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Sep '10

Jetzt gehts los!

Die Bundesbank beantragt beim Bundespräsidenten die Abberufung Sarrazins!

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Einstimmiger Beschluß und das SPD-Ausschlußverfahren kommt auch in Gang.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/sarrazin218.html

Auszug aus o.g. Link:

SPD will über Parteiausschluss entscheiden

Der Berliner SPD-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf kündigte an, am Abend über eine Parteiausschlussverfahren entscheiden zu wollen. Erwogen wird, Sarrazin in einem verkürzten Verfahren auszuschließen oder ihm zumindest bis zu einer endgültigen Entscheidung die Mitgliedsrechte zu entziehen. Nach Informationen der “Berliner Zeitung” hat der SPD-Bundesvorstand in den vergangenen Tagen rund 2000 E-Mails erhalten – 90 Prozent davon signalisierten Zustimmung zu Sarrazins Thesen und forderten seinen Verbleib in der Partei.  

Haste sicher überlesen, Pit. Oder?

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Wenn jetzt in Kürze der so überaus wichtige halbrunde Hasenstall neben der Stadthalle (Über 14 Mio. Baukosten) eingeweiht wird und die Massen darin “ihr” Fest auf Eis im Dezember abhalten, sollte man an die Glasscheiben außen mal die Plakate halten, auf denen SPD-OBPit versprach, so er denn zum OB gewählt würde, “alles für die Kinder der Stadt” zu tun. Ob dazu auch die teilweise extreme Verlängerung der Schulwege für Kinder aus unbegüterten Elternhäusern gehört?

Polnische Tomaten

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Jemand hat Besuch von Freunden aus Polen. Nebst einer Riesenkiste Tomaten, die noch so schmecken und aussehen, wie es früher war. Als Tomaten noch keine Wasserbomben aus niederländischen Treibhäusern waren. Diesmal dachten sie sich, bringen wir mal Tomaten statt Vodka mit. Dieser Jemand gab einen großen Teil der Kiste an uns weiter und wir überlegen, was sich daraus machen läßt. Mal sehen, was die Urbielefelderin da für Ideen hat.

Zweifache Unverschämtheit

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Auf der Webseite der Computersekte mit dem angebissenen Apfel gibt es eine Seite, die Produkte “refurbished” anbietet. Also aufgearbeitet mit Garantie. Da war etwas drunter, was wir als Teilappler gebrauchen konnten.

Angeclickt. Bestellt. Eine Maske mit einem Bankkonto einer Schotten-Bank in Frankfurt erscheint. Überweisen. Ein paar hundert Euro waren es schon.

Das war am 20. August.

Vier Tage später kommt eine Bestätigung. Versand “innerhalb 24 Stunden”.

Nichts tut sich. Auf die Seite “Bestellstatus” geguckt. Da steht “storniert”. Mitteilung von der Computersekte: Fehlanzeige.

Hotline angerufen. Nach zig Irrwegen jemand an der Strippe. “Da können Sie doch nur mit Kreditkarte bestellen”. Tja. Aber nicht, wenn da eine Bankverbindung angezeigt wird. Er/Sie/Alle wollen sich kümmern. Es tut sich: nichts.

Anderentags Apple Aftersales angerufen. Eine jüngere Dame an der Strippe: “Kann mich nur entschuldigen, da muß in dem Moment die Maske offen gewesen sein”. Aha. Wir sollen Bankverbindung etc. angeben und einen Screenshot des Kontoauszuges mit der Überweisung. Aha. Anscheinend haben wir eine Bringschuld? Nun gut.

Am 31.08. dann die obige Mail. Das Geld ist bis heute nicht rücküberwiesen worden. Passt aber irgendwie zum Traumtänzerkonzern aus Cupertino.

Aber es wird ja getoppt. Und zwar von einem Käufer auf ebay, der für billig Geld ein Netbook von uns kaufte, das gegen ein größeres ersetzt worden war. In hervorragendem Zustand, mit allem Zubehör und einwandfreier Funktion ohne Kratzer oder sonstige Schäden. In Gegenwart von 4 Zeugen noch einmal getestet, in allen Details fotografiert und sorgfältigst eingepackt. Auf die Oberkante der Innenseite klebten wir einen gelben Zettel: “Achtung, Hersteller Medion empfiehlt, ab und zu auf diese obere Kante zu drücken. Es sei vorgekommen, daß bei einigen Books die Lüfter zu laut werden”. Bei dem nicht.

Diesen Zettel – den wir auch hätten weglassen können – nahm nun dieses wahre Asshole zum Anlaß, das völlig intakte und gepflegte Kleinrechnerchen als “defekt” zu bezeichnen und uns in der Bewertung und in wüstem Mails in Pidgindeutsch als “Betrüger” zu bezeichnen. Und das nach 11 Jahren ebay und 100% positiven Bewertungen. Eine Beschwerdemail an ebay wurde wie üblich lapidar und oberflächlich beantwortet. Auch korrekte Verkäufer haben in dem seltsamen Laden offensichtlich keine Rechte.

Das wars dann mit ebay und dem “Apple Shop”. Artisten im Web oder einfach nur oberflächliche Schlampereien?

Post von google

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Das ist Post von google. Bekommt man, wenn man “beantragt” hat, sein Haus pixeln zu lassen. Den darin enthaltenen Code gibt man bei “google streetviw” ein und dann soll das angeblich klar gehen. Zumindest hat google noch mal Name und Anschrift bekommen. Was man damit dann alles wieder anstellen kann. Zum Beispiel teuer an unsere Gütersloher arvato-Freunde verkaufen. Oder nehmen die solche Adressen nicht? Mit ungepixelter Hausansicht sicher interessanter…..

Dänen schießen eigene Rakete nach oben!

Das dürfte die Nasa interessieren: Zwei Dänen wollen mit einer “Discount-Rakete” Marke Eigenbau das All erobern – vorerst mit einer Puppe.

300.000 Kronen (40.000 Euro) haben beide in die Konstruktion und den Bau ihrer „Heat-1X-Tycho-Brahe“ gesteckt. Von Bengtson ordnet das für die Geschichtsschreibung der bemannten Raumfahrt so ein: „Unsere Rakete kostet so viel wie ein gutes Auto in Dänemark oder der Türgriff an einer Nasa-Rakete.“

http://www.tagesschau.de/schlusslicht/discountrakete100.html

Deutschlands peinlichster Bundesbanker

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Thilo S., der einsame, schiefgesichtige Kämpfer für Gerechtigkeit, Abschottung der Unterschicht, Rassenhygiene, Statistiken und ungesunden Menschenverstand, dreht durch. In der Berliner B.Z. beschimpft er den gewiß nicht sonderlich sympathischen Inquisitor M. Friedman und haut auch sonst um sich. Eben wie einer, der an der Wand steht und nicht weiter weiß. Da die B.Z. das Interviw mit Thilo nicht mehr abdrucken will, haben sie es an die Schwester BILD weitergereicht. Und die Dreckwühler sind da natürlich mit Genuß dabei, bis sie sich ab 6. September intensivst Kachelmann “widmen” können.

Dazu schreibt die “Rheinische Post” heute:

Nein, an dieser Stelle keine weitere Abrechnung mit dem sich um seine Reputation quatschenden Genforscher Thilo Sarrazin. Vielmehr gebührt ihm Dank, dass er auf ein entscheidendes Problem aufmerksam macht. Denn der Integrations-Theoretiker Sarrazin überspringt jene Wahrnehmungsschwelle, an der Integrations-Praktiker wie Lehrer, Polizeibeamte, Sozialarbeiter oder Ärzte stets scheiterten, ehe sie sich wieder an ihre Aufräumarbeit am unteren Ende der Wohlstandspyramide machten. Ja, es gibt ein Problem mit Folgen der Einwanderung. Das kann man nicht wegschweigen. Auch nicht wie die Kanzlerin mit dem immergleichen Mantra “Bildung, Bildung, Bildung” weglächeln. Es stellt sich auch die Frage nach Sanktionswillen und -möglichkeiten der Mehrheitsgesellschaft, die sich nicht von Minderheiten dominieren lassen will. Ebenso gilt es,
Befürchtungen der Bevölkerung aufzunehmen. Ein von den Menschen wahrgenommenes Problem erledigt sich nicht durch Nichtbehandlung im öffentlichen Raum. Dass erst der Irrläufer Sarrazin kommen musste, um es auf die Agenda zu setzen, ist ein Armutszeugnis für jene Eliten, die sich über ihn empören, deren Lebenswirklichkeit Begegnungen mit Migranten jedoch vorrangig als Besuch beim Edel-Italiener vorsieht. Nein, Sarrazin darf getrost gehen, seine Fragen müssen bleiben.

Ja, das ist auch alles richtig und man wich lange der offenen Diskussion aus. Aber muß man das in bester Clementscher Manier (“Schmarotzer, Unfähige”) herauspöbeln? Muß man sich gebärden wie weiland Hinkefuß Goebbels? Muß man in die verbale Dreckkiste greifen? Aus Frankfurt wird gerüchtet, die Bundesbank plane den Rauswurf des unsäglichen Herrn.