Archiv für den Monat: April 2011

Jibi vs. Combera HS

Eieiei, was seh ich da? Ein verliebtes Ehepaar, noch ein Kuss, dann ist… ja was denn nur?

Man weiß es noch nicht so genau. ROW, PB, BI und L Kennzeichen auf dem Jibi-Parkplatz (der 64,10€ pro Nacht kostet).

Warten wir es ab. Lohnerhöhung für alle?
Der Paderborner sitzt übrigens immer noch in seinem Auto und hört laut die aktuellen Charts. Kommt jetzt nach teilweisen Jibi-Umbauten und Homepage-Neudesign auch die Verjüngungskur für das POS-Radio? Um den Umbau in der Filiale da kann es sich wohl kaum handeln, dann wäre ML oder SML und Substitut ja anwesend.

Wieso die Stasi im Auto und die anderen im Laden hinter verschlossenen Türen nach Ladenschluss? Es darf gemunkelt werden!

Unnas Nachbarstadt Deutscher Fußballmeister 2011

Es ist 17:14 Uhr. Im Westfalenstadion führen die SchwarzGelben (Nej, nej, nicht CDU/CSU/FDP) gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:0 und Leverkusen liegt in Köln 0:2 zurück. Das dürfte wohl die Entscheidung sein.

Dann gratulieren wir als 12.größte deutsche Stadt mit einem drittklassigen ehemaligen Erstligisten mal höflich. Glückauf!

Ist ja jetzt auch egal

Was für ein Glück: Diese in jeder Hinsicht so „würdevolle“ Zweitligasaison ist für ARMinia und einen Großteil der Almsöldner nebst Starübungsleiter Ewald „Zettel“ Lienen ja bald vorbei. Dann rocken sie Liga 3. Jedenfalls hat Benno Möhlmann – ehemaliger ARMinia-Trainer – mit „Audi“ Ingolstadt gezeigt, wie man in der Liga bleibt. Was natürlich auch für den SC Paderborn aus dem Blechkästchen an der A33 gilt. Glückwunsch in die Paderstadt. Aber zum Dank muß Finke ja nicht unbedingt einen Möbelgiganten in die Metropole an der reißenden Lutter klatschen….

Und wer zahlt die Zeche?

Meine Fresse, was für eine Zeitung. Jetzt „ganz in bunt“! Ob den angeröteten Strategen trotz einer Investion von 25 Mio. entgangen ist, daß der Trend langsam zu „SchwarzWeiß“ zurückgeht? Wer hat eigentlich was von diesen Investition und wie verdient der Verlag die und woran? Also entweder ist das Abonnement zu teuer oder die Anzeigenpreise zu hoch. So viel Eigenlob oben links im Zeitungsraum ….

Zack die Bohne. Ob sie jetzt wohl zu einer Zeit andrucken, zu der Champions-League-Spiele abgepfiffen werden und das Ergebnis endlich bringen? Überhaupt: Was heißt „die Welt, wie sie wirklich ist“? Filtert jetzt keine Redaktion mehr und übernimmt man unredigiert die dpaffpusw.- Nachrichten?

DSC Alpecin Bielefeld

So oder so ähnlich könnte die Zusammenarbeit zwischen Alpecin und Arminia aussehen. Geheimnisvoll, was verkündet werden soll. Noch hält es die NW nicht für erwähnenswert, aber Arminia selbst legt auf der eigenen Homepage den Grundstein für alle Spekulationen.

Was wird geschehen? Ähnlicher Deal wie mit dem Klinikum: Lassen sich jetzt alle Haarausfall geplagten Spieler von Alpecin behandeln? Oder trägt Dr.Klenk bald ein Arminia-Trikot in der Werbung?

Hintergrund der Geheimnismacherei: Aufmerksamkeit der Presse. Alpecin nutzt es als Werbung. Arminia als klares Statement: In uns kann man investieren! Man darf gespannt sein, was es Montag zu hören gibt. „In der Tat“ wirds bis dahin viel Raum für Spekulationen geben.

„Ab morgen, jeden Morgen“: Spekulationen!

Metropolen-OB findet Nachahmer in Detmold

Juristisch ist es ja so, daß die Bezirksregierung in Detmold das Sagen über den Haushalt der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm, dem unglaublichen Bielefeld, hat. Ansonsten aber kopieren sie in OWLs Bezirksregierungssitz hemmungslos die Erfindungen des Oberbürgermeisters vom Niederwall. Z.B. den „Bollerwagen“. Hier eine nach seinen jüngsten Kesselbrink-Plänen modernisierte Urfassung von 1968. Der Sonne wegen wurde wohl die Plane enfernt, damit das/der Kleine etwas lippische Farbe bekommt.

Das literarische Quartett lichtet sich…

Die Frau des Frankfurter Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki, Teofila Reich-Ranicki, ist tot. Die Malerin starb am Freitag in Frankfurt im Alter von 91 Jahren. Marcel Reich-Ranicki bestätigte eine entsprechende Meldung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung„.

Seit 1942 verheiratet, lebte man seit 1973 in Frankfurt am Main. Bekannt wurde sie durch die Autobiographie ihres Mannes „Mein Leben“, in dem er ihre Geschichte aus der NS-Zeit schildert.

Im Schatten ihres Mannes lebend, war sie der breiten Öffentlichkeit erst seit 1999 bekannt, da kamen auch erste Ausstellungen. Sie war immer eine treue Gemahlin und eine große Stütze ihres Mannes, welcher nun, wo er allein ist, sicher weniger am öffentlichen Leben teilnehmen wird.

Größte Anteilnahme an der Trauer wünschen wir Herrn Reich-Raniki alles Gute für seine verbleibenden Jahre und Kraft, weiterhin glücklich zu sein. Wenn auch anders als bisher.

Lipper Schloßwache begeht Prinzenverrat

Es ist unglaublich, aber der klare Beweis: Detmolder, also Lipper, sind ja so geizig, daß sie damals die ansässigen Schotten vertrieben. Nur weil sie was vom Londoner Buckinghamkuchen bei Herrn und Frau Mountbatten-Windsor abhaben wollten, ließen sie den Regenten Armin Leopold Ernst Bruno Heinrich Willa August Prinz zur Lippe allein im alten Schloß, das derzeit auch (Konjunkturprogramm 2 aus Leinewebien?) teilrenoviert wird, unbewacht zurück. Hier die leeren Kajüten vor der Einfahrt. Ob die Detmolder auch so die Metropole am Teuto fernregieren?

Hauen die die vorher kaputt?

Etwa 70 Räder kommen unter den Hammer

Bielefeld (bi). Am Samstag, 7. Mai, werden auf dem Gelände des Ordnungsamtes, Ravensberger Park 5, etwa 70 Fundräder versteigert. Die Versteigerung findet vor dem mittleren Eingang statt. Interessierte können ab 11.00 Uhr gegen Barbezahlung die Räder erwerben.

Pressemeldung der Stadt Bielefeld.

Nicht nur wir maulen über Royals Shit in Öffentlich-rechtlichen

Das „Bunte“- und „Bild“-Prekariat weiß schon gar nicht mehr, wo die Öffentlich-Rechtlichen auf der Fernbedienung zu finden sind. Trotzdem übertragen beide – und das auch noch parallel. Zu wünschen ist ihnen ein Quotendesaster. Quelle: FTD

Ach, guck mal an. Nicht nur wir mokieren uns über den royalen Mist, der dem Volks so richtig Sand in die Augen streuen und heftigst sedieren soll, wenn Herr Mountbatten und Fräulein Middleton heiraten. Auch die Financial Times Deutschland merkt launig an, warum die Öffentlich-rechtlichen, GEbührenerpressenden und demnächst zwangsfinanzierten Sender ARD und ZDF beide übertragen und stundenlang den Londoner Sums ablichten.

Heissa, wie es aufschwingt

Während uns das Bundespropagandaamt und Frau Merkels Schoßhündchen Pressesprecher Ex-ZDF-Seibert nebst Blindflieger Wirtschaftsmini Brüderle einen „Aufschwung mit sensationellen Zahlen und bald weniger als 3 Millionen Arbeitslosen“ in rosigsten Zahlen malt, klingen die nüchternen Zahlen ganz anders. Abgesehen davon, daß man den „nur knapp über 3 Mio. Arbeitslsen“ getrost ein paar statistisch verschleierte Milliönchen dazuzählen kann, hat auch der Handel keineswegs gute Nachrichten. So vermeldet das Statistische Bundesamt in einer Pressemeldung:

Die deutschen Einzelhandelsunternehmen setzten im März 2011 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nominal 2,0% und real 3,5% weniger um als im März 2010. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage. Im Vergleich zum Februar 2011 ist der Umsatz im März 2011 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 1,8% und real um 2,1% gesunken. Das Ergebnis für März 2011 wurde mit Daten aus sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im März 2011 nominal 2,8% und real 4,8% weniger um als im März 2010. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal um 3,0% und real um 4,9% niedriger als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde nominal 1,5% und real 3,2% weniger als im März 2010 umgesetzt.

Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln erzielte im März 2011 ebenfalls nominal und real niedrigere Umsätze als im Vorjahresmonat (nominal – 1,6%, real – 2,4%). Hier lagen in vier der sechs Unterbranchen die Umsätze nominal und real unter den Werten des Vorjahresmonats.

Als ob das nicht schon reicht, die Berliner Propagandaamt zu widerlegen, kommt dann noch ein Klops:

Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland sind von Januar 2010 bis Januar 2011 um 0,9% gestiegen und lagen damit unter dem Anstieg der Verbraucherpreise von 2,0%. Grund für die vergleichsweise schwache Entwicklung der Tarifverdienste ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) noch immer die Wirtschaftskrise, die auch die im Jahr 2010 erzielten Tarifabschlüsse beeinflusste.

Komisch, daß zwischen Regierungspropagana und Wirklichkeit immer Lichtjahre Unterschied liegen…..

Samstag der Nachtansichten

Morgen Abend ab 18 Uhr strahlt die größte Stadt zwischen Hannover und Hamm wieder im Lichte stromverbrauchender leuchtender Scheinwerfer. Das Filmhaus Bielefeld hat auf dem Videoportal „Vimeo“ (die untrashige Ausgabe von You tube) schon mal filmische Reportagen über Museen, Ateliers und Galerien hochgeladen, die in der Nacht auch auf der großen Leinwand vor dem Alten Rathaus zu sehen sein werden.

Alle guten Dinge sind drei

Und darum will ich auch nochmal:

Stau, Regen, und eine Frage, die sich beim allabendlichen Blick in die Printversion der NW bereits beantwortet hat. Die Antwort lautet: Freitag!

 

Hier die Frage:

Regen im Rosengarten

Wartezeit im Stau sinnvoll genutzt und über das Bilderrätsel nachgedacht: Blitzer bei Oetker. Als liebgemeinter Hinweis für Ortsfremde. Bielefeld heißt ja nicht umsonst „Die freundliche Baustelle am TW“.

Der erste Salat für diese Saison ist bereits aufgegangen 🙂 Kurz nach dem Gießen kam dann heute der Platzregen. Murphys Law halt.

Bitte eine Tüte

Das BUNTE und BILD voll sind mit der Hochzeit in England, ist ja noch einigermaßen nachvollziehbar. Warum aber das lokale Massenblatt NW noch bis ins Detail „Gläserne Kutsche“ berichtet, entzieht sich unserem medialen Verständnis:

Wenn es regnet, steigen die Royals auf die
überdachte Kutsche mit den großen Glasfenstern
um. Im Jahr 18881 gebaut, wurde sie 1911 vom
königlichen Hof für die Krönung von König
George V. angeschafft.

Ob die heimische Postille mit dem streng riechenden Hang zu Blaublütern wohl schon mitbekommen hat, wie sich das hierzulande mit dem Thema „Adel“ verhält? Unterstellen wir aber mal getrost. daß sich die Niedernstraße locker auf dem Weg zur Seligsprechung des Boulevard bewegt und sich wohl nichts sehnlicher wünscht als einen König „Karl-Theodor mit Prinzessin Stephanie“. Niedrigstlöhne und Verarsche eines Teils des Volkes haben wir ja schon wieder. Jetzt könnte mal langsam die Leibeigenschaft und der offizielle Tagelohn – in Gutscheinen für die Tafeln – wieder eingeführt werden.

Opium fürs geroyalte Volk? Ironie aus 🙁

PS. Wie die NW.online aufgeregt meldet, küssen sie sich um 14.30 Uhr. Wann soll noch mal der Sack Reis in China umfallen?

Sex(ische) Auffahrt

Wer die Abfahrt „Cinemaxx“ des Ostwestfalen-Dammes vorm Tunnel nimmt, sich nicht zu weit aus der Kurve tragen läßt und dann wieder rechts Richtung Jöllenbecker abbiegt kommt unweigerlich am Haupteingang jenes Erotiketablissements einer ostwestfälischen Kette vorbei. Zwar läßt der Inhaber das Portal ein wenig vom wuchernden Naturgrün überwachsen, aber sichtbar bleibt es. Der Parkplatz unten am Fuß der trotz reichlicher Beblitzung immer noch schnellsten Schnellstraße Innerbielefelds scheint aber immer recht gut gefüllt….

Schon angesteckt?

Ganz britisch, unsere Metropol-Gazetten. Hier die größere NW. „William und Kate“. Berührt Sie die PR-Veranstaltung „Made by British Royals“? Berührender war da doch am gestrigen Abend im großen Bierzelt von Herne-West Schalke die Nachsicht, die Manchester United im Champions-League-Halbfinale mit dem Klub von Billigstkoteletthauer Tönnies aus Rh.-Wi. nebenan hatte. Hätten sie 10:0 gewonnen, niemand hätte sich beschweren dürfen. Dennoch: der kommende Bayern-Keeper Manuel Neuer hielt schon großartig.

Impressionen nach drei Wochen in Bielefeld

Vor meinem Umzug nach Bielefeld „tröstete“ ich mich über vermeintlich fehlende Freizeitmöglichkeiten in der Stadt, die es angeblich nicht gibt, ein wenig mit der relativen Nähe zum Ith, dem beliebten Klettergebiet im Weserbergland.

Soweit muss man jedoch nicht jedes Mal fahren: Im Süden Bielefelds am Rande des Teutoburger Waldes und an dem Traditionswanderweg Herrmansweg gelegen findet sich der Halleluja Steinbruch mit ca. 50 Kletterrouten verschiedenster Schwierigkeitsgrade und zahlreichen recht kniffligen Bouldern.

Sehr einladend sieht schon mal das Kletterzentrum Speicher 1 aus mit ner 15 m hohen Kletteranlage an der Außenwand des Gebäudes, in dem sich die Kletterhalle des DAV befindet. Dort kann man auch per Aushang nach Kletterpartnern suchen.

Ansonsten hab ich für mich besonders den Botanischen Garten am Kahlenberg enddeckt und am Dnnerstag vor Ostern das Café Bunker Ulmenwall, wo ich die poetry-slammer beim Bunker-slam bestaunen konnte. Dorthin werde ich bestimmt auch noch oft zu Konzerten gehen.

Im Moment kraxle ich jeden Tag in den 5. Stock in meine Wohnung unterm Dach, für einen Flachländer ist überdies das Gehen auf den leichten Steigungen schon ein kleines alpines Training, nach einem eher plötzlichen Wechsel meiner Arbeitsstelle habe ich innerhalb eines Tages meine Wohnung in Bielefeld hier gefunden, suche aber für die warme (und bestimmt auch für die kalte) Saison eine besser isolierte.

Aber alles in allem fühle ich mich hier bis jetzt recht wohl, da hilft natürlich das tolle Begrüßungswetter.

Grund zur Freude?

Es steht in den Pressediensten: Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten als Minijobber. Ende September 2010 gab es mehr als 7,3 Millionen geringfügig entlohnte Beschäftigte, die bis zu 400 Euro abgabenfrei verdienen können. Das sind fast 1,6 Millionen mehr als 2003. Dies geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, die der „Süddeutschen Zeitung“ vorliegen.

Grund zur Freude oder einfach nur „Hauptsache Arbeit. Egal was?“

Wieso eigentlich kein Möbelcenter?

Einfach Boss/Porta, Zurbrüggen, IKEA und Finke in einem Quadrat aufstellen und machen lassen. Bielefeld hat noch nicht genug Möbelhäuser. Grund genug, dass die Paderborner jetzt in Bielefeld einwandern wollen. „Autobahnnähe“ heißt es in dem NW Artikel.

„Eckendorfer“ sagt mein neuer Freund Gregor Moss (der mit dem autofreien Jahnplatz, dem Kesselbrink, Neumarkt.. ihr wisst schon), der Containerbahnhof sei das einzige Areal.

Das findet Willi Finke aber unpassend, schließlich will er größer als alle anderen bisherigen Möbelhäuser werden. Er würde ja schließlich auch 300 Arbeitsplätze schaffen. Kein Grund für Mossi, im Extremfall lässt er die Fläche lieber weiterhin brach liegen, da er sich produzierendes Gewerbe mit mehr Arbeitsplätzen erhofft – zu erwähnen sei vielleicht, dass bisher kein Interessent vorliegt. Lediglich Bauhaus möchte dort einen neuen, weiteren Baumarkt eröffnen, nach Mossis Logik dann wohl mit mindestens 301 Angestellen?

Man wird ja noch träumen dürfen…

Mr. SPD sieht das Ganze noch mehr anders: „Georg Fortmeier (SPD), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, sagt: „Finke ist grundsätzlich willkommen.“ Er kann sich auch die vormals zur Erweiterung von Porta vorgesehene Fläche an der Herforder Straße als Finke-Standort vorstellen.“ nw-news.de

Womit wir wieder beim Möbel-Quartier wären. Warum eigentlich nicht, spart Parkflächen und Anfahrtswege und man könnte in sämtliche bisher existierende Möbelhäuser einfach einen Leuchtröhrenverkauf einbauen. Dann ist sogar primula vulgaris zufrieden. Finke nennt solche Komplexe im Übrigen „Möbelkompetenzzentren“. Na dann kann ja nichts mehr schief gehen.

 

Und bevor Bielefeld sich entscheidet, klagen sie doch lieber erstmal gegen Gütersloh und deren Gewerbegebietsverteilung. Kann ja nicht sein, dass die auf einmal auch einen Porta sowie mehr Gewerbefläche als Bielefeld haben.

So geht „Zensus 2011“

Rund ein Drittel der Bevölkerung wird bald Post vom Zensus 2011 im Briefkasten finden. Der Zensus 2011, die moderne Volkszählung, basiert auf einem registergestützten Verfahren. In erster Linie werden Daten aus Verwaltungsregistern genutzt. Ergänzend sieht das Zensusgesetz 2011 aus dem Jahre 2009 eine Haushaltebefragung bei rund 10% der Bevölkerung, eine Gebäude- und Wohnungszählung bei insgesamt 17,5 Millionen Eigentümern und Eigentümerinnen sowie Befragungen in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften vor. Die ersten Befragten werden schon in Kürze eine Terminankündigung eines Interviewers oder einer Interviewerin oder einen Fragebogen der Gebäude- und Wohnungszählung per Post erhalten. Was müssen sie in diesem Fall tun?

Die Haushaltebefragung wird in Form eines persönlichen Interviews durchgeführt. Sollte den Befragten der in der Ankündigungskarte vorgeschlagene Termin nicht zusagen, kann mit dem Interviewer oder der Interviewerin ein anderer Termin abgesprochen werden. Am vereinbarten Termin wird er oder sie sich bei den Befragten vorstellen und einen speziellen Interviewerausweis vorzeigen. Zunächst stellt der Interviewer die Existenz der im Haushalt lebenden Personen fest, notiert zum Beispiel Namen und Geburtsdatum. Dann füllt er gemeinsam mit den Befragten den Fragebogen aus. Der befragte Haushalt kann den Interviewer dazu auch hereinbitten – muss er aber nicht. Sofern sie die Hilfe des Erhebungsbeauftragten nicht wünschen, können sich die Befragten auch die Fragebogen aushändigen lassen und selbst ausfüllen. Sie müssen den Fragebogen anschließend per Post an die Erhebungsstelle zurücksenden oder dort abgeben. Für alle, die Porto sparen wollen, steht ab dem 9. Mai 2011 unter www.zensus2011.de auch ein Online-Fragebogen zur Verfügung. Bei der Befragung in Wohnheimen und Gemeinschaftseinkünften – wie etwa Studierendenwohnheime, Klöster oder Seniorenwohnheime – werden
alle Bewohnerinnen und Bewohner ebenfalls in einem persönlichen Interview befragt. Der Ablauf ist der gleiche wie bei der Haushaltebefragung. Bewohnerinnen und Bewohner von sensiblen Einrichtungen – wie etwa Notunterkünfte, Flüchtlingslager, psychiatrische Kliniken oder Justizvollzugsanstalten – werden dagegennicht persönlich befragt. Sie werden über die Befragung informiert und stellvertretend durch die Leiterinnen und Leiter der
Einrichtungen in die Zensuserhebung einbezogen.

Die Gebäude- und Wohnungszählung wird – anders als die anderen Befragungen – rein postalisch durchgeführt. Alle 17,5 Millionen Haus- und Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer beziehungsweise die Verwalterinnen und Verwalter von Wohngebäuden erhalten um den Stichtag 9. Mai 2011 von ihrem Statistischen Landesamt den Fragebogen per Post. Dieser muss ausgefüllt und in einem ausreichend frankierten Rückumschlag an die angegebene Adresse zurückgesendet werden. Alternativ kann auch bei der Gebäude- und Wohnungszählung unter www.zensus2011.de online gemeldet werden.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Ach manno. Da denkste „Jetzt kommt die hübsche Dame im weißen Kittel, sagt „Befreien Sie sich mal bitte“ und pflanzt Dir endlich den Chip ein. Und was ist? Nichts. Nada. Nothing“ 🙂

13 aus 12?

Rainer Klusmeyer, NW-Sportredaktor und ARMinia-Kritiker, kommt jetzt auch schon ganz durcheinander angesichts der ARMinia-Serie aus Pleiten Pech, Pannen und jetzt auch noch Spieler-Affronts gegen den „weltbesten“ Chefübungsleiter Ewald „Zettel“ Lienen. So siegten die Fortunen laut Klusi in 12 Spielen 13 x und warf DSC-Kapitän Rüdigr Kauff dem Mann an der Aussenlinie (ginge doch eigentlich schon ohne oder?) das Trikot ob der vorzeitigen Auswechslung vor die Füße.

Szenen einer Auflösung. Sie könnte sich in Liga 3 unter einem B-Jugendtrainer fortsetzen…. Aber dann muß Klusi mal richtig rechnen. 36 Niederlagen aus 34 Spielen geht nämlich auch nicht auf.

Auch ein Fritteur hat mal frei

Auf der elend langen Jöllenbecker Richtung hoher alter Norden, so Höhe 220, steht sonst „Der Belgier“ in seiner rollenden Friterie und brutzelt Kartoffeldinger, die angeblich den berühmten „Vlaamse Friet“ aus Manneken-Pis-Land und Oranje Land nichts nachstehen. Wir werden demnächst den Test machen. Schon Leute mit Erfahrung da?

Oh weh, oh weh, denk ich an ‘nen Plansche-See…

Scheiße, ist das warm an Ostern. Und es ist erst April. Ja gut, vermutlich plästert es den ganzen Mai durch, aber dann kommt der Sommer ja erst. Die heiße Jahreszeit. Die Zeit des kalten Bieres und des Grillens an ’nem Baggerloch mit Wasser drin.

In Bielefeld haste vier Möglichkeiten, dich ganzkörperlich zu erfrischen bzw. am Wasser zu erholen. Zum einen Freibad. Da ist es dann an einem selbst, die Wahl zwischen lauwarmem Chlorgemisch oder einem lauwarmen Chlor-/Pisse-/Ozoncocktail zu treffen. Und richtig schön ist’s, wenn der ein oder andere Volleyball sich den Weg in dein seelig schlafendes Gesicht sucht – und findet. Nachdem sie dir in beschriebener Art und Weise die Fresse poliert haben, gibt’s nur ein angenervtes „Schulligunk“ und die in Stein gemeißelte Forderung den Drecks Volleyball wieder rauszurücken. Na danke. Desweiteren ist es auch für Bielefelder drin, in den Urlaub zu fliegen. Glücksache, ob das erfrischend oder erholend ist, ob dem großen Risiko, was alles passieren könnte. Scheiß Airline, Scheiß Hotel mit nem eigenen morgentlichen Tanz am Pool für Bewegungslegastheniker, Arschlöcher im Nachbarzimmer, Drecks Strand. Nicht erfrischend. Nicht erholend. Außerdem ist das nicht wirklich im Sinne des Erfinders. Man will sich doch nur erfrischen. Kurzfristig. OK, Nummer drei sind die Badeseen im Umland. Paderborn hat einiges zu bieten. Oder der Weserbogen. Usw. Die vierte und letzte Möglichkeit ist die eigene verfickte Badewanne. Der Ort, an dem du deine letzte Grippe auskuriert hast. Also ein Ort mit einer zwiespaltigen Relation zum Begriff Erfrischung. Nummer drei gefällt mir am Besten. Ein See in der Natur. Mit Freunden grillen und seinen Scheiß aber danach auch wieder wegräumen… 🙂

Vor einigen Jahren hatte ich schon eine recht feuchte Hose im Schritt als es um den Untersee ging. Und ein paar Jahre später wieder. Der Sennesee. Jetzt sitze ich hier auf meiner wasserlosen Terasse und frage mich: Wo sind die Seen? Ach was, beide. Wo ist irgendein See? In Bielefeld. Meine Fresse, was sind viele Möglichkeiten an dieser verschissenen Stadt vorbei gegangen. Sagte ich verschissen? Nun, ich liebe meine Stadt. Tjahaha, das liest sich nicht so, I fuckin‘ know that! Aber was willste machen? Hier jagt eben eine Provinzposse die nächste. Wenn Bielefeld zweierlei nicht hat, dann Wasser und Ahnung. Ähm… Fußball gibt’s hier auch nicht. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich würde sooo gern einen Plansche-See im Bielefelder Stadtgebiet sehen/haben/bebaden… Hebt den Coolnessfaktor enorm. Wieso kriegen die Freaks im Rathaus das nicht auf die Kette? Scheißen sich ein, wegen der Kosten. Wie immer. Aber wäre eine Investition in solch ein Projekt nicht eine Investition in den wichtigen Erholungsfaktor der Stadt? Wasser lockt wie kaum etwas anderes. Die Nummernschilder auf den Parkplätzen des Obersees sprechen eine deutliche Sprache. Blöd nur, dass man nur um den See ‚rumlatschen kann. Da nutzt auch Minigolf und Beachvolleyball nix. Beachvolleyball. Beach? WTF? Kein Tretboot, kein Ruderboot, kein Schwimmen, kein Wakeboard, kein Segeln. Nur Brot ins Wasser schmeißen und sehen, wie’s die Enten sich reinziehen und danach den See vollkacken. Geil! Der Obersee war wohl von Anfang an nicht auf’s Planschen ausgelegt. Aber der Untersee sollte es sein.

Der Untersee, unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr… Scheiße is‘! Isch raff‘ et nisch! Einfach mal oben an den Rad-/Feldweg stellen, da wo die Feuerwache neu gebaut wurde. Anna Herforder Straße. Runtergucken und träumen. Was für ein Fleckchen, hmm? Wie um alles in der Welt kann man sich da keinen See hindenken? Stelle mir schon die Nummernschilder vor. Word Of Mouth, ihr Stadtplaner und Marketing Strategen. „Fahrt ihr mal an den Arsch der Welt, Freunde. Wir fahren an den Bielefelder See. Kannst super parken, kommste gut hin und wieder weg.“ Wird besser, wenn die Ostwestfalenstraße mal an der Herforder andockt. Aber so is auch nicht schlecht.

Gibt’s eigentlich eine Initiative für den See? Für irgendeinen See? Oder nur Initiativen gegen Straßenbau? Sollte man irgendwelche Leute nicht wissen lassen, dass den Bürgern das recht wichtig wäre? Heissa: da gibt es einen eingetragenen Verein. Der heißt Pro Untersee e.V. und hat unter Aktuelles einen Eintrag vom 27. November letzten Jahres. Aktuell ist was anderes. Fällt mir ein Ei aus der Hose (schwierig), wenn ich auf deren Website lese, dass das Ober- / Untersee Konglomerat seit 1910 angedacht/angesprochen/besprochen/geplant wird. Über hundert Jahre! Ja, wollt ihr mich verarschen, liebe Bielefelder Stadtschergen?

Und dass dieser eingetragene Verein im trüben fischt, ist bei dem Erfolg und bei seiner Aktualität wohl mehr als klar. Aber kein Wunder. Bei denen im Vorstand sitzt Rainer „Ihr-Könnt-Das-Droop-Und-Rein-Gelände-Haben“ Ludwig, seines Zeichens Ex-Beigeordneter für Stadtentwicklung. Hatte vor gefühlten 50 Jahren mal mit der fleischgewordenen Entscheidungskraft mal persönlich zun tun, als es um die Nutzung des Kesselbrinks ging. Warner Bros. wollte den Platz kultivieren und weit vor Cinemaxx und Cinestar dort ein Entertainment Zentrum aufbauen. Von der Hinhaltetaktik der Stadt hatte Warner dann die Fresse voll und legte Bielefeld ad acta. So wie Sum, so wie Dresselhaus, so wie die Post, so wie die Telekom und weitere.

So könntet mal aussehen...

Der Untersee muss kommen. Ich stelle mir baden vor. Zum Kühlen Bierkästen im Wasser, Grillplätze, Toilettenhäuschen, Beachvolleyball, Tret- und/oder Ruderboote, Basketballcourt, Bolzplatz. Wenn man es ganz fett sieht, dann kann man auf geplanten 50 Hektar auch segeln und die Hänge wären für eine Sommerodelbahn geeignet. Aber das muss ja keiner haben. Aber Wasser – das brauchen wir. Braucht Bielefeld.

Was vom Hasen bleibt

In Neuseeland haben sie an Ostern grade über 20.000 Hasen und Kaninchen erschossen. Sie gelten im Land der Lämmer und Kiwis als Plage. Bielefelder und Ostwestfalen haben da eine viel einfachere Methode:

1. Biss: Ohr ab
2. Biss: Noch ein Ohr ab
3. Biss: Kopf ab
4. – 10. Biss: Körper wegbeissen
11. Stanniolplapier nebest Glöcken für das Foto liegenlassen