Archiv für den Monat: Mai 2011

Was Ackermann, Blatter, BI und spanische Gurken gemeinsam haben

Alle, die sich mit Gurken, die unter spanischen Plastezelten einen gewissen Grad der Reife erlangt hatten, sich aber nicht mehr eindecken konnten können wieder daran denken, ihre Gurkenmaske mit spanischer Auflage zu bereiten. Wissenschaftler sagen, das EHEC käme nicht von spanischen Gurken. Da guck mal an. Warum haben sie dann vorher gebrüllt, „Halte den spanischen Gurkendieb“. Jetzt ist die spanische Gurke nebst der Tomate und dem Salat, wenn nicht schon untergepflügt, aus den Köpfen der deutschen Rohost-Salatesser verbannt. Bis das nächste Unheil die Teller und Pfannen erreicht. Geflügelpest. Tausende gefiederte Mästchen mussten schon dran glauben.

Wenn wir dann die Geflügelpest durch haben, wird die schwarze Blatter kommen. Das ist nämlich der amtierende FIFA-Mafioso. Dem man nicht auf die Schliche kommt. Denn in seinem Schweizersein ist er wie Ackermann, Josef. Der gaunert sich auch durch die Welt und erzählt uns Geschichten vom Pferd, dem flüchtigen. Die meisten Leute glauben ihnen. Der Akzent der Vermögensverwalter, das harte „Chäsli“, verströmt so eine Art Ehrlichkeit. Wie man sie nur am Schweizer Narrenseil kennt.

Der Blatter, Josef und der Ackermann, Josef, die haben diesen Akzent. Diese schrecklich aufgesetzte Ehrlichkeit. Der eine hat ja schon mal vor Gericht den „V“-Mann gemacht. Der andere wird wohl am morgigen Mittwoch noch mal als FIFA-Präses wieder gewählt. Noch hält sein System. Die Schmutzigkeit interessiert ihn nicht. Das „Gerüchle“ daran stört ihn nicht. Da ist er wie der Ackermann, Josef.

Wie komme ich jetzt darauf, daß in dieser kleinen, geduckten Metropole unter dem ehemaligen Gefängnis Sparrenburg, der größen Stadt zwischen Hannover und Hamm, auf ähnliche Weise Politik gemacht wird? Mit grünem, rotem. gelbem oder sonstwie Parteibuch. Vielleicht ist das der Grund für den Flickenteppich ohne großen Sinn und Verstand, der da, dort und ganz wo anders zu Bauten führt, die so recht in diesem Städtchen keinen Sinn ergeben. Es war halt einfach eine Lücke zu füllen nach einem Abriß. Bauen wir sie zu.

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Wo Hopper seinen China-Nudelwhopper kaufte: Abends am Jahnplatz

Bezahlte Claqueure ohne Hirn beklatschen Lügen

Mal dahintergeguckt, wie verlogen eigentlich die scheinheilig umjubelte „Oekowende weg von der Atomkraft“ der MerkelRösler-Junta in Berlin ist? Der „Qualitätsjournalismus“ a la Spiegel usw. klatscht pflichteifrig-bescheuert Beifall, anstatt genau zu sezieren, was da gerade in PoBerl durch-gepeitscht wird, um bis zu den nächsten Bundestagswahlen doch noch im SchwarzGelben Mäntelchen zu überleben. Hier ein Streiflicht aus der „Saarländischen online-Zeitung„. Der Inhalt gilt natürlich sinngemäß auch hier:

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den Beschluss von Union und FDP zur drastischen Kürzung der Solarförderung als “Anschlag auf den Volkswagen der Energiewende”. Medienberichten zufolge sollen die Vergütungssätze für die Photovoltaik noch stärker abgesenkt werden als von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) ohnehin schon geplant war. Statt den Ausbau der Photovoltaik als Ersatz für Atomkraftwerke zu beschleunigen, plant die Bundesregierung ein regelrechtes Bestrafungssystem zur Entschleunigung des Zubaus: So sollen die Vergütungssätze für im Jahr 2012 gebaute Anlagen umso stärker gesenkt werden, je mehr Kapazität insgesamt neu entstehen wird.

Freispruch für Kachelmann

Da haben BILD, „Scheisserles“ BUNTE und die sonstige Medienmischpoke ähnlicher Couleur mitsamt ASchwa (Alice Schwarzer), dem häßlichsten, durchtriebensten, unsympathischsten „Journalistchen“ mit dem unsäglichen Drang, jeden Mann zu verfolgen, noch so sehr hetzen und Details, die lediglich Kachelmann und die Beteiligten etwas angehen, offenlegen können. Das Mannheimer Gericht hat doch grad die Kurve gekriegt und den Wettermann „aus Mangel an Beweisen“ freigesprochen.

Mal sehen, was jetzt mit der Frau wird, die diese anscheinend unsägliche Lüge in die Welt gesetzt hat. Geht diese völlig beknackte Staatsanwaltschaft, die ja „über 4 Jahre“ gefordert hatte, gegen sie los?

Wer den staatsanwaltlichen Verbalamoklauf bezahlt, beschreibt das Westfalen-Blattt in einem Kommentar:

Wenn der Freispruch im Fall Kachelmann rechtskräftig wird, muss der Staat den Wettermoderator für die mehr als vier Monate Untersuchungs- haft entschädigen. Das sagte Mirko Roßkamp, der Vorsitzender des Vereins „Deutsche Strafverteidiger“, dem WESTFALEN-BLATT (Online). Roßkamp erklärte, Kachelmann stehe nicht nur die gesetzliche Pauschale von 25 Euro pro Tag zu, sondern er könne auch seinen Verdienst- ausfall als Unternehmer geltend machen. Auch die Anwaltskosten, die für die Berechnung und das Geltendmachen dieses Verdienstausfalls anfielen, habe der Staat zu übernehmen. Das ergebe sich aus dem Gesetz über die Entschädigung für Strafver-folgungsmaßnahmen. „Herr Kachelmann hat sechs Monate Zeit, dieses Geld jetzt vom Staat zu fordern.“ Über den Antrag habe zunächst die Staatsanwaltschaft Mannheim zu entscheiden, die sich aber möglicherweise erst einmal querstellen werden: „Nachdem im Prozess zunehmend klar wurde, dass es keine Beweise gegen Herrn Kachelmann gibt, hat es von wenig Größe gezeugt, dass die Staatsanwaltschaft stur geblieben ist und eine Verurteilung gefordert hat“, sagte der Strafrechtsexperte. Deshalb sei zu erwarten, dass Kachelmanns Anwälte die Schadens-ersatzansprüche einklagen müssten.

31.Mai

Was wird der letzte Maitag bringen? Also zunächst mal diese Rose. Dann erinnert er an den letzten Tag der Steuererklärungsabgabe (Wenn sie nicht der Steuerberater macht). Ab 9 Uhr erfahren wir, ob über Wetterfrosch Kachelmann Recht oder Unrecht gesprochen wird. Für Drittligist ARMinia endet eine Frist. Ansonsten mal schauen.

Ach sorry, ich vergaß. Vergessen habe ich das „Wunder Agentur für Nichtarbeit“. Unter 3 Mio. Arbeitslose. Donnerwetter. Da hat man jetzt Hintz und Kunz in die prekariäre Zeitarbeit geprügelt, ganze Bataillone in sonstige Maßnahmen gestopft und schon glänzt die „angepasste“ Statisik. Wozu brauchen wir dann noch die phantastisch ausgebildeten tagelöhnenden Billigschrauber (die können noch hölzerne Eselskarren freihändig auf dem Kopf stehend reparieren) aus den Ländern östlich der Oder-Neiße?

11 Jahre

11 Jahre wurden für die Energielobby herausgeschlagen. 11 Jahre Zeit, um sich auf die neuen Energiegewinnungsmethoden einzustellen. Man wird sehen ob es reicht.

Daß der Umweltminister dahergeradelt kommt wie ein Grüner und Peter Ramsauer Streit im Kanzleramt verneint und dies in einen “Witz” packt ist nicht weiter verwunderlich. Daß die Kanzlerin keine Fehler zu gibt tut man als Politiker erst dann, wenn ein Skandal da ist, leider.

Die Umfragezeichen stehen auf Sturm. Man hat noch 2 Jahre und 3 Monate Zeit ins plus zu gelangen. Der Kanzlerin geht es wie Kohl `98 und Schröder 2005. Kohl war zu blind um entsprechend zu handeln, vielleicht auch zu bequem und über Schröder braucht man nicht weiter zu reden.

Es stellt sich die Frage, ob die Kabinettsparteien sich beim Volke noch beliebt machen können, oder ob man bis 2013 alles aussitzt. Durch die noch vorhandene bequeme Parlamentsmehrheit kann man noch ohne weiteres manches durchbringen, was nicht zustimmungspflichtig ist (Bundesrat). Zu wessen Gunsten bloß…?

Gott, gib ihnen Kraft


Kloster Marienfeld

Ernst „Chardonnay“ M. war früher öfter mit dem jeweils aktuellen ARMinia-Tross da. Nationalmannschaften der Männer waren da. Jetzt ist Silvia Neid mit dem Frauenfußballnationalteam in Marienfeld. So kurz vor der WM im eigenen Land kriegen sie hier jetzt „den letzten Schliff“. Und wenn sie nicht „auffen Platz“ sind, nicht die gute Küche probieren und auch nicht aus den Fenstern des Sporthotels schauen, haben sie diesen Blick (oben) nicht. Könnte aber nicht schaden. War mal ein Zisterzienserkloster. 1185 gegründet.

Weltnichtrauchertag….

Der Verbrauch von in Deutschland versteuerten Tabakwaren hat sich in den letzten Jahren je nach Tabakart unterschiedlich entwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2011 mitteilt, sank der tägliche Konsum von Zigaretten von 391 Millionen Stück im Jahr 2001 auf nur noch 229 Millionen Stück im Jahr 2010. Dagegen nahm im gleichen Zeitraum der tägliche Konsum von Zigarren und Zigarillos von 7 auf 11 Millionen Stück und der von Feinschnitt von 38 auf 70 Tonnen zu. Datenbasis ist dabei die Zahl der versteuerten Tabakwaren im jeweiligen Kalenderjahr. Der tatsächliche Verbrauch insbesondere bei Zigaretten liegt noch höher, da in den Angaben der amtlichen Statistik in Deutschland unversteuerte Tabakwaren nicht enthalten sind. Tabakwaren haben sich in den letzten Jahren erheblich verteuert, nicht zuletzt als Folge von Erhöhungen der Tabaksteuer. So mussten Raucher im Jahr 2010 für Zigaretten 69,1% mehr zahlen als noch 2001, für Zigarren und Zigarillos 37,7% und für Tabak-Feinschnitt 77,5%.

So weit der Ausschnitt aus einer Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes. Auf der anderen Seite plant der bigotte Staat durchaus die Milliarden aus dem Tabakverkauf ein. Am morgigen Weltnichtrauchertag werden uns die Glimmstengelverbraucher mal zeigen, was ne Wolke ist. Aber militant wie so manche Eiferer braucht man deswegen auch nicht zu werden.

Nö. Da irrt eher unsere Alexandra

Immer, wenn wir den Namen unserer Alexandra, der kommentierenden Speerspitze der NW in PoBerl (Politisches Berlin) lesen, bekommen wir zittrige Hände. Was hat sie nun wieder ausgegraben, wen hat sie nächtelang verfolgt und zu welchem Thema hat sie die Tube Senf geöffnet? Unsere Alexandra hat sich die Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger vorgenommen und behauptet allen Ernstes, der Staat habe sich nicht nur um die Sicherheit der Bürger zu kümmern er habe auch die „Terrorverfolgung“ auszuweiten. Und bemüht dafür die lächerliche „Sauerlandgruppe“ und die EU-Vorratsdatenspeicherung. Genau das ist es doch, Euer Liebchen. Die Schnüffeleien des Staates (Also von Beamten, die Ihre Fähnchen immer da wehen lassen, wo grad die Macht herkommt) und das ewige Terrorgeschwafel dienen letztlich dazu,. dem Bürger das Maul zu stopfen, ihn klein zu halten und möglichst zitternd alles zu akzeptieren, was der „Big Brother Staat“ so an Idiotien und Phantastereien ausheckt. Unsere Alexandra vergisst: Nicht die paar Beamten und abgehobenen Politclowns sind „der Staat“ sondern wir Bürger. Wir alle. Und da wird man schon noch fragen dürfen, was gewisse Heinis mit der anvertrauten Kohle unter „Terrorgefahr“ denn so machen.

Anscheinend glaubt unsere Alexandra, unsere Politiprofis führten nur Gutes im Schilde. Man sollte sehr skeptisch gegenüber allem sein, was da so aus den Parlamenten kommt und bei BILD und Co. und der gemein nützigen Stiftung aus G. als „Wahrheit“ verkündet wird.

Das gibt es nicht nur in den USA

Der Vorfall ist unstrittig – die DNS-Analyse beweist den Sexualkontakt zwischen Dominique Strauss-Kahn und dem New Yorker Zimmer-mädchen. Hat aber die Frau aus freien Stücken gehandelt, oder wurde sie gezwungen? Diese einzige wirklich wichtige Frage muss nun von der US-Justiz geklärt werden. Wer jedoch die amerikanischen Strafverfolgungsbehörden kennt, darf bezweifeln, dass Polizei, Staatsanwaltschaft und Richtern eine belastbare Antwort einfällt. »Belastbar« heißt: im Einklang stehend mit europäischen Rechtsvorstellungen. Es mag diese eurozentrische Sicht für anmaßend halten, wer das amerikanische Rechtssystem dem europäischen für überlegen hält – allein: es ist genau umgekehrt. Der Prüfstein, an dem sich Recht von Fehlurteil scheidet, die Gretchenfrage also lautet: Wie hältst du’s mit der Unschulds- vermutung? Hüben wie drüben stehen sich zwei Strafrechtskulturen diametral gegenüber. In der europäischen Tradition ist der Angeklagte mit demselben Respekt und derselben Fairness zu behandeln, wie sie einem Unbescholtenen gebührt. Das heißt, dass die Justiz auch Fakten zu ermitteln hat, die zu seinen Gunsten sprechen. In den USA hingegen nimmt man die Schuld des Angeklagten vorweg. Polizist und Staatsanwalt bleiben untätig, und so verdampft die hohe Maxime in dubio pro reo, im Zweifel für den Angeklagten, zu einer hohlen Phrase. Wo der Apparat schlicht keine Zweifel hegt, weil er eben nichts Entlastendes recherchiert, ist eine erfolgversprechende Verteidigung Glückssache. Die dem amerikanischen Strafrecht innewohnende Menschenverachtung erhebt bereits im Perp-Walk (von perpetrator = Straftäter) ihre hässliche Fratze: Bevor auch nur ein einziges Wort vor Gericht gesprochen ist, führt die Polizei den Angeklagten öffentlich vor. Seht her, wir haben den Übeltäter, signalisiert diese unwürdige Zurschaustellung. New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg sagte ganz ohne Arg: »Wenn du den Perp-Walk nicht willst, begeh kein Verbrechen!« Wenn das keine juristische Vorverurteilung, kein staatlich legitimiertes Vorurteil ist – was dann? In den USA wird vor Gericht gekämpft. Die Vorstellung vom Kampf ist Amerikas Bürgern seit der gewaltsamen Landnahme im 18. und 19. Jahrhundert zur identitätsstiftenden Denkfigur geworden. US-Strafverfahren sind ritualisierte Aggression, in deren Verlauf dem Inhaftierten die Last aufgebürdet wird, trotz eingeschränkter Bewegungsfreiheit (und trotz des meistens arg begrenzten Finanzspielraums) gegen die Staatsmacht zu kämpfen. Wer sich angesichts der ungleichen Chancen an das archaische Gottesurteil erinnert fühlt, zielt nicht weit daneben. Atavismen jedoch beschädigen die Umgangsformen der Moderne. Es wird kolportiert, Strauss-Kahn versuche jetzt sein Glück mit Bestechung. Wenn dem so wäre: Das ist Kampf. Typisch USA.

Liebes Westfalen-Blatt. Dürfen wir Euren Kommentar zum amerikanischen „Rechts“system ein wenig ergänzen? Nicht mal so weit weg vor der Haustür wird Morgen in Mannheim im Fall Kachelmann „Im Namen der Volkes“ ein Urteil verkündet. Wer den unsäglichen Prozeß und die unsägliche Kampagne einer Alice Schwarzer, der BUNTE und der BILD nebst einem sich lächerlich machenden Verleger im Badischen verfolgt hat, fühlt sich durchaus in amerikanische Verhältnisse versetzt. Auch in Mannheim hatte man den Eindruck, eine hirnrissige Staatsanwaltschaft (nicht zum ersten Mal) drehe Lügen, fehlende und unpassende Indizien exakt in das Gegenteil um. Nur weil ein paar abgehalfterten Ermittlern der Lebenswandel eines Beschuldigten nicht passt. Der aber steht nicht zur Aburteilung an.

Auf der Radrennbahn ging’s rund!

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Beste Stimmung beim Europameisterschafts-Qualifikationslauf der Steher und „Bielefelder Frühjahrspreis“ 2011:


Die Steilkurven von 46 Grad machen die Bielefelder Radrennbahn übrigens zur schnellsten Betonpiste Europas.
Aber wer weiß das schon, in der Fahrradstadt, wo man solch ein einzigartiges Radsport-Bauwerk
schlicht vergammeln lässt und das Geld lieber im Pleitefußball versenkt.

3. Platz für Bielefeld (Ergebnis)

Nächste Steher-Termine auf der Radrennbahn:

NRW Landesmeisterschaft am 8. Juni 2011 19:00 Uhr
und
„Großer Leineweberpreis“ am 25. Juni 2011

Internationales Steherrennen „Bielefelder Team Cup“ am 27. August 2011


Die Fuss-Stimme überschlug sich

Dr. Ulrich Zwetz geboren im Juni 1960 in Herford. Schuhgröße: 43
Redakteur, Nachrichten und Sport, seit 1992 bei Radio Bielefeld

Die „Stimme ARMinias“ hat gestern Abend auf SAT 1 ihren Meister gefunden.

Kostprobe: „Messi gegen Rooney – ein klein wenig Mozart gegen Metallica“. Wolff – Christoph Fuss fand neben anderen Plattitüden diese Worte in seinem Dauerstakkato des Champions-League-Finales in London zwischen dem FC Barcelona und Manchester United. Da nimmt sich der Kommentator wichtiger als das zu kommentierende Spiel. Klar kriegen wir jetzt angesichts der Lobesorgien auf facebook Haue. Aber das ist uns egal. Ein Spiel geht auch ohne Ton. Oder sogar ganz aus. Sogar ohne Kundus-Palaverer Kerner.

Uli Zwetz werden wir lange nicht mehr vonne Alm hören. Oder?

Spanische Gurken, Deutsche Schlafmützen

Ich kann mir nicht vorstellen, daß in einer Großmarkthalle, welche seit Jahren existent, auf einmal so ein Fauxpas passieren kann. Deutschland hat mit die strengsten Kontroll- und Hygienevorschriften, daher muß der Fehler, wenn nicht in Spanien, so aber doch auf dem Transportweg geschehen sein.

Interessant ist jedoch der wissenschaftliche Umgang mit dem Bakterium. Es handelt sich dabei um den Typus Bakterium E.coli. Das ist schon lange bekannt und befindet sich vor allem in Tiermägen von Wiederkäuern, z. B. Kühe und kann auf Menschen übertragen werden.

Mal wieder mußte was passieren, bevor man etwas gegen die Gefahr unternimmt. Prävention ist scheinbar stellenweise ein Fremdwort für Wissenschaft und Staat.

Übertragungen sind sowohl durch Tröpfchen-Infektion von Tier zu Mensch oder dann von Mensch zu Mensch möglich, aber auch durch Schmierinfektion, d.h. Verunreinigung, sich nicht die Hände zu waschen, nach Berühren von infizierten Tieren, Pflanzen oder halt Gurken.

Eher unwahrscheinlich ist, daß Düngen von Gemüse verantwortlich ist. Denn in der Regel werden die Pflanzen nicht mit Gülle gedüngt, das erfolgt vor der Aussaat. Und bis zur Ernte vergeht viel Zeit u.ä.

Es sind vor allem Frauen und jüngere Menschen betroffen, die normalerweise am robustesten gegen die Krankheit sind. Vor allem gelten bisher eher Kleinkinder und Immunschwache als stärker gefährdet. Warum? Eine mögliche Erklärung: Aus dem Stamm der E.coli-Bakterien hat sich ein neuer gefährlicherer Erregertyp gebildet, weswegen er auch nicht oder nur geringfügig auf Antibiotika anspricht. Die Antibiotika selbst als krankheitsverschlimmernd auftreten können. Dazu kommt, daß seit Jahren Antibiotika auch in Tierfutter verwendet wurde. Das trägt auch die die Gefahr mit sich, daß resistente Bakterien sich entwickelt haben.

Man sollte zum jetzigen Zeitpunkt sich vor Spekulationen und Schuldzuweisungen hüten. Man kann nicht ausschließen, daß hier ein zufälliges Zusammenkommen von besonderen Umständen eine Rolle spielt. Der Gipfel des Berges könnte durchaus auch schon überschritten sein, was die nächsten Tage zeigen werden.

Man muß das selbstverständlich ernst nehmen, darf aber nicht in Panik verfallen. Normale Hygiene reicht aus, man sollte Lebensmittel vor Zubereitung und Verzehr reinigen, die Hände vor dem Essen waschen und vor allem nach Kontakt mit Tieren. Jedoch auch vorerst, zumindest keine spanischen Gurken essen. Schälen und waschen reicht nicht, da die Bakterien auch in der Gurke drin sind.

Wann kriegen wir denn eine Kaiserin ?

Ihr Liebelein, die – haben da „Führungskräfte“ mitgewerkelt? – NW macht auf mit der allerliebsten daheim in Puschen rumschlurfenden Halbdeutschen Victoria von Schweden. Das freut viele Mamas und heimliche Royalisten, denen der Guttenzwerg nebst Stefferl so unsanft weggebrochen war. Ein dreifach „Hej, Hej, Hej“ nach Drottningholm. Ansonsten werden sich nachher die Massen beim „Leineweber“ in der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm drängen.

Übrigens: Die Pommes beim Belgier auf der Jöllenbecker sind besser als beim Leini seine Stände 🙂

„Vollbeschäftigungsturm“ der Schwätzervereinigung

Die Zahl der Arbeitslosen wird im Mai voraussichtlich unter die Schwelle von drei Millionen sinken. Das wäre der beste Mai seit 19 Jahren. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen wird am kommenden Dienstagvormittag, 31. Mai die aktuellen Arbeitsmarktzahlen in einer Pressekonferenz erläutern. Aber so gut sich der Arbeitsmarkt derzeit auch entwickelt, verschärft sich doch ein Problem, das einen nachhaltigen Rückgang der Arbeitslosenzahl massiv behindert: der Fachkräftemangel. Wo Fachkräfte fehlen, bleiben Investitionen aus. Ausbleibende Investitionen kosten wiederum Jobs – gerade auch die von weniger gut qualifizierten Arbeitskräften.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) wird diesem zentralen Arbeitsmarktproblem ein Gesicht geben und einen Vollbeschäftigungsturm vor dem Bundesarbeitsministerium in Berlin errichten.

Soweit eine Pressemeldung der häßlichsten Speerspitze der Neoliberalen, die INSM. Mit ihren bezahlten Schwätzmäulern und dem wohl- wollendsten Freund, der gemein nützigen Stiftung in Gütersloh, werden jetztr alle PR-Propagandarohre in Stellung gebracht. „Der nachhaltige Rückgang der Arbeitslosenzahlen wird durch fehlende Fachkräfte verursacht“. Das muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Nur weil noch nicht genügend Polen, Bulgaren, Rumänen etc. im Anmarsch sind, kann man nicht investieren? Halleluja. Die nahezu 6 Millionen Arbeitslosen, Aufstocker und geringfügig für Hungerlohn Beschäftigten werden sich ob dieser Drohkulisse doppelt freuen.

Eine Analyse dieser gefährlichsten Vereinigung in der Zeit aus 2005 ist so aktuell wie damals.

Nicht vergessen sei auch die grandios-verkommene Rolle der „Ratingagenturen“. Jenen Selbstbedienungsclubs, die sich die Bonität von Staaten und Unternehmen so „angucken“, daß sie nach Belieben rauf oder runterraten. Beispiel gefällig? Japan. Da wird jetzt grade das Rating heruntergesetzt. Ergo: Geld wird für das gebeutelte Land teurer und ein paar. die nicht wissen, wohin mit der Kohle verdienen automatisch nur durch das Verleihen von Kohle (noch) mehr. Womit sie sich wiederum an Ratingagenturen beteiligen können, um … Ach Sie wissen schon. Es sind die dreckigen Zecken des Raubtierkapitalismus.

Freier Freitag wird „Arbeitskampf auf dem Rücken der Leser“

Erscheinen künftig vielleicht als Notausgaben - Ostwestfalens Zeitungen

Die Zeitungslektüre an ostwestfälischen Frühstückstischen wird am morgigen Samstag wohl etwas kürzer ausfallen. Der Grund: Die Redakteure streiken am heutigen Freitag. Über das „Warum“ gibt es naturgemäß unterschiedliche Darstellungen. Glaubt man der Gewerkschaft Verdi, tun sie dies nicht, weil sie 3 oder 4 Prozent mehr Gehalt kassieren wollen, sondern weil sie sich gegen eine Reduzierung ihrer Bezüge von bis zu 30 Prozent und einen Tarifvertrag zweiter Klasse für Berufseinsteiger und Verlagswechsler wehren.

Das stellt der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger auf seiner Website wiederum anders dar: Es gehe zur Sicherung von Arbeitsplätzen um eine „moderate Reform der bestehenden Tarifverträge“, heißt es. Und: Verdi und DJV würden sich einzig darauf konzentrierten, „die Forderungen der Verleger völlig verzerrt darzustellen“. Dazu, wie diese Forderungen denn nun wirklich aussehen, wird in der Top-Schlagzeile der Website jedoch keine Angabe gemacht.

Fest steht in jedem Fall, dass auch die vierte Verhandlungsrunde zur Neuauflage/Gestaltung des  aufgekündigten Manteltarifvertrags für die bundesweit rund 14.000 Tageszeitungsredakteure  bereits am 4. Mai ergebnislos abgebrochen wurde. Ein neuer Termin steht bislang noch nicht fest. Solange spricht BDZV-Verhandlungsführer Werner Hundhausen von einem „unnötigen Arbeitskampf“, den die Gewerkschaften „auf dem Rücken der Anzeigenkunden und Leser“ austragen.

Nach einer kurzfristigen Lösung sieht es also nicht gerade aus. Vielleicht müssen sich die Leser darauf einstellen, demnächst an dem ein oder anderen Morgen eine dünnere Zeitung im Briefkasten zu haben.

 

die vierte Verhandlungsrunde für die bundesweit rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen ist ohne Ergebnis geblieben

Blogger Fußvolk?

Jürgen Vielmeier stört, dass klassische Medien wie „Focus“, „FAZ“ oder dpa zwar gerne Informationen aus Blogs nutzen, ohne diese aber zu nennen. Mehr als nichtssagende Formulierungen wie „ein IT-Blog“ oder ein „amerikanischer Internet-Blogger“ sind kaum drin. Blogger werden behandelt „wie das Fußvolk, dessen Arbeit man nutzen kann, ohne sie zu honorieren“. Quelle: Basic Thinking Blog

Na ja. Wie das „Fußvolk“ fühlen wir uns aber nicht. Denn: Wir lichten keine Menschen ab, die Schinkenbrote schmieren. Wir tummeln uns nicht in Anzeigenfriedhöfen. Und unsere Blogeinträge werden anderntags nicht zum Einwickeln von Fisch verwendet. Wir haben es auch nicht nötig, tagelang auf qualmenden Dächern herumzukriechen. Und wir schreiben keine Berichte, die meist nur dazu dienen, anderntags den Anzeigenkoberern die Verkaufe zu erleichtern. Wohl wissend, daß da grad jemand Geld zum Fenster des Boulevard hinauswirft. Wir erlauben uns aber, das mit über 200 Euro im Jahr bezahlte bedruckte Altpapier ein wenig kritisch zu betrachten.

Früher konnten sie Abitur?

Ginge es nicht um die für viele Schüler wichtigste Matheprüfung in ihrem Leben, könnte man sich das Lachen nicht verkneifen. Das Schulministerium und mit ihr die staatliche Aufgabenkommission, die von einer hochrangig besetzten Fachkommission unterstützt werden, kriegen die Zentralabitur-Prüfungen einfach nicht in den Griff. Dutzende Mathematik-Lehrer und Hochschuldozenten haben die Aufgaben erarbeitet und durchgesehen, erfahrene Pädagogen haben sie dann sogar probegerechnet. Ein aufwändiges und teures Verfahren. Keinem war die falsche Zahl in einer Tabelle aufgefallen, die dann am Mittwoch kurzfristig korrigiert wurde. Aber noch immer gab es einen Fehler in der Klausur, den erst Schüler beim Lösen der Aufgaben bemerkten. Wenn das Ministerium diesen Fauxpas jetzt als einen »nicht erheblichen Fehler« verkauft, ist dies eine billige Ausrede. Kein Schüler wird Gleiches für sich in Anspruch nehmen dürfen, schon gar nicht bei einer Abiturprüfung. Auch wenn die Schüler noch auf ihre Benotung warten, eines steht schon fest: Ministerium und Aufgabenkommission sind beim Zentralabitur durchgefallen.

Nun, lachen wir mal mit dem Westfalen-Blatt über die feinherbe Vize-Ministerpräsidentin der Grünen, die Silvia. Deren Truppe nicht in der Lage ist, Prüfungsaufgaben so zu formulieren, daß sie auf Anhieb klappen. Hat sie lauter Nicht-Abiturienten eingestellt? Nein. Aber – ha Westfalen-Blatti – wir haben damals auch gelacht, als eine Frau Sommer aus der Metropole den Job innehatte…… Schlampige Minister und Ministeriale hat es also bei der Schwarzen Truppe ebenso gegeben. Ausbaden müssen es so, so, oder so die „dummen“ Bürger. Denn Konsequenzen hat es für die Verantwortlichen ohnehin nicht.

Was kommt als Nächstes?

Inge „Lutterturbine“ Schulze hat sich mit ihren Grünen gestern im Rat der Stimme enthalten. Was hätten sie auch tun sollen. Schließlich hat der marode Pleiteclub seine Hiobsbotschaft wegen eines zu verlängernden Darlehens so spät belegt, daß kaum noch Zeit zur Diskussion blieb. Bürger wurden natürlich sowieso nicht gefragt. Die selbst am Narrenseil der Bezirksregierung hängende Kapitale der Baustellen (Wer stimmt die eigentlich aufeinander ab? Oder heißt es im zuständigen Dezernat einfach „Nun schaufelt mal los?“) hat also mal wieder zugestimmt, ein im August fälliges Volksbankdarlehen aus 1999 zu verlängern, weil sonst „das wackelige Sanierungskonzept gekippt wäre“.

Tststststs. Einmal unterstellt, der DSC ARMinia kackt in der kommenden 3. Liga so dermassen dahin wie in der abgelaufenen Liga 2. Was passiert dann wohl? Genau. „Schnitzl“ wird 5 Minuten vor Toresschluß wieder einen Brandbrief schreiben:

„ARMinia braucht frisches Geld“

Dann doch lieber auf Aufsteiger Dornberg bauen 🙂

Ach WOBU

Dass unsere „Lieblingszeitung“ mit dem bunten Inhalt aus zerquetschten Autos, Brandwolken, Horrornachrichten und tausenden von Bildern lächelnder Schinkenbrotschmierer, Schützenkönige und Kreismeister derzeit mehr denn je ihre Kohorten zur Akqusition von Anzeigen ausschwärmen läßt, ist ja kein Geheimnis. Die voll bunte Rotation in Senne will bezahlt werden und Altpapier ist teuer.

So liest man heute interessiert von einem durchaus lobenswerten Currys/Burger/Fries-Konzept in der Arndtstraße 8 zu Bielefeld und lobt innerlich die Verknüpfung mit modischen Begriffen wie „Nachhaltigkeit, Umwelt, Welthungerhilfe“. Bis man dann ernüchtert das winzigkleine Wort „Anzeige“ über der ganzen Story „Neue Westfälische Freitag 27. Mai 2011“ entdeckt. Gemacht hat es die Werbeagentur „artgerecht“. So schön. So gut. Aber warum erfährt man nicht inmitten des NW-Anzeigenfriedhofes, der die Idee umrankt, wer die Macher sind. Was sie bewegt. Wie sie aussehen? Schließlich muß man nach dem Ertönen eines „Buzzers“ seine Fries, Currys oder Burger auch selbst an der Theke „frisch vom Koch“ abholen.

Alte Menschen von Fürstin in den Wahnsinn getrieben?

Was tut der oder die gemeine Adlige eigentlich wenn sie ihr Lebenswerk erfolgreich beendet haben? Also, wenn sie so lange gepopt, oder wie es die Fürstin von Thurn und Taxis ausdrücken würde, geschnackselt, haben wie zur Art- und Namenserhaltung nötig ist. Wenigstens drei Kinder, darunter mindestens ein Junge müssen die adligen Zuchtstuten und -hengste schon produzieren, so verlangt es die Familie. Nach Sarrazin, dem grossen Gelehrten und begnadetem Seher, ist der Zeitpunkt absehbar (es sei denn es stehen zu viele Laternenpfähle im Weg), an dem es in Deutschland nur noch Adlige und muslimisches Prekariat gibt.

Eine echte, fordernde Aufgabe, ihr ödes, sinnentleertes Leben, mit einer neuen Aufgabe zu erfüllen, hat, oben schon erwähnte, Fürstin von Thurn und Taxis nun gefunden. Und weil doch alles von so elemtarer Bedeutung ist, was der Adel tut, hat sich die NW entschlossen, nicht nur die neue Profession der Fürstin öffentlich zu machen, sondern dieser auch gleich noch den Ehrentitel „Kopf des Tages“ verliehen.

„Die Fürstin (51) bringt allen das Simsen bei!“ Das ist ein Knaller! War man sich bisher gar nicht so sicher, ob die gemeinen Adligen überhaupt schreiben und lesen können, beschäftigten sie doch, zumindest früher, Schreiber und Vorleser, so belehrt uns diese Meldung eines besseren. Frau Fürstin kann anscheinend nicht nur, zumindest ansatzweise, schreiben und lesen. Nein, sie ist also auch in der Lage, diese, ihre Kenntnisse, mithilfe modernster Technik der überraschten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Und weil so eine Adlige es nicht nur dabei belässt, einfach nur den hart arbeitenden Menschen mit ihrer neuen Fertigkeit auf den Wecker zu gehen, „überfällt“ Frau Von und Zu „ein geradezu missionarischer Eifer.“ Aber wohin mit Mission und Eifer, wenn alle Welt sich mit Grausen abwendet und in panischer Angst, schleunigst das Weite sucht?

Da bleiben nur die schwächsten der Gesellschaft, die Alten. Diese armen Menschen denen AOK-Chopper und Rollator einer eiligen Flucht diametral entgegen stehen. So berichtet denn auch die NW von der Gräfin ersten Opfern: Eine 70 jährige alte Dame und Frau von Thurn und Taxis‘ 82-jährige Mutter. Gott stehe den alten Damen bei, amen.

Always look on the bright side of Life, Elmar

Das hat der arme Elmar Brok nun wirklich nicht verdient, auch wenn er in seinem Leben manche Schuld auf sich geladen hat.

Man stelle sich vor, man wird 65 Jahre alt und möchte diesen Tag in aller Ruhe, gemeinsam mit seinen Lieben verbringen. Es muß ja nicht, wie bei den Grünen üblich, in Südafrika sein.

Also, sie sitzen gemütlich an der Kaffeetafel, Kinder und Enkelkinder lassen sie hochleben, da klingelt es unvermittelt an der Tür. Wer mag das sein? Sind doch schon alle da und der Pastor nervt auch erst ab 75. Der kleine Enkel, neugierig wie er ist, rennt zur Haustür und öffnet. „Hier steht ne komische alte, grell geschminkte Frau und ein paar merkwürdige Männer in dunklen Anzügen, die wollen gratulieren!“

Mühsam und verärgert über die Störung der schönen Feier, stehen sie von ihrem Platz auf und gehen zur Tür. „Oh, mein Gott!“ Draußen stehen Lisbeth Mohn mit ihrem Schosshündchen Hartmut Ostrowski, der gefühlte Oberhäuptling aller Europäer, Jean Claude Junker, „Kinder statt Inder“-Rüttgers, der Fleisch gewordene gelbe Pulli, Genscher und Atom-Röttgen. Hinter allen versteckt sich noch, der vor seinem aufgebrachten Volk auf der Flucht befindende und schon mal nach Asyl Ausschau haltende, georgische Staatspräsident Saakaschwili.

Was würden sie machen? Sicher doch: Die aufdringliche Alte und ihr Gesindel zurückdrängen, die Tür zuknallen, die Fensterläden schliessen und die Familie in einem, zu einem Schutzraum umgebauten Keller in Sicherheit bringen. Dort würden sie ein paar Tage verbringen, bis sicher ist, dass die apokalyptischen Reiter ein anders Opfer gefunden haben.

Diese Chance, mit einem blauen Auge Lisbeth und ihrer Bande zu entkommen, hatte der arme Elmar leider nicht. Er wurde in die Berliner Dependance der Bertelsmänner zitiert, („Los Elmar, auf geht’s. Lisbeth ist nach einem Foto und etwas PR!“) und da er ja auf der Gehaltsliste der Gütersloher steht, blieb ihm nichts anderes übrig, – er musste da hin.

Unter diesen Umständen möchte ich auf eine Gratulation zum Geburtstag verzichten und mit Monty Python zu trösten versuchen: “ Allways look on the bright side of life…“, lieber Elmar.

„Jammas“! Das Wunder von Panathinaikos

Also schenken wir uns erst mal einen Ouzo ein. Jammas! Laut BLÖD holen die Griechen Milliarden von ihren Konten und gleichzeitig soll das „Wunder von Panathinaikos“ schon voll im Gange sein. Angeblich sparen die Griechen wie die Verrückten. Wohlgemerkt, die „normalen“ Griechen. Nicht die Reeder, die Spekulanten, die Waldanzünder, die Schmiergeldempfänger. Weil die genauso wie hierzulande wissen, wie man das ganz schlank macht. Jammas. Noch einen Schluck.

Die OECD sagt, Griechenland spare „so konsequent wie kein anderes Industrieland in den vergangenen 25 Jahren“. Schon für das kommende Jahr könnten die Griechen zudem wieder auf Wachstum hoffen.

So kann man dann die Spekulantenkonten involvierter deutscher Banken wirklich ganz kocler wieder aufpäppeln. Mit beschissenen Bürger-geldern natürlich. Damit der Rubel wieder rollt. Bleibt die Frage: Warum kriegen wir trotz Lohndumping ohne Ende incl. Bürgerbetrug die deutschen 2 Billionen nicht kleiner? Weil es eben wie immer ist: Glaub keinem Politiker, der Dich fröhlich sicher über den nichtvorhandenen Zebrastreifen bringen wiill. Er hat von Natur aus vor, Dich zu leimen. Deshalbn brauxchen wir den Athener Stuß auch nicht einen Seklunde zu glauben. Es sei denn, Niarchos & Co. hätte i der Lotterie 9 Richtige und wären bereit, das Geld dem grechischen Staat zu geben. Damit der tonnenweise Ouzo kaufen kann. Jammas und Sirtaki!

Kommentar bewußt unvollständig

»Wir werden getroffen werden von Schicksalsschlägen, aber wir werden aufrecht stehen.« Mit diesen Worten hat General Dirk Backen im Februar 1300 Soldaten und damit das größte Kontingent aller Zeiten aus Ostwestfalen-Lippe an den Hindukusch verabschiedet. Es ist kein Trost, dass der gestrige tödliche Anschlag nicht die Lipperlandbrigade traf. Alle 5000 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan und deren Angehörige muss die Nachricht zutiefst erschüttert haben. Die Öffentlichkeit mag nach 49 deutschen Gefallenen nicht mehr sonderlich hinhören. Für die Militärs ist jeder Fall ein neuer Horror. Dann ist jedwede Information gefragt. Erst verbreiten die Medien eine unkonkrete Meldung, dann überbringen ein hoher Offizier und ein Militärpfarrer irgendwo in Deutschland die Todesnachricht an die Familie und schließlich folgt die Information, welche Einheit konkret betroffen ist. Nach Stunden extremer Anspannung und Angst können die meisten wieder zur Normalität übergehen – scheinbar, bis zum nächsten Terror nach dem Terror.

Hätte das Westfalen-Blatt nicht den letzten Teil seines Kommentars vergessen, es wäre rund geworden. Dieser Teil lautet nämlich:

„Nach der (angeblichen) Ermordung und superflotten Seebeerdigung des (angeblichen) Osama bin Ladens ist der Antiterrorkampf in Afghanistan/Pakistan/Iran/Irak/Burma/Birma/Vietnam/Indien eigentlich zu Ende. Was machen sie also da wirklich?“ Aber so schreibt natürlich kein Westfalen-Blatt. Denn, wenn kein „Terror“ als Grund, dann auch keine Auslandseinsätze, für die man Milliarden verschwendet. Offensichtlich ist unsere südlichste Grenze imer noch der Hindukusch.

Leider straft der liebe Gott nicht alles

Unsere „Lieblingsmorgenzeitung“ mit der sanften Masche zeigt die allerliebste Ursula von der Leyen, die sich nicht nur in früheren Ministerämtern (Blinde benachteiligt, Internetsperrenwunsch) so richtig toll beliebt gemacht hat ob ihrer „Menschlichkeit“. Die so „disziplinierte“ Ministerin hat sich das rechte (links geht sowieso nicht, weil politisch incorrect als CDUlerin) Ärmchen entzündet. Ob es beim Popeln oder unterschreiben neuer Giftpapiere gegen ihre verwalteten Feinde passierte, klärt die NW nicht auf. Wahrscheinlicher ist, daß der liebe Gott auf dem Fuße strafte, als diese neue Gemeinheit der Frau aus dem dunkel geränderten Elternhaus mit dem ewig grinsenden ExMinipräsesvater („Wer nicht ruhig sitzt kriegt Schläge mit Brennesesseln“) aus ihrem Hause bekannt wurde:

Der liebe Gott hat aber leider mal wieder nur eine halbe Sache gemacht. Nachdem diese Idee (…stammt doch sicher aus der Gütersloher Giftküche der gemein nützigen Stiftung mit B.) raus war, hätte er natürlich beidarming arbeiten müssen. Vielleicht war er aber auch nur überfordert ob der Beklopptheiten der Unions-Junta, die neuerdings giftgrün daherkommt.

Der superschlaue Herr Weise von der Bundesagentur

morog schrieb: am 25. Mai 2011 um 10:29:20
Weise
Der Name kann nicht Programm sein! Erst wenn die Unternehmen gut ausgebildete, erfahrene Mitarbeiter nicht mehr zu Lasten der Allgemeinheit früh „verrenten“, hat Herr W. als gut besoldeter Bonner Befehlsempfänger eien Grund, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen. Zum 2. sollte er „Meinungsbildner/-Macher wie z.B. die Bertelsmann-Stiftung zu mehr Initiative in dieser Richtung auffordern. Man könnte ja im eigenen Konzern damit beginnen, dann sind die Wege nicht so lang.

So kommentiert heute auf T-online ein Forist den Superdupisatz des irgendwie nicht ganz so hellen Herrn Weise. Seines Zeichens Chef der Bundesagentur für Nichtarbeit und Herr über die regelmßig der regierungsoffiziellen Denkweise angepassten Zahlen. Wo schon mal ganze Gruppen einfach „ausradiert“ werden, um die Statistik ein wenig aufzuhübschen. Der Herr Weise ist der Ansicht, älteren Erwerbslosen müsse man das verlängerte Arbeitslosengeld streichen. Wahrscheinlich hat der so überaus kluge Daherschwätzer Weise in seinem klimatisierten Büro der Bundesagentur Millionen von Arbeitsplätzen liegen, die er dann ersatzweise aus dem Hut zaubert. 61 jährige Maurer und Zementsack-schlepper werden ja ständig „gesucht“. Ist die Situation um ältere Arbeitslose schon alles andere als erfreulich, müssen sie sich von Stuhltheoretikerm mit geregelten Kantinenessensgang noch sagen lassen, was ihnen „nicht“ zusteht.

Schafft von dieser seltsamen Organisation mit den riesengroßen Mundwerken mal gut die Hälfte Mitarbeiter ab, dann muss der Rest mal zeigen, ob und wie er was kann.

Hier packen sie Calmunds Übungsball ein

Reiner Calmund, mit kräftigen Rippen ausgestatteter TV-Esser, Moderator und frühere Speerspitze des Bundesliga-Werksclubs Bayer Leverkusen hat die kleine ARMinia besucht. Und oh Wunder, wie bestellte Jubelperser nun mal sind, fand er Vorzeigefigur „Schnitzls“-ARMiniarettungskonzepr natürlich „Klasse“. Fehlen nur noch „ein paar lächerliche Millionen“. Wo sie dem Lobenden ein fröhliches Mahl spendieren, ist nicht bekannt. Den grünen Hoffnungsübungsball haben sie aber schon mal da hingefahren.

Calli hau rein. Et jibt Götterspeise!

Die Themen gehen nicht aus

Jetzt muß das aalglatte FDP-Gesicht im Gesundheitsministersessel nur noch einen Dreh finden und wir haben sie, die neue „Schweinegrippe“. Schon hypen die Medien hoch, was nur geht. Schon malen sie die neuen Horrorszenarien an die Wand. Dazu noch Vulkanasche und entgegen den gelogenen Erzählungen sehr früh in Japan Supergegaute Atomreaktoren. Der Stoff, aus dem die Aufmacher sind, geht nicht aus- Was ich vergaß: Die kleine Weltmetropole an der Lutter hat ja noch ein paar Sonderthemen mit ARMinia und dem erdrückenden zukünftigen Möbelangebot aus Gütersloh. Da kann man natürlich keine vernünftige Stadtplanung statt städtischem Flickenteppich machen, gell?

Lila folgt blau

Gestern Abend an der Bremer Brücke in der Nachbarstadt Osnabrück zeigten die Kicker des VfL Osnabrück mal echte Nachbarschaftshilfe. Damit die kleine ARMinia nicht so einsam in Liga 3 (falls sie da spielen….) kicken müssen, verloren die VfLer das Rückspiel der Relegation gegen Dynamo Dresden 1:3 und ließen die Sachsen aufsteigen. Na da freuen wir uns doch auf heiße Derbies. Die Möbeltypen aus dem Blechkasten an der A33 bleiben ja leider als bester Zweitligaclub der Region OWL in Liga 2. Aber zusammen mit 3500 sangesfreudigen Hardcorefans auf der Lorbeerumkränzten Roland-Kentsch-Sargnagel-Gedächtnistribüne den FC Chemnitz erleben, das hat auch was.