Archiv für den Monat: Mai 2011

Varus und sein Trittbrettfahrer

Zwei Jahre nach dem Varusjahr versucht Fabio Magnifico wieder einmal sich mit einem regionalen Thema bekannter zu machen als nötig. Jetzt will er die Varusschlacht verfilmen: http://www.imdb.com/title/tt1899159/combined
Und die Frage ist nicht, kann das gut gehen, wenn ein spätpubertierender ‚Römer‘ sich dem Thema eines germanischen ‚Helden‘ annimmt!!!
Sie lautet vielmehr: Muss das sein? Oder auch: Ist das wirklich nötig?

Macht Fußballvereine auf!

Die Sparkasse Bielefeld und das Land NRW als Bürge sind Zweitliga-Abtsieger Arminia Bielefeld finanziell entgegenkommen. Die elf Millionen Euro Darlehen, die der DSC dem Kreditinstitut schuldet, seien in den kommenden zwei Saisons vollständig tilgungsfrei, sagte Arminia-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier auf einer Pressekonferenz am (heutigen) Dienstag. „Das ist ein großer Erfolg und weitsichtig von den Entscheidern“, so Schnitzmeier. „So gibt man dem Verein eine Chance, in den kommenden zwei Jahren in der Dritten Liga mit einer Last weniger zu spielen.“ Denn das auch die Saison 2012/13 eine Drittligasaison werde, davon geht Schnitzmeier aus. Berichtet die NW aktuell auf ihrer online-Seite.

Unterhalten Sie sich mal mit mittelständischen Firmen, die ähnliche Umsätze wie der kleine Drittligist von der Alm haben. Was meinen Sie, was die blutleeren Strategen von der Spasskasse denen erzählen, wenn sie nur einen lächerlichen Kontokorrent von 100.000 Euro haben wollen? Folglich: Macht Fußballvereine auf. Spekuliert, kauft leistungslose Spieler ein, holt einen „Star“Übungsleiter. Ach was schreiben wir. Das Beispiel sitzt ja in der Melanchthon-Straße….

Sie versuchen alles in Sachen Untersee

Sie hatten Farbe und das 20 Jahre alte Modell des nie gebauten – aber umso heftiger von eher CDU-und Immobiliennahen Kreisen in kühnen Träumen herbeigesehnten – Untersees stand noch in einem Keller. Diese Kreise gaben den Auszubildenden des Vereins BAJ Farbe und das Modell und eine willige Pressekamarilla. Und schon hat man das nützliche mit dem gemeinen und dem Untersee und den Träumen und den Immobilien und dem traumhaften Blick auf die Heckrinder des Städtchens und die CDU und „ProUntersee“-Vorsitzende Monika Kammeier (von NW-Redaktor Jo Richter mit „Monika Kampmann“ Bildbetitelt) auf das Lieblichste zu einer PR-Aktion verbunden.

Hatte ich erwähnt, daß bis heute auf der Homepage der ProPlörre-Enthusiasten grad mal 1902 Stimmen „Ja zum Untersee“ sagen? Ob da eine ähnliche Fata ihre Morgana wehen läßt wie beim bisherigen „offiziellen Glauben“, ARMinia „ist Bielefeld“. Ohne geht es nicht?

Der liebe Gott hat diesen Winkel in manchen Dingen einfach nicht auf der Agenda gehabt. Da kann der fabelhafte Herr Moss noch so sehr Steine von ehemaligem Gefängnis und Truppenkaserne Sparrenburg hoch oben werfen. Es ist eben nicht so, wie die Lesart von den Niedernstraße es gern hätte. Baut lieber die reißende Lutter aus, dann habt ihr ein Wässerchen in der Stadt. Dr. Wolff gibt ja nicht nur den Almdudlern was dabei. Wahrscheinlich erfindet sein TV-Sport-affiner Labormensch grad ein „kühlendes Fußwässerchen mit Turboeffekt“.

Ist schon „Anstarren“ Vergewaltigung?

Heide Witzka konnte am frühen Morgen kaum die Muckefuck-Tasse halten. Sie, die sie ihr Leben mit Hilfe der „BUNTEN“, BILD und von BILD-befeuertem T-online gestaltet, muß lesen, daß es am Kragen des besagten Zimmermädchens eines Luxushotels in NY Spermaspuren von Dominique Strauss-Kahn gibt. Na sowas auch. Und Jens Reichenbach, jener begnadete Altstadt-Brandberichterstatter der NW thematisiert das sogleich im Boulevard, Lokal Seite 1. „Es beginnt schon mit Anstarren“.

Tja Jens. Held der Brandnester. Sensationsmache beginnt auch mit Bildern von Menschen in Gasmasken und Ohnmächtigen auf Tragen. Die muß man unbedingt zeigen. Sperma die Augen auf, wieviele Männer tagsüber Sperma auf den Kragen von Zimmermädchen in Luxushotels hinterlassen. Lauter Vergewaltiger. Stündlich mehr, sagt die unsäglich-hässlich argumentierende Oberkampfemanze Alice Schwanz Schwarzer…..

Heute plädiert übrigens in Mannheim („Mannheimer Dreck“) der Anwalt von Wetterfrosch Kachelmann, dem eine offensichtliche Lügnerin so ziemlich das Leben versaut hat und beknackte Staatsanwälte ohne Indizien und Beweise und angesichts massiver Lügen des angeblichen Opfers immer noch behaupten, das sei aber „4 Jahre und drei Monate Gefängnis“ wert. „Oberstaatsanwalt Gattner rettete zuguterletzt die Ehre der Frauen. Er schilderte eindrücklich, mit welchen menschenverachtenden Manipulationen Kachelmann es geschafft haben soll, mehreren Frauen auf einmal glaubhaft zu versichern, dass sie die jeweils Einzige seien und er sie demnächst heiraten wolle“. Heißt es auf der Homepage der Männerhasserin par excellence und BILD-Kolumnistin. Und vergißt, welch haarsträubende Fehler diese Plädoyers hatten. Kann ja mal vorkommen, wenn man sich mit beschränktem Wortschatz und so gut wie keiner kriminaltechnischen Ahnung wie immer wichtig tut.

Klar. Über irgendwas muß man ja schreiben. Sonst wäre man ja nicht im BILD oder sähe die Welt wie „Scheisserle“ Burda samt haarrissiger Truppe BUNTE(R).

Aber was hat das Thema im Lokalteil zu suchen?

„Von Bielefeld wech“

Momentan spielt „Das perfekte Dinner“ des TV-Senders VOX auf der Insel Sylt. Erinnern Sie sich an die steile Beliebtheitskarriere, die ein dicker Mann aus der Metropole danach hinlegte, als er an dieser Vergnügung teilnahm? Ok. Diesmal ist es Jörg, der teilnimmt und den Start der Woche bestritt. Jörg ist „von Bielefeld wech“, hat als Koch im Gütersloher Parkhotel gearbeitet und nach weiteren Stationen entdeckte er seine Liebe nebst Frau und Kindern zu einem Currywurst-Imbiß auf der Insel. Jörg bekam gestern Abend zwar nur mickrige 29 Punkte für seine Speisenfolge. Aber für einen „von Bielefeld wech und in Chütersloh gewesen“ ist das ja schon ein Sprung. So nach Sylt, ne? Jetzt fühlt er sich zwischen Sand, Dünen, Schickimicki in der Sansibar, Strandgras und Nordsee offensichtlich wohl Obwohl das bei enem Ostwestfalen nicht so ganz rüberkommt, weil sie die Zähne meist nie weiter auseinander kriegen als im Moment absolut notwendig.

Mal sehn, was weiter wird. Mit Jörg. Mit dem Dinner. Mit VOX. Wir haben ihn im Auge und den dicken Mann mit dem Drang, die Leute am Telefon zu belästigen bescherzen, natütrlich auch. So tolle Arbeitgeber wie der dicke Mann und seine Friends sind eher rar.

Mit dem Coffee-Quickie gegen Güterslohs Porta

Der unaufhaltsame Drang der weitaus größeren Gazette der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm zum Boulevard und Bildern von Leichenfersen in Wollsocken nimmt schon leicht pathologische Züge an. Was mich an den soben ausgelesenen Roman „Verwesung“ von Simon Beckett erinnert. Da nimmt es nicht wunder, wenn unsere Drittlieblingsschreiberin HeidiHP heute „10 Jahre Coffee to go zwischen Quickie und echtem Genuss aus der Tasse“ gleich auf Seite 1 anreißt. Hmmmm. genießen wir das mal angesicht des toten Sockenfotos. Welche Assoziationen hat HeidiHP bei dem Wort „Quickie“?

Wir hatten intensiv gesucht im Kleiderfundus. Aber es war uns nicht gelungen, ein derartig kleinteiliges Karo zu finden, daß zur Ansicht des Stadtrates von Schilda Bielefeld passt, um sich derartig zu echauffieren über die „29.500 statt 23.000“ Quadratmeter, die Porta in Gütersloh auf dem Pfleiderer-Gelände errichten wird. Mein Gott, als ob das nicht Scheiss-egal ist, auf wieviel Quadratmetern mehr oder weniger die furnierten Spanplatten da stehen. Oder ist es wohl doch der galoppierende Neid, der die heiße Truppe am Niederwall erfasst, wenn Städte im scheinbaren Outback der Beinahepleiteveranstaltung an der Lutter was abgraben? Dafür hat doch die Metropole OWLs die Chance, dank Schüco, Weber, Gauselmann und Co. in 77 Jahren wieder mit der Fußballbelustigungsshow ARMinia Champions League zu spielen.

ARMinia ist eine Lachnummer. Bielefeld wird momentan noch „nur“ belacht. Aber dank Coffee-Quickie von Heidi werden wir die Nummer auch noch schaffen. Und zwar bundesweit. Da hilft die NW (Neues Würgen) für 23,50 monatlich fleißig mit.

NW zeigt jetzt auch Leichenteile

Nicht nur bei Eduard Zimmermanns XY war es üblich, auffällige Kleidungsstücke von unbekannten Opfern zu Ermittlungs- und Fahndungszwecken OHNE die darin steckende Leiche zu veröffentlichen.

Von dieser sinnreichen Tradition nimmt die NW nunmehr Abschied und präsentiert dies Polizeifoto vom Fundort:

Ob die Socke MIT Leiche besser für die Identifizierung geeignet ist, weiß der Henker.

Er klatscht halt gerne

Andernortes machen sie ja aus dem Saft eines Verwandten von ihm süchtig machenden Stoff. Hierzulande säumt er die Ränder der Kornäcker im Outback und hat nur kurze Zeit seine rote zarte Blüte, um zu klatschen. Man sagt, das rotgrüne Stadtparlament der Metropole mit dem zarten gelben Rand rechtsaußen überlege, wie sie das wespengelbe Teil vollends kalt stellen könnte. Gemach Freunde. Nicht zu sehr abheben nach der Bremen-Wahl. Das kann sich in der Politik heutzulande so schnell ändern…. Immerhin hat die Wahlbeteiligung einen historischen Tiefstpunkt erreicht. Auch eine Art Rekord.

Mann, sind die Stieghorster neugierig

Unsere Stieghorster haben mal wieder was umgefragt und dazu eine Pressemeldung geschrieben. Voilá:

Aller guten Dinge sind drei – auch bei der Zahl der Umzüge in Deutschland. Denn ob aus privaten oder beruflichen Gründen, die Deutschen ziehen im Durchschnitt 3,4 Mal in ihrem Leben um. Allerdings hat jeder elfte Bundesbürger noch nie in seinem Leben den Wohnsitz gewechselt. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Annington, Deutschlands größtem
Wohnungsunternehmen, unter 1.000 Mietern in Deutschland. Im Bundesländervergleich ziehen Westdeutsche häufiger um als Ostdeutsche (3,5 versus 2,9 Umzüge). Dabei liegen Mieter aus Hamburg mit 4,7 Umzügen vorne, dicht gefolgt von den Berlinern, die 4,6 Mal ihren Wohnsitz wechseln. Den dritten Platz teilen sich Personen aus Sachsen-Anhalt und dem Saarland mit durchschnittlich 4,3 Umzügen. In Mecklenburg-Vorpommern dagegen bewegt sich wenig: Mit gerade einmal 1,8 Umzügen sind die Mieter dort die sesshaftesten.

Single-Haushalte sind am flexibelsten: Wer alleine lebt, zieht etwas häufiger als vier Mal im Leben von A nach B. Haushalte mit drei Personen ziehen durchschnittlich nur 2,9 Mal um. Im Vergleich der Geschlechter liegen die Frauen vorne: Mit 3,6 Umzügen wechseln sie den Wohnsitz häufiger als Männer mit 3,3 Umzügen. Und, es gibt sie doch, die „Muttersöhnchen“: Jeder zehnte Mann bleibt seinem Elternhaus ein Leben lang treu. Die Höhe des Haushaltseinkommens hat kaum Einfluss auf die Mobilität. Wer monatlich weniger als 1000 Euro verdient, wechselt den Wohnsitz genauso oft wie Personen mit einem Einkommen über 2500 Euro.Auffallend häufig packen Befragte mit Abitur und höherem Abschluss
ihre Kisten und Koffer ein und wieder aus, nämlich insgesamt vier Mal im Durchschnitt.

Zwischen dem 09.05.2011 und 10.05.2011 wurden 1.000 Mieter in Deutschland befragt, wie oft sie bereits umgezogen sind. Die Befragten sollten dabei ihre Antwort nummerisch angeben.

LIP hat was, was BI niemals haben wird


Wo Wasserski geht

LIP („Landwirt in Panik“), jener Teil der Region, die der Bezirksregierung in Detmold Unterschlupf bietet, hat was, was die größte Stadt zwischen Hannover und Hamm niemals haben wird. Obersee und geträumter Untersee hin oder her: Wasserski. Auf dem Lippesee bei Paderborn geht das.

Da würde selbst die „Lutterturbine“ staunen.

Der spinnt wohl…?

Frank Appelt, Nachfolger des wegen Steuerhinterziehung zurückgetretenen Postchefs Klaus Zumwinkel hat den Vorschlag gemacht, das Porto für den Standardbrief zu erhöhen.

Er begründet dies nach eigener Aussage damit, daß NICHT die Bilanz aufgepäppelt werden solle, sondern aufgrund der Tatsache, daß die deutsche Post eine der günstigsten Anbieter in Europa sei. Durch eine Erhöhung wäre der weitere Erhalt „einer guten Infrastruktur“ und des „Status Quo“ mit den europäischen Kollegen möglich. Zwar wäre dies frühestens in 2 Jahren möglich, und auch nur, wenn die Bundesnetzagentur da mitspielt, aber eine Erhöhung bringe Vorteile.

Wer`s glaubt wird selig. Ich sehe dahinter nur die reine Profitgier. Wenn die Preise erhöht werden, und seien es auch nur 0,05 €, so wird sich dies mit Sicherheit stark auf das deutsche Verbrauchsvolumen bei der Papierkorrespondenz auswirken. Welcher Geringverdiener, welcher Normalo von der Straße kann sich dann noch ein umsatzsteuerbefreites Postwertzeichen leisten? Ich habe jedenfalls einen nationalen Billiganbieter lieber, als eine starke Post, welche sich mit den ausländischen Konkurrenten messen will.

Es ist dies ein weiterer Beweis, daß die Interessen des Volkes unter den Interessen irgend welcher Vorstände stehen, nur damit diese sich auf dem internationalen Parkett weiterhin sehen lassen können.

Ob das funktioniert?

Nun hat sich ja nichts verändert, im kleinsten Bundeslande an der Weser. Eigentlich unnötig darüber zu schreiben. Wäre da nicht eine Nachricht, welche man von da oben so hört.

Die Neuverschuldung wollen SPD und Grüne bis zum Jahr 2020 auf Null senken, während der Schuldenberg von 18 Milliarden Euro bleibt.

Nehmen wir einmal an, die Neuverschuldung würde bis auf weiteres ausgesetzt, so stellt sich die Frage, ob ein Land, auch von der “Kleine” Bremens überhaupt regierbar und finanzierbar ist. Will man sämtliche Ausgaben so kürzen oder streichen, daß wirklich nur noch das rein lebendsnotwendige unterhalten wird und den Rest läßt man vor sich hindümpeln? Auch Rot-Grün muß klar sein, daß dann bei der nächsten Bürgerschaftswahl die Gefahr besteht, daß sich das Baden-Württembergische Ergebnis in Bremen ins Gegenteil umwandelt. Die Ziele kann man nicht hoch stecken, außer beim Schuldenabbau, doch zu welchem konkreten Preis?

Die Liberalen können von Glück sagen, daß sich der ein- oder andere Ortsverband vom Stadt-/Landesverband nicht abspaltet oder gar auflöst. Deren Ergebnis war zu erwarten, doch Herr Linder hat Recht: Es ist keine Folge der gerade begonnenen Reformierung der Partei sondern ein Signal, daß noch viel Arbeit auf die neue gelbe Führungsriege zukommt.

Die Linken erledigen sich nicht von selbst, sondern sind nur gescheitert, aufgrund der (noch) zu hohen Symphatie, welcher der SPD gilt und wegen des Höhenfluges der Grünen. Schwamm drüber.

Die Union wird sich den Grünen öffnen müßen. Doch wollen diese mit dem alten “Feind” wirklich kooperieren? Staatsmännische Verantwortung und Notwendigkeit gegen ideologische Differenzen eintauschen und einen neuen Versuch starten? Hm, gelungen ist es schon im Saarland, nur gescheitert wegen der FDP hauptsächlich. Wir werden sehen.

Nun ja, bis zum nächsten Superwahlmonat im September haben wir ja noch lange Zeit. Wer weiß, wie die Welt bis dahin aussieht.

MerkelRöslerKlatschen gehen auch in Bremen weiter

Bis auf Rheinland-Pfalz ist die Ostfrau, die die schlechteste CDU-Politik macht, die jemals die Schwarzen gemacht haben, nun Schlag auf Schlag aus der Kurve getragen worden. Den gelben Hampelmann hintendrauf (den Sozius) – nun heißt er Rösler statt Westerwelle – trägt es aus einem Parlament nach dem anderen. Man nimmt das Leichtmatrosengeschwätz nicht mehr wahr.

In Bremen konnten erstmals auch 16 jährige wählen. Angela und Röslein wählten sie nicht.

Was John Irving in Altenhagen twitterte

In seinen jüngeren Jahren war der amerikanische Schriftsteller John Irving („Gottes Werk und Teufels Beitrag“) mal auf der Durchreise, als er von der A2 nach Hannover gefallen war ob der Schönheit dieses Landstriches der Puddingmetropole. Dabei soll er jenen Satz getwittert haben, der heute ein Kernstück seines Romanes ist:

„Gute Nacht, Ihr Prinzen der Provinz, Ihr Könige von Puddingtown“

Siehste. Passt doch. Ihr „Mukus“.

Das unerträgliche Geschwafel der Eisenherz-Frisur

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt in der Euro-Debatte die Deutschen in die Pflicht. Nachdem sie die südeuropäischen EU-Partner ermahnt hatte, mehr und länger zu arbeiten, fordert sie nun auch von ihren eigenen Landsleuten zusätzlichen Einsatz. „Die Bundeskanzlerin hat immer betont, dass alle in Europa Anstrengungen machen müssen, um leistungsfähiger, im globalen Maßstab wettbewerbsfähiger zu werden – auch wir in Deutschland“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert dem SPIEGEL.

Liebe Frau Merkel. Wir kennen eine Reihe von Leuten, die derzeit gewaltigen Anlauf nehmen, um ihnen mal zu zeigen, was Goetz von Berlichingen „in praxi“ heisst. Bringen Sie Ihre neue Prinz Eisenherz-Frisur (War da wirklich der Walz, Udo dran oder „homemade“ bei Prof. Sauer?) beizeiten in Sicherheit. Ach so, Sie lesen ja wenig, weil keine Zeit. Hier die Stelle:

„Er aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsch lecken …“ (Johann Wolfgang Goethe: „Götz von Berlichingen“)

Es webt wieder Leinen

Das nächste Wochenende bietet wieder einen wunderbaren Grund, aus der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm zu fliehen. Der „Leineweber-Markt“ und damit um die 300.000 Leute, die sich gegenseitig die Füße platt treten, dräut. Hans-Rudi H., des Bielefeld – Marketings Macher, ist schon aufgeregt wie immer. Ist es doch nach Angaben der Organisation, die grad erst „La Strada“ abgefeiert hat, „das größte Volksfest der Region“. Na gut. Mehr auf bielefeld.de

Magaths Werk und Rangnicks Beitrag

Clemens, der Billigstfleischhauer aus Rehda-W. nebenan und „Macher“ von Herne-West Schalke 04 hat sich in Moskau rumgedrückt und für den hochverschuldeten Verein noch ein paar GAZPROM-Millionen herausgebettelt. Da kommt es grad recht, daß man den DFB-Pokal mit 5:0 über die Rheinländer aus Meiderich Duisburg gewonnen hat. Hilfreich war auch das Sondertraining in Old Trafford bei ManU. Somit sind also Meister-und Pokalsiegertitel fest in Westfalenhand.

Ziemlich desinteressiert

Und wieder ist eine Landtagswahl. Dieses Mal in Bremen, an sich uninteressant oder doch nicht?

Ein Grund der ständigen relativ niedriegen Wahlbeteiligung ist, daß Wahlen in Deutschland traditionell auf einem Sonntag oder einem Feiertag stattfinden. Klar daß die meisten im Volk sich erholen und jedenfalls was anderes im Kopfe haben als die schnöde Politik. Erst Recht, wenn es keine Wahl zu Hause ist oder keine Bundestagswahl. Von Europa brauchen wir gar nicht erst reden.

Das Desinteresse war aufgrund der Kleinstaaterei, welche in Deutschland auch heute noch vorherrscht immer ein Problem. Doch auch in anderen Ländern. Wer möchte in Dijon wissen, wie in Brest der Bürgermeister heißt? Hauptsache die Politik zu Hause funktioniert so, daß das Individuum vor Ort zufrieden ist. Interessant wird es auch heute für außenstehende wohl nur in Bezug auf den Bundesrat. Wenn Bremen auch weniger Stimmen hat als Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt, so ist es doch wichtig zu wissen, wie leicht oder schwer es für die Kanzlerin werden wird, Initiativen in der Länderkammer durchzuboxen.

Nach der Schließung der Lokale, also jetzt, interessiert man sich nur noch zusätzlich dafür, ob die Union eine weitere historische Niederlage erleidet, ob die unternehmerfreundlichen Liberalen drinbleiben oder nicht und was es eventuell mit den Ultrarechten wird. Manch einer fragt noch, wie viele in die Parteienfinanzierung gelangen (mindestens 1 % der Zweitstimmen).

Was will man auch anderes erwarten? Gut, man könnte Rückschlüsse ziehen, wie in Bremen an die “Probleme” Arbeitslosigkeit, Sicherheit, Investitionen, Wirtschaftsförderung usw. herangegangen wird und was für Kandidaten sich wie schlagen. Von der etwaiigen parteiinternen Postenverschiebung einmal abgesehen. Sich (Denk-)Anstöße für das eigene Land oder Region holen, doch mehr will man dann eigentlich auch nicht wissen. Sehr verständlich. Ändern tut sich auf den ersten Blick nichts. Wieder mal alles indirekt, wie der Rest in diesem unserem deutschen politischen System.

Ob mit Politikverdrossenheit oder ohne – jedes Wählervolk ist sich selbst das nächste.

WALDHOF OPEN AIR

OPEN AIR BAR der galerie 61 mit Musik von Franqee, Kuscheldruck & Blumenkraft. Im Innenhof des Bielefelder Kunstvereins.

Samstag, 28. Mai 2011, 18 Uhr – 0 Uhr

Ab 18 Uhr – Liveact: Franqee

Ab 20 Uhr – DJs: Kuscheldruck & Blumenkraft

Während der Veranstaltung ist die Ausstellung im Kunstverein geöffnet.

Eine Kooperation der galerie 61 und des Bielefelder Kunstvereins.

Bielefelder Kunstverein im Waldhof / Welle 61 / D-33602 Bielefeld / Tel. +49-521-178806

www.bielefelder-kunstverein.de

www.galerie61.de

DD

DD (Detlev Dammeier), der gelernte Bankkaufmann und ehemalige Fußballprofi bei Hannover 96, dem Hamburger SV, VfL Wolfsburg und ARMinia B….. nahm lächelnd um 8:49 Uhr in einem Wacholderdorf im Outback seine Tüte mit ARMinia-Brötchen von der Büri-Theke, grüßte und ging federnden Schrittes ins Sonnenlicht. Die klassische Mittelfeldspieler „5“ auf dem rottrikoten Rücken glänzte im Gegenlicht. Der offene (Er)Volkswagen sprang anstandslos an. Frau und drei Töchter erwarten den Mann, der letztlich den Affenstall auf der Alm geistig und körperlich unbeschadet überstanden hat. Heute Abend wird er wohl mit anderen Fußballern, die im Outback Domizil gefunden haben, das DFB-Pokalfinale „formerly Magath“ Schalke 04 gegen Roland-Kentschens-MSV Duisburg angucken. Kentsch gönnt aber wohl niemand den Sieg.

Ja, wir können böse sein! Fast wurde vergessen, was er auf die Frage antwortete, wie es ihm denn so gehe: „Man dribbelt sich durch und sucht die langen Bälle“.

Die „MuKu“ auf dem „Siggi“

Wenn die Schüler der „MuKu“ oder „Muku“ (Die Schreibweise ist selbst für die schreibende Zunft nicht ohne Tücke!) schlau genug sind, uns die Evolution zu erklären, dann dürfte es ihnen auch nicht schwerfallen, ihr Institut mit vollem Namen zu bezeichnen.

Mit der „Kita“ fing es wohl an. Mittlerweile verbreitet sich dümmliches Kindsprech immer mehr. Kindtümelnde Museums-Pädagogen („MuPä“?) schrumpften schon das Naturkundemuseum zum lallfähigen „Namu“ … ob es demnächst auch ein „HiMu“ (Historisches Museum) und ein „MuWä“ (Museum Wäschefabrik) geben wird? Die Menschen müssen schließlich vor schwierigen Worten geschützt werden!

Anstrengungslose Zeiten könnte man auch im „BoGa“ (Botanischer Garten) verbringen und die enorme Einsparung von Buchstaben freut bestimmt auch Angestellte in der „Buha“ (Buchhaltung).

Möglichkeiten für weitere Verballhornungen:

LaGe (Landgericht)

KaKi (Katholische Kirche)

TeuWa (Teutoburger Wald)

Pobu (Pommesbude)

sparen Hirnschmalz, Spucke, Tinte und Druckerschwärze …

 

Geht jetzt ein Ratslicht auf?

Ein weltberühmter Bielefelder Lichtdesigner, dessen Entwürfe bereits zur Kolossalaufführung des „Jüngsten Gericht“ demnächst oben auf dem Metropolensteinhaufen Sparrenburg unter der Regie von Inge „Lutterturbine“ Schulze auf grünem Kunstrasen uraufgeführt werden sollen, hatte eine Idee, die Epoche machen wird.

Auf der Kuppel einer jener Leuchtmittel aus den zwanziger Jahren, die den Weg in das museale Innere eines Industriedenkmals der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm weist (nein, nicht der Container-Bahnhof mit umgebender Kaninchen-Brache Mossschen Ausmasses) hat er einziseliert:

Herr, wirf Hirn herab

Inspiriert hat ihn der freundliche Hinweis des OWL-Einzelhandelsverbandes an den wie Kleinkinder plärrenden Schildaer Bielefelder Rat (Erst nehmen Sie uns die ARMinia weg, dann gibt es keinen Untersee, schließlich baut Gütersloh was und wir nicht……..Bääääääääääääääääää) , die Größe des kommenden Porta-Baues in Gütersloh sei „nicht unbedenklich“. Gütersloh habe „um 16% reduziert“, während zuvor eine Reduktion um „20 bis 40%“ empfohlen worden sei.

Unsere Empfehlung; Pissoirs weglassen. Dixis aufstellen.

Fertig.

Anschließend wirft der Herr Hirn auf diese Städte im Niemandsland der Intelligenzia. Kann aber sein, daß es zu hart in Gadderbaum aufplatscht und ein Pudding draus wird. Wenn es so weit ist, wird die Feuerwehr Sprungtücher aufhalten müssen. Sie haben bereits ellenlange Arme, warten sie doch schon lange.

Peter Straffus Aufrechtus

Peter Straffus Aufrechtus, dessen Künstlername eigentlich Pit Clausen heißt, ist ein ganz Kerl. Kernig bis bis in die Zehenspitzen. Natürlich hat er jetzt strahlend wie Hermann der Cherusker damals bei der der listigen Durchquerung in einem hochkant fahrenden Faltboot durch das seinerzeit noch unabhängige römische Taliban-Dorf (geführt von einem gewissen „Bunga-Bunga“ Berlusconi) Deppendorf (Kampfdorfus primitivus) die neue 25-Mio.-Rotation der Senner Buntdrucker vom Stamme der NW besucht und grinst in die Kamera von NW-Ablichter Wolfgang Rudolf. Der Mann kann sich übrigens glücklich schätzen. Hat er doch noch eine der 4000 Euro teuren Japankameras (Marius Giessmann heute in einem NW-Artikel über den gar schröcklichen Mangel an japanischen Profikameras, die ja sonst täglich wie geschnitten Teleobjektiv über die Theken der Metropolfotoläden wandern). Womit fotografieren die Leute dann? Mit popeligen 1000-Euro-Apparaten? Designed in Japan, „Made in China“?

Bescheidene Frage: Was bekommt eigentlich so ein Anführer aller Bielefelder Bürger für die PR-Aktion der roten Zeitung, deren Anzeigenvertreter in Kohortenstärke („Internet, dat bringt Ihnen nichts. Da haben Sie Streuverluste ohne Ende. Gehn Se lieber in Friedhöfe“) auch die allerkleinsten Anzeigenspender abgrasen von oben bis unten, von links nach rechts. Damit auch fürderhin unsere Lieblingsschreiber Alexandra „La Berlinetta“ Jacobson und Heidi HP (Statt Gespräch) mit Anzeigenfriedhöfen umrankten Kolumen erfreuen können?

Wenn wir das bedruckte Altpapier aus Sennestadt nicht hätten, wir müßten glatt Pit Clausens Sommerwiese an der Promenade mit seiner Symbolpflanze Aufrechtus (Schon der Urgroßvater hatte sie im Wappen neben dem Abbild eines sich im leeren Kassenboden herrlich spiegelnden Konterfei) ) ummähen und zu Papier verarbeiten lassen.

3 Monate sind in der Politik eine Ewigkeit.

Frauen sind im Leben i.d.R. doppelt belastet als Männer. Heutzutage müßen sie, sofern der Mann nicht genug verdient, selbst ihr Brot erwerben und, sofern vorhanden auch noch die Kinder betreuen und den Haushalt führen, bis die Kinder genügend selbstständig sind. Dazu kommt, daß sie, laut diverser Statistiken nicht gleich bezahlt werden und sowohl im Auswahlverfahren als auch bei zuzuweisenden (Führungs-)positionen benachteiligt werden. Frauen verfügen zudem wegen ihrer Rolle in der Familie zum Teil über eine geringere Qualifizierung und Berufserfahrung. Zusätzlich wird weibliche Erwerbstätigkeit in unserer Gesellschaft überwiegend immer noch nicht als Arbeit für einen selbständigen Lebensunterhalt bewertet, sondern als Hinzuverdienst zum Einkommen des Ehemanns, dem die hauptsächliche Aufgabe des Unterhalts der Familie zugeschrieben wird. Wie schon ein deutscher Kaiser sagte: “Kinder, Küche und Kirche.”

Wie paßt das nun auf die Politik? Es ist gewiß ungewöhnlich und erstmalig, daß eine dt. Ministerin während der Amtszeit schwanger wird und ausscheidet, doch ansonsten ist die Zeit des Mutterschutzes eine Angelegenheit wie jede andere auch. Ein wenig verwunderlich ist, daß sie gleich von drei Personen, von den Staatssekretären Josef Hecken, Hermann Kues und Bundesbildungsministerin Annette Schavan vertreten wird. Ein wenig Aufwand zuviel? Hm…

3 Monate sind in der Politik eine Ewigkeit. Nicht jedoch, wenn Frau Schröder sich auf dem Laufenden hält und bis auf kurze Zeitspannen um die Entbindung herum die Geschenisse aus dem Hintergrund lenken wird. Dies wird sie meines Erachtens tun. Daß bei Dr. Schäuble nach der Messerattacke über ihn hergezogen wurde, einen solchen könne man sich nicht leisten, waren reine Sticheleien aufgrund der langen Kohlära. Später fragten manche Idioten sogar, ob “ein Krüppel Kanzler sein könne.”. Wie die Geschichte gezeigt hat, sind zeitweilige Ausfälle in der Politik selten ein nachhaltiges Debakel.

Gleichwohl ich ein solches Frau Schröder wünschen würde, aufgrund ihrer negativ zu beurteilenden Familienpolitik. Immerhin, so weiß sie nun endlich wie man sich als Mutter fühlt und braucht sich nicht mehr auf Statistiken zu stützen.

Glückwunsch dazu und, besonderen herzlichen Glückwunsch an das kommende Familienglück.

Heil und Sieg!

Es wird uns als Bundeswehrreform verkauft. Journalisten helfen mit aus der Bundeswehr eine verfassungswidrige, agressive Angriffsarmee zu machen, hier belegt am Beispiel der NW und ihrer Berlinkorrespondentin Alexadra Jacobson.

Lange hat man von der plan-und ahnungslos durchs politische Berlin irrlichternden NW-Korrespondentin Alexandra Jacobson nichts mehr gehört oder gelesen. Nun ist es allerdings nicht so, dass der Leser, der von seiner Tageszeitung das Liefern von Fakten erwartet, Artikel von Frau Jacobson vermissen würde, sind die doch zumeist völlig faktenfrei. Aber die Unterhaltung, das Bunte beginnt man doch mit der Zeit zu vermissen.
Zum Glück ist die Ikone des völlig sinnentleerten Journalismus zurück. Und wie: Besser denn je, weil dümmlicher als je zuvor. In ihrem Kommentar zur Bundeswehrreform „Die große Chance“ verdreht, verschleiert, manipuliert sie die Tatsachen, allein durch den gezielten Einsatz der bekannten Begriffe des Neusprech, dass man sich fragt, wieso eigentlich Friedrich Christian Delius den Büchnerpreis bekommen hat und nicht dieses Ausnahmetalent der Volksverdummung.

Ein paar Beispiele? Gern:
1. „Eine deutlich kleinere Armee soll international noch mehr Verantwortung übernehmen können.“ Will meinen:
Die Bundeswehr soll in die Lage versetzt werden, in noch mehr Einsätzen, weltweit, noch mehr Menschen umzubringen, noch mehr Frauen zu Witwen und noch mehr Kinder zu Waisen  zu machen, noch mehr Städte in Schutt und Asche zu legen und noch mehr fruchtbares Ackerland in Wüste zu verwandeln.

2. „Die Beschränkung auf die konventionelle Landesverteidigung ist Vergangenheit…“ Soll heissen:
Aus einer defensiv orientierten Armee, die dem einzig legitimem Grund zur Aufstellung von bewaffneten Kräften dient, nämlich der Verteidigung des eigenen Territoriums, und dem Schutz der Bevölkerung, wird eine ausschliesslich der Ausübung unmittelbaren Zwangs zum Durchsetzen eigener, deutscher Interessen gewidmete Angriffsarmee. Was kümmert da das Grundgesetz wo es in Artikel 87 a heißt: „Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.“

3. „… sich gemeinsam mit den Bündnispartnern für die Durchsetzung des Völkerrechts zu engagieren…“
Das ist allerdings an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Ist doch eigentlich kaum ein Einsatz der Bundeswehr ausserhalb Deutschlands bekannt, bei dem nicht durch die Bundesrepublik das Völkerrecht aufs gröbste verletzt wurde: Der Kosovokrieg mit der Bombadierung serbischer Städte. Der Angriffskrieg gegen Afghanistan. Der Irakkrieg, bei dem, nach höchstrichterlicher Entscheidung, die Bundesrepublik als Agressor anzusehen ist, durch die Übernahme von Aufgaben der US-Streitkräfte hier in Deutschland, die Bereitstellung von Flughäfen und anderer Infrastruktur. Die Beteiligung an der Blockade des Gazastreifens durch die Israelis und somit die Verantwortung für Hunger und Not der dortigen Bevölkerung.

4. „Aber es (also die so genannte Durchsetzung des Völkerrechts) ist selbst dann richtig, wenn keine ökonomischen Interessen berührt sind…“
Da gibt also zwei unterschiedlich zu wertende Gründe andere Staaten zu überfallen und sie ihrer Lebensgrundlagen zu berauben.
1. Der Raubzug aus wirtschaftlichen Interessen. So nach dem Motto: Es kann nicht sein , dass die Araber mit ihrem faulen Hintern auf unserem schönen Öl sitzen, obwohl sie gar nichts damit anzufangen wissen.
Und 2. das Töten tausender Unschuldiger, weil sie eine andere Art ihr Leben zu gestalten gewählt haben,  weil sie einer anderen Religion anhängen oder sich eine andere Staatsform gegeben haben. Zum Glück überschneiden sich in den allermeisten Fällen beide Gründe.

ExBurschenschaftler geht Rainer L. „schneidig“ an :-)

Es geht gegen neun, da wird es zwischen Deutschlandfahne und Burschenschaftswappen für einen Moment dann doch etwas ungemütlich. „Ich frage Sie ganz konkret“, stößt ein Herr in den Sechzigern schneidig hervor, „wovon leben Sie und was machen Sie beruflich?“


Welche Frisur assoziieren Sie damit?

Besonders höflich klingt er nicht. Doch Rainer Langhans, ganz in weißes Leinen gehüllt, lächelt gütig. Mit jesusmäßig sanfter Stimme haucht er in den düsteren Saal, den schwarzen Anzügen und Lackschuhen entgegen: „Einem älteren Menschen wie Ihnen sage ich dann immer: nichts. Ich mache nichts. Denn was ich tue, verstehen Sie nicht.“ ER war hier. ER war in Bielefeld. ER wurde von dem „schneidigen Mann“ angegangen (Rechtsausleger?).

Spiegel.online schreibt über die „Bielefelder Begegnung“ des Berliner Ex-Kommunarden, Dschungel-WGler und Mann mit „bürgerlich-konservativen“ Kreisen streng zuwiderlaufender Lebensauffassung: „Wir leben, um zu arbeiten. Basta. Alles andere ist Müssiggängerischer Mumpitz“, mag der „schneidige Mann“ geblufft und die Biertasse gehoben haben. Aber der würde wohl immer noch Karl-Thedor zG verteidigen. „Einer aus echtem teutschem Blut“. Ein geschmeidiger Windhund.

„Gaudeamus igitur“!

Bekam Herr Kaiser ein rotes Bändchen?

20 Prostituierte und Himmelbetten zur freien Verfügung: Die Versicherung Hamburg Mannheimer hat ihre besten Vertreter 2007 zu einer ausschweifenden Sex-Party in Budapest eingeladen. Das hauseigene Vertretermagazin schwärmte anschließend von einem „Mordsspaß“. Quelle: Spiegel

Daß die Welt ein ziemliches Irrenhaus ist und die Masse der Herren (wohl weniger Damen) in gewissen „hohen Etagen“ wohl eher ein sexistisches Spatzenhirn haben, weil das Blut sich zu oft weit tiefer aufhält, hat jetzt laut „Spiegel“ und „Handelsblatt“ wohl jene Versicherung bewiesen, die uns jahrzehntelang mit der schleichenden Luschenfigur, dem vor Seriösität stinkenden Herrn Kaiser, bewiesen.

Gipfel des Berichtes, der ziemlich lange seit den Budapester Ereignissen 2007, unter der Decke gehalten wurde, ist wohl diese Passage:

Sogar mit Tüchern verhängte Himmelbetten wurden laut „Handelsblatt“ in der Therme aufgestellt. „Jeder konnte mit einer der Damen auf eines der Betten gehen und tun was er wollte“, habe ein Teilnehmer berichtet. „Die Damen wurden nach jedem solcher Treffen mit einem Stempel auf ihrem Unterarm abgestempelt. So wurde festgehalten, welche Dame wie oft frequentiert wurde.“

Bleibt nur die Frage, welches Bändchen der Herr Kaiser von der Versicherung mit den recht hohen Tarifen trug: Vielleicht doch das rote mit dem Glöckchen. Immer, wenn der Hase dran war, bimmelte es gewaltig.

Push forward!

Kneifzangen für keifende Merkel

Es gibt Tage, da kann man sich gar nicht so schnell fremd schämen, wie man das Bedürfnis hat. Da benötigt man tausende Kneifzangen. Zum Beispiel, um die Osttante Angela so gewaltig zu zwicken, wie sie es verdient hat. Sie, die nichts zur Öffnung der Mauer und der Revolution im Pleitestaat DDR beigetragen hat, im Gegenteil noch gegen den „Klassenfeind“ agitiert hat, mokiert sich über den Urlaub der Griechen, die „Faulheit der Südstaaten“ und versteigt sich zur deutschen Großkotzigkeit, man solle sich gefälligst an „den Deutshen“ orientieren.Klar. Hungerlöhne, Niedrigstlöhne, Aufstocker usw. Die ganze Merkelsche Litanei. Die Frau, die mit dem Bankster Ackermann auf Steuerzahlerkosten zu Abend speist.

Früher hat man vorsorglich schon mal die kräftigsten Laternen ausgesucht. Fremd schämen für die Chefin einer Minderheitsregierung (nur rund 36% der Wähler würden wohl derzeit die Junta wählen) ist schon ein Scheißgefühl.

Die Internethasser

Kein Tag vergeht, an dem die Altpapierbuntbedrucker nicht irgendeine kriminelle Machenschafte im pösen, pösen Internet aufbauschen. Da – Zitat im Aufmacher der NW – heute hätten „gutgläubige“ Kunden Luxusautos gegen Vorkasse, Gold (Ja sogar Gold! Na guck mal an), Kleidung usw. gekauft und nie geliefert bekommen.

Huch, im „realen Leben“ gibt es das nicht? Nej klar. Im Leben der Holzmedien findet alles Böse natürlich im Internet statt. Da „phissen“ Leute Kontendaten ab, die dämliche Banken und Sparkassen dank schlechter Sicherheitssysteme überhaupt erst zugänglich machen. Beispiel: Chip-TAN Verfahren der Spasskassen, die es sonst eher mit Fähnchen, Kuchen, Stadtwerken und ARMinia können. Da erfährt man von kleineren UJnternehmen im längeren Gespräch, wie ihnen Anzeigenvertreter Anzeigen auf das Auge drücken mit dem Argument: „Aber wir haben doch schon über sie geschrieben?“. Zack, hat der arme Teufel wieder 1000 Euro am Bein und am andern Morgen wickeln die Marktfrauen am Siegfriedplatz den Blumenkohl darin ein.

Hatte ich schon erwähnt, daß die NW jetzt auch eine Großbäckerei ist? Nein? Also das geht so: Bei Bürenkenkemper und anderen Bäckern gibt es jetzt Brote mit der „250 Jahre NW-Jubiläumsbanderole“. Klasse. Nicht nur T-Shirts, Kugelschreiber und Tassen gibt es aus der Niedernstraße sondern auch Sauerteig. Aber das wissen wir ja bereits.

Wo wir bei unserem Lieblingsthema sind an diesem noch grauen Maimorgen : ARMinia. Die hat es wieder mal auf die Seite 1 des Lokalen geschafft. Allerdings im negativen Sinne. Was spricht eigentlich dagegen, den ewig bettelnden Pleite- und Skandalclub sanft zu beerdigen?

Schönen Tach noch! Tut mir auch leid, wenn wir den Boulevard zuerst berücksichtigen.