Archiv für den Monat: Juli 2011

Ausstellungseröffnung: Umkehrung eines Grabens in einen Rücken

Martin Schepers (Berlin)
05. – 27.08.2011
Eröffnung:    Freitag, 05.08.2011 um 20 Uhr

Noch vor ein paar Jahren wäre ich versucht gewesen, die Werke von Martin
Schepers mit Gefühlen, Gedanken und Stimmungen in Verbindung zu bringen,
hätte wahrscheinlich von beharrlichem Anachronismus gesprochen.  Erst durch die
geologischen Bilder und Zeichnungen, die im Laufe der letzten 10 Monate
entstanden sind, habe ich verstanden, dass es darum bei Martin Schepers gar
nicht geht. All’ diese romantischen Themen, die ich gefunden hatte, stehen gar
nicht im Vordergrund, sind Ingredenzien und Unterhaltsamkeiten, die den Kampf
im Atelier nur anheizen, niemals aber abgebildet werden. Denn Martin Schepers
ist nicht der Protagonist seiner Bilder, sondern hält sich am Rand, in einer
Beobachterposition zurück, wissbegierig nicht der eigenen Bestätigung harrend,
sondern darauf, wie sich die Farbe, die Leinwand, die Fotografien von
Expeditionen, die visuellen Geschöpfe aus Schullehrbüchern und Bibliotheken ihm
erklären. Es ist ein forschender Blick, nicht mit naturwissenschaftlicher
Kategorisierungswut, eher mit infantilem Auseinandernehmen-Wollen,
Ergründen-Wollen, in den Erdschichten-Herumspielen-Wollen.

Ein seltsamer Dialog zwischen Erdschichten und einem Menschen, der in Berlin
2011 in seinem Atelier sitzt, einer ehemaligen Kindertagesstätte, also auch einer
Ablagerung.

Die Suche zielt nicht darauf herauszufinden, wie ein/sein „ich“ darin vorkommt,
sondern ob das „ich“ darin auch ja nicht vorkommt. Der Künstler in der Rolle des
Kronzeugen, der vom Ereignis berichten will. Schepers hat einmal im Traum das
„Ungewollt Utopische“ gesucht, in seinen Bildern geht es genau darum,
„ungewollt“, absichtslos und zwecklos, die banalsten Ereignisse passieren zu
lassen. „Wie sieht die Welt wohl ohne mich aus? Wie sah die Welt ohne mich
aus? Was habe ich von der Welt gesehen, dass größer ist als ich? Mehr weiß als
ich, stärker ist als ich, mich gar nicht braucht?“

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An der Lutter gehen die Uhren nicht anders


Das ist zwar die Weser-Lutter, die auch in BI entspringt. Aber mein Gott, was macht das schon…

Die Bahn hat im Streit um „Stuttgart 21“ eine entscheidende Hürde genommen. Das noch unveröffentlichte Gutachten der Schweizer Verkehrsberater sma zum Stresstest für das Bauprojekt hat nach Informationen mehrerer Nachrichtenagenturen die Leistungsfähigkeit des geplanten unterirdischen Durchgangsbahnhofs bestätigt.

Das berichten gleich mehrere Nachrichtenagenturen. Wir hinterwäldlerischen Schelme in der Teutosenke unterm Sparrensteinhaufen hatte ja tatsächlich gedacht, die bauen jetzt den Hauptbahnhof exakt wieder so auf wie vorher. Wie konnten wir sowas denken. Gewählt sind GrünRot und fertig. Schließlich kriegt der neue Kesselbrink auch kein Café wie gedacht 🙂

Die Mundwinkel der Angela M.

Immer, wenn der Forsa-Güllner eine neue Umfrage mit „Sympathiewerten“ auf die Rampe bringt weiß man: ein paar Prozente für die Union und vor allem für „die Chefin“ kann man getrost abziehen. Allzu sehr will man ja bei Forsas seinem abgewirtschafteten Auftrageber nicht schaden. Allerdings muß man sich fragen, wo denn der „Aufwärtstrend“ der Halbroten herkommen soll. Steinbrück? Der andere Stein? Der Gabriel? Nur „sozialdemokratisch grinsen“ genügt natürlich noch nicht.

Oder planen die die nächste Groko und wir wissen mal wieder von nichts?

Da hängt die ARMinia. Reduziert.

Ganz real,-: Auf der Schütte daneben liegt irgendein Machwerk von Dieter Bohlen. Stark heruntergesetzt. Ziemlich nah dran hängen die letzten L/M/XL/XXL – Trikots jenes glorreichen Fußballclubs, der in der Höhenluft der Alm auf grünem Rasen lange die Eliteklasse erhielt Dann abrutschte, abrutschte, abrutschte. Nun soll Thomas Helmer, einer der größten Fußballspieler, den die Welt je sah und nahe am Boulevard, in der Mannschaft des kommenden Präses Uli Stein alles wieder besser richten.

„In 5 Jahren wieder oben“. Wir werden sehen.

Da staunt Lieschen Lustig aus Jürmke

Um fünf vor Neun, wenn Lieschen Lustig ihre Brötkes heimschleppt, steht das Schild an der Straße vor einer Spasskassenfiliale der Metropole noch nicht. Aber dann, wenn Lieschen Lustig mitn Hund geht, dann ist das Schild draussen: „Tagesgeld 1,5 %“. Das Komma ist ganz klein geraten. Tausende von Autofahrern stoppen abrupt, sehen die rote Schrift der Spasskasse. Lange Schlangen bilden sich. Die Spasskässler lachen sich schief. Wieder hatten sie ein paar Scherzkekse zu viel gefuttert zum Frühstück. Nach dem Coup, der kleinen ARMinia die Schulden zu strecken, einem Kino mit dem sie nichts anfangen können und anderen Narreteien jetzt:

„1,5% Tagesgeld“. Hurra. WestLB lässt grüßen. Jetzt kobern sie schon für Minizins.

Neue Konzepte der Bebaustellung


Hurra! Die flexible Ein-Mann-Baustelle ist da!
Schnell aufgebaut mit wenigen dekorativen Mitteln (recourcenschonend!) kann sie überall dort,
wo Verkehrsfluss droht errichtet und mit geringem Personalaufwand betreut werden.

Die flexible Ein-Mann-Baustelle kann sowohl als verkehrsberuhigende Maßnahme,
als auch zu verkehrspädagogischen Zwecken
zum Einsatz kommen.
Zum Beispiel zur Vorbereitung der Verkehrsteilnehmer auf zukünftige Baustellen
durch Training für qualifiziertes Stauen und instrumentelle Konditionierung auf
unvorhergesehene Umleitungen.

„creativity meets entrepreneurship“

Ganz ganz toll, was sich der Gütersloher Medienkonzern da als neuen Slogan fürs „Image“ auserwählt hat.

„creativity meets entrepreneurship“, das geht nicht nur leicht von der Zunge, nein, es sieht auch gedruckt gut aus!

Toll! That’s creativity made in Gütersloh.

Quelle

 

„Ein Armutszeichen“

Huch, denkt man bei der Lektüre unserer leckeren roten Boulevardzeitung. „Wirtschaftwunder!“ Donna Lüttchen hört parallel im WDR eine Nachricht, die unteren Einkommen seien in den vergangenen Jahren proportional sehr stark „gesunken“. Ja, aber wenn der Boulevard schreibt, wir hätten ein „Wirtschaftswunder“? Der Kommentar auf Seite 2 deckt dann zum Glück auf und spricht am Ende aus, was das Ganze ist: „Ein Armutszeichen“. Und ganz, ganz viel Propaganda.

Eben.

Libori? Ohne uns

Frau Auster sahen wir schon, als wir in der Riemekestraße der heiligen Stadt Paderborn einparkten, ordnungsgemäß am Automaten ein Billett zogen und auf das Armaturenbrett legten. Das Schiebedach blieb auf. ein Wind weht. Frau Auster wehte auf die andere Straßenseite, lächelte freundlich. Sie mußte also das Einlegen des Billetts ins Auto gesehen haben. Was zu erledigen war, dauerte nicht lange. Frau Auster schritt immer noch zeugend die Riemekestraße auf und ab, hier ein Auto fotografierend, da ein Auto fotografierend. Der Wind hatte unser Billett auf dem Armaturenbrett umgedreht. Erst später sahen wir, daß Frau Auster uns einen Zettel des Oberbürgermeisters ans Auto geheftet hatte. Der Brief heute fordert uns auf, 5 € wegen einer „Tat“ zu zahlen.

Lieber Herr Oberbürgermeister der auch sonst nicht so sonderlich sympathischen Stadt Paderborn. Libori können Sie knicken. Ohne uns. Und die Aufforderung, zu zahlen, können Sie gerne dahin schieben, wo es am wärmsten ist. Eine Politesse, die sieht und sogar nickt, wie man ein Billett zieht und ins Auto legt, ist ……………………………..

Murdoch hier?

Auf dem im Nebel liegenden Adenauerplatz der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm kreuzen sich die Wege. Wie bei Rupert Murdoch in England. Jenem, alten Knacker, der in seinem „journalistischen“ Wahn keinerlei Hemmungen hatte und hat. Hauptsache, es bringt Kohle. „Sowas ist hier nicht möglich“, verstieg sich ein bekannter Anwalt der Stadt, der an eben jenem gezeigten Platz residiert. Wenn der Mann da mal nicht irrt. Was machen denn die Springers, Gütersloher, Burdas und noch ein paar Abgehobene anders? Welch Kübel an Dreck gießen sie denn jeden Tag aus? Wo stapeln sie denn mit welchen Gossenserien ihre Gelder aufeinander?

Sage keiner, das Prinzip Murdoch gäbe es hier nicht. Sage auch keiner, die Breitsitzer der Reichstagsstühle machten da nicht mit.

Der gleiche Ort. Die andere Sicht

Es ist schon belustigend, in unserer „Leib – und Magenpostille“ am Morgen danach nochmals den gleichen Aufguß zu lesen, die gleichen Zahlen, die gleichen Dinge, die wir schon tagelang da erfuhren. Wovon wir schreiben? Lenkwerk. Jener Ort Am Stadtholz, dem wir seine angebliche Magie noch nicht richtig zuschreiben können. Wenn man um die gleiche Zeit da war, das gleiche gesehen hat und der Eindruck Vieler doch ein anderer ist, woran mag das wohl liegen?

Nun. Das Rätsel ist schnell gelöst. Der Anzeigenmann/Frau wird schon entsprechende Abschlüsse getätigt haben, die logischerweise zu äußerstem Wohlwollen mit dem Event führen…… Ach ja. Wenn wir unser bedrucktes Altpapier aus Senne nicht hätten.

Drittligist trotzt Premier League-Team

Donna Lüttchen, die ja das Gras wachsen und die Flöhe auf der Alm husten hört, dachte sich: „Guckste mal nach England, ob die überhaupt ein Wort über den Kick heute in der S…. Arena verlieren. Hamse. Sogar eine Lifeschalte zu ihrer Zeit in „die Schuco“ hatten sie.

Da staunte Donna Lüttchen. Wie aufgeweckt andere Städte sind. Der stolze Drittligist hatte sowas nicht.

1:1 gings aus. Was nicht unbedingt was sagt. Schließlich hatte OB Pit rührselig das abgetretene Präsidium mit Parteikumpel Stadtwerke-Wolferl im Rathaus, um zu „danken“.

Donna Lüttchen fragt mal wieder, stutzig wie immer, wofür?

Ganz Bad Oeynhausen wegen Brandstiftern überwacht

Die Mindener Polizei hat letzte Woche Dienstag ein Pärchen von 31(w) und 17(m) Jahren überführt, dass für etliche nächtlichen Raubüberfälle in Tankstellen und Restaurants in OWL und Niedersachsen verantwortlich war. Nach der Festnahme hatten die beiden TäterInnen gestanden auch für die Brandserie in Bad Oeynhausen verantwortlich zu sein. Die Ermittler hatten dieses nach Angaben der NW
erst nicht geglaubt Deswegen hatten sie die Handy-Daten überprüft.

Nach Informationen der Neuen Westfälischen bestätigte erst eine Überprüfung der Handydaten, dass sich die ehemalige Sonderschülerin immer zur fraglichen Brandzeit am entsprechenden Ort bewegt hat.

Da Verkehrsdaten seitdem Urteil des Bundesverfassunggerichtes nur noch allerhöchstens ein paar Wochen für die Wartung und zu Abrechnungszwecke gespeichert werden, muss die Kripo für jeden Brand eine Funkzellenauswertung getätigt haben und diese auf Vorrat gespeichert haben. Denn sonst hätten sie Daten nicht nachträglich überprüfen können.
Auf die Spur zu dem Räuberpärchen sind sie laut NW allerdings nicht durch irgendwelchen technischen Überwachungskram gekommen, sondern durch einen aufmerksamen Gastwirt, der die ein Täterin wiedererkannt hat (was auch zeigt das Funkzellenauswertung sinnlos ist).

Konkreter wird die Arbeit der EK „Waffe“ nach einem Tipp aus der Gaststätte „New Orleans“, wo Sonntagnacht, 3. Juli, Geschäftsführer Samet Jasari ein dunkel gekleidetes Pärchen aufgefallen war. Er erkennt Betti S, der 36-Jährige zieht Rückschlüsse, nachdem zwei verstörte Frauen vor seinem Lokal stehen und davon berichten, dass sie am Bad Oeynhausener Nord-Bahnhof überfallen worden sind.

Peinlicherweise versucht die Mindener Polizei dieses noch als ihren eigenen Erfolg auszugeben, obwohl sie da nur marginal dran beteiligt war. Die Ermittlungsgruppe Feuer hatte wohl auch zeitweise laut NW die Hilfe von Andreas Schramm in Anspruch genommen:

Was ist das Motiv? „Politisch ist es wohl nicht“, sagt Kripochef Mathias Schmidt. Alles ist offen.

Na ja mit Schrammi mit der Lizenz zum Schwachsinn konnte das wohl nichts werden. Vermutlich hat die Polizei alle Handy-Nummer auf Nummern von Antifas überprüft und das viel halt negativ aus.

Noch peinlicher ist es, dass es sich bei der Täterin offenbar um eine Person mit Reifeverzögerung bzw Lernschwierigkeiten handelte. D.h nicht unbedingt eine der Hellsten. Trotzdem versucht die Polizei laut WB
die TäterInnen als hochprofessionell darzustellen:

Die beiden waren sehr professionell«, sagte am Freitag Hauptkommissar Rüdiger Kleine, der die 15-köpfige Ermittlungskommission »Waffe« geleitet hatte. »Die Frau parkte ihren Fiat Punto immer so weit vom Tatort entfernt, dass der Wagen nie von einem Zeugen gesehen wurde.« Erst kurz vor den Überfällen hätten die beiden Kapuzenshirts angezogen und Masken übers Gesicht gestreift. »Sie stürmten mit täuschend echt wirkenden Spielzeugpistolen in die Verkaufsräume, ließen sich das Geld in eine Jutetasche packen und flohen zu Fuß zu ihrem Wagen.« Insgesamt hätten sie 20.000 Euro erbeutet.

Ich frag mich was die Polizei macht, wenn sie es wirklich mit Professionellen zu tun hat. Na gut spätestens seit der Server für GPS-Observationen der Bundespolizei bzw Zoll gehackt wurde, weil sie ohne die Konfiguration zu ändern, XAMPP verwendet haben, ist klar das es gewisse Defizite bei der Polizei gibt.

Wie, haben die ne Filiale?

So, die größte Stadt zwischen Hannover und

eröffnete heute Am Stadtholz Architekt Stopfels (Ja, der wunderbare Mann, dem die verkorkste Haupttribüne der ARMinia zusammen mit R. Kentsch einfiel) sein Denkwerk,< , Stilwerk, Lenkwerk.

Dabei dachten wir schon, dieses im Versmolder Outback befindliche Areal sei eine Filiale davon.

Also ein Teil der ehemaligen Industriebrache Luftwaffenausrüstungsamt Am Stadtholz (Richmond-Kaserne). Künftig gucken also rechts aus den Amts-Gebäuden Migrantenanwärter und Asylbewerber auf die Harley Davidsons, alten und halbalten Autos und die Büros von Steuerberatern, Versicherungsmaklern, Eventlern, städtischen Archäologen. Wir haben ja schon eine ganze Menge von Automuseen gesehen, aber der Sinn dieses Motorradladens mit Autoausstellung in Glasgaragen entschließt sich uns nicht wirklich. Vielleicht sind wir aber auch zu dumm dafür. Oder begreifen nicht, warum die Spasskasse da Millionen geben wollte. (Stadtumbau heißt das Zauberwort). Für ein Café auf dem Kesselbrink ist kein Geld da. Sagt die Stadt. Sie sollten alte Autos dazustellen. Versmold hat jede Menge davon.

Hält 59 Sekunden.. hält ein Leben lang

textexter schreibt: „Wenn sie mit 70 Sachen unter einen Laster geraten, werden sie ziemlich platt aussehen. Wo der TÜV sonst “166,66% -tig ist”. Sagt der TÜV.“

Wenn der hier mit 50 Sachen auf einen Baumstamm gerät, sieht er zwar nicht platt, aber ziemlich zerknautscht aus:

Blaulichttag 2011 Bielefeld

Hinterher:

Da sah es in Herford doch schon etwas massiver und hochwertiger aus. Auch wenn ich dazu quasi bis nach Italien musste. Die Scuderia OWL hat ihr 1. generationenübergreifende Treffen ausgerichtet:

Fazit zum ersten Blaulichttag überhaupt in Bielefeld: Gut, aber ausbaufähig. Shuttlebusse waren eine super Idee, Parkplatzeinweiser usw. logistisch alles super, nur irgendwie fehlte noch ein Stand der über die Organspende aufklärt. Vielleicht im nächsten Jahr dann.

Der Verkehrssicherheitsplatz nimmt auch schon Gestalt an. In 14 Jahren bin ich da dann zu finden 🙂

Absolut spannend bis zur letzten Sekunde …

Deutsche Meisterschafts-Revanche der Steher auf der Radrennbahn:

Lokalmatador Jan Eric Schwarzer und die Bielefelder Schrittmacher-Legende
Christian Dippel gewinnen unter dem Jubel des Publikums nach dramatischen Duellen …

… gegen den Deutschen Meister Florian Fernow (2.) und den ehemaligen
DDR-Meister – in Top-Form
– Ralf Keller (3.) ein tolles Rennen! Großer Sport!


Detmolder „gefährliche Straße“?

Irgendwo im Autoradio auf WDR ging die Rede von „Die neue Detmolder ist gefährlich“. Es habe schon soundsoviele Unfälle gegeben. Kann doch nicht sein. Was so viele Millionen gekostet hat und von den dicksten Hirnen der Metropole erdacht, gedacht und mit Hilfe des Landes dann durchgezogen wurde, kann nicht gefährlich sein. Der TÜV findet auch diese komischen flachen Rennquads, die fahren, wie sie Lust haben, nicht gefährlich. Dieser Laden hier unweit der englischen Kasernen an der Detmolder verkloppt sie sogar.

Alles eine Sache der Sicht. Wenn sie mit 70 Sachen unter einen Laster geraten, werden sie ziemlich platt aussehen. Wo der TÜV sonst „166,66% -tig ist“. Sagt der TÜV.

Mr. Bunga-Bunga duschte heftig…

… und rutschte dabei aus, holte sich eine Gehirnerschütterung und wird wohl jetzt final für absolut unzurechnungsfähig erklärt. Und ich dachte immer, solche grandiosen, intelligente, überlegenen Superpolitiker und sonstigen Gauner lassen duschen. Hätte er doch unsere Angela gleich mit unter den Strahl geholt.

Passt irgendwie zur italienischen Geschichte.

Stadt sagt was zur Weser-Lutter-Problematik

Pressemeldung der Stadt Bielefeld:

In den letzten Tagen wurden verschiedene Pressemitteilungen und Meinungen zur Sanierung der verrohrten Weser-Lutter mit möglichen technischen Sanierungsverfahren und deren Folgen veröffentlicht. Dazu erklärt Dorothea Brinkmann, Vorsitzende des Betriebsausschusses Umweltbetrieb und zugleich Vorsitzende der Interfraktionellen Arbeitsgruppe „AG Sanierung Weser-Lutter“:

„Der Rat hat im November 2010 die Notwendigkeit der Sanierung zur Kenntnis genommen und Mittel für den 1. Bauabschnitt von der Teuto- burger Straße bis zum Stauteich I bewilligt. Gleichzeitig wurde die Teil-Offenlegung der Lutter in diesem Bereich begrüßt. Die vom Rat eingerichtete fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe „AG Sanierung Weser-Lutter“ hat sich bereits vor Ort in einem Gang durch den unter-irdischen Kanal selbst ein Bild von der Schadenslage gemacht. Der AG ist es in diesem Zusammenhang sehr wichtig, dass gerade bei einem so umfangreichen Sanierungsvorhaben eine solide Planung inkl. der Prüfung von Alternativen erfolgt. Deshalb hat sie ein Plausibilitäts-Gutachten beschlossen, in dem die hydraulischen Berechnungen der Verwaltung wie auch die vom Verein „Pro Lutter“ vorgelegten Überlegungen nochmals von externen Fachleuten geprüft werden sollen.

Dieses Gutachten ist inzwischen beauftragt worden und soll voraussichtlich im September 2011 vorliegen. Die AG wird sich mit den Ergebnissen intensiv befassen. Selbstverständlich soll dann auch die Öffentlichkeit beteiligt werden. Der genaue Termin für eine umfassende Informationsveranstaltung für die Anlieger und Anliegerinnen, aber auch die interessierte Öffentlichkeit, wird anberaumt, sobald klar ist, wann belastbare Ergebnisse vorliegen.

Der gesamten AG ist es insofern ein Anliegen, deutlich zu machen:

– Es wurde bisher keinerlei Vorentscheidung getroffen, welches Sanierungskonzept umzusetzen ist.

– Es sollen zunächst alle Arbeitsaufträge abgearbeitet werden, damit alle Fakten und möglichen Alternativen vorliegen.

– Sobald die noch fehlenden Ergebnisse, insbesondere das Plausibilitätsgutachten, vorliegen, sollen Anliegerinnen und Anlieger sowie die Öffentlichkeit informiert und einbezogen werden. Dies wird ausdrücklich geschehen, bevor Entscheidungen zur konkreten Umsetzung der Sanierung erfolgen.

Einstimmige Haltung der AG ist zudem, dass der dort vorhandene Baumbestand, vor allem die schöne Platanenallee, eine sehr hohe Bedeutung hat. Insofern ist es auch der Wunsch der AG, dass die Bäume nach Möglichkeit erhalten bleiben.“

Siehste, das Oberkommando der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm kneift nicht. Sie gehen auch in unterirdische kanäle. Ob da eikn bißchen „Wutbürger“ schon was in Gang gesetzt hat in nden Hirnchen an der Niedernstraße?

Und jetzt Wolferl: 34.000 (monatlich)

WDR TV berichtet ausführlich über die Vergütung Bielefelder Spitzen- und ähnlicher Beamter. OB Pit schneidet mit 11tausend so bescheiden ab, wie erwartet. Derweil hämmert I. „Lutterturbine“ S. auf ein Gerät. was man wohl, aus den grünen Restbeständen der einstigen Protestpartei requiriert hatte: „Man muß es prüfen“: „34.OOO monatlich für Herrn Brinkmann und seinen Partner erscheinen mir hoch“

Um was gehts? Wolferl Brinkmann und sein Kompagnon an der Spitze der Stadtwerke kassieren monatlich rund 34.000 Euro für ihre wahnsinnigen, auifwändigen, aufreibenden Dienste. OBPIt kriegt grad mal 11.000. Gradezu ein Hungerlohn.

Schade nur, daß die Wutbürger bis jetzt gewartet hatten, die grandiosen Ungereimheitheiten zwischen Leistung und Vergütung mal öffentlich zu machen. Als Stadtwerkechefs und jahrzehntelangen SPD-Atomfreaks wären sie mit 10.000 im Monat fast schon überbezahlt. Oder? Und als Ex-Arminiachef hat Wolferl B. wohl gezeigt. wozu er fähig ist: Pleiten, Pech, Pannen, Intrigen und peinlicher Abtritt.

Geh weiter, Wolferl B. Dein Pech, dass die Öffentlichkeit Bielefelds vorgeführt bekommen hat, was für ein grandioser „Manager“ Du bist. Bisher genügte Parteibuch. Und jetzt? Nimm Deine Spasskassenkumpels und Deine Parteikumpels gleich mit.

Quality

made in Germany:

(längere Texte sind bei mir momentan nur in Klausuren, Hausarbeiten, Essays, Exzerpten, Textzusammenfassungen usw. erhältlich. Und die Eingewöhnung in der Kita bringt auch nicht unbedingt mehr Zeit und weniger Stress mit sich – sorry.)

 

Nachtrag: Das Bild ist schon sowas von alt: Mittlerweile gibt es noch eine Spur weniger auf dem OWD, dafür eine geteerte Spur mehr, die die auf dem Bild links noch sandig ist.

EU vor neuem Krisengipfel

Die internationale Verschuldungskrise greift dramatisch um sich und erreicht in Europa einen neuen Höhepunkt. Anfang der Woche drohte auch das nach Wirtschaftsleistung an achter Stelle der Welt liegende Italien in den Krisenstrudel zu stürzen. Italienische Staatsanleihen fielen in freiem Fall wie nie zuvor. Ein Treffen der Vertreter der 17 EU-Länder am Dienstag geriet bereits zum Krisengipfel. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble beschwichtigte, das sei ein ganz “gewöhnliches reguläres Treffen” und die Warnungen vor einem Staatsbankrott Italiens seien “übliche Gerüchte”. Solche Antworten stehen bei den Herrschenden stereotyp vor jedem Schub nach unten in der internationalen Finanzkrise. Im Oktober 2009 stand erstmals Griechenland vor dem Offenbarungseid, Kredite nicht mehr zurückzahlen zu können. Kanzlerin Merkel mahnte damals, „man solle das Problem nicht überbewerten“, erinnert heute die “Frankfurter Rundschau”. Am Freitag soll der nächste Sondergipfel folgen. Hektik ist angesagt.

Die um sich greifende internationale Verschuldungskrise ist die zwangsläufige Folge des internationalen Krisenmanagements nach dem Ausbruch der Finanz- und Weltwirtschaftskrise im Herbst 2008. Rund die Hälfte des Weltsozialprodukts wurde in die Banken gepumpt, um das internationale Finanzkapital nach dem Platzen der Spekulationsblase vor einem Zusammenbruch zu retten. Die Staatsverschuldung explodierte und steigert sich wie eine Bugwelle. Mit ein Grund für die Beschleunigung der Verschuldung ist, daß heute sämtliche Maßnahmen unmittelbar der Spekulation unterworfen sind, die sich chaotisch im Auf und Ab der Kurse entfaltet: Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte intern einen europaweiten Rettungsschirm von 1,5 Billionen Euro erwogen. Die Erwartung des daraus resultierenden Geldregens ließ die Kurse der Finanzunternehmen klettern. Vorgestern hat die italienische Regierung ein sogenanntes “Sparpaket” von 47 Milliarden Euro gegen die Massen angekündigt. Prompt stiegen heute die zuvor rasend gefallenen Börsenkurse wieder.

Wenn große Volkswirtschaften wie Italien oder Spanien Rettungsschirme brauchen, dann würde das rückwirkend die “Retter” selbst in den Schuldenstrudel hinein reißen. Damit würde schlagartig auch der Schuldenstand der drei führenden EU-Länder ihre jährliche Wirtschaftsleistung übersteigen. In vielen Ländern hat die Verschuldung bereits negativ auf die Wirtschaftsentwicklung zurück geschlagen. Die meisten EU-Länder haben sogar den Vorkrisenstand vor 2008 nicht oder gerade mal erreicht. In Spanien ist die Konjunktur seit einem Jahr wieder deutlich rückläufig. In Belgien hat die lang anhaltende Depression zu einer politischen Dauerkrise geführt. Die abgewählte Regierung führt das Land provisorisch nunmehr seit einem Jahr.

Jetzt macht das Wort “Ansteckungsgefahr” die Runde. Sie wollen sich nicht von den offenen politischen Krisen gegenseitig infizieren. Der tiefere Grund der Panik der Herrschenden sind die rebellierenden Menschen im Mittelmeerraum. In Griechenland entwickelt sich eine revolutionäre Krise. Ministerpräsident Papandreou ist nur knapp an einem schmählichen Abgang vorbei geschrammt. Und der in seinem eigenen Land Italien nicht minder unbeliebte italienische Ministerpräsident Berlusconi? Wenn er den “harten Kurs” gegen das Volk nicht überlebt, wäre das möglicherweise ein Signal für europaweite Massenkämpfe in weiteren Ländern. Das ist “die Ansteckungsgefahr”! Nämlich wenn sich das Volk die kämpfenden griechischen Massen zum Vorbild nehmen sollten. Einen verlässlichen Impfstoff dagegen wird aber kein Krisengipfel finden. Da nützen auch Streßtests nicht, welche ohnedies zu spät kommen und schon viel früher hätten stattfinden müssen.

US- und deutsche Bundespolizei erproben Gesichtserkennung

Mit einem Aufsatz für das iPhone wird die US-Polizei künftig mit biometrischer Gesichtserkennung die Bevölkerung überwachen. Fotos von Menschen können damit zur Identifizierung mit Bilddatenbanken verglichen werden. Auch die deutsche Bundespolizei erprobt dieses Verfahren am Flughafen Frankfurt zusammen mit den Bilddatenbanken der Bevölkerung aus dem neuen Reisepass und Personalausweis. Auch eine Verknüpfung mit Videoüberwachungskameras soll dabei möglich sein.