Archiv für den Monat: März 2011

Der 1. April

Die Kinder, welche morgen geboren werden tun mir richtig leid. 😉

Immer zu Geburtstagen werden sie sowohl beglückwünscht, als auch verulkt.

Auszug aus Wiki:

„Erstmals überliefert ist die Redensart „in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern. Mit den europäischen Auswanderern gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika. Der Begriff Aprilscherz bürgerte sich jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein; in Grimms Deutschem Wörterbuch von 1854 ist zwar der Aprillsnarr verzeichnet, noch nicht aber der Aprilscherz.

Wie es dazu kam, dass der 1. April zum Tag für besondere Scherze wurde, ist bislang unbekannt. Gesichert ist dem Theologen Manfred Becker-Huberti zufolge einzig, dass es schon im Volksglauben der Antike eine Vielzahl von angeblichen Unglückstagen gab (vergl. Freitag der 13.), zu denen regelmäßig auch der 1. April zählte.“

Nun, wenn der 1. April als Unglückstag zu bewerten ist, so liegt die Vermutung nahe, daß man seit Urzeiten versucht, durch Scherze an anderen sein eigenes Pech vor dem Eintreten auf andere abzuwälzen. Mal mit hohem, mal mit mäßigem Erfolg. Auf jeden Fall wird es für viele ein spannender Tag werden. Für viele jedoch auch ein schlichtweg normaler Arbeitstag, bei dem man sich auf`s Wochenende und auf die Bundesliga freut. 🙂

Bin gespannt auf Eure Comments, heute und morgen besonders.

Doch Sünden auf der Alm?

Bei den Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue beim Bau der Osttribüne der Bielefelder Schüco-Arena erhofft sich die Staatsanwaltschaft Bielefeld schon bald neue Erkenntnisse. Am Donnerstag wurden die Büros des mit der Bauleitung beauftragten Architekturbüros Frank H. Stopfel und der Baufirma Langenscheidt durchsucht. »Es haben sich Verdachtsmomente ergeben. Bei der Ausschreibung soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein«, erklärte Klaus Pollmann, Sprecher und Oberstaatsanwalt der Bielefelder Ermittlungsbehörde (Schwerpunkt Wirtschaftskriminalität) dem Bielelder Westfalen-Blatt. Daraufhin habe die Behörde Durchsuchungsbefehle beantragt, die am Donnerstagmittag vollstreckt wurden. Bereits Mitte September vergangenen Jahres wurde die Geschäftsstelle des Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld durchsucht und zahlreiche Aktenordner sichergestellt. Aus einer Pressemeldung des Westfalen-Blattes von heute. Auch bei NW-online findet sich ein entsprechender Bericht.

Donnalüttchen. Sollte es jetzt den Sturm über der Alm geben, den wir schon lange erwartet haben? Das wird dann wohl ein paar Herrschaften ziemlich in den Rücken fahren. Das für HHSchwick selig im Mittelkreis der Alm geplante Mausoleum („Begrabt mich dereinst im Anstoßkreis der Alm“) muß ja von ein paar Rücklagen aus dem seltsam überteuerten Bau der Roland-Kentsch-Gedächtnistribüne finanziert werden, wenn schon kaum noch Hanseln ins Stadion kommen. Welche Rolle hat da wohl Ex-Finanzchef RK gespielt?

ARMinia B. ist auf dem besten Wege, ihre „glanzvolle“ Geschichte damals mit dem Bundesliga-Geldkoffer noch weit zu übertreffen.

„Flugverbotszone“ am Boden?

So ganz kann einem der seltsame „Krieg“ in Libyen dann doch nicht am Allerwertesten vorbeigehen. Auch in Bielefeld und drumrum nicht. Jetzt, wo CIA und MI6 „drin“ sind und das Flugverbot am Boden durchsetzen (war doch eh klar, oder?) läuift es auf das hinaus, was der verdruckste Herr Obama (riesige Probleme in den USA) mit dem dämlichen Amateurnapoleon Sakotzy (riesige Probleme in Frankreich) und dem englischen Scharfmacher Cameron (riesige Probleme in England) geplant haben: Destabilsierung Nordafrikas und der arabischen Welt. Wenn dann noch der Clown mit den Problemen zwischen den Beinen aus Rom, Berlusconi, anhechelt, wirds urgemütlich. Wann sind Iran und Syrien „dran“?

Ob das Volk da unten wirklich danach „bessere Verhältnisse“ hat oder lediglich die Ölquellen in „anderen Händen“ sind? Was haben wir hier doch versäumt, weil Stefferls vermuitliches Doktorarbeitsspiel für ihren Helden nicht ganz geklappt hat. Der würde hintransallen, mal kurz am Fallschirm runtersegeln und paffpaff hätten wir wieder Kolonien in Afrkka. Jawoll. Darauf einen Zapfenstreich.

Dauert noch mit dem königlichen Gemüse

Noch liegen auf den weiten Feldern unserer Spargelbauern die Folien auif den langen Dämmen, unter denen die weißen Stangen demnächst – man schätzt Mitte April beim Brackweder Spargelhof – gestochen werden. Beim Spezialisten für Spargelschälmaschinen Hepro in Rheda-Wiedenbrück herrscht allerdings Hochbetrieb. Jetzt werden die Maschinen an Betriebe und Discountmärkte ausgeliefert. Ende der 90er Jahre erfanden die Ostwestfalen diese Technik und sind heute weltweit führend.

Eine Liste der hiesigen Spargelbauern gibt es übrigens hier und hier. Ob sie vollständig ist, wissen wir nicht.

Jetzt Aprilscherzt die Berliner Junta aber

Durchschnittlich 25 Euro Steuernachlass für ungefilterte Diesel-Pkw pro Jahr trotz gegenteiliger Beteuerungen aus dem Bundesumweltministerium – Norbert Röttgen zieht gegen Betonfraktion aus CDU/CSU und Autolobby den Kürzeren – Deutsche Umwelthilfe fordert neue Malussteuer für alle ungefilterten Dieselfahrzeuge – Einnahmen vollständig für die Förderung der Partikelfilternachrüstung verwenden. Es klingt wie ein schlechter Aprilscherz: Zum 1. April senkt die Bundesregierung die Kfz-Steuer ausgerechnet und ausschließlich für gesundheitsgefährdende Diesel-Pkw ohne Partikelfilter. Die Bundesregierung wickelt trotz zunehmender Proteste der Bürger gegen ihre falsche Energie- und Klimaschutzpolitik damit nun auch die Luftreinhaltepolitik der letzten zwanzig Jahre ab: Eine seit 2006 geltende Malussteuer in Höhe von 1,20 Euro pro 100 cm³ Hubraum für Dieselstinker läuft ersatzlos aus – trotz gegenteiliger Beteuerungen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen, der mehrfach angekündigt hatte, sich für eine Verlängerung der Malusregelung über den 1. April 2011 hinaus einzusetzen. Damit konnte sich Röttgen einmal mehr nicht gegen seinen Parteifreund, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sowie Teilen der CDU/CSU Fraktion durchsetzen. Mit der aktuellen Entscheidung verabschiedet sich die schwarz-gelbe Koalition komplett von ihrem Anspruch das schwerwiegendste Luftreinhalteproblem in Deutschland einzudämmen.

Denn schon zum Jahreswechsel hatte die Bundesregierung die finanzielle Förderung der Nachrüstung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit Dieselpartikelminderungssystemen eingestellt. Mit dem doppelten Wegfall von Nachrüstförderung und Strafsteuer für Dieselstinker entzieht die Bundesregierung den von Feinstaub und NOx geplagten Ländern und Kommunen das wichtigste Instrument zur Einhaltung der EU-Luftreinhalterichtlinie. Stattdessen setzt die Koalition absurderweise finanzielle Anreize für den Kauf ungefilterter Diesel-Pkw. Quelle: Pressemeldung Deutsche Umwelthilfe e.V., Berlin.

Caramba. Da freuen sich die letzten Anlieger der B68 von Dissen nach Bielefeld aber besonders. Das Kasperle-Kabinett der Komödiantin aus der östlichen Provinz haut jeden Tag einen neuen Hammer raus. Dieser oben kommt pünktlich zum ersten April. Eigentlich kann man die gesamte Politik dieses SchwatzGelb-Kabinetts als Daueraprilscherz verkaufen.

Nun haben sie die Sparrenburg wieder am Wickel

Steht man inmitten der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm, sieht man den Steinhaufen hoch oben. Sparrenburg. Ganzer und nach dem Absturz der ARMinia auch einziger Stolz dieser Metropole. Nachdem der Bau neuer Kitas, Modernisierung von Schulen und die Beseitigung der winterlichen Schlaglöcher in der notorisch klammen Stadt nicht so recht vorankommen wollen, stürzen sie sich wieder auf das Ravensberger Luftschloß da oben. Stadt, Bielefeld Marketing GmbH, Landschaftsverband und Historischer Verein planen Großes. Da soll abgerissen, aufgebaut, angebaut und unter Glas gelegt und für die Bürger so richtig was Remmidemmihaftes auf den Berg gezaubert werden. Ach ja. Die kommenden „800 Jahre Bielefeld“ 2014 werfen ihre Schatten in den engen Tälern des Teuto voraus. Womit wir die Kurve zu OWL-Marketing gekriegt hätten, die „den Teuto“ jetzt auch so richtig vermarkten wollen. Dabei hatten sie schon fast 2000 Jahre seit Hermann d. Ch. Zeit dafür.

Dabei steht das einzige und wahre Wahrzeichen auf der Autonbahn A2 Richtung Hannover am Bielefelder Berg: Die Millionenblitzanlage 🙂 Hunderttausende deutsche und europäische Autofahrer haben bereits Post von OBPit bekommen, der den Wegezoll verlangt. In Zukunft sollten sie einen Fleyer „Besucht die Burg“ beilegen.

Wozu noch „Wer wird Millionär“ mitspielen?

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass eine Ex-Geliebte Kachelmanns 50.000 Euro für eine Titelgeschichte erhalten hatte. Das Interview war noch vor Beginn des Prozesses erschienen, zu dem auch die Ex-Freundin als Zeugin geladen war. Auch zwei andere Zeuginnen hatten sich nachweislich gegen Geld in den Medien geäußert. So schrieben die Medien heute im Zusammenhang mit dem Prozeß um die wahrscheinlich erfundenen Vergewaltigungsvorwürfe gegen Wettermann Jörg Kachelmann.

Da kommt einem doch wahrlich der Morgenkaffee hoch. Die vereinten Prekariatsmedien von der Allianz RTL-Gruppe – BILD – BUNTE – DuMont (schreibst Du meine Lügenstories bringe ich Deine menschenverachtenden Geschichtchen) wirft ein bezeichendes Bild auif die letztlich Verantwortlichen. Die Damen Springer, Mohn und die Herrn Burda und DuMont. Welche Charaktere mögen sie haben? Da braucht es nicht viel Phantansie. Wer gestern nachgelesen hat, welch „glänzendes Ergebnis“ die Bertelsmann-Gruppe aus dem nachbarlichen Provinzstädtchen eingefahren hat, kann es unmittelbar ablesen. Die Sender für die niederen Bedürfnisse und das stinkende Fischeinwickelpapier mit den vier Buchstaben sind mit ihren Ergüssen Umsatzbringer Nr. 1. Welcher Art müssen die Spiegel sein, in denen sich diese Verleger des Morgens betrachten?

Jetzt könnte man doch mal ganz ganz schnell eine Atomausstiegsstory beginnen (Die pösen, pösen Energiekonzerne), dann ist man im Mainstream voll dabei. Ach ja, flankiert ein bißchen Kachelmann (wie gestern Abend auf VOX in der viertelstündigen Hetzsendung (Prominent!) mit der hässlich verschrumpelten A. Schwartzer) und im Regal liegen sicher auch noch H4-Schmarotzer, die ihre Staatskohle „ohne Leistung“ in einer Mallorca-Datsche verprassen.

Vielleicht überschätzen wir aber auch IQ und Charakter der Verantwortlichen? Jetzt, wo ihre Freunde von SchwatzGelb derartige Denkpirouetten hinlegen? Da kann einem schon ziemlich schwindlig werden. Na, wie wär es mit einer kleinen weiblichen Bumsstory, als Kachelmann mal das Land auf der A2 durchstreifte? Muß ja nicht wahr sein. Der „wütende Blick“ des Moderators auf Gütersloh genügt für 50000 Eier. „Wer wird Millionär“ war gestern. Heute ist „von den Medien bezahlte Ex-Geliebte von Kachelmann“ en vogue. Irgendwas muß man ja die kleine geistige Medienlücke füllen, die uns „Jahrhunderttalent“ K-TzuG. hinterlassen hat.

Gudrun sagt man dürfe nicht „kopflos werden“

Dreimonatige Denkpause, Expertenanhörung und dann eine plausible Begründung für oder gegen den Atomausstieg – das war der Atomfahrplan der Bundesregierung. Bis gestern. Beim Thema Atomausstieg legt FDP-Generalsekretär Christian Linder solch ein Tempo vor, dass es einigen seiner Parteifreunde ganz schwindlig wird. Lindner will die acht vom Netz genommenen Meiler nie wieder anschalten. Vielen gleicht das einer Flucht aus der Kernkraft, die
viel zu schnell passiert. Was fehlt, ist die ausführliche Begründung für den schnellen Sinneswandel. Die Wahlniederlagen vom Wochenende können nicht der alleinige Grund sein. Denn schon lange will die Mehrheit der Deutschen einen Atomausstieg. Gekümmert hatte das bisher weder die Union noch die FDP. Um so wichtiger ist es, die Parteianhänger, die bisher die Kernkraft verteidigt haben, zu überzeugen. Wer so schnell und so fundamental seine Meinung zur
Atompolitik ändert, muss besonders gute Argumente für den Sinneswandel liefern. Die Halbwertzeit bisheriger Energiekonzepte nimmt immer mehr ab. Mit Glaubwürdigkeit hat das wenig zu tun.

Richtig, liebes Westfalen-Blatt. Das Tempo der Wendehälse von CDU und FDP ist so beängstigend, daß es unglaubwürdig wird. So meint auch unsere hiesige FDP-OWL-Fürstin Gudrun Kopp, man dürfe „nicht kopflos werden“. Was heißt kopflos? Das ist die gelbe Partei doch längst 🙂

Wie wird es wohl sein?

Die Grünen sind noch lange keine Volkspartei. Ihre Stammwählerschaft kommt überwiegend aus der Mittelschicht. Keine wirkliche Bindung zum einfachen Mann von der Straße, dem Besenschwinger auf dem Fabrikgelände, dem arbeitslosen Familienvater, der vor der Tafel in der Schlange steht, geschweige denn zu den oberen Zehntausend.

Regieren können sie, einfach deshalb, da Herr Kretzschmann selbst schon Erfahrungen im Ministerium gesammelt hat, wenn auch nicht als Minister, so aber doch als Staatssekretär. Er wird sein Kabinett schon in den Griff bekommen. Es muß mehr die Frage sein, ob die SPD-Minister und deren Hintermänner nicht versuchen werden, sich zu den heimlichen Leitern und Lenkern der Grünen aufzuschwingen, mit dem Gedanken, daß man doch der „Ziehvater“ ist. Als Ministerpräsident hat man auch entsprechende Kontakte zur Wirtschaft zu halten, manch einer sitzt in Aufsichtsräten mit drin, was die Grünen ja sicherlich ablehnen.

Herr Kretzschmann meinte, er wäre zuerst seinem Land verpflichtet und dann seiner Partei. Diese Aussage wirft jedoch die Frage auf, ob er sich auch so verhalten wird. Ein MP mit neuen, frischen Ideen und einer, wie ihn die dt. Politszene wahrlich noch nicht erlebt hat? Oder unterm Strich doch einer wie der andere?

Heute schon geshellt?

Jeder Shell Kunde, der mindestens 30 Liter Shell FuelSave Super E10 tankt, kann sich über www.shell.de/e10-versicherung bei der DFV online registrieren und den Versicherungsschutz unter den dort genannten Voraussetzungen aktivieren. Wird dann an einem versicherten Fahrzeug ein Schaden festgestellt, der auf die Betankung mit E10-Kraftstoffen zurückzuführen ist, bietet die DFV schnelle Regulierung an. Mit der Versicherung will Shell all jenen Kunden ein Angebot machen, die aus Sorge vor möglichen Folgeschäden noch kein E10 tanken. „Unser Kraftstoff, Shell FuelSave Super mit maximal zehn Prozent Bio-Ethanol, ist ein hochwertiges Produkt, von dessen Qualität und Verträglichkeit wir gerade auch mit Blick auf die langfristige Nutzung überzeugt sind“, sagt der Leiter der globalen Shell Kraftstoffforschung, Dr. Wolfgang Warnecke. Aus einer Pressemeldung der Shell AG von heute.

Ungeahnte Möglichkeiten fürt die Versicherungsbranche tun sich da auf:

– Versicherung gegen Wahllügen „Vorher sprach ich anders“
– Super-Gau-Folgen: „Strahlende Zukunft“
– Gegen strunzdumme Politiker: „Endlich Ei Kuh“
– Gegen körperliche Schäden bei RTL-Sendungen a la „DSDS“. Geistig ist noch nicht versicherbar, aber in Planung. Bertelsmann hat ja jetzt einen
„exorbitanten“ Gewinn

usw. Endlich wieder ein Wachstumsmarkt. Immer Ei Phone und Ei Pad ist ja auch nicht so prickelnd.

Inge plant die Energiewende

Die Natur hat sozusagen die Nase voll von Kälte und Winter und haut so richtig in die Vollen. Selbst verschwiegenere Winkel der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm werden jetzt mit einem Grünschleier überzogen und Frühlingsfit gemacht. Die Gartencenter haben Hochkonjunktur und besonders begehrt sind die kleinen Grabeschaufeln, mit der das ganze wurzelige Zeugs eingebuddelt werden kann.

Auch um das liebliche Stück Wildnis hinter der Herforder Straße, dem ehemaligen Container-Bahnhof, entflammt wieder die Diskussion. Die IHK will ihn nicht wieder reaktivieren, die Stadt Bielefeld schon. So bleiben vorerst die Hasen, Kaninchen und der Verein „Westfälische Localbahn“ die Nutzer des 12 Hektar großen Geländes. Was könnte man da alles machen. „Karl-May-Festspiele“ mit der Besetzung des Indianerchores durch die Mitglieder des Rates der Stadt. OBPit als Winnetou, Die Grüne Ratsfrau Inge Schulze als „Ntschotschi“, die der Lutter mit Hilfe von Miniturbinen wieder Wasserkraft abringen will. Inge hat jetzt grade das Energie-Konzept 2017 für die Metropole präsentiert. Um aus dem AKW Grohnde aussteigen zu können, möchte man aus Biomüll Gas gewinnen, öffentliche Gebäude mit Solaranlagen bedecken und Windräder entlang der Bahntrassen aufstellen.

Stellt doch einfach Solarpanel auf die 12 Hektar des Containerbahnhofs. Schüco baut doch sowas. Aber Inge sagt: „Bielefeld ist eine Mühlenstadt“.

Hauen und stechen bei ARMinia geht weiter

Bielefeld (nw). Im Maileingang von nw-news.de fand sich am Montagmorgen eine interne E-Mail, die Arminia Bielefelds Verwaltungsratsmitglied Olaf Köster an die Mitglieder sämtlicher Vereinsgremien gesendet haben soll. Eine offizielle Bestätigung, dass der Inhalt tatsächlich von Köster stammt, gibt es bisher nicht. Die NW berichtet heute online über eine angeblich „interne“ Mail von Köster, die aber „extern“ die Runde zur NW machte. Darin wird ausgeteilt nach Almsitte. Mag sein, der Mann hat recht. Zum jetzigen Präses und seinem in vielen Politaktionen erprobten Vereins-„Führungsstil“ der gezielten Indiskretion und dem „hinter vorgehaltener Hand plaudern“ könnte die Hintergrundstory aber auch passen.

Aber letztlich ist es egal, womit man sich bei ARMinia blamiert. In der Liga 3 ließe sich das mit einem Durchmarsch in Liga 4 sogar noch toppen. Jetzt, wi o wohl auch gleich noch ARMinia II und III aus ihren Liga absteigen.

Einfach die Alm umfunktionieren und einen „Kuhschiss-Wettbewerb“ draus machen. Den phantastischen „Rasen“ braucht man dazu einfach nur quadratisch mähen. Ochsen gibt es ja genug in der gehobenen Etage des Vereins.

„Neue“ Detmolder und Eastend-Boys

Es ist nicht mehr lange hin, bis die Kreuzung am Landgericht abgeräumt und die „neue“ Detmolder dem Verkehr endgültig übergeben ist. Was wird das für ein Spaß sein, eine der großen Prachtavenuen der Welt wieder unter die Gummis zu nehmen. Endlich braucht „der Bielefelder“ nicht mehr den Umweg über die Düsseldorfer Kö, die Pariser Champs Elysses, die Hamburger Elbchaussee oder die Moskauer Twerskaja zu nehmen, wenn er nur mal schnell ins Lippische rauschen will.

Am gestrigen Sonnensonntag nahmen das ein paar Eastend-Boys noch zu hektisch in Angriff und touchierten im Schatten der Eastend-Tower die Stoßstangen ihrer Gefährte:

Wie spannend wird „Grün“?

CDU startet www.schlinger-partei.de So stand es noch am 18.03. unter „Aktuelles“ auf der Homepage der hiesigen CDU. Übernommen von den Berliner Parteistrategen lässt man sich über die „unzähligen Fehler dere SPD“ aus. Nun ja. Das hat ja nun Japan alles überstrahlt. Die Schlacht ist geschlagen, jetzt marschiert Deutschland entweder in grüner Förster- und Jägerklamotten. Wir werden es sehen. Erst einmal fasst es sich ungewohnt an. Neben den Niederlagen der CDU und FDP sollte aber auch nicht vergessen werden, daß ie SPD auch eine nicht grade sonderlich glückliche Figur macht. Die einstigen Kernthemen haben die Grünen besetzt und es darüber hinaus mit Japans trauriger „Hilfe“ geschafft, die Wähler zu mobilisieren und zu Wahlurne und Briefwahl zu bewegen.

Nun wird sich zeigen, wie die einzige Partei, die immer gegen Atomkraft war, mit dem ungeheuren Druck der Energielobby umgeht. Und ob zwangsläufig steigender Benzinpreis und Tempolimit eine „Gegenbewegung“ auslösen. „Immerhin“ 16,5% aller Wähler haben den kommenden neuen Ministerpräsidenten gewählt, rechnet man die 24% der Grünen in Relation zur Wahlbeteiligung um…..

Mappus schafft nach 58 Jahren CDU-Abwahl

Die erste Progonose und die ersten Hochrechnungen zeigen:

Mappus-CDU und FDP nach 58 Jahren in Baden-Württemberg abgewählt. Die Gelben müssen sogar um den Landtagseinzug zittern. Wählen können sie also doch im Land der Spätzle 🙂

Beck und SPD zwar schwer abgestraft, aber die CDU-Weinkönigin Klöckner wird nicht regieren können. FDP nicht im Landtag. Was bei den Linken für beide Landtage gilt.

Tja, da bleibt ja nur die Frage an Angela Merkel und Guido Westerwelle: Was nun?

Macht Pit jetzt in gelb?


Aufgegelbt: Kreuzung Café Sport in Quelle

OBPit muß ganz schön an seinem Bollerwagen zu ziehen gehabt haben, als er neulich nächtens an einigen Ampeln dieser größten Stadt zwischen Hannover und Hamm gelbe Zwergprimeln gepflanzt hat. Den Clou lieferte er dann aber mit den runden Schildern, die einen Pfeil auf diese Fleißarbeit der Winzigkeit zeigen lassen. Wie sonst sollte er erklären, daß der Frühling aus Etatgründen (Pleite und so) hierzuorten eben kleiner ausfällt?

Sag mir, wo die Stunde ist ….

Die innere Uhr sagt „Tu es nicht“. Aber sie haben es schon alle getan. Meist automatisch. Ok. Dann rücken wir den Zeiger eine Stunde vor. Beim Bäcker des Vertrauens sind sie auch schon fit wie Turnschuhe. Nur in Russland haben sie das einzig Richtige getan: Ab nächstem Jahr stellen sie die Uhren einfach nicht mehr um auf Sommer- oder Winterzeit.

Das Grinsen der Atommafiosi

Es war schon eine gewaltige Menge Mensch, die da heute gegen die Freunde der Atommafia auf die Straßen der Republik gingen. Hoffentlich wählen sie morgen in Ba-Wü und Rheinland-Pfalz aber auch so, daß sich das unsympathische Team Merkel-Mappus ohne „Wurfzitronenschutz“ nicht mehr vor die Mikrofone und Kameras traut.

„Ramma damma“. Wie Ariane die Sprache neu erschafft

Immer wenn NW-Autorin Ariane Mönikes eines ihrer gewaltigen Wortwerke in bester Tucholksky-Tradition („Gripsholm ist eigentlich Tatenhausen“) fertiggestellt und im Blatt veröffentlicht hat, ist die deutsche Sprache wieder ein Stück weiter gerutscht. Noch blumiger. Noch fülliger. Noch zarter im Abgang. Ach, es ist einfach wie schaumig-luftiger Baiser auf recycletem Altpapier. Bunt bedruckt. Allein schon der modern „Teaser“ (früher Anreißer genannte) Appetithappen auf dem Titel der größten Gazette der Metropole lacht in wenigen Zeilen wie ein Honigkuchenpferd auf Urlaub an der Porta Westfalica:

„In den Diskotheken geht es zur Sache, genau wie im Tierpark Olderdissen. Die Gefühle spielen verrückt…..“. Ach Arianchen. Ist Dir klar, was da im Tierpark draußen grad abgeht? „Ramma damma“ sagen die Bayern.

Ein Quantum irre

Da steht er nun, der junge Mann und Apfelverkäufer Erdal Batu „gratuliert“ ihm im Aufmacher der Lokal-NW. „Gratuliert“? Da hat der Mann als Kopf einer Schlange von Apple-Sektenmitgliedern das erste iPad2 auf der Herforder kaufen „dürfen“. Was für eine Freude. Früher standen sie in der DDR nach Bananen an, jetzt nach angebissenen Äpfeln aus chinesischer Fertigung. Jünger der Sekte aus Cupertino werden jetzt sagen „Was schreibt der da, hat der überhaupt Ahnung von Apple“? Jo. Hat er. Hier stehen schon ewig solche Kisten neben Windows-Rechnern und die schönere und bessere Hälfte hat neben iPhone auch so ein Ding.

Hätte ich mich allerdings für die kostenpflichtige Erhaschung des Tabletts mit dem faulig angebissenen Apfel auf der Herforder oder vor dem Wellehaus 7 Stunden (!) angestellt, man hätte mich kaum daheim mit dem Spezialfahrzeug der Johanniter nach Gilead bringen lassen. Die Ärmel auf den Rücken gebunden.

Na dann Paded mal schön und freut Euch, weil der Vorgänger schlagartig 120 Euro „billiger“ angeboten wird. Aber der ist ja nicht sooooooooooooo flaaaaaaaaachhh. Sonstige Sorgen haben die nicht.

Historische Fotos gesucht – Panorama Fotos vor 1939

Es gibt ja Projekte über Dinge, die es garnicht mehr gibt. Die wenigsten werden wohl noch wissen, dass in der Nähe des Kesselbrinks einst eine imposante Synagoge stand. Um genau die geht es: Gemeinsam mit dem Jewish Museum Milwaukee, USA sind wir auf der Suche nach historischen Panorama Aufnahmen vor 1939. Es wäre toll, wenn Ihr mithelfen könnt, liebe Bielefeld Blogger. Geplant ist eine große Ausstellung, werdet ein Teil davon!

Nähere Infos:

www.teuto-card.de

Von hier aus in die weite Welt

Wer am (Bus)Bahnhof Brackwede mal zugeguckt hat, wie die internationalen Reisebusse geentert werden, der weiß, was Sehnsucht ist. Da hindert kein Rollator, da klemmt keine beige Strickjacke, da sind die Füße behende. Manchmal hat man das Gefühl, da üben Heerscharen von Grauköpfen Fluchtszenarien ein 🙂 Vielleicht müssen deutsche Arbeiter ja wieder „Angst um ihre Villen im Tessin“ haben?

Ach Mappus …

Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) gibt dem Atomreaktor Philippsburg I Chancen, nach der dreimonatigen Auszeit wieder ans Netz zu gehen. „Ich schätze Philippsburg I rentabler ein als Neckarwestheim I“, sagte der Politiker der „Financial Times Deutschland“. Beurteilen müsse dies jedoch am Ende der Betreiber EnBW. Sagt der ehemalige Pforzheimer Provinzbürgermeister und Noch-Ministerpräsident Baden-Württembergs, der fülllige Herr Mappus in der Financial Times Deutschland heute.

„Noch rentabler“? Aha. Das ist also die einzige Richtgrösse des Herren aus Stuttgart? Na dann dürfte ja hierzulande keiner vom Netz. Dann sie alle alles überstrahlend „hochrentabel“. Wie doch Brüderles „Entgleisung“ immer mehr im LIchte der Wahrheit der Atomparteien gesehen werden muß. Dagegen hilft ja nur eines: Mappus und seine schwarze Front abwählen und FDP gar nicht erst in die Landtage Ba-Wü und Rheinland-Pfalz wählen.

Ex-Kanzler Kohl (der mit dem „Bimbes“, den „blühenden Landschaften“ und dem „Ehrenwort“) setzt noch eins drauf: Man dürfe angesichts der japanischen Situation nicht „eine Rolle rückwärts“ machen. Sprich: Birne meint, nichts sei sicherer als AKWs.

„Abstrus“, ich betone „abstrus“


Leserbriefe zum Thema „Guttenberg“ in der NW

Teflon ist in der Politik der beliebteste Werkstoff. Mit ihm rutscht man galant und locker durch Dämlichkeiten, Dummheiten, kompensiert fehlende Intelligenz durch Naßforschheit und lügt selbst eine kopierte Doktorarbeit in ein „kleines, abstruses Versehen“ um, das die liksgerichtete Presse von FAZ bis Süddeutsche Zeitung „untergeschoben“ hat. Teflon ist auch hilfreich, wenn man in einer Sitzung beim BDI als Politiker genau den Blödsinn erzählt, den man von seiner Person gewohnt ist. Nur entsprach es wohl diesmal der Wahrheit über Angela M. Immer noch geistert der fränkische Freiherr Guttenberg mit dem überaus plapperfreudigen Barbiepüppchen an der Seite durch die Leserbriefe nicht nur hiesiger Gazetten. Der abstrusen Zustimmung wird es weniger, aber es gibt noch „Fans“.

Da ist der wunderbare Bundeswirtschaftsminister aus Noch-Mappusland, Rainer Brüderle, doch aus ganz anderem Teflon geschnitzt. Ihm springt sogar der aus bayerischen Landen in die weite Welt gesandte Geschäftsführer des BDI, Dr. Werner Schnappauf bei, indem er andere Dinge verbreiten läßt als sie wohl gesagt wurden:

Teilnehmer an der fraglichen Sitzung berichten jedoch, Brüderle habe sich genauso geäußert wie es berichtet worden war. „Die Sätze sind so gefallen, sie sind im Protokoll zwar verkürzt, aber richtig wiedergegeben“, zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ ein Präsidiumsmitglied des BDI. Quelle: Die Welt.

Shit happens, Rainerle. So erfährt dann die Wählerschaft so ganz nebenbei mal wieder etwas über das großartige „Kaliber“ jener Menschen, die sich „Volksvertreter“ nennen. Würden sie endlich zugeben, sie verkauften eigentlich „Den kleinen politischen Kobold“ von Vorwerk an bundesdeutschen Haustüren, es wäre ehrlicher.

Dann um 13:14 Uhr die BDI-Pressemitteilung:

Werner Schnappauf stellt sein Amt als Hauptgeschäftsführer des BDI auf eigenen Wunsch zum 31. März 2011 zur Verfügung. Werner Schnappauf: „Ich übernehme die politische Verantwortung für die Folgen einer Indiskretion, an der ich persönlich nicht beteiligt war, um möglichen Schaden für das
Verhältnis von Wirtschaft und Politik abzuwenden.“ BDI-Präsident Hans-Peter Keitel: „Ich zolle Werner Schnappauf hohen Respekt für seine Entscheidung und danke ihm ausdrücklich für die seit November 2007 geleistete vertrauensvolle und erfolgreiche Arbeit.“ Werner Schnappauf wird für den BDI auch künftig Gremienmandate wahrnehmen und dem Verband beratend zur Verfügung stehen. Die Aufgaben von Werner Schnappauf werden bis auf weiteres auf die Mitglieder der Hauptgeschäftsführung des BDI, Dieter Schweer und Stefan Mair, aufgeteilt.

Wie geht eigentlich „Schnappatmung“? Warum geht jetzt nicht Schwätzer Bürderle? Und streichen sie jetzt dem ehemaligen bayerischen „Problembärbruno-Abknallenlasser“ auch den Zapfen für seinen Märtyrerehaften Abgang?

75 Cent vs. 55 Cent

Für das feierliche Angrillen am heutigen Abend fehlte noch ein Bagutettebrötchen. Nun gut, aus dem Outback mitgebracht und mit den bereits gebunkerten verglichen. Here are the result of the metropolitan jury:

Baguettebrötchen Sudbrock (Rheda-Wiedenbrück): 92 Gramm = 75 Cent
Baguettebrötchen Bürenkemper (Bielefeld und Umland): 84 Gramm = 55 Cent

Geschmack kommt später. Bei Konsistenz und Reschheit tun sich bei beiden nichts.

Na Rainer, noch´n Schlückchen?

„Die Kanzlerin hat mehr Angst vor Wahlen, als vor Strahlen“: Genüßlich schlachtet die Opposition Rainer Brüderles Moratoriums-Äußerungen aus. Die Linke legt Angela Merkel sogar nahe, den FDP-Minister zu feuern. Die Union beteuert derweil, die Atomwende ehrlich zu meinen. Nun meldet sich der BDI zu Wort – mit einer eigenen Erklärung für den Fauxpas. Quelle: Süddeutsche Zeitung

CD-Fraktionschef Kauder, der Mann mit dem stets unehrlichen Mephisto-Gesichtszug bemüht sich im Völkischen Schattenregierungsblatt um Schadensbegrenzung: „Wir treffen notwendige Entscheidungen unabhängig von Wahlen“, sagte Kauder der Bild-Zeitung. „Auch die CDU in Baden-Württemberg wollte sofort nach dem Unglück eine Überprüfung aller AKW. Man konnte nicht einfach weitermachen.“

Grandios, diese seltsame Truppe um die seltsame Atomwendekanzlerin und „Wirtschaftsmninister“ Rainer Brüderle. Ein Fauxpas ist noch nicht einmal abgeschlossen, da steht schon der nächste in den Startlöchern. Mag aber auch sein, sie wollen sich kurz vor den Wahlen so geben, wie sie wirklich sind:

– Spinner
– Lügner
– Bescheisser
– Ahnungslose
– Schwafler
– Tändler
– Hehler

Avanti Dilletanti. Nur weiter so! Das passt doch zu Mephisto Kauder: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube …“ (Goethe, Faust).

Bild mit Seltenheitswert

So leer sieht man sie in diesen Tagen äußerst selten: die schnurgrade Gütersloher Straße von der kleinen Nachbarstadt bis in die Metropole. Kurz vor dem Südring dann beherrschen Baukräne und graue Betonbauten für Brücken die Szene. Unverkennbare Zeichen des Baues der Autobahn A 33 und der Verlängerung des Ostwestfalendamms.

Geht immer noch kranker

Eine der kranksten Hetzseiten im Internet ist diese hier:

Das Impressum weist auf den Sitz im lettischen Riga hin. Ausgelöst hat die Diskussion über diese völlig überflüssige Plattform das:

Mindestens 20 Jugendliche haben in Berlin einen 17-Jährigen krankenhausreif geschlagen. Der junge Mann wollte einen Streit schlichten – und erlitt ein Schädelhirntrauma.
Angefangen hat der Streit wohl auf obigen Seite.