Archiv für den Monat: September 2010

Westerwelle spricht vor UN

Wie ein kölner TV-Entertainer oftmals fragt: „Was war denn da los? Man weiß es nicht!“

Westerwelle sprach vor der UN-Vollversammlung und überraschte mit folgendem Satz: „Die für 2012 geplante Konferenz zur Einrichtung einer Zone von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten ist eine große Chance für Frieden und Sicherheit in dieser Region.“

Handelte es sich vielleicht um den berühmten Freud´schen Versprecher?

Übrigens: Schon Irans Präsident Ahmadinejad versprach sich neulich vor der UN. Er sagte, dass die Anschläge vom 11.September von den USA selber inszeniert wurden.

Wie sagte schon Goethe: „Missverständnisse und Trägheit machen vielleicht mehr Irrungen in der Welt als List und Bosheit.“

Schönen Sonntag noch!

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Egal, ob Pocher nun geheiratet hat,
ein Australier bei BertelsmannMohns Haussender RTL in „Supertalent“ mit dem Pimmel malt,
ARMinia das nächste Heimspiel vergeigt hat,
die Stiftung aus dem bigotten Straßendorf nebenan sich vom Sarrazin-Erguß aus dem eigenen Verlag distanziert…

… Ingolstadts provinzlicher bayerischer Fürst hat mal wieder was ganz laut zu mosern. Ginge es nach dem außerehelischen Kindermacher gäbe es nichts. Ist ja auch klar. Es heißt ja nicht:

BayernLB oder HypoAlpiaAdria

sondern perverserweise: Hartz 4.

im Bankenfall, den noch der tödlich verunglückte rechte Haider zugunsten bestimmter schwerreicher Spezerln eingaunerte, ist das scho recht. Aber wer mit der gewaltigen Summe nicht auskommt, kann ja chemisch angereicherten Kuchen vom Aldi, Lidl oder den anderen Ramschern essen. Schließlich arbeitet niemand in diesem unserem Lande so schwer wie die Politiker. Auch wenn meist sehr schwer erkennbar ist, daß sie auch nur einen Hauch von dem verstehen, was sie da sagen.

PS: Kommen grad vom Lachen aus dem Keller. Wären fast daran erstickt. 5 Euro will die Tochter des ehemaligen Hannoverschen Keksbarons und Arbeitsministerin im Monat mehr ausgeben. Für Kinder nichts. Wie heißt das Ganze doch grad noch: Regieren? Nö. Verarsche und Kasperletheater gegen satte Diäten und ansprechende Vergütungen und der Chance nach fälliger Abwahl, bei der gepinselten Lobby Milliongehälter abzugreifen. Fälle dafür gibt es ja wahrlich genug.

Jugend 2010 – 16. Shell Jugendstudie

Autoren: Prof. Dr. Mathias Albert, Prof. Dr.Klaus Hurrelman, Dr. Gudrun Quenzel

„Die heutige junge Generation (Anm. 15-24 jährige) bleibt zuversichtlich. Sie läßt sich weder durch die Wirtschaftskrise noch durch die unsicher gewordenen Berufsverläufe und Perspektiven von ihrer otimistischen Grundhaltung abbringen. Mit den Herausforderungen in Alltag, Beruf und Gesellschaft gehen Jugendliche auch weiterhin pragmatisch um. Prägend für diese Generation sind insbesondere eine starke Leistungsorientierung und ein ausgeprägter Sinn für soziale Beziehungen“ (Quelle: www.shell.de/home/content/deu/aboutshell/our_commitment/shell_youth_study)

Von wegen Saufen und Prügeln am Jahnplatz, dann abends nen Porno zum Tagesabschluss, und nur der harte Polizeiknüppel hilft…liebe Stadtwächtler

ARMinia. Nachgetreten.

Bernd schrieb am 25.09.2010 16:52 Uhr
Ich komme gerade gesenkten Hauptes von der „ehemaligen Haupttribüne“ der „ehemaligen Alm“ und meine Tochter ruft mit entgegen : „Uli Zwetz hat völlig sauer geschrien: Das ist nur peinlich..peinlich .. peinlich ! “ Da bleibt mir nichts anderes üblich, als an das Murmeltier zu denken:
Halloween 2010 ! 10 Spieltag: Arminia hat
erst 3 Pluspunkte. Das Grauen ist immer noch da ! Schrill meckert eine Ziege.
Die Trainerbank wird zur Schlachtbank für einen völlig überschätzten und überforderten Trainer. Das Abstiegsgespenst liegt als grauer Nebelschleier über unserer Alm. Und Union Berlin wird kein bequemer Gegner sein. Punkte oder Keile ! Halloween 2010 – grausam für uns Arminenfans !

Das ist nur einer von stündlich mehr werdenden wütenden oder traurigen Kommentaren zum gestrigen Trauerspiel auf der Alm (hier NW) in den lokalen Medien. Das Fernsehen und Uli Zwetz (Radio Bielefeld) sprachen bereits vom „0“-Punkt und „Aufhören….“. Kaum auszudenken, was nach dem Sieg am kommenden Freitag in Paderborn los sein wird. Ach so, ich meinte den Sieg der Möbelhaustruppe in der Arena an der A 33. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll Stadtwerke-Vorsteher und Arminia-Präses bereits eine Eintrittskarte zu einem richtigen Fußballspiel der 3. Liga zugesandt bekommen haben. Mal schnupperm. wie sichs da so anfühlt nächste Saison.

Wenn es die Stadt mal grad nicht schafft, ihrem Ruf als Lachnummer gerecht zu werden, tut es die allzeit bereite ARMinia. Darf man Dauerkarten für die Roland-Kentsch-und-HaHaSchwick-Gedächtsnistribüne eigentlich zurückgeben und Schmerzensgeld verlangen?

Mal wieder hier…

Samstagabend, Füße hochlegen, Fernsehen. Das ist eigentlich so das normale Procedere.
Heute Abend habe ich mich aber mal entschlossen, mit dem Bloggen anzufangen. Zwar ist der Account hier schon nen Weilchen aktiv, aber bisher eher weniger genutzt worden.

Was passiert eigentlich so in dieser Stadt? Die Sonne scheint, die Vöglein zwitschern….. eher weniger.
Wenn ich mir so die ein oder anderen Polizeiberichte oder Kommentare zu Artikeln auf nw-news.de lese, frage ich mich eigentlich wie intelligent diese Stadt sein muss.
Da werden mir nichts dir nichts Vergleiche gezogen, die mit dem Ausgangsthema absolut gar nichts zu tun haben, sondern nur zeigen, dass es an anderer Stelle ja auch alles doof ist.

Aber es nützt ja nichts, sich darüber aufzuregen. Jeder hat immerhin sein Recht auf freie Meinungsäußerung, leider wird das durch andere mit einer gegenteiligen Meinung meisst auf ziemlich unrühmliche Art und Weise „gewürdigt“. Da werden Beleidigungen als Satire verkauft, kein unintelligenter Schachzug nebenbei, und Schuldfragen meist innerhalb von Millisekunden ganz klar geklärt.

Ich bin echt mal gespannt, was die Welt, Deutschland und natürlich speziell Bielefeld mir in der nächsten Zeit wieder für interessante Themen, Meinungen und was sonst noch alles so kommen kann bietet.

In diesem Sinne verbleibt
Ihr NJS

Das niedliche Westfalen-Blatt

Es geht um mehr als 6,5 Millionen Menschen, die auf Hartz-IV-Zahlungen angewiesen sind. Bisher erhält jeder 359 Euro im Monat plus Unterkunftskosten. Große Sprünge – darüber sollte Einigkeit bestehen – kann man damit nicht machen. Deshalb müssen die Experten aus dem Bundesarbeitsministerium genau rechnen, ob sich der Bedarf geändert hat. Die Fachbeamten wollten zusammen mit Ressortchefin Ursula von der Leyen darüber entscheiden – so war es vorgesehen. Wenn sich die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten der unionsregierten Länder tatsächlich im Vorfeld darauf verständigt haben sollten, dass der Regelsatz um nicht mehr als 20 Euro im Monat
steigen soll, wäre das mehr als fragwürdig: Sicher haben auch die Haushaltspolitiker Recht, die darüber wachen, dass die staatlichen Ausgaben nicht ins Uferlose wachsen dürfen. Aber Ministerin von der Leyen hätte sich die Sammlung der ganzen Daten möglicherweise ersparen können, wenn politisch entschieden wird, was ein Mensch zum
Überleben benötigt. Im Übrigen käme diese Kungelei einer Entmachtung der Arbeitsministerin gleich.

Liebes Westfalen-Blatt. „… dass die staatlichen Ausgaben nicht ins Uferlose wachsen dürfen“? Schon mal was von 140 Mrd. Bürgschaft für einen einzigen Mistverein namens HRE gehört? Während Heerscharen von Staatsdienern, die ohnehin kaum wissen, wie man Taschenrechner bedient, um Centbeträge hin – und herrechnen, wird in staatlich kontrollierten Banken mit Millionen für Leute geworfen, die Scheiss an Scheiss gebaut haben und eigentlich hinter Schloß und Riegel gehören. Aber die haben natürlich unter ihren politischen Vorturnern eine starke Lobby, während der „nichts leistende Abschaum“ am liebsten außer Landes geschickt würde. Schade, daß Menschen mit staatlicher Apanage sowas wie H 4 nie blühen kann. Selbst wenn sie platinerne Löffel klauen würden.

Haue von Aue

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Man sollte Arminia XXX eines raten: einfach die nächsten Heimspiele aussetzen. Dann kann man auch nicht verlieren und muß auch nicht vor lediglich 9200 Zuschauern rumkrebsen. Eben läuteten grad die Glocken im Südwesten. Ein Menetekel?

Das sagt Christan Ziege auf der Homepage von Arminia XXXX dazu:

„Wir hatten uns vorgenommen, Aue viel zu beschäftigen und über die Außen zu kommen. Das klappte in der Anfangsphase gut, als wir uns viele Chancen erspielten. Dann aber haben wir, warum auch immer, nachgelassen und fanden bis kurz vor der Halbzeit kein Mittel mehr. Die Chance in der 43. Minute muss man dann natürlich machen.

In der zweiten Halbzeit haben wir dann nicht dagegengehalten. Zweikampfführung, Anbieten, Mitgehen, all das gab’s nicht. Und dann muss man nach 87 Minuten auch mal mit einem Punkt zufrieden sein. Was dann aber geschehen ist, war schon sehr naiv. Aue hat hier völlig verdient gewonnen“.

Geht es noch beknackter?

„Das ist brandgefährlich“: Die Proteste gegen das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ führen zu Personalengpässen bei der Polizei in Baden-Württemberg – zu viele Kräfte sind nach SPIEGEL-Informationen in der Landeshauptstadt gebunden, im Rest des Landes fehlen sie. Das rächte sich beim Amoklauf von Lörrach.

Offensichtlich wird es langsam Zeit, sich tiefergehende Gedanken über den Geisteszustand bestimmter Personen in „Staatsämtern“ und die Polizei an sich zu machen. Die Argumentation ist so bekloppt, da stockt der Atem. Oder wird jetzt der Ostwestfalentunnel geschlossen, weil da ja einer ohne Licht durchfahren könnte? i

Die Zeit ist reif

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NW Lokalseite vom 25.09.2010

Diese bösen, bösen Bürger. Eltern, die einen Beschluß des so überaus weisen Stadtrates anzweifeln. Ja wo kommen wir da hin? Man muß doch grad da sparen, wo Kinder betroffen sind, oder? Bielefeld, ein Hort des Widerstandes?

Bielefelder Bahnhofsfest

Hallo Bielefelder, dieses Wochenende veranstaltet die Deutsche Bahn ein Bahnhofsfest. Quasi der Geburtstag des Bahnhofes. An die 175 Jahre soll er alt sein. War jemand schon da? Ich frage, weil unser Nachwuchs im zarten Alter von 6 Jahren am Wochenende etwas Programm haben möchte. Vielleicht gibt es ja schon einen Erfahrungsbericht…

Perverse Auswüchse in Deutschland

Der personelle Aderlass bei der verstaatlichten Krisenbank Hypo Real Estate (HRE) geht einem Pressebericht zufolge weiter. Wie die „Welt am Sonntag“ aus Finanzkreisen erfuhr, werden zwei Vorstände das Münchner Finanzinstitut schon bald verlassen – mit einem Anspruch auf üppige Pensionszahlungen. Schon im März verließ Vorstandschef Axel Wieandt nach einem 19-monatigen Intermezzo auf eigenen Wunsch die Bank. Seine Pensionsansprüche beliefen sich dabei auf 240.000 Euro pro Jahr. Für solch eine Rente müsste ein Durchschnittsverdiener fast 730 Jahre arbeiten!Den anderen Vorständen winken ähnlich hohe Pensionen.

Aber das ist doch völlig in Ordnung. Schließlich hat der gute Mann Riesenscheiße mitgebaut und dafür müssen wir eben alle mitbezahlen. „Leistung“ muß belohnt werden, auch wenn sie negativ ist. Oder wollt Ihr den in Hartz IV haben?

Staatsbedienstete schützenswerter?

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Heiko, Heiko, was hast Du da nur gemacht? 🙂 Jetzt hat sich sogar die Lokalpostille NW des Themas ermächtigt und der Stadtwachenleiter wird zitiert: „Wir haben den Fall geprüft und sind zu dem Schluß gekommen, dass die Äußerung beleidigenden Charakter hat“.

Ob die Stadtwache Bielefeld auch gegen den Ex-Superminister Clement vorgegangen ist, als er Teile der Bevölkerung als „Schmarotzer“ bezeichnete? Oder Herrn Sarrazin, der sich in Amateurgenetik verstieg und flotte Sätze gebrauchte? Sicher nicht. Denn: der Staat sind nicht wir, sondern die, die gegen Geld beauftragt sind, für „Zucht und Ordung“ (und Hochklappen der Bürgersteige nebst Maul halten ab 22 Uhr) zu sorgen. Humorlose, verkniffene Provinz. Oder krieg ich jetzt auch den Staatsschutz auf den Hals? Nö. Hab ja keine Namen genannt.

Allerdings gibt es auch eine offizielle Version:

Ein Staat (abgeleitet von italienisch lo stato) ist das Konstrukt einer politischen Ordnung, die ein gemeinsames als Staatsgebiet abgegrenztes Territorium, ein dazugehöriges Staatsvolk und eine Machtausübung über dieses umfasst (vgl. Drei-Elemente-Lehre). Eine allgemein gültige Definition solcher Ordnungen gibt es im wissenschaftlichen Diskurs aber nicht.[1][2] Nach ihren Regierungen unterscheidet man monarchistisch, autokratisch und demokratisch verfasste Staatsformen.

Die Frage nach Wesen und Form des Staates im übertragenen oder allgemeinen Sinne eines übergeordneten Gemeinwesens stellte bereits Platon;[3] mit ihr beschäftigen sich u. a. folgende Wissenschaften:

* die Soziologie (in ihr ist der Staat das Antonym zur Gesellschaft)
* die Politische Philosophie (Staatstheorie)
* die Rechtswissenschaft (Allgemeine Staatslehre als rechtstheoretische Disziplin)
* die Wirtschaftswissenschaft (z. B. Neue Institutionenökonomik, Institutionenökonomik)
* die Theologie (siehe Christliche Soziallehre, Befreiungstheologie)

Die vier erstgenannten Wissenschaften nutzen häufig auch den Begriff Staatsmodell, und zwar zur modellhaften Charakterisierung von Staaten: im Rahmen der Beschreibung und modernen begrifflichen Fixierung von Staatstypen stellen sie jeweils als wesentlich erachtete Merkmale in den Vordergrund.

Die Frage bleibt, wie da jetzt die Stadtwache Bielefeld hineinpasst……

Heiko Hölling, dessen Profil man auf Xing lesen kann, wird sich da schon zu wehren wissen.

Nachtrag: In einem Beitrag zu der NW-Meldung fragt Forist „Michi“, ob denn die „Gegenseite“ – also wohl die Stadtwache/Staatsschutz – hier auf dem Bielefeld-Blog versucht habe, eine eigene Darstelung zu veröffentlichen und diese eventuell nicht veröffentlicht worden sei. Deshalb die Information nach Rücksprache mit allen Administratoren: Ein solches Post gab es nicht und wäre selbstverständlich entsprechend gekannzeichnet veröffentlicht worden.

Na dann….

„Staatsschutz Bielefeld ermittelt gegen Blog“

Seitens des Staatsschutzes Bielefeld wird gegen Blogger (Az 400000-060964-10/0) ermittelt, die hier ihr Recht zur freien Meinungsäußerung genutzt haben.

Konkret geht es um die Kommentierung einer privaten Äußerung eines Beamten der Stadtwache Bielefeld im Dienst und in Uniform im Rahmen einer WDR-Sendung Lokalzeit OWL aus Bielefeld vom 09.09.2010.

Also Vorsicht: Es herrscht Meinungsdiktatur in Bielefeld über(stadt)wacht!

„Wahnsinnige Steigerungen“ bei Hartz IV

Der genaue Betrag der Anhebung soll bei einem Koalitionsgipfel am Sonntag festgelegt werden. Nach der Vereinbarung sollen Ausgaben für Alkohol und Tabak aus der Berechnung des Grundbedarfs für Hartz-IV-Empfänger herausgenommen werden, hieß es. „Es wird keine 40 Euro mehr geben. Die Anhebung wird weit unter der Hälfte dieses Betrags liegen“, sagte am heutigen Freitag ein Teilnehmer der Gesprächsrunde. Die unionsregierten Länder sagten der Kanzlerin zu, dass sie die Mehrkosten für die Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze mittragen werden.

Och, ist das nicht grandios. Da wird um Almosen gefeilscht von Leuten, die einen Lidl, Aldi, Penny, real, netto, Edeka, Rewe usw. wohl in den letzten Jahren noch nie von innen gesehen haben. Grandios auch dieser Zug zur Großzügigkeit. Donnalüttchen aber auch, warum will dieses Millionenheer der faulen Biester denn auch nicht arbeiten. Wo es doch sooooooooooooo viel Arbeit gibt, das man Unternehmerseits bereits grönländische Krabbenfischer auf Roboter bei Opel umschulen muß. Eine Mutti, die in der gloriosen DDR wohl dank privilegiertem, mit der Junta kungelndem Pappa wohl eher selten nach Bananen und Waren des täglichen Bedarfs im Konsum anstehen mußte, gibt jetzt das Kommando. Muuuuuuuuaaaaaaaaaaaarggggggggggggg.

„Vorbildliches Integrationskonzept verabschiedet“ (Radio Bielefeld)

„Auf 450 Seiten stehen Vorschläge, wie die Integration in Bielefeld verbessert werden kann. Dieses Integrationskonzept hat der Bielefelder Rat gestern einstimmig verabschiedet. Das Bielefelder Konzept gilt bundesweit als vorbildlich. Der Integrationsrat fordert, dass das Programm jetzt mit Leben erfüllt werden soll. Ganz oben stehe zum Beispiel die Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund(…)“

Ist das nicht sensationell? Eine bundesweit vorbildliche Erkenntnis? Selbst in Bielefeld sollte deutsch gesprochen werden! Der „Jahnplatz-Slang“ reicht also nichtmal zum Hauptschulabschluss. 450 Seiten- Wahnsinn, zu welch „innovativen Forschungen“ Bielefelder Politiker und Sesselpupser fähig sind. Wer zahlt die glorreichen Feststellungen?

So macht man das im provinziellen Straßendorf

Anmerkung Jens Wernicke: Erst das Buch rausbringen, fast eine Million verkaufen, und DANN einen “Faktencheck” machen lassen durch den eigenen “Think Tank”, um aus den rassistischen Parolen auch noch Handreichungen für die Politik abzuleiten und einem möglichen Imageschaden von Bertelsmann entgegenzutreten, indem man guter Cop-böser Cop spielt: die STIFTUNG ist aber nicht so “rassistisch” wie der Verlag. Hammer!

Interessantes zu der perfiden Bertelsmann-Taktik, erst das Sarrazin-Machwerk zu verlegen, 1 Mio. mal zu verkaufen und sich dann per gemin nütziger Stiftung quasi vom Inhalt zu distanzieren, steht hier bei den „Nachdenkseiten„.

Na ja. Da muß man sicher differenzieren.

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Amtlicher Report. Ja ja. Tolle Headline auf Seite 1 der NW. Ob die mal so ab ca. 18 Uhr ab Kassel bis Bielefeld/Hannover/Hamburg und weiter auf die Rastplätze geguckt haben? Lastwagen bis auf die Autobahn. Keine Chance. Selbst die etwas weiter gelegenen Autohöfe sind voll. Die Driver können nicht alle „übermüdet“ sein. Die Fahrer sind sicher nicht allein die „Schuldigen“, da gibts noch ganz andere Ursachen. Zum Beispiel der Druck der Arbeitgeber. Oder die überaus beliebte Methode der Autohersteller, die Vorratslager rollend auf die Autobahn zu verlagern. „Just in time“.

Filz bis hin zum Präsidenten von Merkels Gnaden?

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Mit diesem Fax aus den Stadtwerken Wolfsburg kam die niedersächsische Filz – und Mauschalaffäre ans Tageslicht. Inwieweit der jetzige blasse und gerne hinter den Kulissen agierende Bundespräsident (Sarrazin-Affäre und Bundesbank) da mit drinsteckt, wird sich noch zeigen. Aber machen wir uns nichts vor: SPD, Grüne und Gelbe sind keineswegs gefeit gegen derlei Praktiken. Da wird genauso geschoben, gehoben, verschoben, bestochen, was das Zeug hält. Politiker sein ist doch ein Klasse Sprungbrett für „höhere Weihen“, wo man dann für fleißiges Strippenziehen so viel kriegt, daß sich Konten in Luxemburg, Liechtenstein oder auf den Caymans durchaus lohnen. Und „First Lady“ Bettina kann dann gemeinsam mit Baronin Stefanie von und zu G. noch schöner shoppen gehen.

Hab ich was gesagt? In Bananenrepubliken ist das eben so. In der Metropole Bielefeld natürlich nicht. Hier geht alles aseptisch ab 🙂

Mädchenmerker?

Der Mädchenmerker – ein Taschenkalender für Schülerinnen ab 15, Schuljahr 2010/2011 – kann auch im Frauenbüro (Altes Rathaus, Zimmer 254) abgeholt werden. Der Kalender enthält Informationen zur Berufswahl und weitere Bielefelder Adressen zu den Themen Beratung und Freizeit für Mädchen in den letzten beiden Schuljahren. Er wird über die Schulen verteilt, ist aber auch im Frauenbüro, in der Stadtbibliothek und den Stadtteilbibliotheken, den Bezirksämtern und der Bürgerberatung zu haben.

… sagt eine Pressemeldung der Glitzermetropole. was aber gibt es für die Buben? Jungensmerker?

Gibt es gegen Aue Auah?

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Ja, da kommen jetzt auf die Almdudler schon Stunden der Wahrheit zu. Am kommenden Samstag gehts zur Mittagszeit gegen Erzgebirge Aue und am Freitag darauf steigt das Lokalderby gegen den SC Paderborn.

Einen Vorgeschmack vermittelt die Webseite des DSC Aminia XXXXX: Schließlich kann man die Derby-Niederlage sowohl in der Kategorie „ärgerlich“ als auch unter „unglücklich“ verbuchen. Individuellen Schnitzern standen eine starke erste Halbzeit und eine insgesamt respektable Auswärtsleistung gegenüber. „Jeder, der da war“, fasste Manuel Bölstler das Spiel am Tag danach zusammen, „hat gesehen, dass das bisher unsere beste Saisonleistung war.“

Um mit einem früheren Bundespräsidenten zu sprechen: „Dann kämoft mal schön“.

Internet?

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Da wird in Bielefelder Zeitungsberichten über die „sexuelle Bedrängung einer Klassenkameradin auf einer Schulfahrt“ auf eine Nordseeinsel berichtet. Die Story versteigt sich in die Behauptung, es sei der regelmäßige Konsum von „Pornografie im Internet“ durch Jungens. Hatten wir das nicht erst kürzlich, vorgetragen von der ätherischen Gattin des Verteidigungsministers aus Franken? Das pöse pöse Internet. Gegen Pornographie läßt sich jeder Rechner wunderbar und schnell sprerren. Aber wer an einen Kiosk geht und sich die prallen Tatsachen ins Auge springen läßt, der hat schon seine Zweifel. Zart sei auch an die Klassenfahrten früherer Zeiten in Jugendherberger und Schullandheime erinnert. So mancher Eleve meinte, seinem Drang Richtung weiblichem Geschlecht nachkommen zu müssen. Ob die alle Bravo-angezettelt waren? Schon mal geguckt, was so manche 12, 13 oder 14 jährigen Lolitas so in bestimmten „sozialen Netzen“ raushängen lassen und annoncieren? Schon mal gesehen, welche nackten Tatsachen auf Seite 1 der BILD necken?

Atomlösung. Spitz gezeichnet

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NW vom 23.09.2010

Es gibt Zeichnungen des 1939 in Österreich geborenen Karikaturisten Horst Haitzinger, die so spitz sind, das dem Betrachter die Luft wegbleibt. So wie heute die Karikatur in der NW zu den Plänen des immer etwas verwirrt tuenden Bundesumweltministers Norbert Röttgen: Atomendlager privatisieren. Das Allheilmittel der Neoliberalen als Lösung der atomaren Endlagerlösung? Oder geht es nur darum, das verantwortliche Bundesamt für Strahlenschutz zu schwächen, das seit 1999 von dem Mitglied der Grünen, Wolfram König, geleitet wird? Nachtigall ick hör Dir trapsen, trau keinem Poilitprofi wie Röttgen. Haizinger hat es schon mal auf den Punkt gezeichnet.

Grünen trauen?

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So so. Die grüne Partei also auf Regierungshöhe. Umfragt Forsa. Schreiben, berichten und Meinungsmanipulieren die BertelsmannMohnSpringer-nahen Medien. Was immer auch hinter diesem angeblichen Höhenflug stecken mag, es fält schwer, das zu glauben. Eine Partei, die eigentlich gegen alles ist und sich dann im Bett mit einer Hamburger CDU durchaus sehr flexibel bei Kohlekraftwerken und Elbeausbaggerungen zeigt, dürfte Probleme beim Moment der Wahrheit des Wahlzettelankreuzens haben. Oder ist der Aufwind einzig der handstreichartigen Verlängerung der Atomkraftwerklaufzeiten geschuldet? Runtergebrochen auf hiesige Verhätnisse, verhalten sich die Grünen nicht anders. Hier scheuen sie auch nicht die Nähe zur gelben Klientelpartei, deren Wahlprogramm wohl eher in Schenkungen an ihre Günstlinge besteht. Siehe Schulschließungs – pläne oder Sparorgie bei gleichzeitig fast 15 Millionen Baukosten einer überdimensionierten Nissenhütte an der Stadthalle. Mit der will Stadttourichef Hans-Rudi H. ja „Massen nach Bielefeld ziehen“. Massen von was?

Klitsch, Klatsch, Abstiegsplatz

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Nur Union Berlin und Fortuna Düsseldorf stehen dem erklärten Ziel der Schüco-Werkself, endlich mal wieder drittklassige Ligaluft zu schnuppern. Aber das wird schon noch. Beim VfL Bochum jedenfalls bauten sie die ebenfalls Blauen am frühen Abend richtig gut auf. Über die Stadt Bielefeld und Arminia schreiben, heißt, Leiden und Versagen zu schildern.

In Mgladbach zeigt Zecki grad wieder, daß er nicht nur in Bielefeld ein grandioser Trainer mit Hang ans gemütliche Tabellenende war. Es gelingt ihm dort auch.

Mädels und Helden: bleibt blaß!

Als bundesweit erste Stadt plant Essen eine sogenannte „Bräunungssteuer“ für Solarien. Bei einer Ratssitzung am Mittwochabend werde mit der politischen Zustimmung für das Vorhaben gerechnet, sagte ein Stadtsprecher. Wenn das Innenministerium und das Finanzministerium von Nordrhein-Westfalen grünes Licht geben, könnte die Steuer von 20 Euro pro Sonnenbank und Monat ab 2011 erhoben werden, so die Stadt. Quelle: Pressedienste.

Hahahaahahahhaaaaaaaaaaa. Die „Kulturhauptstadt Europas“ kassiert, wo es nur geht. Aber bald werden die anderen klammen Städte nachziehen. In der Glitzermetropole erwarten wir bald eine „Vergnügungssteuer“. Grund: Die Diaspora zwischen Dortmund und Hannover ist derart von flüchtenden Touristen überflutet, daß man an Ein – , Zwei -, Drei – und Vierschlingen wieder die alten Mautwarte aktivieren wird. Hans-Rudi H. kann ein Lied von dem Problem schmettern, der gigantischen Touristenflut (…die man vergebens erwartet) Herr zu werden.

Die grandiose Lügentruppe

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Es ist erschütternd, was sich die Medien querbeet – die Regierungsschleimer vorneweg – zusammenschmieren. Erst sind die Deutschen „zu dick“, schaffen sich laut Sarrazin „selbst“ ab, und sind überhaupt sowas von unzufrieden. Und dann geht das bestellte Jubeln auf Anweisung des Bundespresseamtes – besser Reichspropagandaministerium – schlagartig los:

Aufschwung. Riesige Lohnzuwächse, usw. „Der Aufschwung kommt endlich auch bei Deutschlands Arbeitnehmern an. Laut Statistischem Bundesamt sind die Reallöhne im zweiten Quartal um 2,3 Prozent gestiegen. Das heißt: Selbst nach Abzug der Inflation hatten die Beschäftigten mehr Geld zur Verfügung. Es ist das größte Plus seit 2007“.

Huch. ja. Komisch nur, daß die Zahl der geleisteten Stunden exorbitant gestiegen ist. Sprich: Ein paar der sonst unbezahlten Überstunden wurden bezahlt. Dann ziehen wir noch die soeben von der Junta verabschiedete Krankenkassenbeitragsdiktatur ab. Was bleibt? Eben.

Soll man lachen oder weinen? Weder noch. Aber den nächsten Wahlschein passend ankreuzen. Angela Murkel kann dann ja den Neubau des Panzerkreuzer Potemkin dank ihrer Russischkennzt nisse beim Lauf auf den näcxhten Eisberg befehligen und Westerschwelle spielt fdie liebende Ehefrau am heimischen Herd.,

„Rösler löst kein Problem“….

Nicht nur, dass Minister Rösler kein Problem des Gesundheitswesens löst. Er schafft neue und verschärft alte, indem er alle Kostensteigerungen auf die Versicherten abwälzt. Durch das geplante Einfrieren des Arbeitgeberanteils werden alle künftigen Kostensteigerungen auf die Versicherten abgewälzt.

Unheimlich, still und leise geht der Sozialabbau durch die von nur noch lediglich 35% der deutschen Wähler akzeptierten Koalition der Halbirren im Biotol Berlin in die finale Runde. VdLeyen verteiult Gutscheine und Immigrant Rösler zieht durch, was die Rücken der Versicherten weiter belastet. Die „Nachdenkseiten“ haben dazu einiges geschrieben. Man könnte k……………. Aber vorsichtshalber halten wir uns mal zurück. Was soll man zu dieser Ministerkarikatur ohne Würgereiz auch noch weiter sagen. Er hockt ja nicht alleine in dieser Ansammlung von „Elite“, deren Markenzeichen der stiere Blick ist.

Gibt ja bald Leyen-Gutscheine

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Zwischen den gewaltigen hohlen Sprüchen vor der UN und der Wirklichkeit liegt die Realität. Die wollen die großen Fürsten der krassen Sprüche aber ungern sehen. Lieber „rertten“ sie Banken. Denn die sind TINA (There is no alternative). Schließlich muss sich das Geldverbrennkasino weiterdrehen, um die Boni der ach so clever-fleißigen Bankenmafiosi zu finanzieren.

Chips hinters Ohr

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Die wie ein Fixstern über der Metropole schwebende, erhabene Verwaltungsspitze sorgt sich schon um die Kapazitäten des Rechenzentrums und die angeblich maroden Leitungen, da gehen Aufschreie ob der Beschissenheit des neuen gechipten Ausweises durch Gazetten und TV. Er wird geknackt, Daten werden ausgelesen, aber Bundesinnimi de Maizi sagt, „der ist sicher“. Das Amen in der Kirche ist auch sicher, sagt man, ist sich aber gar nicht sicher. Also das mit dem neuen Chipausweis geht so:

Der neue Personalausweis wird zu einem immer größeren Sicherheitsrisiko für seine Besitzer: Jetzt haben Computerexperten den Chip eines Prototyp-Ausweises geknackt und die geheime PIN-Nummer ändern können. So konnten sie alle neuen Servicefunktionen, die der Personalausweis den Verbrauchern liefert, sperren. Außerdem wiesen
sie nach, dass die geplante elektronische Signatur manipulierbar ist – und so Verträge in fremdem Namen unterzeichnet werden können. Darüber berichtet heute Abend das WDR-Magazin „Bericht aus Brüssel“ (21:55 Uhr, WDR Fernsehen).

Auf einem ersten Testmodell des neuen Ausweises überschrieben Hacker des Chaos-Computer-Clubs den Chip, der künftig in jedem neuen deutschen Ausweis steckt. Er speichert nicht nur biometrische Informationen, sondern auch eine PIN-Nummer, die notwendig ist, um damit Online-Geschäfte zu tätigen. In einem ersten Schritt stahlen
die Hacker diese Geheimnummer, in einem zweiten veränderten sie diese dann. So konnten sie selbst den Ausweis nutzen, um im Internet zum Beispiel Kaufverträge abzuschließen – während der eigentliche Besitzer des Ausweises keinen Zugriff mehr auf diese Servicefunktionen hat.Und damit ist die Liste der Sicherheitslücken nicht beendet: Die Hacker führten an einem Schweizer Ausweis vor, wie fehleranfällig das elektronische Signatursystem ist, die in vergleichbarer Weise auch für die neuen Personalausweise vorgesehen ist: Sie zeigten, dass Unbefugte die elektronische Signatur mit Spionagesoftware stehlen und dann in fremdem Namen Verträge unterzeichnen können. Eigentlich sollen Verbraucher mit ihrer elektronischen Unterschrift künftig ohne Risiko online Verträge signieren und sich beispielsweise einen
Behörden- oder Postgang ersparen können. Biometrische Personalausweise, die zugleich Servicekarten sind, gibt es bereits in vielen europäischen Staaten. In Deutschland sollen die neuen elektronischen Personalausweise am 1.11. 2010 eingeführt werden. Ein Ausweis kostet dann 28,80 Euro und ersetzt die nur acht Euro teure alte Variante. Die Mehrkosten begründet die Bundesregierung bislang mit einem höheren Sicherheitsniveau. Constanze Kurz vom Chaos-Computer-Club sieht den neuen Ausweis mit integrierten Servicefunktionen kritisch: „Da sind sehr viele Versprechen dabei, dem sollte man kein Vertrauen entgegenbringen.“

Bereits vor drei Wochen hatte das ARD-Wirtschaftsmagazin „plusminus“ über eine erste Sicherheitslücke berichtet: Mitglieder des Chaos-Computer-Clubs hatten demonstriert, wie Unbefugte Internetgeschäfte, die durch den elektronischen Personalausweis eigentlich an Sicherheit gewinnen sollen, mittels einfachster Technik
nachvollziehen und so an wichtige Informationen wie Geheimnummern oder Bankdaten kommen können.

Dabei ist das so einfach. Jeder Mann/Frau bekommt einen Chip hinters Ohr gepflanzt und einen Ring durch die Nase. Automatische Mautstationen zb. am Beginn der Obernstraße in der Glitzermetropole lesen die Daten aus und per Lautsprecher im Ohr gibt es dann Anweisungen aus der Kommandazentrale im schildaesken Rathaus. „Kauf jetzt, kauf jetzt, kauf jetzt“……