Archiv für den Monat: September 2011

Endlich wissen wir auch das

Ach, deshalb auch die vielen Bilder von zerquetschten Autos, Traktoren, die Autos überrollen, Polizisten in Kampfanzügen, Feuerwehrleuten, die gegen den Brandanschlag kämpfen, Journalistenstaffeln, die im NW-Marathon mitkeuchen und ganz oben drauf Heidi HP´s journalistische Schmankerl von den Adabeis?

War das Westfalen-Blatt schon mal in Berlin?

Die Berliner hatten die Wahl zwischen Pest und Cholera – am Ende haben sie sich wie erwartet für Klaus Wowereit entschieden. Er bleibt Bürgermeister – und das ist nicht gut so. Wowereit siegt zum dritten Mal in Folge, auch wenn seine Bilanz katastrophal ist: Jeder fünfte Einwohner in der Hauptstadt ist mittlerweile Hartz-IV-Empfänger, Berlin hat eine Arbeitslosenquote von 13,5 Prozent, 60 Milliarden Euro Schulden und gibt eineinhalb Milliarden Euro im Jahr für Sozialhilfe aus. Vielleicht haben die Berliner Wowereit gewählt, weil er die Bildung von der Kita bis zur Uni kostenlos gemacht hat. Vielleicht aber auch, weil es keine Alternativen gab. Für die Grünen endet das erfolgreichste Wahljahr aller Zeiten zwar mit deutlichen Gewinnen, aber zugleich mit einer persönlichen Pleite. Renate Künast hätte sich und den Grünen in diesem Superwahljahr die Krone aufsetzen können – stattdessen muss sie sich gegen einen Klaus Wowereit geschlagen geben, von dem selbst seine Wähler nicht allzu viel erwarten. Die FDP steht nach diesem Debakel vor einem Scherbenhaufen. Bei nunmehr fünf der sieben Landtagswahlen dieses Jahres flogen die Liberalen aus den Parlamenten. Die FDP ist derart tief gesunken, dass sie in Wahldiagrammen schon fast unter »Sonstige« geführt werden müsste. Ihr Versuch, die Wahl zu einer Volksabstimmung über den Euro zu machen, ist kläglich gescheitert – wie fast alles in den vergangenen Wochen. Berlin wird für die FDP nicht ohne Folgen bleiben. Es liegt auf der Hand, dass bei den Liberalen die Fetzen fliegen werden. Da die Nerven bei Rösler & Co. blank liegen und das miese Wahlergebnis die Partei noch unkalkulierbarer machen wird, muss mit allem gerechnet werden. Man darf gespannt sein, wie die taumelnde FDP sich angesichts ihrer jetzt noch desaströseren Lage in den nächsten Tagen verhalten wird. Während die FDP abgesoffen ist, befinden sich die Piraten neu an Bord an der Spree. Dass die Protestpartei, die fast nur für das Thema Freiheit im Internet steht, es so deutlich ins Berliner Abgeordnetenhaus geschafft hat, müssen die etablierten Parteien als schallende Ohrfeige verstanden wissen. Die CDU darf zufrieden sein – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Rot-Rot ist abgewählt. Frank Henkel hat ein kleines Ausrufezeichen gesetzt und zumindest ein wenig verhindert, dass die Bundes-CDU und Kanzlerin Angela Merkel vor Beginn der sechs Regionalkonferenzen und dem Bundesparteitag im November in Leipzig nicht noch mehr in die Kritik geraten. Für die Stadt Berlin steht das Signal nun auf Rot-Grün. Der »Arm, aber sexy«-Bürgermeister kann sich seinen Partner aussuchen. Alles easy also für Wowi – armes Berlin.

Ach, liebes Westfalen-Blatt. Morgen lesen wir also mal wieder einen Eurer in der Wolle tief schwarz gefärbten Kommentare. Da ergibt sich die Frage, ob der Kommentator jemals in der Berliner Siemensstadt war, in Marzahn oder Neucölln. Ob er um die besondere Situation der ehemaligen Frontstadt weiß, um die besondere Problematik der deutschen Hauptstadt. Ob er was mit dem CDU-Begriff „Steglitzer Kreisel“ und einem der grandiosesten Korruptionsfälle der CDU-Republik anfangen kann. Ob er weiß, daß zwar Millionen Menschen im Jahr nach Berlin pilgern, aber nicht besonders viel Geld dalassen.

Oder ist es die Verbitterung darüber, daß der Abgesang der gelben Nebelkrähen auch die Walpurgisnacht einer gewissen Frau Merkel eingeläutet hat?

Sehr interessant!!! Der Niedergang der Liberalen und ….

Wir stehen vor einer historischen Stunde. Mit den Piraten was Neues im Parlament und fast so stark wie die Linke und zudem:

Bis 18.00 Uhr stieg die Wahlbeteiligung auf 59,5% und liegt damit leicht über 2006. In Prognosen der ARD kommt die NPD auf etwa 2%. Genau gleich wie die FDP.

Hat jemand eine Idee…, Verzeihung, will sagen, Meinung dazu?

Parallelen?

Aus München hört man die Lustschreie vom Oktoberfest über fast 10 Euro für den Pott dünnes Bier – die Maß. Von der Alm grollen fast 30 Mio Schulden und ein Trainerstuhl hat mal wieder nur drei Beine. Wiederum aus München gießt das Ifo-Insitut des derwischenden Professor Sinn noch Horrorzahlen in die Berlin-Wahl. Deutschland hafte angeblich für Euroschulden, höher als der gesamte Haushalt eines bundesdeutschen Jahr. Passt doch. Damit möglich viele noch den gelben Bubipopulisten schnell die Stimme geben und sie die 5% in der Hauptstadt heute schaffen. Andere Themen haben sie nicht?

Schönen Sonntag noch.

Sahra Wagenknecht kommt am 21. 9. ins Theaterlabor!

Weil die örtlichen Lokalzeitungen schon mal Veranstaltungsankündigungen der LINKEN unter den
Tisch fallen lassen gibt es hier den freundlichen Hinweis für alle Sahra-Fans:

Frau Wagenknecht spricht und diskutiert am
21. September 2011 um 19.00 Uhr
im Theaterlabor im Tor 6, Hermann-Kleinewächter-Str. 4 in Bielefeld
über Maßnahmen zur Überwindung der Finanzkrise
und grundsätzliche Alternativen zur herrschenden Wirtschaftsordnung.

Sahra ist bekanntlich eine vorzügliche Rednerin, die komplizierte Sachverhalte verständlich und lebendig darzustellen weiß.
Eine gute Gelegenheit, um sich etwas mehr Klarheit über die herrschende Krise und grundsätzliche Alternativen zu verschaffen.

Weitere Infos hier.

Die Spirale

Der gedruckte Boulevard hat mal wieder eine ganz heiße Kiste. Erst gibt es Pressemeldungen der „Gewerkschaft der Polizei“:

„Polizei-Einsatz beim Fußball kostet 115 Millionen. (Und die Überstunden der „armen Kollegen“ stapeln sich bis ins Unendliche).

„Brandserie in der Bielefelder Altstadt“ (Paris und Berlin wären „froh“, es wären „nur“ Müllcontainer)

„Kaufleute planen privaten Sicherheitsdienst“ (Ach, wer ist noch mal Fan dieser Dienste?)

Alles in Allem: Futter für den Bolulevard. Viele Bilder mit betroffenen Gesichtern im Einsatz. Bürger, die in Todesangast aus der Altstadt flüchten werden sicher noch folgen.

Der Mann, den die Polizei der Stadt in U-Haft nahm, saß noch, als es wieder brannte…

Da müssen jetzt einfach privater Wachdienst mit kräftigen breitschultrigen Männern, MG im Anschlag und gepanzerte Fahrzeuge her. So wie um den Hauptbahnhof herum. Die Lage verlangt das. Gell, Herr B. und Herr C.? Spiralen haben die verdammte Eigenschaft, sich immer weiter aufzuschaukeln, wenn der Boulevard aus Sensationsgier und nicht der Berichterstattungspflicht der Presse wegen immer noch eins draufsetzt.

Amtsanmaßung ?

Heute nachmittag stand ich an der Ampel um vom Bahnhof in die Fußgängerzone in der Innenstadt zu gehen. Plötzlich bemerke ich zwei Mitarbeiter der GDO-Security, die sich der Ampel nähern. Der eine sagt:

Und wenn Du was auffälliges bemerkst.

Leider haben sie dann als sie bemerkt haben, dass ich sie belauscht hatte das Gespräch abgebrochen und sind wieder Richtung Bahnhof umgedreht. Weiterlesen

DUB!ME-Party im Forum.

Am 14. Oktober findet im Forum Bielefeld die Dubstep-Party DUB!ME statt. Hierfür werden noch Street Art-Künstler/-innen gesucht, die ihre Werke als Ausstellung oder auch als Deko während der Veranstaltung präsentieren möchten. Wer Interesse hat oder jemand kennt, der jemanden kennt schreibt bitte unter Angabe der eMail-Adresse einen Kommentar oder schickt direkt eine Mail an den Mitveranstalter Pascal unter pascal[at]eventconexion.de weiter.

DUB!ME-Party im Forum // Am 14.10.2011.

Herrliches Brackwede

Was hat diese wundervoll-wunderbare Stadt doch für ein Flair. Geht man nur ein wenig runter vom Bazar mit Namen Hauptstraße wird es (fast) mediterran. Man fährt in eine Straße, die sich dann als Sackgasse herausstellt, fährt elend lang rückwärts, um dann doch wieder auf der byzantinischen Hauptstraße zu landen. Herrlich der Duft von Döner, SB-Fladenbrot, gleich 3 Drogerien auf engstem Raum, den Stühlen vor den kleinen Kaffeeshops……

Bayern hat jetzt eine eigene „Domain“

Das Internet wird bayerischer: Der Freistaat soll mit .bayern seine eigene Domain-Endung bekommen. Die Bayerische Staatsregierung hat gestern den Startschuss für die Einführung der neuen Internetadresse gegeben. Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen können damit wohl schon im kommenden Jahr ihre bayerischen Wurzeln auch im Internet stärker betonen. Doch welche weiteren Chancen und Herausforderungen bieten die zahlreichen anderen neuen Top-Level-Domains wie .web oder .shop und was bedeutet dies für Unternehmen innerhalb wie außerhalb Bayerns? Aus: oktoberfest.bayern

Juchhu. Der Freistaat, der bis heute den frühen Tod des Kini nicht richtig verwunden hat und immer noch in Schloß-Neuschwansteinzeiten herumgeistert (Jo, wo isser denn der Seehofer?) ist ja wirklich nicht wirklich ein Teil Deutschlands. Gebt ihnen die vollstaatliche Souveränitpt und einen Sessel im Welt-Sicherheitsrat mit lebenlanfen vIhnen g Freibier.

Ooazapft is! (Bald). Für Puddingstadt fiele mir da auch was Eigenenes ein…….

Oetker hat gewonnen …

… und nicht die Miesmacher von Bielefeld steigt aus.

Beim run and roll day am letzten Sonntag gab es auch das 5 Kilometer Rennen für Firmen und Verbände, bei welchen phantasievolle Kostüme erwünscht waren. Die Initiative Bielefeld steigt aus, welche sich für den sofortigen Ausstieg aus dem AKW Grohnde der Stadtwerke Bielefeld einsetzt (welcher durch ein Nein des Aufsichtsrates der Stadtwerke verhindert wurde), verkleidete sich als Castortransport.

Den Preis für das beste Kostüm bekamen sie allerdings nicht, sondern eine Gruppe von Oetker, welche sich als Müsli verkleidet hat.

So hetzt Stieghorst mit

Diese Pressemeldung verschickte „börsennews.de“ und unser Stieghorster TNS Emnid hat dabei fleißig mitgestrickt:

börsennews.de
Umfrage: 1 Mio. Deutsche planen schon jetzt im Herbst & Winter krank zu machen / 686.505 überlegen noch / 1,2 Mrd. € Schaden

Unglaublich: Über 200.000 Arbeitnehmer geben offen zu, es zu machen, „da es zu dieser Zeit weniger auffällt“, 93.039 wollen „ihrem Arbeitgeber eine auswischen“. Noch sind die Temperaturen sommerlich, da planen bereits eine Million Deutsche (2,9% der Arbeitnehmer) sich im anstehenden Herbst und Winter einen „Sonderurlaub“ zu genehmigen: Sie wollen sich krankschreiben lassen. Weitere 686.505 (1,9%) sind noch am überlegen – Das ist das Ergebnis einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des deutschen Börsenportals www.boersennews.de (360.000 Nutzer im Monat). Technischer Dienstleister war das bekannte Marktforschungsinstitut TNS Emnid. Boersennews.de errechnete einen volkswirtschaftlichen Schaden von bis zu 1,24 Mrd. Euro. Basis für die Hochrechnungen waren die in der Marktforschung üblichen 1.000 Befragten (Berufstätige).

Die offensichtlichen Simulanten konnten zwischen vier „Begründungen“ für ihre geplante Krankschreibung wählen. So wollen 320.469 Deutsche sich im anstehenden Herbst oder Winter krankschreiben lassen, um sich „einem Konflikt in der Firma zu entziehen“. 292.902 Deutsche freuen sich schon auf ihren Sonderurlaub, da sie wissen, „zu dieser Zeit unabhängig von meinem Job immer Depressionen zu bekommen“. 213.646 geben offen zu, sich in der anstehenden dunklen nass-kalten Jahreszeit krankschreiben zu lassen, „weil es zu der Zeit weniger auffällt“. Und 93.039 sind so unverfroren, offen zuzugeben, eine Krankschreibung in den nächsten vier Monaten zu planen, „um meinem Arbeitgeber eine auszuwischen“. Zusätzlich zu den eine Million Krankschreibern kommen weitere 686.505 hinzu, die noch am überlegen sind (1,9% der Arbeitnehmer). Sie entschieden sich für die Antwort-Möglichkeit „weiß (noch) nicht/keine Angabe“.

Wenig Hemmungen haben viele deutsche Arbeitnehmer auch, wenn es um den Umfang der Krankschreibungen geht. So wollen 713.301 Deutsche sich jetzt im Herbst und Winter für mindestens drei Tage krankschreiben lassen. 286.010 planen eine gute Woche Holiday auf dem heimischen Sofa. 668.505 wissen es noch nicht, für wie lange ihr Sonderurlaub andauern soll und überlegen noch… Betrachtet man die „Krankfeierer“ etwas genauer, so planen mehr Ostdeutsche (4,4%) sich im Herbst oder Winter krankschreiben zu lassen als Westdeutsche (2,5%). Nach den Bildungsgraden untersucht, lässt sich sagen: Umso höher, desto mehr Skrupel vor dem „Blaumachen“. Die meisten vorsätzlichen Krankschreiber stellen mit 2,3% die Volks- und Realschüler dar. Doch: Immerhin 2,2% der Akademiker und Arbeitnehmer mit Abitur planen ebenfalls eine „getürkte“ Krankheit. Unerfreulich für die Arbeitgeber ist ebenfalls: Vor allem unter 30-Jährige planen gerne längere Sonderauszeiten, 30- bis 39-Jährige reicht schon eine „Krankmeldung“ für ca. 3 Tage.

Dipl.-Psychologe Bernd Kielmann vom Hamburger Institut für Gruppendynamik und Systemprozesse Systhema: „Die Studien-Ergebnisse sind nur die Spitze des Eisberges. Die Zahlen deuten einerseits auf ein zu geringes Unrechtsbewusstsein der Arbeitnehmer hin, andererseits sollten Arbeitgeber überlegen, ob in ihrer Firma vielleicht irgendwas nicht ganz rund läuft.“ Insgesamt sind in Deutschland 34,45 Mio. Menschen laut Statistischem Bundesamt abhängig beschäftigt.
HIER Pressemeldung speichern

Über börsennews.de
www.börsennews.de (0,36 Mio. Unique User im Monat, Mai 2011) ist die unabhängige Informationsplattform für private und professionelle Anleger. Das Portal bietet umfassende Informationen zu Aktien, Fonds, ETFs, Währungen, Indizes, Rohstoffen und Zertifikaten. Eine Community rundet das Informationsangebot ab. Im Zentrum stehen aber verbrauchernahe Themen rund um Finanzen. Sämtliche Services von boersennews.de sind kostenfrei.

Impressum:
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Dr. Konstantin Korosides

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Thomas Wagner
Amtsgericht Leipzig, HRB: 25007

Barfußgässchen 11
04109 Leipzig, Germany
Weitere Standorte u.a.: Berlin, Hamburg, Düsseldorf
Tel.: +49-(0)341-49288 240
E-Mail: konstantin.korosides@unister.de

Soweit diese unglaublich dämliche Pressemeldung. Stieghorst würde uns – gegen Kohle – natürlich exakt das Gegenteil davon umfragen……

Bielefeld vertickt Männer mit Rabatt

Nichtsahnend schlägt Donna Lüttchen die Webseite vom Spiegel auf und was springt sie da an? „Bielefelder im Angebot“. Von Berlinern im heißen Fett wußte sie es ja. Aber Männer aus der Stadt der eifrigen Blitzer, der schlechtesten Fußballmannschaft im bezahlten Kickern müssen sie jetzt schon anbieten?

„Niemals lernt man aus“, sinniert Donna Lüttchen.

Die Neue Westfälische und der Quellenschutz

Im Oktober 2007 wurde in Paderborn ein Gebäude der Stadt besetzt und dort das Kulturzentrum RABATZ eröffnet. Das Gebäude wurde am 7. November geräumt.

Die Stadt Paderborn hat danach gegen alle Menschen, die das Gebäude betreten hatten, Strafanzeige erstattet. Ausgenommen hiervon wurden eine Journalistin der Neuen Westfälischen und drei Journalisten des Westfälischen Volksblatts, sowie Ratsmitglieder der Stadt Paderborn. Die Verfahren gegen die meisten wurden eingestellt.

Nur Frank Gockel, der in der Flüchtlingsbewegung aktiv ist wurde in erster Instanz zu 1500 Euro und vom Landgericht zu 2850 Euro verurteilt. Dieses Urteil wurde vom OLG Hamm im November 2010 aus Mangel an Beweisen kassiert.

Auf Grund dessen hat der Staatsanwalt nun die vier Journalisten als Zeugen vorgeladen und befragt. Obwohl der Staatsanwalt vorher im Prozess der Meinung gewesen ist, dass die Journalisten sich auf Zeugnisverweigerungsrecht berufen können:

„Sollten sich die Journalisten […] nicht hierzu äußern wollen, ist davon auszugehen, dass sie von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht nach § 53 Abs.1 Satz 1 Nr. 5, Abs. 2 und 3 StPO Gebrauch machen wollen.“

Quelle indymedia

Die Journalisten sind der Vorladung der Staatsanwaltschaft ohne juristischen Beistand gefolgt. Es stellt sich nun die Frage, ob die Chefredakteure dem Quellenschutz so wenig Bedeutung beimessen, dass sie ihren Journalisten keinen Anwalt als Unterstützung besorgen. Denn Quellenschutz ist eine Grundlage der journalistischen Arbeit. Denn dieses ermöglicht erst das Vertrauen von eventuellen Informanten.

Am Freitag den 16.9.2011 findet der erneute Prozess vor dem Landgericht statt. Es wird sich zeigen, ob zumindesten vor dem Gericht sich die Journalisten an die journalistischen Grundsätze erinnern. Weiterlesen

Die Regierung und Griechenland

Bundeskanzlerin Merkel bereitet nach Angaben des Nachrichtensenders
„Bloomberg“ Notfallpläne vor zur Stützung deutscher Banken, für den
Fall, dass Griechenland die Bedingungen für das Hilfspaket nicht
einhalten kann und aus diesem Grund fallen gelassen wird. Als Quelle für
diese Information gab „Bloomberg“ drei Abgeordnete des Bundestags an,
die anonym bleiben wollten. Der Notfallplan beinhalte Maßnahmen, Banken
und Versicherungen im Falle eines Verlusts in Höhe von 50 Prozent
griechischer Anleihen mit Steuergeldern der Bürger zu stützen.

Nur um Finanz- und Wirtschaftskonzernen keine Verluste zu bescheren. Obwohl diese noch genug auf der hohen Kante haben.

In Berlin kanzelte Angela Merkel ihren Wirtschaftsminister Philipp
Rösler ab, weil dieser am Wochenende gefordert hatte, auch eine
„geordnete Insolvenz“ Griechenlands in Erwägung zu ziehen. Daraufhin
waren internqational die Börsenkurse erneut
eingebrochen. Für Teile der Finanzlobby in Deutschland ist es
allerdings mittlerweile eine reale Option, Griechenland in die Insolvenz
zu treiben.

Tatsächlich hat die rasante Vertiefung der Wirtschaftskrise in
Griechenland alle bisher ausgezahlten „Rettungsschirme“ obsolet
gemacht. Ohne Überweisung der nächsten „Rate“ wäre der griechische
Staat bis Anfang Oktober zahlungsunfähig. Der griechische
Ministerpräsident Giorgos Papandreou versprach zwar vollmundig einen „Titanenkampf“ gegen
den drohenden Staatsbankrott, stößt aber an allen Ecken und Enden auf
wachsende Massenproteste. Am Samstag demonstrierten mehr als 25.000
Menschen in Thessaloniki anlässlich seines Messebesuchs und forderten
die Annullierung der Vereinbarungen mit EU und IWF.

Deren Unterhändler fordern mittlerweile unter anderem, dass rund 150
staatliche Betriebe
Griechenlands binnen eines Jahres zehn Prozent der Arbeitsplätze
vernichten. 20.000 Beschäftigte bei der U-Bahn, Eisenbahn, Fernsehen und
einer Nachrichtenagentur wären davon betroffen. Die Drohung mit dem
offenen Staatsbankrott hat deshalb auch den Hintergrund, das griechische
Volk damit zu erpressen und der griechischen Regierung drastische
Rechtfertigungen dafür an die Hand zu geben. Für das internationale
Finanzkapital ist dies auch eine Probe aufs Exempel, wie und ob sich
solche Krisenprogramme gegen den wachsenden Widerstand durchsetzen
lassen.

Daß unter anderem auch im Berliner Finanzministerium die Folgen
eines griechischen Staatsbankrotts durchkalkuliert werden, ist Ausdruck
der wachsenden Unsicherheit der führenden Kreise des internationalen
Finanzkapitals. Ein „geordneter Staatsbankrott“ ist allerdings eine
Illusion. Bundeskanzlerin Merkel warnt vor den drohenden Domino-Effekten.
Schon jetzt ist absehbar, daß etliche Gläubigerbanken ebenfalls vor
der Pleite stünden, ganz abgesehen von unvorhersehbaren Kursstürzen an
den Aktienbörsen und einer weiteren Abwertung der Staatsanleihen
Spaniens, Italiens, aber auch der zentralen Euroländer. Das
Auseinanderbrechen des gesamten Euro-Raums und eine internationale
Bankenkrise stehen auf dem Spiel.

Ist da was schlechtes dran? Eigentlich nicht, aber noch herrschen die Finanz- und Wirtschaftslobby, welche mit der Politik Hand in Hand arbeiten. Alles durch das Volk, jedoch wenig oder nur halbherzig für dieses tun. Es bedarf einer politischen und gesellschaftlichen Alternative, um weitere Auswüchse der etablierten Avangarde zu verhindern. Also: Aufgepaßt!

Warum nehmen die eine Splitterpartei noch wichtig?

Irgendwo bei 3% im Niemandsland der Wählerei krebst die FDP herum. Blasse Röslers und Lindners treten vor die Kameras, eikn Brüderle schwingt einen weinseligen Spruch. Immer noch gibt es genug, die hinhören. Warum eigentlich? Da kann man doch genau so gut ein gelbes Ei in die politische Pfanne schlagen.

Wann kommt die Korrektur der Korrektur der Korrektur?

Aus einer Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes:

Z w e i t e K o r r e k t u r : Elf von 1 000 Ehen im Jahr 2010
geschieden

Wiesbaden (ots) – Bitte beachten Sie den 2. korrigierten Absatz:

es muss lauten

Zum Vergleich: Im Jahr 1992 wurden von 1000 bestehenden Ehen
sieben Ehen geschieden. Das war der bisherige Tiefststand seit der
Wiedervereinigung.

rpt

Zum Vergleich: Im Jahr 1992 wurden von 1000 bestehenden Ehen
sieben Ehen geschieden. Das war der bisherige Tiefststand seit der
Wiedervereinigung.

und nicht

Zum Vergleich: Im Jahr 1992 wurde noch jede siebte Ehe geschieden.
Das war der bisherige Höchststand seit der Wiedervereinigung.

Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102

Wovor rennt Bielefeld denn weg?

Sie gehen einem langsam auf den Wecker, die krampfigen Aktionen der Spasskasse plus Lokalblättchen NW. Erst „run und roll“ und jetzt „SparkassenMarathon/NWStadtlauf“. Irgendwie hat man den Eindruck, die Stadt des Drittligisten ARMinia wolle es dem kleinen Hühnerhofverein von der grünen Alm nachtun. Wenn sich Spasskasse und Stadt (Wunderbar: Die „Klatsche“ der NW, die man zum Anfeuern der Renner bekommen kann) bei den wirklich wichtigen Dingen der Kommune so anstrengen würden wie beim ständigen wegrollen und wegrennen, juchheissa, was hätten wir wenig Probleme in der größen Stadt zwischen Hannover und Hamm.

So bleibt die Frage: Wovor rennen Spasskasse, NW und Stadt weg?

TV-Sendung: Wieviel Kokain schnupft Charlie Sheen?

Charlie Sheen war zu Gast in der „Comedy Central Roast“-Show. Dabei mußte er, wie angekündigt, mehrere Witze über sich und seinen Lebenswandel anhören und dabei gelassen bleiben.

Komiker John Lovitz spielte mit „Wieviel Kokain kann Charlie Sheen schnupfen?“ auf seine Drogenvergangenheit an. Die Antwort „Genug um zweieinhalb Männer zu killen“ amüsierte auch Sheen.

Charlie Sheen durfte dann selbst noch ein paar Worte an die Zuschauer richten und stellte klar, daß er schon so vieles erlebt habe, daß Witze über ihn ihn nicht umbringen könnten.

Wirklich unglaublich, daß er nach dem leider unrühmlichen Ende bei „Two and a half men“ so medial hochgezogen wird. Selbst wenn er mal einen fahren lässt, wird das zur Story. Doch mu0 man auch der Fairneß halber sagen, daß es ein toller Zug von Sheen ist, über die Witze lachen zu können und nicht wie andere „Stars“ gleich beleidigt den Anwalt anruft.

Mani pulite?

Nein, „mani pulite“ (Saubere Hände) hat der verlogene Typ (zweiter von links) auf diesem Aufmacherbild der NW ganz sicher nicht. Wohl aber werden ihm nach seinen Angriffskriegsorgien hunderttausende Opfer zugeschrieben und Gaunereien in ganz großem Stil. Auch seine Rolle bei „9/11“ ist alles andere als geklärt. Was will uns dieses Bild also sagen? Sollen wir sie ernst nehmen, die Lügner? Die „Yes we cans“?

Leider müssen wir es wohl.

Rolli-Mann rechnet Renten runter…

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist den allergrößten Teil seines Lebens Empfänger von Staatsalimenten. Sprich, er wird aus Steuergeldern bezahlt und bezieht dereinst eine flotte Pension. Aus Steuergeldern. Dieser feine Mann läßt jetzt ausrechnen, ob man das Renteneintrittsalter nicht noch zwei weitere Jahre nach hinten verschieben kann. So ab 69. Von der Möglichkeit einer Verschiebung der Beamtenpensionen nach hinten hat man allerdings noch nichts gehört.

Zur Erinnerung noch einmal die „Highlights“ des Schäubleschen Berufspolitikerlebens auf Wikipedia:

Am 2. Dezember 1999 wurde Schäuble im Rahmen einer Sitzung des Deutschen Bundestages durch Zwischenrufe des Abgeordneten Hans- Christian Ströbele auf seine Kontakte zum Waffenhändler Karlheinz Schreiber angesprochen. Wolfgang Schäuble äußerte in öffentlicher Sitzung vor dem Deutschen Bundestag, er habe „irgendwann im Spätsommer oder im Frühherbst 1994“ bei „einem Gesprächsabend in einem Hotel in Bonn […] einen Herrn kennengelernt, der sich mir als ein Mann vorgestellt hat, der ein Unternehmen leitet. Ich habe später festgestellt, daß es dieser Herr Schreiber war. […] Auf der damaligen Veranstaltung bin ich Herrn Schreiber begegnet. Das war es.“[3]
Am 10. Januar 2000 räumte Schäuble ein, von dem inzwischen wegen Steuerhinterziehung verurteilten Waffenhändler Karlheinz Schreiber im Jahre 1994 eine Bar-Spende von 100.000 D-Mark für die CDU entgegengenommen zu haben. Am 31. Januar 2000 gab er ein weiteres Treffen mit Schreiber im Jahr 1995 zu. Die Schatzmeisterei der CDU habe den Betrag als „sonstige Einnahme“ verbucht.

Schäuble behauptete, dass er das Geld in einem Briefumschlag von Schreiber in seinem Bonner Büro persönlich empfangen habe. Diesen Umschlag habe er „ungeöffnet und unverändert“ an Brigitte Baumeister weitergeleitet, später habe er erfahren, dass die Spende nicht „ordnungsgemäß behandelt worden“ sei. Die damalige CDU-Schatzmeisterin Brigitte Baumeister widersprach dieser Version Schäubles. Anfang September 2000 bat Schäuble vor dem Bundestag die deutsche Öffentlichkeit um Entschuldigung dafür, „dass unter der Verantwortung der CDU Gesetze gebrochen wurden“. Weiterhin bat er auch „beim“ Bundestag dafür um Entschuldigung, dass er im Dezember 1999 einen Teil der Wahrheit über seinen Kontakt zum Waffenhändler Karlheinz Schreiber verschwiegen hatte.

Ein Mann dieser Provenienz läßt also die Renten der Deutschen ausrechnen……

Die Folgen von nine-eleven

Der 11. September hatte in der Folgezeit Vor- und Nachteile. Die Befreiung Afghanistans von den menschenverachtenden Taliban, die Befreiung des Iraks von Saddam – für beide Länder ein demokratischer Aufbruch in eine neue Zukunft. Die Bekämpfung von Terrorgruppen, Fanatikern – ein Tabula-Rasa bei Leuten, die schon lange genug die Freiheit der Völker bedrohten und eben diese nervten.

Der Nachteil war ein hervorragendes Beispiel, daß den heutigen Kapitalisten und Imperialisten geographische Grenzen, nationales Bewußtsein, sowie Menschen- und Bürgerrechte gleichgültig sind. Zur Verwirklichung ihrer Interessen nach Maximalprofit gehen sie über Leichen. Interessant ist: Bis heute sind weder die konkreten Umstände für den Anschlag auf das WTC, noch für den gleichzeitig stattgefundenen Anschlag auf das Pentagon aufgeklärt, bei dem nicht einmal Flugzeugtrümmer gefunden wurden. Bis heute gibt es keinerlei Beweise für eine Täterschaft der so genannten 19 Araber. Angebliche Telefonate aus den entführten Flugzeugen sollen zu den Tätern geführt haben.

Völlig kritiklos betet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung in ihrer Samstagsausgabe auf einer Doppelseite das Märchen der USA nach, Osama Bin Laden sei Drahtzieher der Anschläge. Nach dem ehemaligen CIA-Agenten Osama Bin Laden, der alles inszeniert haben soll, wurde von der US-Justiz nie wegen dem 11. September gefahndet. Das zeigt das im November 2001 aktualisierte Fahndungsplakat des FBI. Der Sprecher des FBI, Rex Tomb, erklärte 2006: “Der Grund warum 9/11 nicht auf dem Fahndungsplakat von Osama Bin Laden steht ist, weil das FBI keine stichhaltigen Beweise hat, die Bin Laden mit 9/11 in Verbindung bringen.” Das FBI ist sich nicht mal über die Identität der 19 angeblichen Flugzeugentführer sicher. Sie wurden nie an Hand von DNA-Proben identifiziert.