Archiv für den Monat: März 2011

Stell Dir vor, „Beton“ gäbe es noch

So hätte er Politik gemacht. Schneidig, mutig, verantwortungsvollst. Vor seinem Volk und vor der Geschichte. Nichts hätte ihn dann noch aufhalten können. Und viel cooler als das Generve in Afghanistan und der Bundeswehrreform wäre es auch gewesen. Übrigens, dafür hätte er nach dem Krieg sicher noch mehr Geld bekommen. Er, oder sein Nachfolger. Denn nach der Schlacht um Tripolis wäre der Handstreich in Berlin dran gekommen.

„Don Alphons“ sinniert hier allerliebst über die Situation, die wäre, wenn „Beton“ noch wäre….. Also „Beton“ ist Karl-Theoor zuG, ehemaliger Wirtschaftsminister, ehemaliger Verteidigungsminister, anerkannter Plagiator. Der Autor hat recht und irrt zugleich: Die Bilder aus dem vom bayerisch-fränkischen Feldmarschall im UffZderReserve-Rang würden nicht nur IHN im eroberten Tripolis zeigen sondern am Arm hinge „La Innocence“, Stefferl zuG. Was BUNTE, BILD und anderen einschlägigen Schmierblättern da verloren geht….. Aber sie haben ja noch die ehemaligen Kachelmann-„Geliebten“, die für 50.000 Euro (bar? Scheck?) Geschichten aus dem Märchenland erzählen und ein überaus dümmliches Mannheimer Gericht nebst Staatswaltschaft hört begierig zu. So ist das, wenn Spiessbürger sich BILDen oder Gericht halten. Schade nur, dass sie ihren Helden Karl-Theodor zuG so früh verloren haben.

Stell Dir vor, es wäre Grohnde

„Bielefeld? Was haben wir denn mit Atom zu tun?“ fragte jemand gestern. Nun ja. Angesichts der verstörenden Bilder von Menschen in Schutzanzügen im Dunkel der zerstörten Schaltzentrale im fernen Fukushima vielleicht auf Anhieb nichts. Aber diese LED-Taschenlampe hier liegt schon mal bereit, ein bißchen Licht in das Dunkel um das nur knapp 60 Kilometer entfernte Kernkraftwerk Grohnde zu bringen. Das ist Bielefelds AKW! Da kommt der größte Teil des Stroms der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm her.

So schließt sich der Kreis. So ganz genau erfährt auch hier niemand, was die Stadtwerke der Metropole da so treiben. Wie sicher das strahlende Ding ist und wie die Zukunft aussehen wird. Verschleiern, vertuschen, runterspielen ist derzeit angesagt in Japan. Nicht wenige Fachleute sagen, den Super-Gau habe es da bereits gegeben. Aber das sind doch alles Unken. Die wollen das Atom nur schlecht reden. Und jetzt stellen wir mal eine Qurverbindung her, die auf den ersten Blick haarsträubend und anscheinend völlig daneben ist: 9/11. USA. Wo bis heute tausende Ungereimtheiten und Verschleierungen niemand wirklich erklären, was da im September 2011 passierte, aber immerhin als Kriegsgrund für Irak und Afghanistan diente. Da gibt es eine Prssemitteilung des „Center for 9/11 Justice“, in der auch unser hiesiges EMNID Umfrageinstitut erwähnt wird:

Eine Umfrage im Dezember 2010, durchgeführt vom renommierten Emnid Institut, und wiedergegeben in der Deutschen Zeitschrift „Welt der Wunder,“ hat gezeigt, dass 89,5% der Deutschen Befragten die Geschichte von 9/11 nicht glauben. Diese Frage wird nun auch in Amerika angeheizt, und man wird sie bald auch vor Gericht hören. Top Secret Militärspezialist April Gallop sah aufwühlende Dinge direkt aus der Nähe, über welche in den Medien nicht berichtet wurde.

Am Morgen des 11. September 2001, befahl ihr ihr Vorgesetzter, direkt zu ihrer Arbeit im Pentagon zu gehen, noch bevor sie ihren zehn Wochen alten Sohn Elisha bei der Tagespflege abgeben konnte. Erstaunlicherweise wurde das Kind sofort nach ihrer Ankunft einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen. In dem Moment, in dem Gallop ihren Computer einschaltete, wurde sie von einer enormen Explosion aus ihrem Stuhl geschleudert, wobei sie für einen Moment das Bewusstsein verlor. Auf ihrer Flucht durch das Loch, das angeblich von Flug 77 verursacht worden war, sah sie nirgends Anzeichen eines Flugzeugs – weder Sitze, noch Gepäck, Metall oder menschliche Überreste. Ihre Uhr (und andere Uhren in der näheren Umgebung) blieben um 9:30-9:31 Uhr morgens stehen, sieben Minuten bevor das Pentagon um 9:38 morgens angeblich getroffen wurde. Die 9/11 Kommission berichtete, dass „spätestens um 9:18 Uhr morgens die FAA Zentren in Indianapolis, Cleveland, und Washington davon Kenntnis hatten, dass Flug 77 vermisst wurde und das zwei Flugzeuge das World Trade Center getroffen hatten.“ Warum gab es dann keine Luftabwehr, fragt Gallop, oder Alarmmeldungen innerhalb des Pentagon? Gallop was wurde von Beamten angewiesen, mit dieser Geschichte nicht an die Öffentlichkeit zu gehen; sie erhielt auch eine Email von einem Fox News Reporter, dem es vom Pentagon verboten worden war, ein Interview mit ihr zu führen. Gallop glaubt nun, dass Beamte innerhalb der Bush Regierung sich dazu verschworen hatten, die Twin Towers des World Trade Center und WTC 7 – das dritte Gebäude, das um 5:20 nachts an diesem Tag einstürzte – zu zerstören, und zwar mit bereits zuvor platzierten Sprengstoffladungen, die gezündet wurden, als die Flugzeuge einschlugen.

Am 05. April 2011, um 11 Uhr morgens findet vor dem Federal Courthouse in der 141 Church Street in New Haven, Connecticut, die Anhörung im Fall Gallop gegen Cheney, Rumsfeld, und Myers vor dem United States Court of Appeals für den 2. Gerichtsbezirk statt. Gallop’s Fall stützt sich auf praktisch jede Art von
Beweismittel, das vor Gericht zugelassen ist, insbesondere auf publizierte wissenschaftliche Beweise dazu, dass Rückstände dieser Sprengstoffe nach den Anschlägen in den Trümmern gefunden wurden. In seiner Gesamtheit stellt der vorgelegte Fall fest, dass die Hypothese der Regierung – dass die Gebäude wegen des Feuers in Verbindung mit den Auswirkungen der Flugzeugeinschläge einstürzten – wissenschaftlich nicht haltbar ist. Darüber hinaus wird Frau Gallop, mit Hilfe von Fotos und anderer physischer Beweise, ebenso wie durch die Zeugenaussagen einer Vielzahl von militärischen und zivilen Überlebenden, die Unmöglichkeit Ihres eigenen Überlebens darlegen, hätte sich der Angriff auf das Pentagon so abgespielt, wie die Regierung und die Beklagten dies behaupten.

Der deutsche Bundesrichter Deiter Dieseroth erklärte im Dezember 2009: „Kein unabhängiges Gericht hat rechtliche Verfahren dazu eingeleitet, um die verfügbaren Beweise dazu, wer für die Anschläge verantwortlich ist, zu überprüfen.“

Weiterhin sagte er, es „sei nicht akzeptabel für einen demokratischen Staat…einem fremden Land den Krieg zu erklären, es zu bombardieren, und es unter militärische Besatzung zu stellen“, ohne dass zuerst einmal Verdächtige festgestellt würden. Dieseroth sagte auch, der USA „obliege die Beweislast“, dass
Osama bin Laden wirklich für die Anschläge verantwortlich war, bis dato gibt das FBI nämlich zu, es habe keinerlei Beweise dahingehend, welche es dem Gericht vorlegen könne. Die Einsätze in diesem Fall sind extreme hoch, und umfassen auch die Möglichkeit einer überwältigenden Änderung der Auffassung der Welt im Bezug auf historische Ereignisse, ganz abgesehen von der Beziehung Amerikanischer Bürger zu ihrer Regierung.

Was zeigt uns das? Es ist sehr wohl angebracht, alles auf die Waagschale zu legen, was „Die Oberen“ so erzählen, vertuschen, zerstreuen, verniedlichen, erlügen oder erfinden. Egal, ob sie Georg W. Bush, Barak Obama, Angela Merkel, Mappus oder – ganz nah – „Pit“ Clausen heißen. Was Atom betrifft, lassen sich am Sonntag in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg entsprechende Zeichen setzen. 9/11 NY allerdings wird wohl nie wirklich aufgeklärt werden. Da sorgt schon die aktuelle US-Regierung dafür, die immer „im Auftrag der Menschenrechte unterwegs“ ist. Siehe Libyen 🙁

Mit Herrn Ackermann Roulette spielen heisst „verlieren“

Wenn eine Bank ihren Kunden schlecht berät, spielt sie nicht nur mit dem Risiko, ihn zu verlieren, sondern mit einer Schadenersatzklage. Die Deutsche Bank hat sich auf das Spiel eingelassen und verloren. Das BGH-Urteil wird sie rein auf den Betrag bezogen, den sie nun überweisen muss, nicht erschüttern. Es hat ihr vielmehr einen gehörigen Imageschaden verpasst und sollte deshalb für die Branche eine Signalwirkung haben. Erstens: Banken dürfen bei ihren Kunden nicht Kenntnisse über komplexe Finanzprodukte voraussetzen. Für den vor Gericht siegreichen Mittelständler hatte immerhin eine studierte Volkswirtin verhandelt. Zweitens: Die Bank ist in der Pflicht, die Risikobereitschaft des Anlegers abzuklopfen, bevor sie ihm ein riskantes Papier verkauft. Es reicht nicht, dass der Kunde beispielsweise die Berechnungsformel des Produkts verstanden hat. Drittens: Mag die Bank auch noch so groß sein, sie darf sich nicht alles erlauben. Das gilt selbst für den deutschen Branchenführer. Kunden sollen ihrem Bankberater vertrauen können. Das ist die Botschaft des Urteils.

Kommentiert das Westfalen-Blatt die Niederlage der Deutschen Bank, jenem Roulette-Institut eines überaus großmäuligen Schweizer Bankers namens Ackermann gegen einen Mittelständler. Der hatte keine Lust mehr, sich die schlampige und schon mit krimineller Energie bei gleichzeitzig größtmöglicher Ahnungslosigkeit vorgenommene „Beratung“ zu seinen Ungunsten angedeien zu lassen. Gut so. Wer öfter mal in die blutleeren blasierten Bankergesichter schaut, „Hallo Hirn, wo bist Du?“ ruft und keinen Antwort bekommt, der weiß, was das höchstinstanzliche Urteil bedeutet. Früher mal, da waren Spasskassen und Banken Institutionn. Heute sind sie Orte, wo man wetten kann, spekulieren kann, höchstes Risiko gehen kann. Gier auf allen Seiten. Da sind Kämmerer vbon Gemeinden und Städten darunter. Ist ja nicht ihr Geld, was sie da wie in einem Monopoly-Spiel einsetzen. Und verlieren.

Wenn Du nicht mehr weiter weisst….


Bild mit Symbolkraft: Lins rum? Rechts rum? Gradeaus?

… dann gründe einen Arbeitskreis. Oder zwei. Verlagere die Probleme einfach. Lass sie ausdiskutieren, zerlegen, verschwafeln. wegdrücken. Wer gestern aufmerksam die Debatte über Atom verfolgte und das hilflose Interview mit Professor Töpfer, dem ehemaligen Bundesumweltminister (also er wirkte extrem hilflos als Vorsitzender der neue gegründeten Merkelschene „Ethik“-Komission) verfolgte, kann sich des Eindrucks verwehren, die Kanzlerin und ihre Regierungspartner handeln nur noch nach dem Motto:

Keine Ahnung. Aber viel davon.

Derweil strahlt es in Japan weiter in die Zukunft. „Herrliche“ Aussichten.

Mensch ARMinia. Tu es noch mal!

Die beiden höchsten deutschen Fußballligen sind bekanntlich mit Rasen ausgelegte Tollhäuser. Aber momentan geht das Ganze doch noch immer stärker Richtung Operettenliga. Für Felix M. stünde nach erreichtem Klassenerhalt mit dem VfL Wolfsburg angeblich ein Bentley bereit. Beim notorisch klammen Schalke gibt es noch 2 Mio. obendrauf. Ewald Lienen hat bei ARMinia nichts erreicht und desertiert zum Saisonende. C. Daum – nein, wir sagen jetzt nichts über frisch gefallenen Schnee – übernimmt Eintracht Frankfurt. Dutt kommt nach Leverkusen und „Osram“ Heynkes dann wohl zum Obertollhaus Bayern München.

Ob das wirklich noch was mit Fußball zu tun hat? Oder eher mit Egomanen, Selbstdarstellern, Hysterikern und Cholerikern. Oder einfach zu viel Kohle? Da könnte sich die Alm-ARMinia doch grad noch mal einreihen.

Morgenröte

Der tagelange Kampf gegen die drohende Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima erleidet einen Rückschlag. Aus mehreren Reaktoren steigt Rauch auf. Offenbar wurden Geräte vor der Katastrophe nicht ordnungsgemäß geprüft. Spinat ist noch 100 Kilometer entfernt bis zu 540 Mal höher belastet als empfohlen. Die Auto-Produktion Japans wird vermutlich um 65 Prozent einbrechen. Quelle: n-tv.

Das Stakkato der negativen Nachrichten aus Japan schwillt auch an diesem Morgen nicht ab. Das Meer ist radioaktiv versucht. Den Spinat soll niemand mehr essen. Usw. Das klingt irgendwie alles nach bereits stattgefunden habendem Super-Gau. Letzte Woche um diese Zeit sagten die Kanzlerin und der dickliche Ba-Wü-Präses Mappus „Die AKWs sind sicher“. Das Sakotzy- und Obama- und Cameron-Libyen-Geballer ohne erkennbaren Sinn. Ach ja. Weit über 20 Milliarden stellt Deutschland für einen „Euro-Rettungsfond“ bereit. Verständlich, wenn es da bei uns Kürzungen für Bedürftige und weniger Kitas geben wird. Der dämliche Euro ist eben wichtiger. Wie schnell das immer geht. Ist ja auch „alternativlos“.

Da ist doch tröstlich, daß die Spasskassen-Fililale an der Herforder jetzt nach gegenüber in die Alte Hauptpost zieht, weil sie ihre Butze neben Galeria Kaufhof umbaut. Wenn die da reinziehen können, warum kann man aus dem markanten Gebäude eigentlich nicht mal was Vernünftiges machen?

Strahlende Morgenröte wo man hinguckt. Kommenden Montag nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird dann wohl die letzte Runde für Angela Merkel eingeläutet. Mitleid haben wir nicht.

Bitte um Eintrag

Vor dem Hintergrund der Natur- und Nuklearkatastrophe in Japan müssen wir alle solidarisch sein und zusammenstehen. Die einen tun es durch aktive Hilfe, andere passiv, via Spenden. Wer weder das eine, noch das andere kann, dem sei hier die Möglichkeit gegeben auf diese Weise seinem Mitgefühl Ausdruck zu verleihen. Den Verstorbenen zum Gedenken und den Lebenden zur Mahnung an die Gefahren der Atomkraft.

http://www.kondolenzbuch-online.de/cgi-bin/2011/books/000202.pl

Was für eine „verantwortungsvolle“ Atompolitik

Schwarz-Gelb wusste schon vor der Laufzeitverlängerung über Sicherheitsrisiken in den ältesten deutschen AKW Bescheid. Das belegen Daten aus dem Bundesumweltministerium. Zudem war kein einziges deutsches Atomkraftwerk nachgerüstet worden, obgleich die Kosten dafür von der FDP gedeckelt wurden und Reparaturen über 500 Mio Euro dem Steuerzahler aufgedrückt worden wären. Quelle: http://www.n-tv.de/politik/AKW-Maengel-seit-2010-bekannt-article2901586.html

Ein Blick nach Schweden zeigt aber, daß es in Europa noch jede Menge andere Irre gibt. In Stockholm sitzt ein Herr Reinfeldt als Chef einer „bürgerlichen“ Regietrung. Weniger Atom? Denkste. „Ist doch alles sicher“ meint der Mann mit der hohen Stirn, zu dessen Einflussbereich letztlich auch der Staatskonzern Vattenfall gehört. Berühmt-berüchtigt durch viele Störfälle in seinen AKWs.

„Unter den Wolken……..“

Nun steigen sie wieder auf in die unverstrahlte, absolut keimfreie, nicht verseuchte und pollenfreie Luft über OWL, die heissen Luftballone. Was lassen sie alles unter sich. Die libysche Flugverbotsszenen-Misere, die Niederlage der CDU und FDP in Sachsen-Anhalt ( – fast 4%, eigentlich ein „Sieg“, so Westfalen-Blatt), die Nullrunde der dortigen SPD („Hoch gepokert, nichts erreicht“), 4,6% NPD, die seltsame Verstrahlung in Japan („Ist doch eigentlich nichts ausgetreten, wir haben doch Feuerwehrautos“) und die Befürchtung in diesem Blog, wir müssten im Garten hinterm Haus Windräder bauen.

Kinder, die Welt dreht sich weitaus langsamer und vor allem auch ohne unsere Schlaumeierei, als die Hysteriker glauben machen. Setzt Tee auf und trinkt ihn. Langsam!

Nun bomben sie wieder

Nun bomben sie wieder. Schon nach einer Nacht ist die Flugverbotszone angeblich durchgesetzt. Also alles gut.

Die zweite Nacht des Lybienkrieges beginnt. Und schon kommen sie wieder, die Tarnkappenbomber und die Cruise Missiles. Tripolis liegt unter Flugabwehrfeuer. Wenn doch alles erledigt ist, was zerbomben die denn jetzt?

Könnte es sein, dass man wie in Serbien damals, ein wenig die gesamte Infrastruktur des Landes zerstören möchte? Könnte es sein, dass der Westen die Chance, die ihm die Resolution 1973 des Weltsicherheitsrates bietet, nutzen möchte um Lybien vorzubereiten für den Einsatz von Bodentruppen, für eine dauerhafte Besatzung?

Die Zusammenarbeit mit der Arabischen Liga, deren Unterstützung man als unbedingte Voraussetzung für ein Angreifen angeblich brauchte, ist schon nach nur einer Bombennacht zerbrochen, weil die „Koalition der Willigen“ auch Ziele bombadierte die nichts mit dem Einrichten einer Flugsverbotszone zu tun haben.

Ein altes Sprichwort sagt: Die Katze lässt das mausen nicht.

Sie pfeifen, was das Zeug hält

Hoch oben pfeifen die Turbinen von Münster-Osnabrück, Paderborn-Lippstadt, Dortmund oder Hannover nach irgendwo am rattenblauen Himmel….

…der pfeift in den Büschen nach den Weibern…

…und der pant, was die Flöte hergibt, derweil sie in Sachsen-Anhalt bei der Landtagswahl hoffentlich der Staatsratsvorsitzenden den letzten Marsch mit dem Stimmzettel blasen.

Angela war ja nicht an Bord

Der Helikopter hatte Merkel laut „Bild am Sonntag“ am Mittwoch von Friedrichshafen am Bodensee zu zwei Wahlkampfterminen in Waldshut-Tiengen und Offenburg geflogen. Nachdem die Kanzlerin dort ausgestiegen war, war die dreiköpfige Crew wieder gestartet, um nach einem Tankstopp in Lahr zu ihrer Einsatzbasis nach Oberschleißheim bei München zurückzukehren. schreiben die Agenturen über einen „Ausfall beider Turbinen an einem fast neuen Bundespolizeihubschrauber“ Klar. Das ist Sabotage. Was sonst. Die Frau mag doch jeder 🙂

Soso. „Am Mittwoch“, „Beide Turbinen ausgefallen“. Es gab mal sowas wie eine „Fügung“. Aber lassen wir uns da mal lieber nicht drüber aus. Fragen wir eher, warum die Regierungschefin (kann ja auch ein Chef sein) mit einem Hubschrauber der Bundespolizei zu Wahlkampfveranstaltungen der eigenen Partei geflogen wird. Ach so. Zahlt sie sicher aus eigener Tasche……

Sonntagsklischee

An solchen Sonntagen werden eigentlich Helden gezeugt. Wenn da nicht die Situation in Japan wäre und wenn da nicht wieder diese beschissenen grünlichen Bilder – bekannt aus den Golfkrieg/Irak/Afghanistan-Lifestreams im TV – aus Libyen wären. Was sollen sie uns sagen? Nichts. Kann jedes Hollywood-Studio besser. Und das hier können sie auch:

Was das ist? Ein Eisklumpen aus einem Flugzeug, gelandet auf einer Wiese im Outback.

Der Eisbär ist tot.

Er war als Kind knuddelig und der Liebling der Kinder. Er wurde zum Teeniestar, es gab zig Sondersendungen über ihn und sogar Merchandisingartikel. Nun ist Knut tot. Ich wünsche ihm alles Gute und ruhe er in Frieden.

http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2011_03/eisbaer_knut_ist_gestorben.html

Es Kriegt wieder

Nun kreisen sie über dem libyschen Bengasi und ballern. Für hohe und hehre Ziele: Freiheit für die Aufständischen. Weg mit dem Auftraggeber für Deutschlands Industrie, weg mit dem exzentrischen Öllieferanten. Irgendwie hat man kein gutes Gefühl dabei, tönte die Vorsitzende des Zentralrates in Berlin doch: „Deutschland macht indirekt mit und ist natürlich nicht neutral“. Wunderbar, diese Agitprop-Formulierungen der DDR-gestählten Dame. „Ein bißchen mitmachen“ ist nicht wesentlich anders als „mitmachen“. Wer hat eigentlich die Nato neulich „angegriffen“ und wo?

Warum sie das von Schorsch Clooney nicht verlangen

Die Natur muss es unseren wunderschönen weiblichen Lebensbegleiterinnen mitgegeben haben. Kaum ist Mitte März und der kalendarische Frühling dräut, sitzen sie am Frühstückstisch, die resche Semmel noch nicht mal ganz gekaut und schauen uns mit ihren samtigen Rehaugen unverwandt an. Erschrocken – bis auf Schorsch Clooney und Sean Penn, die lässt sowas kalt – versucht man, zu raten. Was hat sie nur? Sie guckt weiter. Unverwandt. Dann eine sanfte Drehung des zarten Hälschens, ein waidwunder Blick aus dem Fenster in den Garten, der Sonnedurchflutet ist und man versteht:

G A R T E N A R B E I T !

Noch ist es ungewohnt. Das Schnippeln. Das Harken, Das Wasser im See nachfüllen. Wie gesagt, Schorsch Clooney oder Sean Penn würden das gar nicht erst beginnen. Aber die zarten Wesen würden es von denen ja auch nicht verlangen.

Marco W. – Was wäre wenn…?

Wer erinnert sich nicht? Der Fall Marco W. sorgte für Aufsehen. Als 17jähriger soll er sexuellen Kontakt mit einer 13jährigen Urlaubsbekanntschaft in der Türkei gehabt haben. Ihre Eltern erstatteten Anzeige. Marco W. musste 247 Tage in Untersuchungshaft. Nach seiner Rückkehr, musste er zum Prozess nicht zurück in die Türkei, aus Schutz vor einer möglichen Verurteilung. Nun wird kommenden Dienstag diese Geschichte im TV ausgestrahlt. In den Hauptrollen findet sich Veronica Ferres, die sich scheinbar für nichts mehr zu schade ist.

Hier wird aus meiner Sicht eine Geschichte hochstilisiert, die verrückter nicht sein kann. Marco W. wird zum Opfer gemacht, sein Leiden wird der Nation per Verfilmung näher gebracht. Mit den Tränen von Veronica F. als seine Mutter.

„Sowas gibts auch nur in der Türkei!“, „Ist doch nur ne Urlaubsbekanntschaft“, „Wenn das Mädchen doch mitgemacht hat“…! Solche Argumente hört man immer wieder. Marco W. wurde zum Opfer gemacht und der Höhepunkt wird Dienstag im TV ausgestrahlt.

Was wäre wenn dieser Sachverhalt in Deutschland gespielt hätte?

§ 176 Absatz 1 Strafgesetzbuch: „Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen lässt, wird mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.“ Die Minderjährigkeit von Marco W. würde hier strafmildernd wirken.

Trotzdem hätte sich Marco W. auch nach unserem Recht strafbar gemacht. Ist „sexueller Missbrauch von Kindern“ (so die Überschrift zu § 176 StGB) nun ein Kavaliersdelikt? Ist man gar das Opfer, wenn man deswegen in einem anderen Land (zu Recht)  in U-Haft sitzt? So wird man vom Straftäter zum Opfer. Wem das nicht passieren will, mein Tipp: Auch im Urlaub einfach mal Kopf einschalten und die Hose zu lassen.

Material für einen neuen Film: „Wer in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ohne Einwilligung des Berechtigten ein Werk oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung eines Werkes vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich wiedergibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ (§ 106 Abs.1 Urheberrechtsgesetz). In den Hauptrollen: Lothar Matthäus als Karl T. v.u.z.G. und Veronica Ferres als weinende Stefanie v.u.z.G..

Fischers Birgit fischt im Trüben

Im Dunkeln ist gut munkeln. Das hat sich auch Birgit Fischer gesagt und hat die Gunst der Stunde (Erdbeben, Tsunami und Kernschmelze in japanischen Kernkraftwerk, Bürgerkrieg in Lybien und nicht zuletzt Kernkraftdiskussion in Deutschland) genutzt um vom Vorstandsvorsitz der Barmer GEK zum Verband forschender Arzneimittelhersteller zu wechseln. 200.000 Euro Jahresgehalt waren nicht genug.

Der Verband der Arzneimittelindustrie gilt als einer der erfolgreichsten und aggresivsten Lobbyisten in Berlin und Brüssel. So schreiben Vertreter der Organisation auch schon mal an Gesetzen mit, wenn es darum geht die immensen Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel einzuschränken und verhindern so Not und Elend bei den deutschen Pillendrehern.  Die Dame wird den Pharmamanagern sicher wertvolle Tips geben könne, wenn es darum geht, auf Kosten der Allgemeinheit, den Kassen und der Politik ein paar Schweinereien unterzuschieben. War sie doch vor ihrem gut dotierten Job bei der Barmer GEK von 1998 bis 2005 Gesundheitsministerin in NRW.

Ansonsten hat die Dame eigentlich wenig aufzuweisen. Dipl.-Pädagogin, pädagogische Leitung des Evangelischen Bildungswerks Frankenforum, Fachbereichsleiterin der Volkshochschule Lennetal und wie jede Sozen-Quotenfrau Gleichstellungsbeauftragte, in diesem Fall in Bochum. Immer gut vernetzt bei den rechten Sozialdemokraten, den Kanalarbeitern und im Jahr 2007 ihren Wählern in Bochum, die sie 2005 direkt in den Landtag gewählt hatten, für den Job bei der Barmer vor den Koffer gesch….

Lybien von Gaddafi befreien?

Nie hätte ich gedacht, dass ich einmal Guido Westerwelle verteidigen würde. Unser Aussenminister weigert sich standhaft, militärisch in Libyen einzugreifen. Feigheit wird ihm vorgeworfen. Von einem schweren Schaden für das Ansehen Deutschlands in der Welt wird gesprochen. Mag sein dass der Guido den Schröder machen wollte und aus der Weigerung, an einem Krieg teilzunehmen, Honig für sich und seine Liberalen zu saugen und ein paar zehntel bei der nächsten Wahl hinzu gewinnen.

Wie gesagt, mag sein, aber dann müsste er jetzt mit aller Kraft zurückrudern, jetzt da ein ganzes Volk besoffen ist von dem Gedanken, die Libyer von ihrem Diktator Gaddafi durch ein paar schöne, saubere Luftschläge (natürlich ohne Tote oder Verletzte) zu befreien. Aber haben die Mächtigen und ihre Leihfedern uns nicht schon im Kosovokrieg und in Afghanistan von solch heilsbringenden Aktionen mit Feuer und Schwert vorgeschwärmt? Wurde uns nicht auch damals fast täglich von neuen Greueltaten der herrschenden berichtet, bei denen meistens bei näherer Untersuchung wenig übrig blieb? (Im Krieg stirbt die Wahrheit immer zuerst.)

Was berechtigt uns, der Westen, eigentlich dazu, ein Land mit Bomben und, machen wir uns nichts vor, früher oder später auch mit Bodenkrieg zu überziehen? Sicher Gaddafi ist ein elender Diktator, Menschenschinder und wahrscheinlich auch Mörder. Aber erstens haben wir Westeuropäer doch jahrelang beste Geschäfte mit ihm gemacht. Ich erinnere mich noch an die Umarmungen mit Frankreichs Präsident Sarkozy, der jetzt gar nicht schnell genug seine Flugzeuge aufsteigen lassen kann.

Und zweitens warum gehen wir nicht gegen andere Diktatoren und Menschenverachter vor, z.B. China oder Saudiarabien, dessen Herrscher gerade, mit brutaler militärischer Gewalt, einen friedlichen Protest der Menschen für mehr Rechte in Bahrein niederschlägt? Ganz einfach, die sind zu mächtig oder zu wichtig und Lybien? Ja Pech gehabt, nicht stark, nicht wichtig genug.

Libyen wird nicht angegriffen, weil wir einen Diktator beseitigen wollen, sondern einfach nur weil wir die Macht dazu haben, wir sind den libyschen Streitkräfte haushoch überlegen.

Soll mir keiner erzählen es ginge in Lybien um Menschlichkeit, um Freiheit oder um Menschenrechte. Nein, die Gelegenheit ist gerade günstig einen launischen und unberechenbaren Diktator loszuwerden und sich die Ölquellen für eine lange Zeit zu sichern. Drohte Gaddafi schon mal damit, den Westen nicht mehr mit Öl zu beliefern, wenn er sich über diesen geärgert hatte, so werden sich das die zukünftigen, praktisch vom Westen eingesetzten Machthaber, so schnell nicht trauen.

Es ist wieder einmal die Zeit der sich selbst zu Moralisten Aufgeschwungenen, wie Daniel Cohn-Bendit, deren Wort allein durch sie selbst unwidersprechbar ist, oder einiger selbstgerechter Journalisten, die natürlich nur den Menschenrechten verpflichtet sind. Sie, die über Jahrzehnte in gut beheizten Sesseln sitzen und immer mal wieder dem dummen, tumben Volk den erhobenen Zeigefinger vorhalten. Diese Schreibtischterminatoren schwingen sich auf zu Richtern, zu Herren über Leben und Tod. Wenn sie jemanden als Schurken ausgemacht haben, dann hat das Volk nur noch wenig zu lachen, dann wird gebombt was die westliche Militärmaschinerie hergibt. Natürlich nur zum Guten, der massakrierten Völker.

Und was ist, wenn dieser saubere Krieg siegreich beendet ist, wenn Gaddafi sich irgendwo in der Wüste in einem Erdloch versteckt hat?

Die lybische Bevölkerung setzt sich aus ca. 140 Stämmen zusammen, die sich nicht selten gegenseitig zutiefst verhasst sind. Wer wird die Macht an sich reissen? Zur Zeit ist sich die Opposition einig im Hass gegen Gaddafi. Aber wenn der weg ist, wird man aufeinander losgehen und wer gewinnt, der wird die Mitglieder seines Stammes an die Schaltstellen der Macht bringen, der wird die Pfründe unter seinen Leuten verteilen.

Das ist nicht einmal verwerflich in den Augen der Menschen. Es ist seit Alters her so, dass der Führer eines Stammes für seine Leute sorgt. Letztlich wird nur ein Diktator gegen einen anderen ausgetauscht.

Rote Handtaschen auf „Good old Jahn“

Die städtische Gleichstellungsstelle ruft zur Teilnahme an den Frauen-Protestaktionen zum Equal Pay Day auf, der am Freitag, 25. März, bundesweit veranstaltet wird. Mit „Roten Handtaschen gegen rote Zahlen“ weisen die Teilnehmerinnen auf die großen Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen hin. Von 13.00 bis 15.00 Uhr findet eine Unterschriftenaktion an dem Infostand auf dem Jahnplatz statt. Durchschnittlich 4,39 Euro weniger pro Stunde beziehungsweise 23 Prozent verdienen Frauen derzeit weniger als ihre männlichen Kollegen. Um darauf aufmerksam zu machen, ist die rote Handtasche das Symbol dieses Tages. Wer keine rote Tasche besitzt, kann sich telefonisch unter 0521 / 51-2018 an die Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld wenden. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.frauen-in-bielefeld.de.

Pressemeldung der Stadt Bielefeld.

„Guttenberg hätte alle überstrahlt“

Aus Bayern sind wiederum kritische Stimmen zu vernehmen, die behaupten, mit zu Guttenberg als Atomminister wäre ein Moratorium nicht nötig gewesen. Denn der Baron überstrahle nämlich alle und alles. Hardliner freunden sich bereits mit der Idee an, in Zukunft Atomkraftwerke nur noch in Schurkenstaaten zu bauen, weil im Falle eines Unglücks es keine Unschuldigen treffen würde. Letzten Endes sollte vielleicht auch der Verbraucher umdenken. Statt Strom aus Kernenergie sollte lieber nur der langweilige Strom aus der guten, alten Steckdose benutzt werden.

Kabarettist Django Asül im „stern“ zum „eingesprungenen dreifachen Wendehals ohne Anlauf“ der deutschen Bundeskanzlerin in Sachen Atom. Fürwahr, der Plagiator hätte erst den Kommandanten der Tokioter Feuerwehr wegen „zu zaghaftem Spritzen“ suspendiert und mit Johannes B. Kerner und Frau Stefferl dann vor den qualmenden und strahlenden Reaktoren von Fukushima vor den Kameras der Weltmedien im chicen Gesgtern-für-heute-gegen-Atom-Outfit von Bogner mal gezeigt, wie man so was macht. Schießlich hat er ja auch mal einen Zweieinhalb-Mann-„Konzern“ für die Verwaltung eigenen Familienvermögens geleitet.

Aber vielleicht übernimmt er ja auch den FC Bayern von Luis van Gaal, dem „Feierbiest“.

Frauenhofer-Institut stellt E10 schlechte Umweltbilanz auf

Derweil bestätige Uwe Krengel vom Frauenhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik gegenüber auto.de, dass nach derzeitigem Stand E10 sogar eine schlechtere Umweltbilanz aufweise als herkömmlicher Kraftstoff. Dies sei aus einer Analyse der sogenannten CO2 Pfade hervorgegangen. Quelle: auto.de Magazin

Was soll auch bei einer Bundesregierung herauskommen, die binnen 24 Stunden die zuvor „bombensicheren“ AKW´s für Überprüfungen „abschalten“ läßt, die am Tag zuvor doch „völlig sicher“ waren? Wer völligen Populismus zur Regierungsgrundlage macht, der beherrscht wohl auch das kleine Umwelt-Ein-mal-Eins nicht.

Da liest es sich ja richtig „witzig“, wenn der „stern“ mit Hilfe der DEKRA herausgefunden haben will, dass E10 „den Kraftstoffverbrauch senkt“. Warum finden 99,9% aller anderen Tests das Gegenteil heraus? Oder ist das wie mit den gekaufen Politumfragen?

Vielleicht aber auch nur „alternativlos“.

Schweigeminute für Japan

Aus Anlass der Naturkatastrophe in Japan und der Folgen für die Bevölkerung hat der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger für Freitag, 18. März, unter anderem für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände Trauerbeflaggung angeordnet. Darüber hinaus ruft die Landesregierung alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesverwaltung als Zeichen der Verbundenheit mit Japan für Freitag, 18. März, zu einer Schweigeminute um 9.30 Uhr auf.

Oberbürgermeister Pit Clausen und der städtische Personalrat unterstützen diese Aktion und haben auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bielefeld aufgerufen, sich an der Schweigeminute zu beteiligen.

Pressemeldung der Stadt Bielefeld.

Tünnes und Schäl

Die königsblaue Lachnummer in Herne-West (Schalke) ist wieder komplett. R. Rangnick, damals mit Schimpf und Schande davon gejagt, darf jetzt noch mal unter kundigster Führung des Billigstfleischhauers aus der Provinz versuchen. Was Magath mit Pokalfinale und Champions-League-Viertelfinale hingekriegt hat, soll die in Hoffenheim letztlich als cholerische Pappnase verabschiedete Figur nun ernten.

Da kann man doch nur dem MSV Duisburg den Pokalsieg wünschen und Barcelona/Madrid als nächsten Gegner für den Verein mit dem Supermanagement auslosen lassen. Ab sofort endet Westfalen geistig in Dortmund.

Millionenstrafe für die ofenfrischen Puddingrührer

Das Bundeskartellamt hat gegen drei große Konsumgüterhersteller Bußgelder von insgesamt 38 Millionen Euro verhängt. Die Firmen Kraft Foods Deutschland (Bremen), Unilever Deutschland (Hamburg) und Dr. August Oetker (Bielefeld) hätten über Jahre Informationen über geplante Preiserhöhungen und den Verlauf von Verhandlungen mit großen Einzelhändlern ausgetauscht. So lautet die Meldung in den Pressediensten und online in unseren Metropolengazetten.

Da denkste „Huch, die können doch kein Wässerchen trüben da entlang dem Ossidamm. Füllen doch nur Pulver in Tüten und tiefgefrieren Pizzen und sowas“. Nun verarschen sie letztlich die Verbraucher genauso wie alle anderen. Hallleluja. Blanke Profitgier schafft also nicht nur Billigstkotellett, es macht auch vorm Rührkuchen nicht halt. Aber machen wir uns keine Gedanken. Das zahlen das aus der Portokassen und treffen sich eben dann in Zukunft heimlicher. Macht die Atom- und Energiemafia ja nicht anderes. Aber da ist der Staat sogar Hehler.

Der NW war es übrigens auf der Titelseite vom 18.03. keinen einzigen Buchstaben wert :-)))))