Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Jul '10

“Das ist genau der große Wurf, den wir jetzt gehen müssen.”

Die Reform des Schulsystems in Nordrhein-Westfalen sei “genau der große Wurf, den wir jetzt gehen müssen”, sagt Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen), die designierte Bildungsministerin(!) im Interview bei Deutschlandradio Kultur.
BILDUNG TUT NOT, ABER mit solchem Personal kann das nichts werden. Armes Bildungsnotstandsland Deutschland!

Interview nachlesen hier:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1220616/

Mit eigenen Ohren hören hier:

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/09/drk_20100709_0654_efc9650a.mp3

Paul frißt wieder für Deutschland und es bleibt heiß

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Kinder, das sind Nachrichten:

- Oktopus Paul hat aus “dem deutschen Glas gefressen”. Also schlanden “wir” Platz 3
- Oh Wunder, er frißt Spanien im Finale vorne
- Jogi bleibt Bundestrainer
- Barbara Sommer hat keine Lust mehr auf Politik

… und als manchmalige bei JIBI-Käufer wundern wir uns nicht unbedingt über mehr Paletten in den Gängen, viel langsamer als früher verräumte Tiefkühlkost und die Flüsterer zwischen den Regalen, die von Kräften surren, die nahe der holländischen Grenze weggeholt und hier das ehemalige Räumpersonal ersetzen sollen. Aber das sind alles nur so Gerüchte, die beim Kultnahversorger mit der momentan wohl nicht so tollen Performance umhersausen.

Schon mal in einem modernen, klimatisierten EDEKA eingekauft? Da kriegt man einen klaren Kopf und denkt über JIBI nach…….

Noch mal im Rudel Schland gucken

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Anzeige in der NW

Was werden Sie an diesem heißen Wochenende tun? Die Richtung ist ja eigentlich schon vorgegeben. “Schland” gucken. Das Rudel wird aufgefüllt durch Besuch aus jener nordischen Stadt, die einen “richtigen” Fußballverein hat: Werder Bremen. Falls Bundesfußballtrainer Jogi Löw den Jungs diesmal sagt, daß man nach vorne spielen müsse, weil der Uru´s Tor gegenüber steht, könnte das klappen mit Frustplatz 3 und die bitteren Zähren in Freudentränen verwandeln. Was sich dann allerdings Sonntagabend wieder umdrehen würde, wenn die “rote Furie” von Oranje die Grenzen aufgezeigt bekäme. Aber jagen Spanier nicht eher Stiere denn Robben?

Wie es auch sei. Es wird heiß. Der Grill ist bereit, das Bier kommt aus dem Lippischen, von zarter weiblicher Stratehand* gebraut. Dann also:

Skål!

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(*Die haben so herrlich altmodische Etiketten)

Schmunzelecken bei Guttenberg-Stories

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Immer, wenn Marius Giessmann vom Lokalen der NW in die Nähe “Blauen Blutes” gerät, zuckt es in seinen Adern. War doch seine Urgroßmutter noch Seniorzofe der letzten deutschen Kaiserin, bevor die mit dem ollen Wilhelm ins holländische Asyl abdampfte. Was ja ohnehin schon ein Unding war. Hohenzollern, diese Gottgleichen, gehen ins Land der Oranjes. Aber schweifen wir nicht ab. Im Bericht “Blaues Blut und Rosé – Champganer” geht es um die Katag-Cheftagung (Katag ist ein mittelständischer Einkaufsverband zu Bielefeld). Der dem Adel sehr zugetane Chef Daniel Terberger (verbandelt mit – Tatatatatata – Elisabeth Prinzessin in Bayern ) hatte – Tatattatataaa – den fränkischen Baron mit der unnachahmlichen Eigenschaft, seine Meinungen je nach Lage des Windeinfallswinkels zum Entzücken des ergebenen Wahlvolkes anzupassen, zu Gast. Siehe Opel, Afghanistan, etc. pp. Majestät sind da nich so pingelig. Zierlich wählt Marius die Worte, als er Karl-Thedor zG. “im Stechschritt hasten” läßt und der “Shootingstar der Politik” im Amte des Kriegsministers von der Entsandung eines Beachvolleyballfeldes per ihn einschwebenden Hubschrauber schmonzettete. Der ließ sich auch nicht lange bitten, aus seinem überquellenden Erfahrungsschatz als Führer weltumspannend operierender Unternehmen (familiäre Vermögensverwaltung mit 3 Männeken) Häppchen ins begierig lauschende und punktuell jubelnde Volk zu werfen.

Ach, es ist einfach zu schön. Schade, daß unser OBPit so gar kein blaues Blut in den Adern hat und nicht hoch oben auf der Sparrenburg über der Glitzermetropole seine wütenden Sparpläne als “Fürst Pit I. zu Bielefeld-Lippe-Deppendorf” ausbreitet. Marius würde jeden Morgen die steile Rampe zur Burg hinaufhasten und sich den “kleinen Lagebericht” in umweltfreundlicher Nase-am-Boden-Haltung abholen. Daraus ließe sich vortrefflich eine tägliche Kolumne schneidern:

“Der tägliche Bericht vom Hofe”