. Demokratischer und solidarischer. Wir brauchen positive
Zeichen zu negativen Taten.

Auweia Weihnachtsmarketing

Bielefeld Marketing hat wieder zugeschlagen

und einen Weihnachtsmarktfilm produziert:

Was unterscheidet den Bielefelder Weihnachtsmarkt von anderen Weihnachtsmärkten?

Nach diesem uninspirierten Film eindeutig: Dunkle Menschenmassen, ungemütliche Einkaufsstraßen,
austauschbare Kinderkirmes, hässliche Buden, Bratwürstchen und fettige Kartoffelpuffer,
ostiger Nippes,  nächtliches Gedränge  und nervige Musik! …

(Da hat man ja in der WDR-Lokalzeit schon zehn mal mehr Weihnachtsmarktstimmung mitgekriegt.)

 

Vor dem Gipfel in Brüssel

Wenn nichts dazwischen kommt, ist es mit der Merkelschen Alternativlosigkeit im Jahre 2013 vorbei. Es wird vorgesorgt, daß bis dahin noch so viel wie möglich an “Unionsideen” in die Tat umgesetzt wird. Berlusconi hatte einst die Wahl: Gipfel in Brüssel oder Prozeß in Mailand. Das ist bei der Kanzlerin ähnlich, wenn auch weniger melodramatisch.

Was nützen aber diese Durchsetzungen in der EU, wenn man beim Volk aufgrund des christlichen Hintergrundes auf dem Papier noch die Majorität besitzt, als einzigen Verbündeten aber eine in Agonie liegende Unternehmer- und Bonzenpartei hat? Und zusätzlich das Angerichtete bald eh wieder von Rot-Grün möglicherweise wieder so weit es geht zurückgeschraubt wird? Alles geht wieder von vorne los.

Sobald Rot-Grün nach, ich sage mal 8 Jahren ausgespielt hat, kommt erneut die Union und wieder das Drehen.

Ein ewiges Katz- und Mausspiel. Und während das Volk hungert, säuft der Vorstand weiter.

Heil Dir im Siegerkranz – am Ende steht Firlefanz. Und der Kaiser ist tot.

Kann man breiter grinsen?

Bräsig grinst er auf dem Aufmacher von Spiegel-online. Kann er ja auch. Wo Otto-Normaldoktorarbeitsabpinseler so einen staatsanwaltschaftlichen Tritt in den Hintern bekommt und nie mehr aufsteht, greift Theo Gutti mal grad in die freiherrliche Portokasse und sein Verfahren wird gegen 20.000 Ocken eingestellt.Alle die, die glauben, der jetzt unbebrille und sturmfrisierte beeehre uns ganz bestimmt nicht mehr werden sich täuschen. Der Einmarsch mit Narhallamarsch in die Münchner Feldherrnhalle wird schon strategisch vorbereitet. Seine vorlaute Gattin kann sowas und Papa Enoch wird mit der „Götterdämmerung“ und der Verlegung der letzten steuerpflichtigen Latifundien nach Austria gedroht haben.

Scheinheilig

Heute im Bundestag zu Berlin. Sie senken die Köpfchen. Sie gedenken. Sie halten scheinheilig Andacht. Die Leute auf den blauen Reichstagsseseln „demonstrieren Eintracht gegen den rechten Terror“.

Reichlich spät. Reichlich verlogen. Seit heute plötzlich die „Kunst des Wegguckens als Politiker“ verlernt?

Das „mas integration“ ist voll!

Burnout tritt nun also auch bei Schiedsrichtern auf. Verwundern tut es nur deshalb, weil erst in heutiger Zeit. Sei`s drum.

Es gibt bei jedem die persönliche mentale (auch charakterbedingte) Grenze, mit wieviel und welcher Art Druck er zurechtkommt. Wo nun diese Grenzen sind, weiß man oft erst, wenn man diese überschritten hat.

Problematisch ist es vor allem insofern, da von Schiedsrichtern ja durchaus erwartet wird, daß sie auf die Spieler ein- und zugehen. Und bei einem arroganten Referee (Viertelfinale `98), der mit dem Druck wunderbar klarkommt, weil er eben gar nichts an sich ranläßt, wird das schwierig. Bis dann auch bei so einem die Bombe platzt.

Es kann doch eigentlich nicht schwer sein, den Schiedsrichtern mit allen technischen Errungenschaften in unserer Zeit unter die Arme zu greifen. Videos, Chips, mehr Linienrichter…Aber davon will ja niemand in Zürich oder Lyon etwas wissen. Nur weil man befürchtet, wenn man sich Zuschauerforderungen beugt, könnte man Autorität verlieren. Also spielen Blatter, Platini u.a. auf Zeit. Bis man sich dann endlich mal genehm ist, etwas zu unternehmen. Nach unzähligen Ereignissen, wo man bezweifelt, ob Sport wirklich das “mas integration” ist (Streiks und Verhaftungen in Südafrika, 2014 wird ähnlich sein).

Wo soll das noch hinführen? Niemand weiß es so richtig, doch einst ist sicher: Es muß sich etwas ändern.

Nun spekulieren sie über Rafatis „Motive“

Als sich seinerzeit der Hannoveraner Robert Enke vor den Zug eines unschuldigen Lokführers warf, zelebrierte die Nation Betroffenheit auf allen Kanälen. Als sich jetzt Referee Rafati die Pulsadern kurz vor einem Bundesligaspiel aufschnitt, startete die Betroffenheitswelle erneut. Wir werden uns an den Spekulationen, Mutmassungen, Wenn´s und Abers nicht beteiligen. Dafür haben wir ja die wundervollen investigativen Zeilenschinder und Mikrofonhalter. BILD wird uns dann schon in seiner unnachahmlichen, „gekauften Meinungen“ und der sonstigen Mixtur sagen, worum es bei dem Suizidversuch denn wirklich ging. Und das sollte jetzt erstmal reichen. Theo Zwanziger hatte ja schon alles gesagt, was er sagen wollte und verschwiegen, was der Mikrofonhalter so hartnäckig nachfragen wollte. Aber Hannover scheint im Fußball ein schwieriges Pflaster zu sein. Solange es im bezahlten Fußball nur noch um Sensationen, Kröten, angezündete Stadien und beschimpfte Schiedsrichter geht, hat das alles herzlich wenig mit Sport zu tun.

Hatten wir heute schon angemerkt, daß der Lügner, Betrüger, Abschreiber und politisch leistungslose Karl-T.zG schon wieder von seiner Mischpoke gefeiert wird?

Warum da im Bild „Ben Hur“ gezeigt wird? So weit sind wir nicht weg von den Dingen, Auswüchsen und Perversitäten, die Rom verschwinden ließen, guckt man sich manche Stadionszenen an. Man bräuchte die Fußballer doch nur in Gladiatorenklamotten stecken und den finalen Streckschuß im Strafraum einführen. Die breite Masse würde sediert jubeln bis zum Umfallen.

3 Elfer brechen ARMinia das zarte Genick

In Jena hatte der Schiri einen „Supertag“ gegen ARMinia und pfiff gleich drei Elfer. Am Ende gabs dann für die Glitzermetropolisten eine Niederlage. In Köln kam der Schiri gar nicht rets zjum Erbnstligaspiele, weil er einen Selbstmordversuch unternommen hatte…… Was ist los mit den Pfeifen?

Angela beantwortet sich auf Youtube selbst


Screenshot: stern-online

Oh, die „Retterin Europas“ hat jetzt das Internet entdeckt und Youtubet. Nach FDP, SPD, Grünen soll jetzt von der Uckermarkschen Statue ein Thema der Piraten besetzt werden. Wenn es nur nicht so lächerlich wirken würde, was Angela da von „sich jibt“. Donna Lüttchen hat schon mal vorgefühlt bei dem Bildhauer, der demnächst den Goldbroiler, des Wappentier der Exc-DDR , umbauen wird: „Liegender Goldbroiler mit Udo-Walz-Frisur“. Roland Emmerich, Hollywood-Regisseurgröße , hat ja schon den nächsten Thriller „Gegen die Wand. Europa unter Merkel“ mit ihr besetzt.

Donna Lüttchen freut sich schon auf die Premiere.

Berufsempörer im Aufruhr

Mein Gott, was für ein babylonisches Gewirr. Die Medien übertreffen sich mit immer neuen NAZI-Nachrichten. Die betroffen Guckenden verlesen neue schlimmere „Erknntnisse“. Wie verlogen. Nichts von alledem ist wirklich neu, was die Brownies mit den kahlen Köpfen da machen. Aber die ach so „staatsgetreuen“, „Ehrlichen“, „Demokraten“ haben bisher geflissentlich das rechte Auge zugekniffen und oft sogar „wohlwollend geschmunzelt“, wenn wieder eine rechte Marschabteilung die „Reihen dicht geschlossen“ den gebürtigen Bielefelder Horst Wessel intonierte. Starr den rechten Arm zum „Drei Liter“ hochgerissen.

Blitzhandzeichen am Bielefelder Berg erlaubt

In einer Pressemeldung geht heute der ADAC auf das Thema „Blitzerwarner und Warnungen“ ein: Geräte zur Warnung vor Radarfallen sind in Deutschland verboten. Dieses Verbot gilt nach Angaben des ADAC aber nicht nur für klassische Warngeräte, sondern auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen. Sind solche Geräte mit Ankündigungsfunktionen, sogenannten POI-Warnern, ausgestattet, dürfen diese im Fahrzeug nicht benutzt werden. Auch wenn Verkäufer oder Hersteller ihren Kunden oft das Gegenteil mit auf den Weg geben: Wer trotz dieses Verbots ein solches Gerät betriebsbereit an Bord hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und vier Punkten in Flensburg rechnen.

Auch wer sich während der Fahrt beispielsweise mit seinem Smartphone in einer Facebook-Gruppe über die Standorte von
Radargeräten auf der Strecke informiert, begeht diese Ordnungswidrigkeit. Findet die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen Radarwarner, kann er sichergestellt und auch vernichtet werden. Diese Vorgehensweise ist aber nicht ohne Weiteres
auf Navigationsgeräte oder Mobiltelefone übertragbar: Da solche Geräte vorrangig eine andere Funktion erfüllen, bestehen erhebliche Zweifel, ob eine Beschlagnahme oder gar Vernichtung verhältnismäßig wäre.

Doch es gibt auch legale Maßnahmen zur Warnung vor Messstellen. So sind Radiomeldungen nicht verboten, da sie unabhängig vom aktuellen Standort des Empfängers gegeben werden. Auch das Warnen anderer Verkehrsteilnehmer mittels Handzeichen oder Schildern ist grundsätzlich nicht verboten. Sollten andere Verkehrsteilnehmer aber behindert oder abgelenkt werden, kann die Polizei das Warnen untersagen. Die häufige Praxis, mit der Lichthupe auf Blitzer aufmerksam zu machen, ist allerdings nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld von zehn Euro bestraft.

Donna Lüttchen hat ein tolles System entwickelt und kann so problemos den A2-Berg fahren und den Ossidamm: Ein 50 Meter langes, ausrollbares Plakat mit ständig aktualisiertem Verzeichnis deutscher Blitzstellen. Also nicht die, die da stehen, wo es aus verkehrstechnischen Gründen wirklich angebracht ist sondern die, die da stehen, wo es der Abzocke dient. Ist beim Fahren nurn bißchen unhandlich wegen der Länge……

„In die Röhre geschaut“

„Die NW hat Bernhardt an der Gaswerkstraße aufgegabelt“, schreibt Ariane M., das blonde Schreibwunder des Lokalen der größten Zeitung der größen Stadt zwischen Hannover und Hamm. Geschlagene 3 Stunden „standen Busse und Bahnen still“. Wahnsinn. Nervenzerfetzend. Und dann überall die roten „Stop“schilder mit NW-Logo, die Mitfahrgelegenheiten anboten. Obwohl: so richtig durchdacht haben die Senner Altpapierbedrucker das ja noch nicht. Warum, so fragt sich der geneigte Betrachter der Szenerie, verpasst man nicht jedem „NW“schild-gestoppten gleich ein Abo der Blattes oder schliesst eine Kleinanzeige gegen Barzahlung ab? Das wär doch mal eine Geschäftsidee und die tollen Gründungsberater der Spasskasse BI gäben sicher reinchlich Kohle dazu….

Italien ab sofort eine Filiale der Casino-Betreiber

Da kann man den Italienern ja nur herzlich gratulieren. Eine Regierung ausschliesslich aus Fachleuten. Eingesetzt vom IWF, der EU, der EZB und der deutschen Regierungschefin, die sich in Persona Josef Ackermann im Besitz der absoluten volkswirtschaftlichen Wahrheit wähnt. An der Spitze der ober-neoliberale Mario Monti, Vorstandsmitglied der Bilderberg-Konferenz und führendes Mitglied der Trilateralen Kommission. Ausserdem berät der feine Herr Fachmann Goldman Sachs, also die Bank, die den Griechen bei ihren Schummeleien zum Eurobeitritt hilfreich zur Seite stand und, die für die schamlose Ausbeutung der Arbeiter,  besonders in der dritten Welt, bekannten Firma Coca Cola.

Haben die Banken bisher immer noch den diskreten Umweg über den Lobbyismus genommen um die Welt nach ihren Vorstellungen und zu ihrem Vorteil zu gestalten, fühlen sie sich mittlerweile so sicher und unangreifbar, dass sie ganz offen die Regierungsgeschäfte übernehmen. Das Parlament darf, besser muss, dann dieser „Regierung“ noch zustimmen, um einen letzten Anschein von Demokratie zu wahren. Wir nähern uns einem neuen Zeitalter des Feudalismus. Ein paar hohe Herren, wegen mir auch ein paar Quotendamen, sind im Besitz des Steins der Weisen und das dämliche Volk hat zu buckeln, sich im Angesicht dieser Gesalbten in den Staub zu werfen und ansonsten die Fresse zu halten.

Wer meint, er könnte sich dieser neuen Ordnung des Big Brothers, Money, widersetzen, der möchte sich bitte einmal das Schicksal des Iraks, der Elfenbeinküste, Afghanistans und Libyens ansehen (die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit).

NW glüht schon mal „Perfektes Dinner“ vor

Die „andere“ Alexandra von der größen Tageszeitung der Region hat schon mal in die Kochpötte der fünf Kandidaten geguckt, die im Januar 2012 bei der Endlos-Serie „Perfektes Dinner“ für VOX vor der Kamera standen. Aber was ist das schon gegen das Damalige, als die Hollywood- und Verkaufskanäle-Karriere eines dicken Mannes begann, dessen Beruf(ung) darin besteht, Leute massenhaft anzurufen und anrufen zu lassen. Ob einer auch diesmal den Feinköstler Klötzer, Olaf eingespannt hat? Um Weihnachten rum haut der nämlich immer für ziemlich gutes Geld was mit Karamell raus…..

„Journalisten nicht mehr zwingend notwendig“…..

Mitunter verzichtbar und häufig desinteressiert: Die deutsche PR-Branche fällt ein harsches Urteil über die Kollegen auf der anderen Seite des Schreibtisches, die Journalisten. Schon jede zehnte Unternehmens-Pressestelle hält Redaktionen für „nicht mehr zwingend notwendig“ für die eigene PR-Arbeit, ergibt der PR-Trendmonitor 2011 von news aktuell. Bei der Frage, was PR-Arbeiter im Job besonders nervt, stehen „desinteressierte Journalisten“ weit oben. Quelle: newsletter von turi2.

Das ist ja doof. Da sparen die jetzt sogar noch die „Ofenfrischen“ und „Pure Chocs“…..

„Honorable“?

Der Herr von und G., dem samt Familie der Abgang aus Deutschland gelang, bevor akademische Eier und Tomaten flogen, wird in den USA und Kanada bei der Ankündigung seiner Vorträge über die „Weisheiten über die Wirtschaft des alten Europa“ als „Honorable Statesman“ angekündigt. Als ob wir es im Gegegensatz zu den Chefnaiven nicht ein wenig besser wüssten?

Was hat er geleistet? Nichts
Was hat er gearbeitet? Kann man vergessen

Also Strich unter den Typ. Aber das gelingt nicht. Denn er hat das Gen, was „richtige“ Politiker und Staubsaugervertreter („Der kleine Heinzelmann“) gemeinsam haben: An der Vordertür per Arschtritt rausgeflogen, klopft er mit einem verlängerten Körperteil schon wieder an der Hintertür.

Lieber „Change? Vergesst es“-Obama: Behalt ihn noch eine ganze Weile. Oder bürger ihn gleich ein.