Archiv für den Monat: Oktober 2011

Wußten wir es nicht schon immer?

Deutscher Bank droht Milliarden-Verlust

Die Frankfurter betreiben in Las Vegas ein riesiges Casino. Doch offenbar haben sich die Banker im Glücksspielparadies verzockt Quelle: http://wirtschaft.t-online.de/deutsche-bank-verzockt-sich-mit-gluecksspielen/id_50706854/index

Und der Kasinoboß, ein gewisser Joe Ackermann, feiert seine Geburtstage im Kanzlerinamt.

Manipulation statt Information – ARD macht uns den schwarzen Kanal

Ein besonders krasses Beispiel für Kampgnenjournalismus in den öffentlich-rechtlichen Medien ist der Beitrag „Gaddafis Geheimnisse“ vom 05.09.2001 in der ARD
(http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8202564)
und wiederholt auf PHoenix am 04.10.2011 um 18.00 Uhr und am 08.0.2011 um 13.30. Diese „Dokumentation“ kann nur als einen Versuch werten, durch einseitige Propaganda den völkerrechtswidrigen Krieg der Nato gegen Libyen zu rechtfertigen. Dabei schrecken die Autoren selbst vor groben und plumpen Fälschungen nicht zurück.  Zum ungekürzten Text

Gauck(ler) findet Proteste gegen Banken „lächerlich“

Er war mal Kandidat. Er wollte Bundespräsident werden. Jetzt muß man wohl sagen: Gut, dass der Gauck(ler) es nicht wurde. Wer berechtigte Kritik mit derartigen Argumenten in den Dreck zieht, dar hat wohl auch innerlich was gegen den Fall der Mauer. Gut, das ist plakativ. Eben wie der Gauck(ler).

TV-Zukunft bei Bertelsmann und RTL: Urin wird zu goldener Scheiße

Immer wenn man denkt, die Anke Schäferkordt, Elisabeth M´s RTL-Sendergruppenchefin und Spezialistin für permanente Niveaussenkungen im ohnehin schon tief angesiedelten Deutschen Fernsehen gelänge kein weiteres Tieferhängen der „untersten Socke“ haut die studierte Betriebswirtin wieder einen raus. Jetzt ließ sie bei der ohnehin anrüchigen Sendung und auf vorletzter geistiger Stufe angesiedelte „Schwiegertochter gesucht“ der angeblich schwangeren „Handelsfachpackerin“ Nicole mit dem „Handelsfachpacker“-Freund Marco (Handelsfachpacker = sowas wie Kistenstapler) schon mal in Anwesenheit von RTL-Kameras ins Glas pinkeln und vorzeigen. Es rauschte sogar die Spülung. Leider war Nicoles Slip schon wieder oben.

Wir haben uns das Originalglas für unsere geplante große Austellung „Wie Mohns Fernsehen die Leute anpaisst“ gesichert und lesen die Kommentare dazu z.B. auf der BILDzeitungs „t-online“:

Thema: „“Schwiegertochter gesucht“: Nicole und Marco erwarten ein Baby“

ilkro schrieb: am 17. Oktober 2011 um 11:47:51
(9) (0) Schwiegertochter usw.
war doch toll. Klospülung! Uringlas auf dem Tisch. Was will man mehr !

Jetzt freuen wir uns auf Schäferkordts nächsten Clou, den der demissionierte bisherige Chef Ostrowski wegen des ungeheuren Gestankes nicht mehr ertragen konnte: RTL wühlt in Deutschlands Scheiße!

Der blutleere Finanzgeist Raabe, der jetzt Bertelsmann „profitabler“ macht ist schon mit braunen Hacken in der Startlöchern. Elisabeth M. soll bei der vielseitigen Schäferkordt aber schon was in Auftrag befohlen habe: Zwegat moderiert „Ich mache Scheisse wieder zu Geld und kippe Urin drauf. Die Supernanny assistiert mit Dieter Bohlen“.

Matthi Bolte:Die Verhältnisse in NRW sind völlig andere als in Bayern

Der Staatstrojaner, welcher 100 Mal mit Unterstützung des BKAs von den Länderpolizeien eingesetzt wurde, wurde letzten Donnerstag im NRW Landtag behandelt.

Dort hatte Innenminister Ralf Jäger behauptet, dass der Einsatz des Staatstrojaners in zwei Fällen von Drogenkriminalität nach richterliche Anordnung und nach geltendem Recht geschehen sei. Desweiteren sei die vom Chaos Computer Club kritisierte Software sei von den NRW-Behörden nicht eingesetzt worden. Und am Mittwoch sei von einem Amtsgericht ein dritter Einsatz in NRW angeordnet worden (d.h. es gab vorher einen Einsatz ohne richterliche Genehmingung und die wurde dann schnell malm eben nachgeholt).

Auf Grund dieser überaus glaubwürdigen Mitteilungen des Innenministers hat Matthi Bolte MdL aus Bielefeld für die Grünen gemeint:

Die Verhältnisse in NRW sind völlig andere als in Bayern.Hier ist der Gaul nochmal kontrolliert worden, bevor er in die Festung geschoben wurde.

Merkwürdig ist, dass die Anwendung des Trojaners anscheinend auch nach Meinung der Bundesgrünen über das BKA koordiniert wurde. Zudem hat der Innenminister Friedrich inzwischen zugegeben, dass es eine Nachladefunktion gab(auch wenn er meint, diese seien für eventuelle Updates nötig gewesen).

Endlich kommen die Laternen in Sicht

Die weltweite Protestbewegung gegen die Macht der Banken hat auch in Deutschland großen Zulauf erhalten. Zehntausende Menschen gingen in vielen deutschen Städten auf die Straße. Zu gewalttätigen Ausschreitungen kam es in der italienischen Hauptstadt Rom.

Das wird die pervertierte Bankenmischpoke trotz massiver Unterstützung teilweise gekaufter Politiker und Parteien nicht mehr aufhalten können.

Veranstaltungs-Tipp: Nihiling & Parashuma live im IBS.

Habe sie schon vor ein paar Jahren mal live gesehen und fand sie damals schon ganz gut. Die neue Platte, die ich im Stream auf VISIONS.de gehört habe ist jetzt nochmal ne Nummer geiler geworden, als ich erwartet hatte. Deshalb sind die Erwartungen für heute Abend auch sehr hoch. Das Ganze findet im Rahmen des Vinyl-Release des neuen Albums „Egophagus“ von Nihiling auf dem Bielefelder Label „Kapitän Platte“ statt. Also: Unbedingt kommen! Ab 20.00 Uhr ist Einlass im IBS (bzw. im „Nr. z. Pl.“) – Eintritt beläuft sich auf 8,- €.

Veranstaltungs-Tipp: Nihiling & Parashuma live im IBS.

via.

 

Das verflogene Röslein

Ach das arme Röslein. Da stand der FDP-Chef und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland auf einem Flughafen. Ganz allein. Es war aber der Falsche. Seine Chefin jagt ja grad „seltene Erden“ irgendwo im Asiatischen. Röslein in Lübien. Was macht er da? War der Navi nicht auf „Libyen“ eingestellt?

Skalpell oder Zwegat-Edding?

Gleich mehrere weibliche Hände befingern einen lustvoll ausgestreckten Kerl und dazu dann dieser Pressetext:

Auch das starke Geschlecht hat seine Schwächen: 31 Prozent aller Männer ziehen eine Schönheitsoperation in Betracht, 27 Prozent gehen zur Kosmetikerin. Wie normal der männliche Schönheitswahn geworden ist, zeigt news.de.

Oh MannohMann. Wenn es des Messers bedarf, um überhaupt was zu reißen, genügt doch ein Blick auf Peter Zwegat. Dem reicht ein dicker Edding und der Dackelblick. Der braucht nicht unters Messer.

Endlose A33 – Geschichte geht weiter

Da denkste: Endlich ist die A33 – Geschichte (egal, wie man über die neue Autobahn denkt) ausgestanden. Da knallt der BUND – Sektion – NRW – noch mal so einen richtigen Hammer rein und klagt gegen das Stück Borgholzhausen – Halle beim Verwaltungs- gericht. Nun ja. Gerichte haben ja angeblich in Deutschland nichts zu tun. Der BUND sagt, man tue das „aus Notwehr“. Aha.

Das verwirrte Senne-Blatt

Das Westfalen-Blatt ist ja nun wahrlich nicht geizig mit seinen täglichen Pressemeldungen und Kommentaren aus der Metropole und der Region. Der „Stolz der Senne“, die NW, ist dagegen gradezu schottisch geizig damit. So bekamen wir nun eines der raren Pressethemen und rieben uns – wie Thomas und Martina Klocke vom Klocke-Verlag in Dornberg – die Augen:

Neue Westfälische (Bielefeld): Bielefelder Verlagshaus verhandelt mit Rignier

Bielefeld (ots) – Der Klocke-Verlag in Bielefeld ist auf der Suche nach einem strategischen Partner. Das hat Geschäftsführer
Thomas Klocke der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Donnerstagsausgabe) bestätigt. Verhandelt werde unter anderem mit dem Schweizer Rignier-Verlag („Blick“, „Blick am Abend“, „Cicero“).

Rignier? Heute in der früh dann ein Blick in das bedruckte Altpapier aus der Senne:

Die Wirtschaftsseite meldet:

Aber das Lokale kontert:

Wie heißt es doch im Werbespot für eine alkoholfreie Biermarke?

„Kann ja mal vorkommen“. Aber lustig ist es trotzdem! Und bevor jetzt wieder ein besonders kluger Mensch motzt, wir und „das bescheuerte Internet“ hätten uns „auf die NW eingeschossen“: Der „führende Verlag“ steht nun mal mehr im Rampenlicht und möchte über 24 Euro im Monat für ein Abo bzw. 1,20 Euronen für ein Zeitungsexemplar.

Where is the LKA Nordrhein-Westfalen based?

Furthermore, the Trojan can take capture the contents of users’ screens, download updates and communicate with a remote website.

Which website does the Trojan communicate with?
The Trojan appears to connect to an IP address, 83.236.140.90, which appears to be based in Düsseldorf or Neuss.

Where is the LKA Nordrhein-Westfalen based?
Düsseldorf.

Quelle:www.cybercrimesunit.com/?p=2904

Ich frage mich wieso das LKA NRW so lange brauchte den Trojanereinsatz zuzgeben.

Ostrowskis Bertelsmann-Demission: Mutig oder nicht?

Hartmut Ostrowski, der Lenker an der Spitze des Konzerns, tritt ab und wechselt in den Aufsichtsrat. Finanzmann Rabe übernimmt. „Kraftvolle“ Typen wie Elisabeth M. und AR-Vorsitzender Thielen, einige Jährchen älter als der 53jährige Ostrowski, machen weiter.Über die Gründe des Abtritts wird spekuliert., Ostrowski fühlt sich „ausgebrannt“. Da darf man sicher einmal die Frage stellen, warum die auch von der gemein nützigen Bertelsmann-Stiftung propagierte Anhebung der Rentengrenze für „Otto und Friedchen Normalangestellte“ ein „Nicht-ausgebranntsein“ unterstellt.

Irgendwann werden die wirklichen Gründe durchsickern……

Und wer gibt die Aufträge für „Staatstrojaner“?

Wikileaks, Guttenplag, „abgekaudert“ und Abgeordnetenwatch heißen die neuen Waffen im Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit. Sie haben schon beachtliches erreicht: die Verunsicherung einer korrupten Polit- und einer manipulierenden Medienlandschaft. Kein Wunder, mit welch immer drastischeren Vorstößen das Establishment die Zensur des Internets vorantreiben will.

Vielleicht kommt eines Tages der Europäische Frühling.

Quelle: heise.de

Ziemlich erschütternd, diese Analyse von heise über den perversen „Staatstrojanerfall“. Es wird leider allzu oft vergessen, daß knapp 1,5 Millionen Mitglieder“staatstragender Parteien“ letztlich ein paar Hampelmänner – und Frauen mehr oder weniger auskungeln, die an Positionen geraten, wo sie vergessen, wem sie zu diesen haben. Das „Volk“ sind in letzter Konseuqenz immer noch wir. Und nicht die willkürlichen Amtsstubenbefehlsausführer, die jedem treu dienen, der ihre Besoldunmg auszahlt.

„Moin. Hamse ne NW?“

„Neue Westfälische? Nur auf Bestellung“. Nö, so wichtig wäre es nicht, den drei besuchten Zeitungskiosken auf Deutschlands nördlichster Insel diese Bürde aufzuhalsen. Man konnte ja auch online lesen, was sich in der Metropole abspielt. Oder nicht. Außer lokalem Interesse scheint sich niemand am roten Senneblatt da oben zu erfreuen. Was wir nur mal festgestellt haben wollten. Dabei ist ihnen zum Beispiel in der heutigen Ausgabe wieder eine schriftstellerische Glanzleistung entgangen. Im „Magazin“ schrieb Ariane über jemand, der in Hamburg sein musikalisches Glück sucht. Und vom Ballindamm winkte allerliebst Hedwig Courths-Mahler mit dem rot-weißen NW-Schal….

Das Integrationsgesetz

Anfang 2012 soll in NRW ein Integrationsgesetz Gültigkeit haben. Wie Integrationsminister Schneider (SPD) am 05.10.2011 in der Landeshauptstadt Düsseldorf mitteilte,  soll die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund damit erstmals umfassend und verbindlich fixiert werden.

Eines der wichtigstes Ziele ist bei der Verabschiedung dieses Gesetzes die Einrichtung von 54 “kommunalen Integrationszentren” und eine stark gelenkte Einstellung von Menschen mit “Migrationshintergrund”, also Ausländern, in der Landesverwaltung.

Der Gesetzentwurf des Kabinetts wird nun wohl so schnell wie möglich im Landtag beraten werden, damit der Zeitplan des Integrationsministers auch eingehalten werden kann. Diese Planungen, die sicherlich nicht nur auf NRW begrenzt bleiben, zeigen deutlich das Armutszeugnis unserer Politiker. Nachdem das Grundgesetz und die Landesverfassungen nicht ausreichten um Menschen- und Bürgerechte zu schützen kam das Antidiskriminierungsgesetz. Das reicht auch nicht aus und nun ein Integrationsgesetz. Lächerlich.

War Po falla schon jemals ganz dicht?

Pofalla war mit Beleidigungen über den Kritiker des Euro-Rettungsschirms, Wolfgang Bosbach, hergezogen. Dabei soll er Sätze „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen“ und „Du redest ja doch nur Scheiße“ gesagt haben. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Quelle: hier.

Kurz vor dem Bigbang sieht man aus 500 Kilometer Entfernung die Dinge schon deshalb klarer, weil sie einen nicht so sehr tangieren wie am Teuto. Wer hat etwas anderes erwartet angesichts der Menschen mit denen sich die Kanzlerin umgibt und zu denen sie selbst gehört? Die erneute Heimniederlage der kleinen ARMinia quittierten wir dann auf den supervollen Autozug nach Sylt nur noch mit „war ja klar“.