Archiv für den Monat: Dezember 2010

Westfalenkurs in Schneeologie

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Die Journaille auch hiesiger Breitengrade überschlägt sich ja derzeit gradezu in der Beschreibung des bis völlig unbekannten Phänomens: „Schnee“. Die weiße Masse, die statt Regen aus den Wolken auf diesen gesegneten Landstrich fällt. Dessen Begrifflichkeit geht noch auf den Besuchs des ersten Papstes Leopold zu Guttenberg und Halle 62 n. Chr. zurück, der den gewagten Ausruf bei Detmold lancierte (original aus dem Lateinischen übersetzt) „Oh Weh Land“ der auf alten Schiefertafeln an den Externsteinen überliefert ist.

Auch am morgigen Heiligabend, wenn das Jesuskind in seinem Stall (wir zeigten ihn erst kürzlich) liegt und in warme Decken von Gerry Weber eingehüllt ist, wird das nicht anders sein mit dem Schnee: weiß, knirschend und kalt. Der eine oder andere Zeitgenosse träumt nicht nur mehr von den Direttissimas die Hünenburg oder die Schwedenschanze runter, nein, er baut sich seinen Schneeeverest selbst:

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vuzG fordert „Reagan-Platz“ in Berlin

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat vorgeschlagen, eine Straße oder einen Platz in Berlin nach dem früheren US-Präsidenten Ronald Reagan zu benennen. Dafür bekam er aus Union und FDP Zuspruch. Laut BILD sei „eine Straßenbenennung nach diesem großen Ehrenbürger sehr zu begrüßen und der angetretene Beweis dafür, dass rot-rote Dankbarkeit nicht bei Rudi Dutschke enden muss.“ Im rot-rot regierten Berlin war 2008 eine Straße nach dem verstorbenen Studentenführer benannt worden.

Der Kundus-Vielbesucher (für schöne Bilder in BILD), US-Beauftragte (Bilderberger und Atlantik-Brücke) und kommende Populist aus der fränkischen Provinz hat ein neues Wirkungsgebiet gefunden und schon springt ihm das Schmierenblatt Nr. 1 bei. Gucken wir doch mal nach, worin die „Verdienste“ des zum damaligen Präsidenten gewählten Hollywood-Mimen liegen:

„There is nothing wrong with the economy“. 18. Oktober 1987, einen Tag vor dem schwarzen Montag.

„My fellow Americans, I am pleased to tell you today that I’ve signed legislation that will outlaw Russia forever. We begin bombing in five minutes“.

(Liebe amerikanische Mitbürger, ich freue mich, Ihnen heute mitteilen zu können, dass ich gerade ein Gesetz unterzeichnet habe, das Russland für immer für vogelfrei erklärt. Wir starten die Bombardierung in fünf Minuten.) 11. August 1984.

12. Juni 1987 sagte Reagan anlässlich eines Besuchs von West-Berlin vor dem Brandenburger Tor und der Berliner Mauer:
„Mr. Gorbachev, open this gate! Mr. Gorbachev, tear down this wall!“
(Herr Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor! Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer ein!).
12. Juni 1987 in West-Berlin vor Brandenburger Tor und der Berliner Mauer.

Reagonomics: Senkung von Steuern, Vereinfachung des Steuersystems, weniger Hindernisse für die Industrie, Haushaltskürzungen bei sozialen Aufgaben, Ausbau der militärischen Rüstung.

Wir fordern: „Clausen-Platz für Bielefeld. Jetzt!“

Schon mal ne Mandarine vorschälen

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„Früher war alles besser“. Wer kennt ihn nicht, den Standardspruch, wenn zwei Windjacken und zwei Paar gefütterte Schuhe bei Edeka im Gang zusammenstehen und sich Weihnachtsgeschichten aus der Zeit erzählen, als der Ostwestfalendamm noch ein Trampelpfad war. Klingt immer wie vorgeschälte Mandarinen. Macht ja eigentlich auch keiner. „Früher“. Hatte die Glitzermetropole da mehr Bedeutung für Deutschland? Nein. War es bei ARMinia anders, besser, als heute? Nein. Gab es mehr Arbeitsplätze? Ja.

Ach ja. So mancher Seufzer über „die guten alten Zeiten“ wird wohl morgen am Heiligabend unterm Tannenbaum in Jöllenbeck, Dornberg, Heepen, Gadderbaum, Brackwede oder Senne erschallen. „Früher“. Da gab es keine Blogs. Da gab es kein Internet. Keine Politiker, die sich aiuf allen Kanälen wichtig tun. Da gab es ja nur ganz wenige. Facebook war höchstens eine amerikanische Handcreme und überhaupt. Twitter? Gab es nicht. Dito Handy. Wozu auch. Man trommelte und beherrschte die Signalflaggen. Notfalls noch Morsealphabet.

Warten wir mal ab. Wir feiern ja nicht nur Weihnachten 2010 sondern auch das Ende eines Jahrzehnts, das die Welt in „Schurkenstaaten“ und „Wunderbare Nationen“ nach dem Gusto eines amerikanischen Halbirren teilte. Mit allen Folgen.

Jetzt haben wir den Bio-Salat und schälen schon mal vorsorglich eine Mandarine. Zumindest die Sparrenburg wird auch im nächsten Jahrzehnt stehen.

In welchem Wald pfeift denn die CDU?

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Die CDU in NRW sieht sich für mögliche Neuwahlen gut aufgestellt. Norbert Röttgen, der Vorsitzende der Union in NRW, sagte der in Düsseldorf erscheinenden Zeitung
„Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe), er sei dafür, dass die rot-grüne Minderheitsregierung „schnellstmöglich“ abgelöst werde. „Wir sind darauf vorbereitet, die Partei zu jedem Zeitpunkt in den Landtagswahlkampf führen zu können“, sagte Röttgen. Rot-Grün breche mit einer „massiven Verschuldungspolitik dreist die Regeln der Verfassung und verteilt finanzielle Wohltaten auf Kosten kommender Generationen“, erklärte der Politiker. Die NRW-CDU sei „kreativ, aktiv und geschlossen“. Das „Duell um den Vorsitz“ habe „keine Narben hinterlassen“.

Niedlich, was der neue CDU-Vorturner mit dem Softieimage in NRW da per Presse in die verschneite Landschaft pusten lässt. Für das Pfeifen im Wald empfehlen wir schon mal eine kräftige Trillerpfeife, hier in der Glitzermetropole ist von „Aufbruch“ nämlich noch nichts zu hören.

Kanzlerin „geißelt“ Paprikalands „Mediengesetz“

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Offene Kritik: Deutsche Politiker sind erbost über das neue Mediengesetz in Ungarn, das sämtliche Medien und Journalisten unter die Aufsicht einer Behörde stellt. Kanzlerin Angela Merkel warnt die ungarische Regierung vor einer Verletzung rechtsstaatlicher Prinzipien im Umgang mit den Medien. Laut Vize-Regierungssprecher Christoph Steegmans beobachtet die Bundesregierung die Gesetzesänderung mit „großer Aufmerksamkeit“. Die ungarische Regierung müsse der Kritik der Europäischen Union „Rechnung tragen“. Auch Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin kritisiert das neue Gesetz.

Jojojojojojo. Selbst im Glashaus sitzen und bei anderen „Verletzung rechtsstaatlicher Prinzipien“ anmahnen. Da könnte man hier so manche Schote noch mal auspacken unfd auf den Regierungstisch legen. Aber lassen wir das andere machen. Trittin mag sowieso keine Paprika. Nach dem vom Parlament in Budapest beschlossenen Mediengesetz kontrolliert die neue Medienbehörde NMHH jetzt auch private Fernseh- und Radiosender sowie Zeitungen und Internetportale. Bei Verstößen gegen das neue Gesetz drohen hohe Bußgelder. Seit dem Sommer überwacht die Behörde bereits die öffentlich-rechtlichen Medien. Auch müssen Journalisten dem Gesetz zufolge ihre Quellen offenlegen, wenn es um Fragen der nationalen Sicherheit geht. Der Vorstand der ungarischen Medienbehörde besteht ausschließlich aus Vertretern der rechtsnationalen Regierungspartei Fidesz.

Angela, mal ehrlich. Die EU-Ratpräsidentschaft ab Januar probiert doch schon mal aus, was in Berlin-Mitte im etwas stilleren Kämmerlein schon längst diskutiert wird. Ein Blick über die Alpen nach Italien könnte auch nicht schaden. Da kontrolliert ein gewisser Politclown namens Berlusconi nicht nur die Medien sondern noch viel mehr darüber hinaus. Schon ein Wort dazu aus der Regierung gehört?

Keine Böller auf „Tre Sparros“

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Der traditionell bei vielen Bielefelderinnen und Bielefeldern sowie Gästen aus dem Umland beliebte Bereich der Promenade und der Sparrenburg wird wohl auch dieses Jahr wieder Treffpunkt sein, um den Jahreswechsel zu begehen. Es wird davon ausgegangen, dass mehrere tausend Besucherinnen und Besucher von dort über die Stadt schauen möchten, um das Silvesterfeuerwerk zu genießen.

Weil ein teilweise rücksichtsloser Umgang mit Feuerwerkskörpern zu Sorge um die Sicherheit der Feiernden geführt hatte, erklärten Stadt und Polizei den engeren Bereich der Sparrenburg für die Silvesternacht in den vergangenen Jahren zur „böllerfreien Zone“. Sie trugen damit dem Sicherheitsbedürfnis der Feiernden Rechnung. Das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf dem Burggelände wurde untersagt. Entsprechende Zugangskontrollen wurden durchgeführt. Dieses Konzept fand durchweg positive Resonanz, die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Sparrenburg konnten den Jahreswechsel jeweils unbeschwert feiern.

Aufgrund dieser guten Erfahrungen wird das Konzept auch für den bevorstehenden Jahreswechsel wieder aufgelegt.
Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich nicht um eine organisierte Veranstaltung handelt.

Ab etwa 20.00 Uhr wird der Zugang zum Bielefelder Wahrzeichen am Silvesterabend kontrolliert. Nur Personen ohne Feuerwerkskörper dürfen das Gelände betreten. Mit dieser Zugangsbeschränkung übt die Stadt Bielefeld ihr Hausrecht aus, das sie gegebenenfalls auch durch angemessene Maßnahmen durchsetzen kann. Ordnungsamt und Polizei sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes werden auf dem Burggelände präsent sein.
Die Maßnahme dient ausschließlich der Vorbeugung. Ordnungswidrigkeiten und Straftaten sollen verhindert werden. Darüber hinaus sollen die archäologischen Ausgrabungen geschützt werden.

Stadt und Polizei weisen im Vorfeld auf diese veränderten Nutzungsbedingungen für das Gelände der Burg- und Festungsanlage für die Silvesternacht hin. Zum Jahreswechsel werden entsprechende Plakate an den Zugängen zu Burg und Promenade auf die „böllerfreie Zone“ aufmerksam machen. Auch unmittelbar an der Brücke, dem Zugang zum Burggelände, werden entsprechende Hinweise aufgestellt sein. Damit können sich Besucherinnen und Besucher auf die Kontrollen einstellen. Neben den Zugangsregelungen für das Burggelände werden – wie in den vergangenen Jahren – ausgewählte Straßen zur Burg gesperrt. Alle Beteiligten gehen davon aus, dass damit gute Voraussetzungen für einen frohen und sorglosen Jahreswechsel 2010 / 2011 auf der Sparrenburg gegeben sind.

Eiderdaus, da hat das Presseamt der Glitzermetropole ja mal wieder eine Pressemeldung mit allen „Wenns“, „Abers“ usw. rausgehauen. Also es ist wie zuletzt: Nix Böller da oben.

Ein Oetker gibt einen Fehler zu

Ein Pressemensch der auf Pudding gebauten Bielefelder Dynastie hielt sich mal ein wenig die Hand vor den Mund und sagte auf eine meiner entsprechenden Fragen nach „Fehlern bei Dr. Oetker“: „Ach wissen Sie, natürlich wurden und werden Fehler gemacht. Aber wir reden da nicht so laut drüber“

Eine Pressemeldung der „Wirtschaftswoche“ weist jetzt auf einen Artikel im Magazin hin, in dem August Oetker, Gesellschafter des Konzerns, einen solchen „Fehler“ mal benennt:

Der Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, Dr. August Oetker, hat das 1997 gestartete Asien-Engagement des Nahrungsmittelherstellers in einem Beitrag für das Wirtschaftsmagazin ‚impulse‘ (Ausgabe 1/2011, EVT 23. Dezember) als den größten Fehler seiner Unternehmerlaufbahn bezeichnet. Damals wurde ein „Asien-Experte“ eingestellt, ein Headquarter in Singapur eingerichtet und ein ortsansässiges Unternehmen in Malaysia gekauft – leider kurz vor der Krise der Tigerstaaten. Letztlich habe sich herausgestellt, dass das gekaufte Unternehmen für die Pläne zu klein war und die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte. Vor allem habe Oetker bald gemerkt, dass es nicht gelungen war, die gelebte Kultur des Familienunternehmens auf die dortigen Mitarbeiter zu übertragen. Irgendwann habe er einsehen müssen, „dass sich dieses Engagement niemals auszahlen würde und ein Fehler war“. Er sei dann nach Malaysia geflogen, „um ein wenig von dem zu retten, was nicht zu retten war“. Es war „die Kombination aus einem nicht konsequenten Konzept und der Wahl der falschen Mitarbeiter vor Ort, die das Projekt scheitern ließ“.

Sehr viele Fehler können es in der Geschichte des Konzern nicht gewesen sein, die öffentlich wurden. Was wiederum für eine gewisse Familienbegabung spricht, nicht alles an die große Glocke zu hängen, wo schon „Pur Choc“ hängt.

Ginge „Ruhr 2010“ kleiner auch in OWL?

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Wo Radio Eriwan immer noch heimlich hoch über OWL ein Sendestudio betreibt: Die Hünenburg im Winterkleid.

Mythen sind langlebig, viele sogar unzerstörbar – die Geburt Deutschlands aus den Wäldern Germaniens gehört dazu, das Verschwinden von 1000 Jahren aus dem diktaturgebeutelten 20. Jahrhundert hinter der Volkspädagogik der Gutmenschen ebenso. Offensichtlich muss es eine Nummer kleiner sein, damit der Mythos sich auflöst, es darf nicht gleich um die ganze Republik gehen – eine kleine, aber feine Region ist da viel flexibler. Wie das Ruhrgebiet zeigt. Immer noch ist der Landstrich »der Pott«, aber das ist kaum jemals mehr abschätzig gemeint, sondern fast schon ein Ehrentitel, denn die meisten Deutschen wissen längst, dass, wer heute nach Duisburg-Ruhrort oder nach Essen-Kray fährt, nicht gleich ein Fall für den Lungenfacharzt wird. Die Luft über den 53 Städten, die sich in einer mitreißenden Aktion zur Kulturhauptstadt, zur »Ruhr 2010« zusammenfanden, ist keine Rußglocke mehr, der Himmel strahlt dort oft blauer als in der chronisch charmanten Schwabenmetropole Stuttgart in ihrem vermaledeiten Talkessel. Insofern dürfen die Macher der »Ruhr 2010« jetzt feiern, sich selbst ebenso wie ihre zehn Millionen Gäste: Rekord – das gab’s noch nie! Auch nicht in der »Beatles«-Stadt Liverpool. Fritz Pleitgen und seine Leute haben alles richtig gemacht, und die mitleidigen bis hämischen Vorabkommentare aus dem Jahr 2009, als viele geplante Veranstaltungen aus Geldnot abgesagt werden mussten, sind zu Recht ungehört verhallt. Die unglaubliche Zahl von 5500 Einzelereignissen spricht für sich, Phantasievolles wie die unerhörte Speisung der drei Millionen auf der A40, Ästhetisches wie die knallbunten Ballons über den ehemals graubraunen Zechenschächten, kleines Kreatives wie die »Pott-Lappen«, anderswo Topflappen, aber hier aus dem Drillich der Bergleute gefertigt. Jeder Bewohner des Pütts hat, statistisch gesehen, zwei Gäste empfangen. Er hat sie in den Park geführt, ins Theater und in den Konzertsaal, und nun weiß es nicht nur Nordrhein-Westfalen, sondern gleich die ganze Welt: Das Ruhrgebiet wird nicht mehr von schwarzgesichtigen Kumpels dominiert, sondern von sensiblen Zauderern (Hamlet), schwärmerischen Liebenden (Torquato Tasso) und kühl Verstoßenen (Effi Briest). Es ist nun aber nicht so, dass die »harte Arbeit« und die »Solidarität« mit Kohle und Stahl verschwunden wären. Sie haben sich, im Gegenteil,
aufs Neue bewährt, nur in einem neuen Bezugsrahmen. Kultur ist schön, macht aber viel Arbeit, wusste Karl Valentin. Vor allem eines sollte die »Ruhr 2010« den auf ihren Etatsäcken hockenden Politikern klipp und klar mitgeteilt haben: Wenn in Zeiten der grenzenlosen Ökonomie die Gemeinschaft der Menschen zerfällt, dann kann sie nie der Dollar, nie der Euro und auch nicht der Yuan retten. Das kann nur die Kultur.

Schreibt das liebe Westfalen-Blatt in einem Kommentar über „Ruhr 2010“, die jetzt beendete Kulturhauptstadt Europas. Wer irgendwo als OWLer dabei war oder gesehen hat, was sich da tat, fragt sich: „Geht das in OWL auch?“. Vielleicht mag man da antworten. Denn das WefaBla merkt ja richtig an: „…eine kleine, aber feine Region ist da viel flexibler“. Radio Eriwan, die oben auf der Hünenburg über derja immer noch ihr Studio aus der Nachktriegszeit heimlich betreiben:

„Im Prinzip ja. Aber dann müsste OWL erstmal OWL nicht nur auf der Landkarte sein und dann wirklich wollen“.

Will es wirklich?

Bahnhöfe wichtiger als „rollendes Material“?

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Bielefeld Hbf. im November

Ausgelöst durch die „Schneekatastrophe“ ist die Deutsche Bahn unter Ex-Daimlermanager Grube ins Gerede geraten. Im Sommer war Bielefeld Schauplatz einer Klimakatastrophe im ICE und jetzt verspäten sich die Dinger aus Berlin, Hannover oder Hamm durch nicht mal so dramatisches Eis und Schnee. Was zB. in Norwegen, Schweden oder Finnland normaler Winteralltag für die Bahnen ist. Die Gazetten auch bei uns machen heute groß mit Kritik am Immer-noch-Staatsunternehmen auf, das Grube-Vorgänger Mehdorn (ein Busenfreund von Gummistiefel-Napoleon Gerhard S.) unbedingt „Börsenfit“ machen wollte oder sollte. Grubes Priorität heißt anscheinend „unter die Erde mit den Milliarden“. Sitichwort: S21. Was nutzen die tollsten Bahnhofsgebäude, wenn die veralteten Wagen auf maroden Schienen rollen?

Die Antwort: Man kann am 1. Weihnachtsfeiertag im Hauptbahnhof frisch aufgebratenne Baguettes kaufen 🙂

Eilmeldung: Pitomobil leer aufgefunden!

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Eigentlich wollte der OB ja heute am frühen Abend noch die ganzen Notleidenden am Johannisberg und in der Senne beschenken. Aber kaum hatte er für ein paar Sekunden eines dringenden Bedürfnisses wegen seinen vollbeladenen Bollerwagen (Schinken vom WDR, Steuern und höhere Abgaben von den Bürgern) im Schnee stehen gelassen, machten sich Wegelagerer darüber her und räumten den Bollerwagen leer. Die ganz bösen Zungen, die am Wegesrand lauerten, gaben zu Protokoll, sie hätten schwarzblaue Trikots angehabt und eine Maske mit den typischen Zügen von moBIEL. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Bethlehems Stall entdeckt. OBI lacht

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Wie vom Donner gerührt stand vorhin die Ampelfarbige Führungsspitze der Glitzermetropole am Rande eines tief verschneiten, abgezäunten Areals im Südwesten der Stadt. Einer der großen Altertumsforscher, der noch persönlich bei Pompeji grub und die Spuren von Hermann dem Cherusker in Zweischlingen sichern half, hatte nach wochenlangen Feldversuchen endlich entdeckt, was Puddingfeld einmalig machen wird:

Mitten im verschneiten Feld steht „Bethlehems Stall“. Noch ist der leicht chaotische Baumarkt namens OBI (Südring) dabei, das Interieur an die Wünsche der kommenden Gäste anzupassen: Papa, Mama, Neugeborenes.

Aber OBI lacht jetzt schon mal, erhielten sie doch von OBPit den städtischen Ritterschlag nebst Leineweber in Lebkuchen mit Glasur.

Noch mehr Katastrophen

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Nur mal kurz so, falls der Magen schon rebellieren sollte. Essen Sie ruhig. Diesen Curryteller von der B66-Bude auf dem Jahnplatz hatten wir vor langer Zeit schon mal thematisiert. Sieht irgendwie besser aus als die ebenfalls hier angediente Weihnachtsmarktwurst, die ein paar Leuten zu dunkel war. Aber muss ja jeder selber wissen. Klare Kanten gibt es dagegen, wenn leichtgewichtige Auch-Journalisten so langsam „weitere Katastrophen“ hochkochen. Da fahren dann „aus Geiz“ LkW´s angeblich mit Sommerreifen, haben Airports Schnee, Start – und Landebahnen „nicht im Griff“, „versagt die Bahn“, ist „das Streusalz praktisch schon ausgegangen“, usw. usw. Man schenke den schreibenden oder labernden oder filmenden Damen und Herren einfach ein paar Tickets und schieße sie da hin, wo es das alles nicht gibt: den Mond.

Sie nerven nämlich. Winter ist keine Erscheinung der Neuzeit. Das gabs schon immer. Mal mehr, mal weniger. Die Thermometer hatten auch früher schon Skalen, die weit unter Null Grad reichten. Was aber alles nicht die komische „Räumtaktik“ der Rathausjunta entschuldigt….

Welch Katastrophen

Rund 26,9 Millionen Schweine gibt es in Deutschland – dies ist das Ergebnis der Viehbestandserhebung vom 3. November 2010. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist der Schweinebestand damit im letzten Halbjahr um rund 360 000 Tiere beziehungsweise 1,4% gestiegen. Besonders deutlich ist die Zahl der Jungschweine gestiegen, und zwar um 9,6% auf etwa 6,2 Millionen Tiere. Der regionale Wachstumsschwerpunkt lag in Niedersachsen, dem Bundesland mit dem ohnehin höchsten Anteil von 31% am Schweinebestand in Deutschland. Hier stieg der Schweinebestand um 3,7% auf rund 8,3 Millionen Tiere. Auch die höchste Zuwachsrate bei den Jungschweinen wurde hier ermittelt: In Niedersachsen gab es rund 390 000 Tiere mehr als im Mai. Das ist ein Zuwachs von rund 23,1%. Hier in der Fleischregion des Outbacks gibt es aber auch nicht grad wenige Schweineställe.

Keine Chance, den Deutschen das Billigstkotellet aus den Zähnen zu reißen. Irgendwo war zu lesen oder zu höre, es gäbe kein Land auf der Welt mit größerem Fleischverzehr. Bei oder in Minden gibt es sogar sowas wie eine „Kotellet-Schmiede„. Komisch, da überliest man doch glatt vor lauter Schneekatastrophenmeldungen das Wörtchen „Tiere“. Als ob es keine anderen Schweine gäbe….

Je Promi desto Widerspruch

Bielefeld, die kleine Metropole und größte Stadt zwischen Hamm und Hannover ist für drei Dinge berühmt:

Die ARMinia Ball – und Überlebenskünstler
Die Sparrenburg
Der A2 Blitzer am Berg

Insbesondere der städtische Blitzer mit den Millioneneinnahmen zieht „Promis“ wohl magisch an. Und „je mehr Promi, desto eher Widerspruch“. Mittlerweile soll die juristische Fakultät der Uni schon Seminare anbieten „Wie haue ich einen Geblitzten raus?“

Neuestes bekannteres „Opfer“ ist der häufig in „BUNTE“ und „Goldenem Blatt“ sowie Trash-TV präsente Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe aus dem Schlösschen Richtung Hannover. 132 km/h soll sein Kuh 7 drauf gehabt haben. Nun sagt der Prinz, er hätte nicht am Steuer gesessen. Sein Anwalt will eine Erörterung der Unfallstatistik mit dem Gericht machen, bekam aber wohl die Daten zu spät zugesandt. Der Fall wird am 27. Dezember vor dem Landgericht der Glitzermetropole weiter verhandelt.

Was würde die Kommune am Teuro bloß ohne den A2-Blitzer machen?

Die Karstadt rüstet auf

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Wie von der Bahnhofstrasse zu hören ist, will der grad so eben von der Insolvenzschippe gesprungenen Konzern sein Etablissement dort mit einer beträchtlichen siebenstelligen Summe aufpeppen. Schade. Spiegelt das lebende Museum doch die Einkaufskultur der siebziger Jahre perfekt wieder und in seinem Restaurant fühlte man sich bei „Apfelkuchen mit Zuckerguss“ in die Jugend zurückversetzt. Das alles soll verschwinden?

Schröttinghausen wird den Mond schlucken

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„Gegen 7:30 Uhr heute“ sagen die Meteorologen voraus, werde der Mond sich im Nordwesten der Glitzermetropole verfinstern und erröten. Das ist ungefähr die Richtung, wo das liebliche Schröttinghausen liegt. Mal sehn. Aber es ist heute ja noch mehr los an diesem 21. 12.2010:

Wintersonnenwende

Mondfinsternis
Vollmond

Ach ja. Und der Provider unseres Vertrauens wollte ab dem heutigen Tag die Geschwindigkeiten des Webs vervierfachen. Da sind wir aber gespannt.

Das ÖPNV-Winterdrama 2: Auch das noch!

Als wenn das Fahrplan-Chaos dank der Blockadeparker nicht schon reichen würde:
Jetzt ist zu allem Überfluss auch noch die Bahn entgleist!

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Feuerwehr um MoBiel-Einsatzkräfte arbeiten daran, die Unglücksbahn an der Haltestelle Rathaus, Abzweig Linie 3,
millimeterweise wieder auf’s Gleis zu hieven.

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Der Werbung am Wagen nach zu urteilen, handelt es sich um die Bahn , die kurz vorher wegen der
Abschlepp-Aktion des Blockadeparkers
(siehe Eintrag unten, erstes Bild, rechts) zurücksetzen musste und dabei
ein heftiges Oberleitungs-Blitzgewitter auslöste.
Bei der havarierten Bahn fehlt der Stromabnehmer teilweise!

UPDATE:

Alles hängt zusammen: NW-Bericht hier

UPDATE 2:
Die Sache löst bei der NW ein kleines Grammatik-Chaos aus: 
HIER zu sehen!

UPDATE 3:
Die ganz und gar eigene Version des Westfalenblattes: HIER

Das ÖPNV-Winterdrama (oder: Wie Blockadeparker mal eben so den Straßenbahnverkehr in der City lahmlegen)

„Das geht den ganzen Tag schon so!“ meint der genervte S-Bahn-Fahrer.
Aber anstatt die Menschen „pfeilschnell“ (Werbung MoBiel) durch die City zu bringen,
werden er und seine Kollegen zur Zeit ständig von bescheuert parkenden Individualverkehrsteilnehmern ausgebremst.

Durchsage im Wagen: „Die Straßenbahn kann leider nicht weiterfahren, weil vor uns eine Straßenbahn steht!“

Besonders effizient legen Blockadeparker immer wieder in der Nikolaus-Dürkopp-Straße den gesamten Straßenbahnverkehr lahm, obwohl diese extra mit besonderen Hinweisschildern ausgestattet ist.

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Gibts hier eine Blockade der Linie 3 Richtung Sieker/Stieghorst, dann stauen sich alle anderen Linien um die zentralen Haltestellen Rathaus, Jahnplatz und HBF.

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hub2.jpg Wenn dann endlich das Hindernis beseitigt ist …

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… wird’s nach ein paar Metern Fahrt schon wieder eng.

Vielleicht hätte die Stadt gerade an dieser bekannt neuralgischen  Problemstrecke
ja doch mal ein wenig mehr Schnee wegräumen sollen … damit Blockadeparker besser sehen,
wieviel Platz sie noch nach rechts bis zum Bordstein haben.
Das zeigen ihnen ja weder ihr Navi noch GPS oder Einparkhilfe an.

Bilder aus der weissen Welt

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Das sind Bilder, die den Truckern am A…. vorbeigehen. Haben die doch schon genug damit zu tun, die Abgrenzung nach „Fahren erlaubt“, „Fahren nicht erlaubt“ mit ihren mehr als 7,5 Tonnen herauszufinden.

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Über die schmalen, vereisten Strassen des Outbacks rings um die Glitzermetropole zu flitzen geht natürlich auch nicht.

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Sie kämen ja nicht einmal auf Fütterweite heran….

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Dem Mann-mit-Pferd-Gespann müssten sie auch ausweichen. Aber wohin?

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Letzte Rettung: Dänisches Klümpken einwerfen und sich was pfeifen.

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Berliner Arminen-Traum

Ist ein Drittligist Arminia überhaupt lebensfähig?
GEILHAUPT: Ich glaube nicht an einen Abstieg. Wir werden die Rückrunde rocken. Gleichwohl beschäftigen wir uns schon mit dem worst case. Der Verein wäre darauf schon vorbereitet.

… sagt das smarte ARMinia-Aufsichtsratsmitglied mit dem chicen Namen, Alexander Geilhaupt in einem Interview mit NW online. Nun, da der IT-Junge in Berlin arbeitet und residiert, verwundert diese Aussage in ihrer Wortgewalt nicht. Bei der Dichte der Spökenkieker, Spinner und Traumtänzer in der Hauptstadt, kann man natürlich fern der provinziellen Heimat schon mal enen rausjuchzen.

Albert, Ihr Optimismus in allen Ehren, allein uns fehlt der Glaube! Zumal sich doch jeder Zweitligist freut, auf der meist fast menschenleeren Alm seine drei Punkte abzuholen.

Stephttina

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„Aus aller Welt“ auf NW

Die eine schiebt den Bundespräses an und viele Hannoveraner sind nicht unfroh, ihre „vorlaute“ und „leicht Mediengeile Art“ in der Hauptstadt Niedersachsens nur noch aus dem fernen Berlin ertragen zu müssen. Die Andere ist Fronterprobt, hat von den Tellerchen der Krieger in Afghanistan gekostet und bereits in einer eigenen TV-Show auf dem Trashsender RTL 2 ihre herrische Stimme erschallen lassen. Jetzt traten sie im Staatssender ZDF bei „Ein Herz für Kinder“ als schrecklich-schönes Duo auf. Und wer steckte dahinter? Natürlich der wunderbare Springer-Verlag mit BILD. Ganz besonders böse Zungen sagen ihnen bereits eine Karriere a la „Brangelina“ (Jolie & der gebratene Pitt) nach. Wäre doch eine tolle Abendshow aus dem nächtlichen Kundus mit Supermoderator „Gutfried“ Kerner.

Na dann hätte man ja auch noch Alice Schwarzer als Gegenentwurf zeigen können. Wo sie doch grad im Gerichtssaal für BILD den Stab über Jörg Kachelmann zu brechen versucht.

Anschub zum Endspurt

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Früher, als die Mütter noch Spikes unter den Schuhen hatten und die Kleinen und – innen in Buggies mit grobstolliger Winterbereifung durch das Weiße rollten, da hatten alle noch richtig Übung im Anschieben von Automobilen. Heute, wo Winterreifen Pflicht sind, gestaltet sich die Wegfahrt eher grobmotorisch. Gut, wenn ein Kaminofen bereits genügend Asche gesammelt hat um sie zu streuen. Geht doch merklich stumpfer vonstatten mit den uralten Hilfsmitteln aus der Steinzeit.

Noch 4 Tage bis Ultimo.

Wohlgelungene Bratwurst und hervorragend dastehende Pommes Frites

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Ausgesprochen empfehlenswert:
Das leckere Gedeck zur kleinen Stärkung zwischendurch für 4 wohlinvestierte Euro!

Sonderleistung: Ketchup oder Mayo-Garnitur auf die vorbildlichen Pommes ohne Aufpreis! (Und zum Selberdosieren)
Freundliches Personal berät auch gern zum weiteren Angebot.

Die Weihnachtsmarkt-Bratwurstbude des Seekrugs befindet sich in der Obernstraße nahe der Sparkasse in trauter Nachbarschaft zum Metstand unseres Vertrauens und bildet gemeinsam mit ihm das Genusszentrum des Bielefelder Weihnachtsmarktes.

Der lächerliche Guardian

Vor Gericht erheben zwei Schwedinnen schwere Vorwürfe gegen Julian Assange – jetzt hat der britische „Guardian“ Einzelheiten zu den Sex-Anklagen veröffentlicht: Der WikiLeaks-Chef soll mit einer Schlafenden Sex gehabt und absichtlich ein Kondom zerstört haben. Berichtet Spiegel.online. Wenn man die Story der zwei schlamperten schwedischen Lotterlieschen liest, die eines der bekannt noch verlogeneren und korrupteren (als ihre deutschen Pendants) englischen Schmierblätter da kolportiert, weiß man, wo die Reise hingehen soll. Gebilligt vom „Yes we can“ – Politiker, der lediglich noch zum Prompter-Ablesen und schönen PR-Bildern in den sommerlichen Hamptons taugt und ansonsten gefährlich nahe an Schorsch Bushens Wegen wandelt, versuchen die so überaus netten US-Amerikaner alles, wirklich alles. Wenn man seinen eigenen verkommenen Datenladen nicht im Griff hat, muss eben jemand anders herhalten. Wegen“Geheimnisverrat“. Eine Schote, die noch schlimmer und durchsichtiger ist als das Kasperletheater, das ein unfähiges Mannheimer Gericht nebst unfähiger Staatsanwaltschaft, „Scheisserle“ Burdas BUNTE und SpringerMohns BLÖD im Falle Kachelmann abzieht. Diese Art Klomedien finden aber immer noch gläubige Anhänger. Hauptsache, der Rubel rollt.

In Kurzform:
„Schlafend Sex gehabt“, „Kondom geplatzt“, „Party nach Vergewaltigung“. Hej då!

Gelber Traumtänzer

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Der umstrittene FDP-Chef Westerwelle gibt sich in einem Interview unbeirrt, wetterfest, mutig vorausschauend. Zurücktreten werde er nicht, kommandierte er in Richtung seiner revoltierenden Mannschaft. Kommentieren Blätter, die ihn noch letztes Jahr in den Parteienhimmel hoben. Damals blind, heute sehend? Wohl kaum. Da muss nur die – Pardon, Herr Westerwelle – die nächste Mediensau durchs Dorf getrieben werden…

Immer wieder Paderborn

Es nicht nur der Zweitligafußball, wo Paderborn mit seinem Möbelclub SC ein erhebliches Stück vor Startraiiner Ewald Lienens Metropolenclub ARMinia rangiert. Jetzt schickt sich die kleine Stadt an der A 33 auch an, andere Gebiete zu erobern. So gestern Abend bei „Schlag den Raab“, wo der Paderborner Kugelblitz und Baseballspieler Heiko Schumacher den händisch behinderten Moderator von Pro 7 klar schlug. Ermüdende 3 Stunden plus 1 Stunde Werbung nebst immer wiederkehrender Erwähnung der 2 Opel-Autogewinne ließen einen ebenso schnell den „Aus“-Knopf drücken wie Dieter Bohlen „Supertalent“ auf Elisabeth Mohns Trashsender RTL. „Mattscheibe aus“ ist oft ein herrliches Gefühl und spart Strom.

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Schlug den Raab und nahm 1 Million Euro mit an die Pader: Heiko Schumacher

Juniorprofessor Tim aus Bielefeld wurde von den Zuschauern gar nicht erst zum Raab-Gegner gewählt.

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Tim aus Bielefeld