Archiv für den Monat: September 2011

Das meinen die doch nicht Ernst?

Ernst Middendorp, sogenannter Jahrhunderttrainer der skandalumwobenen ARMinia ist mal wieder seinen Trainerjob in Südafrika los. Schon beginnt die Diskussion wieder, den Chardonney-Mann zurück auf die Alm zu holen.

Macht nur. Es ist egal, ob man in Fußballdeutschland noch ein wenig lauter lacht…….

Ante portas: Hugenberg 2.0?

Immer wenn es ganz “wichtig” ist, kommt beim Spigel online ein gelber Balken: “Eilmeldung”. Diesmal gilt der Balken dieser Story der Presseagenturen:

Springer will WAZ-Gruppe für 1,4 Mrd. kaufen

Haha. Da sieht man, wo die Reise hingeht. Rege sich bitte keiner mehr über die Monopresse a la “Neues Deutschland” oder “Der schwarze Kanal” auf. Würde das vom Kartellamt genehmigt, würde Tante Elisabeth M. mit dem blaufingrigen Ex-Kindermädchen Friede S. und Angela M. nach den Staatsfernsehsendern ARD und ZDF und der politisch gewünschten Prekariatsverdummungssendergruppe RTL fast die ganze Medienlandschaft in ihren Pfoten halten.

Hugenberg schaffte das damals. Ausgang des Endes bekannt. Bitte lesen Sie hier nochmals nach, warum das so war. Die korrupten und buckelnden Politiker konnten wir gestern im Bundestag in Bataillonsstärke und Angela M. herum bewundern. Der Rest Demokratie geht dann zackzack in eine Demokratur Merkelscher Prägung über. Alles ist bereit. Die eine der beiden WAZ-Eignerfamilien hat offensichtlich keine Probleme, mit dem medialen Gesinnungsgegner zu paktieren. Bargeld lacht.

Bielefeld erblitzt, was andere mit Leistung schaffen

Der Spiegel beschäftigt sich heute online mit der Blitzwut deutscher Kommunen. Insbesondere Bielefeld steht da als bundesweit führendes Beispiel. Meinetwegen. Man weiß es ja und hält sich dran. Stutzig macht aber ein Forenbeitrag, wonach in Bielefelder Amtsstuben wohl öffentlich “Beweisfotos” hängen sollen:

In ihrem Büro steht eine Pinnwand mit den schönsten Beweisbildern: Nasenbohrer sind darauf zu sehen, ein Mann mit einer Katze auf dem Schoß, ein Bulli-Fahrer im Sekundenschlaf und eine Frau, die ihren Lidschatten nachzieht. Bei Tempo 185.

Das halte ich allerdings für den Hammer. Da die Räume vermutlich von Fremdpersonal geputzt werden kann es mit dem Dienstgeheimnis nicht weit her sein.Man kann sich nur immer wieder wundern was in Amtsstuben für dumme Leute sitzen. Da muss sich glaube ich mal der NRW Datenschutzbeauftragte drum kümmern.
59755 ist offline Mit Zitat antwortenweisfotos” von Geblitzten in “besonderen Situationen” hängen sollen:

Wenn da das Foto drauf ist, wo wir rückwärts mit nacktem Hinterm am Steuer mit 149 km/h durch die Blitzanlage am Bi-Berg gerauscht sind……

Die seltsamen Ansichten des Dorfgranden Volker Kauder

Irgendwann muß er auf seiner eigenen Schleimspur Richtung Kanzlerin ausgerutscht sein, der Herr Kauder. Fraktionsvorsitzender der grandiosen Unionsfraktion im Deutschen Bundestag. Nur noch übertroffen von einem gewissen Herrn Po falla, den der WDR regelmäßig durch den politischen Kakao zieht. Der nette Herr Kauder, dessen Wahlkreis bezeichnend Rottweil und Tuttlingen heißt, Rottweil und Tuttlingen, also die ganz große Welt, hat sich empört über die, die bei dem Euroscheiss eine eigene – abweichende – Meinung gewagt haben, vor dem Plenum zzu argumentieren. Das hätte es früher in der DDR-Volkskammer eben nicht gegeben und Zarin Angela fand es immer Klasse. Hatte sie doch ihre kleine Lücke gefunen. Wo es warm war und kuschelig und wo man die von doofen Demonstranten mit Gorbatschows Hilfe letztlich erdemonstrierte Maueröffnung getrost in der Sauna verschwitzen konnte. Hier in der Noch-Demokratie aber anders abstimmen als die restliche Staatspartei mit dem gelben Anhängsel? Niemals. Empörend. Und der Lammert von der eigenen Partei läßt das sogar noch zu.

Ein neues Guantanamo ähnlich dem bis heute vom Großmaul Obama gehegten und gepflegten muß her. Da kommen alle Abgeordneten rein, die noch ein Gewissen haben. Viele sind es ja nicht. Das Rathaus der Metropole würde schon völlig ausreichen. Und weil die Fenster da nach innen schauen, würde es keiner mitkriegen. Nur Bünde würde Schäffler vermissen.

Völlig egal, ob die “Abweichler” Recht haben oder die, die Merkel nachkriechen. Demokratie funktioniert nur, wenn die Abgeordneten den Auftrag des Grundgesetzes erfüllen. Und da steht nicht drin:

Kadavergehorsam. Chefin befiel, wir folgen (blind)

Gummistiefel-Handy schließt rumänischen Goldbeck-Bau

Da kommt eine dpa-Meldung, die Grinsen läßt. Sie erinnern sich noch an die schofelige Schließung des Bochumer Nokia-Werkes durch den Konzern und die Ummelner Jubelschreie, weil unser IHK-Präses und Middelhoff-Fan den rumänischen Lohndrückerbau hochziehen durfte? Bitteschön: “Der kriselnde Handy-Weltmarktführer Nokia streicht 3500 Arbeitsplätze. Das vom Bielefelder Unternehmen Goldbeck gebaute Werk in Rumänien, in das 2008 unter scharfer Kritik die Handy-Produktion aus Bochum verlagert wurde, wird dichtgemacht. Allein damit fallen 2200 Jobs weg..”

Mitleid mit dem ehemaligen Gummistiefel-Erzeuger? Meinetwegen können sie die Finnen ganz weg tun. Seit damals ist hier kein Nokia-Handy mehr ins Haus gekommen.

Ach, NW merkt es jetzt auch?

Leise klirren die Gläser im Büro des NW-Chefredaktors S. in der Bielefelder Niedernstraße. Heute darf Alexandra Buck nippen. Schließlich hat sie nach massiver Intervention der RTL-Eignerin Elisabeth M. aus Gütersloh (nehmen wir jetzt einfach mal an, denn Boulevard schiebt Boulevard die Themen zu), den Auftrag bekommen, endlich nach ein paar Wochen Laufzeit vor Schildescher Viadukt-Kulisse auch über die allerliebsten Gestalten in RTLs Verdummungsshow “Schwiegertochter gesucht” auch die Schildescher Episode zu schildern. Den Stress der “reality-Filmer” vom Prekariatssender mit Sigrid und Sohn Markus (Bemerkenswert: die moderne Zahnlücke in der Vorderfront) und umgekehrt. Alexandra macht das ganz allerliebst. So jung und schon BUNTE – und BILD-Niveau. Leise blättern wir das ziemlich teure Altpapier-Abo aus der Senner Presse weiter (“Wir können jetzt alles bunt. Auch wenn das nicht wichtig ist”), nachdem wir beim morgendlichen Empfang des Presseelaborates schon Anita Ekberg auf dem Titel bewundert haben. (Die Wuchtigbusige ist immerhin Bielefelds unbekannteste Ehrenbürgerin :-) Ach so, ja. Jetzt kommen wir zum Knüller und der Erklärung der Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn AG: “Die Deutsche Bahn (AG) wird in Wirklichkeit nicht von Ex-Daimlermann Grube als CEO geleitet sondern von NW-Zugbegleiterin und Schreiberin Ariane Mönikes. Denn “Nach ihrer Pfeife wird getanzt”. Auch wenn Ariane beim Abbremsen der Eurobahn in Brackwede nach geschwinder Ausfahrt aus Bielefeld-Hbf ein wenig wacklig auf den Beinchen ist und sich am Stuhl des Eurobahnfahrers Marcus Kühn festhalten muß.

Vielleicht sollte die NW nicht nur in roten Kappen Grundschulen wegen “früher Aboheranführung” heimsuchen sondern Ariane eine lautere Trillerpfeife kaufen und Alexandra B. das abendliche Gucken von “Realität auf RTL” verordnen. Der Zusammenschluß von NW und RTL rückt näher und näher. Bei den Themen sind sie schon hautnah dran an Peter Zwegat, der “Supernanny” und “Bauer sucht Frau” kriegen sie auch bald hin. Outback gibt es hier ja genug und “unsere Alexandra” oder Heidi HagenP. wären da wunderbare Schreiberinnen: “Erster Bauer lag für RTL mit der NW im Heu”. Dann klappts auch wieder mit den Abos.

Danke NW!

Angela haftet für min. 211 Mrd. deutsche Euro :-)

Das nächste recht einfältige Grinsen über ihre – oh Wunder, hat wirklich jemand was Anderes erwartet? – Kanzlerinmehrheit. Wer riskiert schon, von Mutti ins Hinterteil getreten zu werden und nicht für “alternativlosen” Ideen der grandiosen Frau zu stimmen? Wer riskiert schon, mehr wissen zu wollen, als die einstige Frau im blauen FDJ-Hemd? Die natürlich als Amateurökonomin genau weiß, wie das alles geht. Die schon den “Konsum” kannte, als wir hier noch Care-Pakete vom Marshallplan mampften.

Grandios, dieser dickliche Mensch. Warum gewinnt sie dann nicht mit ihrer schwarzgelben Koalition eine Wahl nach der anderen? Kann es sein, daß Volkes Meinung eine andere ist als die “Alternativlose” der ehemaligen Quantenphysikerin?

Mephistogrinsen

Karl-Theodor von und zu Schreibab hat es immer noch drauf. Dieses dämliche, selbstgefällige, leicht degenerierte Mephistogrinsen, wie es auch ein Thomas M. mit sich rumträgt. Die Amerikaner lieben es in ihrer grandiosen Einfachheit. “Angesehener Staatsmann” ist er da jetzt und “Vordenker” eines Think tank. Applaus. Donna Lüttchen hat sich heute Morgen transatlantische Kotztüten besorgt. Für Thomas M. gleich mit. Den haben sie nämlich jetzt auch in einem Konzern die Treppe raufgeschoben.

Merke: Das Netzwerk der Gauner funktioniert. Immer. Eine bestimmmte “Elite” lebt von und mit dieser Einstellung und ihrer Charakterlosigkeit.

Da gingen “die anderen Westfalen” unter

International noch zu grün hinter den Schnürsenkeln gestern Abend. Borussia Dortmund versemmelt in Marseille bei Olympique jede Menge Torchen und steht am Ende mit einem 0:3 da. Champions League ist für die “anderen Westfalen” wohl ebenso noch zu groß wie die Dritte Liga für den kleinen Verein von der Alm. Jede Menge “Luft nach oben”.

Der Tag vor dem “Schicksalstag”: alternativlos

Ob das den in äußerster Gelassenheit sein Pfeifchen schmauchenden Leineweber in der Metropole Altstdatadtmitte auch nur im Geringsten anficht, was da in Brüssel, Berlin und lokal in Bielefeld verzapft wird? Ob ihn der Bünder FDP-Selbstdarsteller und Eurogegner mit dem Pennälergesicht und dem Mediengetrommel, Frank Schäffler, interessiert? Dabei hatte ihn “unsere” NW-Alexandra doch so “nett” porträtiert: Er neige “zur Rechthaberei”. Wozu neigen dann seine “Gegner”?

Nun gut. Egal, was den Mann, seine sterbende gelbe Partei, die alternativlose Kanzlerin und ihre Helfer oder die Gegner auch anficht: präsentiert wird, was so, so, oder so nach der Devise ausgekungelt wurde: “Friß oder stirb”. Das gilt letztlich auch für den Mikrokosmos Bielefeld., wo ein überaus leiser OB mit seiner Ampeltruppe “alternativlose Sachen” macht und die eine oder die andere Hälfte der Bürger eben auch auslöffeln müssen, was die Zentrale einbrockt.

So richtig Spaß macht “alternativlose” Politik nicht, wenn sie erkennbar undemokratisch wird.

Jetzt lachen wir mal über die Staatsanwaltschaft Dortmund !

Aus einer Pressemitteilung von Ulla Jelpke:

Nach einer Anfrage der Landtagsabgeordneten Anna Conrads (DIE LINKE) setzt die Dortmunder Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zum mittlerweile sechsten Anschlag auf das Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke fort. Das teilte Innenminister Ralf Jäger (SPD) im Einvernehmen mit dem Justizministerium mit. Eine Mitteilung über die Einstellung der Ermittlungen sei ein Versehen gewesen, erklärte der Minister. Ein entsprechendes Schreiben hatte die Staatsanwaltschaft Dortmund bereits sechs Tage nach der Tat am 20. Juli verschickt.

Ansonsten muss ich Pantoffelpunk Recht geben, die Realität macht die Satiriker überflüssig …

NW: Stellvertreter Gottes?

Liebe NW, die Du doch sonst so klug guckst, uns Heidi HagenP, Kurt Ehmke, den Chefredaktor aus dem Rheinland und eine neue Superdupirotation in Senne geschenkt hast und immer noch nicht weißt, wie man mit “Wikipedia” umgeht, guck mal hier:

Der Papst versteht sich als Nachfolger des Apostels Petrus, der nach der Überlieferung um das Jahr 67 in Rom den Märtyrertod erlitt. Nach Auffassung der Katholiken und einiger anderer christlichen Kirchen war Petrus erster Bischof von Rom.[4]

Zumutungen für Zwangsgebühren

Es ist schon grandios, was das Staatsfernsehen da veranstaltet. Erst wird Zwangsgebührenfinanziert der Reformunfähige Papst auf einem ehemaligen Militärflughafen präsentiert (Bettina W. durfte dann wohl im “Vier-Augen-Gespräch” am Rande des Flugfeldes “das” Tattoo vorführen) und danach gibt es bei “Jauch” das “Solo einer unfähigen Regierungschefin” in der Woche der Eurozumutungen. Da rege sich noch einer auf über die Verglorifizierung der DDR-Größen. Was hier im Staatsfernsehen abging übertraf das um Lichtjahre. Abgesehen von der schwachen Vorstellung und Argumentation der Amateurökonomin. Jetzt sollten wir aber endlich die wunderschönen Aufmärsche von Heer, Luftwaffe und Marine unter kollektivem Niederknien des Volkes vor der Herrscherin am Jahrestag ihrer Machtergreifung bekommen.

Die Rolle von Glaubensgemeinschaften

Nicht vergessen: Die Kirche war früher eins. EINE Kirche. Bis man in Osteuropa auf den Trip gelangte Heiligenbilder, “Ikonen” anzubeten. Trotz des Verbotes, sich kein Bild von Gott zu machen. Und dennoch wurden Bilder von Gott und Jesus, welche aufgrund der Dreifaltigkeit in Rom wie in Moskau dasselbe sind, angefertigt. Dies war die erste Spaltung und die Katholiken zogen später mit den Heiligenanbetungen nach. Und die Lutherer wollten ursprünglich keine Spaltung, sondern nur eine Reformation.

Doch es stimmt, jeder soll nach seiner Facion selig werden. Die Anzahl der Sakramente (ev. nur Taufe und Abendmahl), die Beichte, Konfirmation oder Kommunion, jeder kann machen oder lassen was er möchte. Insofern ist/war die Spaltung nicht verkehrt. Ist bei allen Weltreligionen so. Schwierig wird es erst mit Sekten, wie Jehovas Zeugen oder auch den Richtungen im Islam.

Eines darf allerdings nicht vergessen werden:

Das Gold, der Weihrauch, die Myhrre, die antiken Worte und schmucke Tempel und schöner Priestergewänder, das Zölibat, das Fasten und das Brechen -

das ist nicht der Glaube.

Viel wichtiger ist, daß man erkennt und darauf achtet, daß die Menschheit das überleben wert ist. Durch Frieden, Völkerfreundschaft, Kompromißbereitschaft und Solidarität muß bekräftigt werden, daß die Macht des Lebens größer ist, als die Macht des Todes.

Indem wir Kriege, Nöte und kalte Winter hinter uns lassen, bewegen wir uns alle einen Schritt weiter in Richtung einer Welt, in der all die oben beschriebenen positiven Dinge für jedermann und Lebewesen, gleich ob Mensch und Tier gewährleistet sind.

Michael Egler

PS: Verhütungsmittel und PED sind zehnmal besser als jedwede Form von Abtreibungen.

Artur! 2 *Bielefelder Galerie-Hopping*

Und schon wieder: ARTUR2 !

Am 7.10.2011 findet das zweite Bielefelder Galerie-Hopping statt. Sechs Galerien machen diesmal gemeinsame Sache.  Zur Artists Unlimited Galerie, den Galerien Baal, Galerie GUM, Galerie van Laak und Bérenger und galerie 61 ist der Kunstraum Rampe hinzugekommen. Sie eröffnen und präsentieren zeitgleich von 19 – 24 Uhr ihre aktuellen Ausstellungen.

In der Artists Unlimited Galerie wird eine Ausstellung mit Zeichnungen der Künstlerin Susan Junge mit dem Titel „papieren“ eröffnet. Die Künstlerin sagt über ihre Arbeiten: Auf

Papier, mit Kohle etwas hinein gekratzt oder Acryl wässrig drauf. Das Papier erträgt alles.

Auf der Suche nach neuen Bildlösungen finden sich Formen und Farbe, Wiederholungen und die daraus entstehenden Abweichungen. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Wesentlichen und Nebensächlichem. Alles ist erlaubt.“

Die Galerie BAAL eröffnet die erste von vier über ein halbes Jahr verteilte Ausstellungen mit dem Titel „100 Werke _ Bild und Gespräch 1“ . Der Galerist Bernd Schlipköther zum Ausstellungskonzept: Mit der Ausstellung 100 Werke beabsichtigen wir begriffliche Annährungen an die Kunst in vier Schritten. Eine Konversation über ein halbes Jahr. Bis zum 31. März 2012 sollen die Werke von 20 Künstlern bei vier Eröffnungen mit Diskussion den Blick der Betrachter fangen und halten. Wer will, kann sich beim Besuch der Ausstellung von folgenden Begrifflichkeiten an die Hand nehmen lassen und damit in die Betrachtung einsteigen: Materie, Form, Bedeutung, moralischer Zweck, Überwelt … / realistisch, abstrakt, fesselnd, erschütternd, grotesk, komisch …. Der Staffellauf (1) wird am 07. Oktober mit 10 Bildern und 5 Objekten und einer ersten Frage eröffnet: „Was sagt mit mein (Kunst-) Gefühl?“

Galerie GUM präsentiert Jochen Stenschke mit „Hirnclaque II“. Nach seiner eindrucksvollen temporären Wandzeichnung „Synagoge – Gefäß Blau“ im Kunstverein Oerlinghausen in 2010 werden in dieser Ausstellung großformatige Altölzeichnungen zu sehen sein. „Das schwarze Altöl gilt als ein ganz besonderer Werkstoff, der ungleich schwerer zu bearbeiten ist als mit dem reinen Zeichenstift, da es keine linearen Strukturen zulässt. Stattdessen evoziert es Masse und Volumen, das sich in einem etwa 14-tägigen Entwicklungs- und Trocknungsprozess weiter ins Papier ‚hineinfrisst’ und membranartige, zartgraue Höfe entwickelt. Demgegenüber formuliert Jochen Stenschke jedoch die reine zeichnerische Linie weiter: Sie war und ist bis heute die unmittelbarste seismographische Geste seines inneren FühIens, das zugleich bestimmt wird von RefIexionen über Zeit und Raum, über das lnnerste das Menschen und dessen universale Beziehungsgeflechte.“ (Zitat: Dr. Beate Reifenscheid) Zur Eröffnung führt Thomas Thiel vom Bielefelder Kunstverein in die Ausstellung ein.

Van Laak und Bérenger zeigen „Papa pfui!“ – Neue Arbeiten auf Papier von Elisabeth Masé. „Es sind Papierarbeiten aus den letzten beiden Jahren, enigmatische Arbeiten, manchmal fragmentarischen Charakters, surreal, auch verstörend, teils Collagen und immer wieder mit Stickereien versehen, mit einem roten Faden.“  Ab 19 Uhr gibt es Gespräche mit den Galeristen.

In der galerie 61 sind Objekte der niederländischen Künstlerin Petra Groen zu sehen. Der Kunstraum Rampe zeigt unter dem Titel „Parkplatz vor dem Haus“ Fotografie von Christian Ring. Wir greifen in den großen Vorratsschrank der Ressourcen um unsere Bewegungsmöglichkeiten zu sichern, und doch steht unser Mobil die meiste Zeit des Tages – natürlich nicht irgendwo, sondern auf eigens dafür geschaffenen Flächen. Demgegenüber werden auf außerstädtischen Arealen Anbaumethoden mit pflanzlichen, auch genmanipulierten, landwirtschaftlichen Produkten durchgeführt, um unser Fortkommen auch in Zukunft steigern zu können.“ (Zitat des Künstlers) Zusammenhänge von Bewegung und Stillstand, Kultur-und Industriefläche erforscht Christian Ring mit seinen fotografischen Luftbildarbeiten auf eindrucksvolle Weise. Darüber hinaus werden auch Fotografien aus der Werkgruppe »Kühle Romantik« gezeigt.

Für Kunstinteressierte gibt es also viel zu entdecken. Die Galeristen versprechen auch in diesem Jahr: „Wir werden es Ihnen zeigen!“

Zur Orientierung erscheint ein Flyer mit Texten, Abbildungen, Adressen, Lageplan und Zeiten, der ab sofort an allen einschlägigen (Kultur-) Orten ausliegt und Lust auf das diesjährige Galerie-Hopping macht.

Galerie GUM, Weststr. 66, Bielefeld* galerie 61, Neustädter Str. 10, Bielefeld* Kunstraum Rampe, Neustädter Str. 9 (Hinterhof), Bielefeld* Artists Unlimited, Viktoriastr. 24, Bielefeld* van Laak und Bérenger, Viktoriastr. 48, EG, Bielefeld* Galerie Baal, auf Dürkopp Tor 6, August-Bebel-Str. 135, Bielefeld

Angela in Aspik

Während oben auf der Siegesempore der Heilige Vater und Stellvertreter seine leise, sanfte “Philippika” der Politik im Berliner Olympiastadion, alias 1936 Großauftrittsstätte eines Gröfaz (Größter Führer aller Zeiten), hielt, kippte der Verantwortliche im Himmel seine nassen Kübel über den Adabeis, Wichtigtuern und “Volksvertretern” im Innenraum aus. Das Volk saß auf den billigen Rängen derweil im Trockenen. Was wiederum sehr selten ist, angesichts der hirnrissigen Aktionen der selbsternannten Elite im Innenraum.

Aber das Bild war schön.

Papst spricht. Rangnick “körperlich am Ende”. Und wer fragt uns?

Ein Tag draußen im Outback. Die Nabelschnur ist der online-Zugriff, die Autoradiotröte plärrt in höchsten Tönen, wo, wie und warum “Papa” in Berlin rumrollt im neuen Mercedes-PR-Mobil, Sonderausführung “Seine Heiligkeit”. Der Reichstag ist gelbweiß geschmückt und der Betrachter fragt sich, ob wir Religion und Staat wirklich trennen. Oder ist Benedetto als Chef der Vatikanbank und Staatschef im Saal mit den blauen Bänken?

Verzeiht unsere Bissigkeit, Euro Heiligkeit, aber wir haben es nicht so mit dem Papsttum. Vor allem, wenn es um die Stellvertretung Jesu auf Erden geht. Schließlich wollen Buddha, Allah, Mohammed, Krishna und wie sie alle heißen, auch was abhaben von der menschlichen Ehrung, Demut und Kleinmachung, mit der uns nahezu alle Religionen überziehen wollen. Ein bißchen mehr Distanz könnte einem Staat wie Deutschland nicht schaden. Auch wenn Ratzi aus Deutschland, ähm Bayern stammt und eine Menge Ansichten nicht in diese Zeit passen.

Was sollen wir zu Schalke 04, dem “ARMinia BI des Ruhrgebietes”, sagen? Angetreten, dem Kotelett die höchste Ehre zu verschaffen, tritt er nun wegen “körperlichem Unwohlsein” ab? Ob Tönnies und Scheel vom Billigkoteletthauerverband damit was zu tun haben?

Was sind wir doch erbarmungslos “glücklich”

Zunächst noch zum ZDF: 8’10“ für ein solches Stück und als erste Meldung. Das ist unglaublich. Und wenn es im ZDF keinen Aufstand gibt, dann zeigt das nur, wer dort die Macht hat, und wie rücksichtslos man den Charakter als öffentlich-rechtlichen Medium parteipolitischen Überlegungen opfert. Ein erster Überblick über die verschiedenen Meldung ergab, dass es kaum kritische Stimmen gibt. Viele Journalisten sind offensichtlich an der langen Leine von PR Agenturen. Andere freuen sich vielleicht nur darüber, dass sie etwas positives melden können. Sie verdrängen dabei die Realität, sie verdrängen die Stagnation bzw. den Rückgang der Masseneinkommen, die hohe Arbeitslosigkeit und die Unzufriedenheit mit der Politik, die sich in massivem Rückgang der politischen Beteiligung zeigt, usw. Die “Nachdenkseiten” beschäftigen sich heute mit der erbarmungslkos bescheuerten gestern lancierten unters Volk gestreuten “Glücksstudie”, wonach “die Deutschen” und besonders die Hamburger (Quickborn? Wilhelmsburg? Schanzenviertel? Billstedt?) gaaaanz besonders glücklich sind.

In Auftrag gegeben hatte die Deutsche Post diesen “Glücksatlas”. Federführend war das gnadenlose Mietmaul Raffelhüschen. Und alle journalistisch gleichgeschalteten Schwachmaten stürzten sich drauf. Kost ja nichts. Muß man ja nicht recherchieren, ob der Herr Professor (auf Sylt gibt es eine Bäckerei, die so heißt und ihre Brötchen in diesen Knalltüten verkauft) da was wirklich Fundiertes geschrieben hat oder nur, wie meist, “Stimmung gegen Kohle” verbreitet. Nein. Muß man nicht. Die nächsten Wahlen stehen an und da fälscht man eben bei Staatspropagandas die Stimmung ein bißchen hoch. Wenn schon sonst nichts vor dem Hintergrund EU-Pleiten, EU-Schirm usw. geht.

BI wenigstens mal im “gesicherten Mittelfeld”

Wenigstens in dieser Disziplin ist die Puddingstadt im “gesicherten Mittelfeld”. Doch Außengastronomie kostet die Besitzer von Restaurants, Kaffees und Bars oftmals viel Geld. Geld, das sie von den Kunden wieder einnehmen müssen. Wie viel Geld die Wirte bezahlen müssen, das klärte jetzt eine umfangreiche Erhebung des Reiseportals” www.ab-in-den-urlaub.de” title=”Internetportal” target=”_blank”> www.ab-in-den-urlaub.de. Denn oftmals werden die Gebühren auch unter Berücksichtigung der städtischen Besucher und Touristen erhoben. Angefragt wurden jedoch lediglich die “Sondernutzungsgebühren für Außenbewirtschaftung in der besten Lage” – das heißt beispielsweise an viel frequentierten Innenstadtplätzen- oder -straßen. Hierfür wurden die 117 größten deutschen Städte befragt. Ergebnis: Alleine deren Gastronomen müssen jährlich 16 Mio. € für die Aufstellung von Tischen, Stühlen und Sonnenschirmen an die Gemeinden überweisen.

Siehste. Bielefeld ist mittendrin, statt nur dabei :-)

Traritrara – der Papst ist da.

Ich muß sagen, daß mich dieser Besuch und der damit verbundene Boom nicht gerade positiv erfaßt. Die Politik und die Medien beziehen den Status des Pontifex auf die gesamte deutsche Christenheit und berufen sich dabei auf die Bild.

Es kann nicht sein, daß ein schlichter einfacher Mensch, ob Bauernsohn oder bürgerlicher Stadtmensch sich nach einem Theologiestudium und Karrierereiterei “Stellvertreter Gottes auf Erden” nennen darf, und dazu auch noch für sich den Alleinvertretungsanspruch bezieht. Es ist wie mit Parteien wie den Grünen der `80er und den Piraten von heute und der Realpolitik: Die Herkunft und das Stammland spielen eine untergeordnete Rolle. Sobald es ans Eingemachte geht, sind diese Sachen vergessen.

Selbst wenn Deutschland Fußballweltmeister wird oder in der Vorrunde ausscheidet, geht das Leben hier weiter. Man darf sich nicht blenden lassen. Ein Typ, der rumrennt wie der historische Nikolaus, die Selbstdeutung der Bibel und der damit einhergehenden “Mein Wort ist Gesetz”-Doktrin, das ist nicht der Glaube und er lenkt auch nicht von den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Problemen und Krisen unserer Zeit ab.

Jeder soll nach seiner Facion selig werden, aber er soll keinen anderen dabei stören. Und genau das tuen die Päpste. Zudem ist ihr ganzes Gebäude auf Betrug aufgebaut. Allein was das Petrusgrab angeht, auf dem der Petersdom stehen soll…., nun ja, alte Geschichte, keine weiteren Worte darüber.

Der langen Rede kurzer Sinn: Jeder für sich und Gott für alle. Unterhalten wir uns lieber über die Hintergründe des Attentates in Ankara, hat jemand eine Idee?

Fußball-Irrenhaus entläßt nächsten Trainer

Fußballdrittligist DSC Arminia Bielefeld hat sich nach Westfalen-Blatt-Informationen mit sofortiger Wirkung von Trainer Markus von Ahlen getrennt. Zur Stunde verabschiedet sich der 40-Jährige von der Mannschaft. Mit drei möglichen Nachfolgekandidaten sollen Gespräche geführt werden – unter anderen auch mit Petrik Sander (50), dem ehemaligen Trainer von Energie Cottbus. Zuletzt hatte Sander in der Saison die TuS Koblenz in der dritten Liga trainiert. Er gilt als heißester Kandidat, berichtet das Westfalen-Blatt (Bielelfeld) weiter. Die Vereinsführung reagiert damit auf die beispiellose Talfahrt des Zweitligaabsteigers. Arminia Bielefeld ist nach zehn Spielen Tabellenvorletzter und als einzige Mannschaft der Liga noch sieglos. Lediglich fünf Punkte stehen auf der Habenseite. Zuletzt hatte es am Samstag eine 0:4-Heimpleite gegen Saarbrücken gegeben – vor der Saison-Minuskulisse von 6371 Zuschauern. Arminia hatte Markus von Ahlen im April dieses Jahres zur neuen Saison verpflichtet, zuvor hatte er die B-Jugend des Hamburger SV trainiert.

Nun, der schuldige Mohr ist gefunden. Aber angesichts des Chaos, daß der Verein veranstaltet, darf bezweifelt werden, daß der nächste Trainer da was reißen kann. Fisch stinkt bekanntlich immer von Kopf her.

Schönheit + Anmut: Uralter ostwestfälischer Plattenbau

Da wir der Altherrenriege allein nicht immer die Deutung und Interpretation uralter vorbildlicher Architektur der Metropole aufbürden wollen, haben wir mal das Parkhaus der Karstadt als Beispiel herausgesucht. Selten wurden im Westen der Republik kastenartige Plattenbauten so klar und einfach in simple Entwürfe umgesetzt, die Le Corbusier und den Bauhäuslern zu Lebzeiten permamente Würgereize verursachten und die Stadt weit vor östlichen Architekturplattitüden berühmt machten für den ebenso einfachen wie rechtwinkligen “Bielefelder Baustil. Auch der Westen hat sein Chemnitz”.

Genießen Sie es! Die Karstadt gibt das Fahrradsortiment auf! Hat aber nichts mit der Parkplatte zu tun.

Die perfekte Welle

Bielefeld war schön.
Bielefeld ist schön.
Bielefeld wird immer schön werden wollen.

… wenn sich nicht OBPit jeden Abend, wenn die Feierabendsirenen im Schildahaus am Niederwall den Abend eintuten, direkt an der Welle gegenüber dem Ratsgymnasium und schräg gegenüber Waldhof samt Bollerwagen entlangdrücken würde. Damit ihn nur niemand sieht. Da hilft auch der rote Kapuzenmantel nicht, den er sich jüngst angesichts der grandiosen Wahlerfolge der sosozialen Merkel-Stützungspartei vom städtischen Notgroschen anschaffen ließ. Neulich pfiff schon eine dieser vorschnellen häßlichen Zungen – sie war ganz gelb im Gesicht – hinterher: “Nicht so schnell Pit”. Er drückt sich so eng ans alte Welle-Gemäuer, dass es mehr und mehr abplatzt und der letzte städtische Weinstock mangels Pflege aufgegeben hat, sein zu wollen.