Verfasst von textexter - Kategorie: Allgemeines und Sonstiges

Immer, wenn Marius Giessmann vom Lokalen der NW in die Nähe “Blauen Blutes” gerät, zuckt es in seinen Adern. War doch seine Urgroßmutter noch Seniorzofe der letzten deutschen Kaiserin, bevor die mit dem ollen Wilhelm ins holländische Asyl abdampfte. Was ja ohnehin schon ein Unding war. Hohenzollern, diese Gottgleichen, gehen ins Land der Oranjes. Aber schweifen wir nicht ab. Im Bericht “Blaues Blut und Rosé – Champganer” geht es um die Katag-Cheftagung (Katag ist ein mittelständischer Einkaufsverband zu Bielefeld). Der dem Adel sehr zugetane Chef Daniel Terberger (verbandelt mit – Tatatatatata – Elisabeth Prinzessin in Bayern ) hatte – Tatattatataaa – den fränkischen Baron mit der unnachahmlichen Eigenschaft, seine Meinungen je nach Lage des Windeinfallswinkels zum Entzücken des ergebenen Wahlvolkes anzupassen, zu Gast. Siehe Opel, Afghanistan, etc. pp. Majestät sind da nich so pingelig. Zierlich wählt Marius die Worte, als er Karl-Thedor zG. “im Stechschritt hasten” läßt und der “Shootingstar der Politik” im Amte des Kriegsministers von der Entsandung eines Beachvolleyballfeldes per ihn einschwebenden Hubschrauber schmonzettete. Der ließ sich auch nicht lange bitten, aus seinem überquellenden Erfahrungsschatz als Führer weltumspannend operierender Unternehmen (familiäre Vermögensverwaltung mit 3 Männeken) Häppchen ins begierig lauschende und punktuell jubelnde Volk zu werfen.
Ach, es ist einfach zu schön. Schade, daß unser OBPit so gar kein blaues Blut in den Adern hat und nicht hoch oben auf der Sparrenburg über der Glitzermetropole seine wütenden Sparpläne als “Fürst Pit I. zu Bielefeld-Lippe-Deppendorf” ausbreitet. Marius würde jeden Morgen die steile Rampe zur Burg hinaufhasten und sich den “kleinen Lagebericht” in umweltfreundlicher Nase-am-Boden-Haltung abholen. Daraus ließe sich vortrefflich eine tägliche Kolumne schneidern:
“Der tägliche Bericht vom Hofe”
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