Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Fr
30
Jul '10

Hefte raus! Aufsatz: “Was ich mit einem Tier erlebte”

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Hoch lebe unsere freie Presse!
In tiefster Not und größter Krise hat sie die wirklich wichtigen Themen parat!

Wenn das der sozialdemokratische Oppa noch erlebt hätte … [->]

.

Oben streunen, unten Pizza

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Außenwerber sind ja von Natur aus schon großflächige Kerlchen. Jetzt aber in der Wahlwerbelosen Sauregurkenzeit haben sie ein neues Medium erfunden:

Plakatierungssplit

Oben sieht man noch die Ohren einer streunenden Katze während unten bereits die Zähne in eine Tiefkühlpizza gehauen werden. Clever. Sozusagen zwei Zielgruppen mit einer Großfläche.

Was ein Sumpf

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Quelle: web.de

Sauerland unter Beschuß

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Nachdem gestern Abend in irgendeinem TV-Magazin die kindliche Vorfreude des Duisburger Chaoten-OB gezeigt wurde – “Wir haben alles phantastisch im Griff” – , fällts es extremst schwer, mit dem komischen Männlein Mitleid zu haben.

Unsere Leserin und Kommentatorin madamef hat jetzt auf Mails hingewiesen, die man wohl bekommt, wenn man dem OB einen Kommentar schickt. Aber lest selbst…. “Sauerland bleibt eben Sauerland”, sagte schon Heinrich Lübke selig.

IHK baut Brachfläche am Hauptbahnhof zu

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Das ist die IHK der Stadt Chemnitz, deren Partnerstadt auch die NRW-Hauptstadt Düsseldorf ist. Bielefeld wollte wohl nicht. Hoffentlich bauen die Zwangsmitgliedschaften vergebenden IHKler nicht so einen Klotz wie das Ding an der “Straße der Nationen”. Obwohl, man stelle sich mal so ein Szenario vor: Karstadt/Quelle-Schlächter und Finanzgaunerguru Middelhoff schwebt mit dem kaiserlichen Salonwagen auf Gleis 4 ein. Der IHK-Präses begrüßt ihn, man unterquert im Tunnel die Gleise und wandelt dann parallel zum grandiosen Bahnhofsgelände Richtung neuer IHK-Butze, nicht ohne zuvor einen Blick hinüber zum Hallenbad Ishara linker Hand getan zu haben. Zum Spargelessen im neuen Bau ließe sich Stadtwerke-Chief und Arminia-Vordenker Baumann gegenüber sicher nicht lange bitten.

Apropos “nicht lange bitten”. Auch die Handwerkskammer hat der Bauehrgeiz gepackt. Man plant, 60 Millionen auf ein Gelände am Hauptbahnhof zu knallen. Nun ja. Brachenreich ist die Glitzermetropole ja.

“Selbstdarstellung in Reinkultur”

Es ist dieser einfältige Brei, diese Bombardierung mit immer denselben Floskeln, mit denselben Trauervisagen, die von werweißwoher heranpilgern, um dem Verstorbenen ihre Zettelchen mit notierten Kalenderweisheiten zur letzten Ruhe zu reichen, die das Ableben zum peinlichen letzten Akt des irdischen Daseins werden lassen. Es ist immer wieder dasselbe lächerliche Szenario, gestreut um eine Tragödie, instinktloses und unangebrachtes Mitwirkenwollen, Selbstdarstellung in Reinkultur, Dabeiseinwollen zum Erzählenkönnen. Der Tod als Massenspektakel, eigentlich unbeteiligte Menschen als blamable und unangebrachte Kummervolle, die das Fremdschämen zum Dogma trister Stunden krönen. Mit Trauerkultur hat das jedenfalls alles nichts zu tun.

Die Altherren-Riege hat ja hier schon in den Kommentaren einen Link zu einem Kommentar von Roberto J. De Lapuente auf “ad sinistram” gesetzt, der vorwegnahm, was am morgigen Samstag in der Stadt der Love Parade-Stadt Duisburg mit Bundespräses Wulff, Kanzleuse Merkel und Hannelörchen Kraft an der Spitze abgeht. Da läßt man das TV am besten aus. Dagen wird der “Event” mit Robert Enke einen kleine Veranstaltung gewesen sein, beschäftigte die einschlägigen Medien allerdings auch schon bis ins allerletzte Detail.

Dazu passt dann ja diese “Medienmitteilung” haarscharf:

Da die Kapazitäten für die Medienbeteiligung beim Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer des Loveparade-Unglücks, der
am Samstag, 31. Juli 2010, 11 Uhr, in der Duisburger Salvatorkirche stattfindet, erschöpft sind, ist die Akkreditierungsliste jetzt
geschlossen!

Weitergehende Hinweise zur Akkreditierung und zur Organisation vor Ort (Arbeitsräume, Fotopositionen etc.) erhalten Sie morgen.

Für die Abholung der Ausweise wird morgen, Freitag, 30. Juli 2010, eine Ausgabestelle in der Gemeinschaftshauptschule Gottfried-Könzgen, Gutenbergstraße 25, 47051 Duisburg, von 17 bis 21 Uhr geöffnet sein. Sie ist auch am Samstag, 31. Juli 2010, von 7 bis 10 Uhr geöffnet. Nachakkreditierungen dort sind nicht möglich.

Originaltext: Evangelische Kirche im Rheinland
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/79409
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_79409.rss2

Pressekontakt:
Evangelische Kirche im Rheinland
Pressesprecher Jens Peter Iven

“Ich kann jeden Mann in den Knast bringen”

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Da hat die auf Strafrecht spezialisierte Advocatin Susanne Renner aus der Glitzermetropole mal schnell die Chance genutzt, die die Herren der NW-Seite 1 ihr boten. Sie nimmt Stellung zum Kachelmann-Freispruch und garniert ihr sehr vorteilhaftes Bild mit dem Satz:

“Das ist ganz typisch in diesen Fällen – ich als Frau kann jeden Mann in den Knast bringen, weil man mir erst mal alles glaubt”. Is schon klar, Susanne. Mit dem Blick killst Du sie alle…..

Warum sind die alle blond?

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So, jetzt hauen wir mal einen abgewandelten alten Männer-Spruch raus:

“Blond kickt gut”

Am Sonntag werden die deutschen Damen U-20-Damen auf der Alm mal zeigen, wo der Adidas-Predator seine Spur hinterläßt. Die dunkelhäutigen Mädels aus Nigeria werden sich strecken müssen, um die blonde Power nicht ins Rollen kommen zu lassen. Ob Theo Zwanziger auf der neuen Haupttribüne der Alm im Regen hocken wird? Angela ist ja schon in Duisburg am Samstag eingeteilt, nebst Bundespräses Christian Wulff, der dank der Umtriebigkeit seiner medial überflotten Angetrauten mal so eben bei Hannovers Adabei Maschmeyer (Schreckgespenst Anlagetruppe AWD) urlaubte:

Bundespräsident Christian Wulff hat seinen Sommerurlaub auf dem Anwesen des mit ihm befreundeten Managers Carsten Maschmeyer auf Mallorca verbracht. Wulff sei mit seiner Familie in der von der Öffentlichkeit weitgehend abgeschotteten Villa nahe dem Hafenort Port d’Andratx gewesen, berichteten mehrere Medien.

Eine ziemlich freche Hannoveranische Klappe meinte dazu: “Hat der Präsident keinerlei Hemmungen, bei dem Drückerboß abzusteigen?”. Nein, kann man da nur antworten. Das gibt wieder schöne Schlagzeilen in der BLÖD und der BUNTEN. Sicher schiebt sich auch noch Schauspielmutter Ferres ins Blitzlicht. Die ist nämlich mit dem Maschmeyer verbandelt. Wulff und Bettina werden dem Boulevard ganz neue Nahrung geben. Grandiose Oberflächlichkeit, sie kommen! “Maschi” mit der Rotzbremse ist eben einflußreich. Gummistiefel – Napoleon GAZGerd sonnte sich auch schon im Lichte des tollen Hechtes vom Maschsee.