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Mo
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Jul '10

Arm BI startet “bei die Bembelscher”

… wie die Hesse so sage. Also Start am vorletzten August-Wochenende in die neue Zweitliga-Saision beim FSV Frankfurt. Das Stadion liegt am Bornheimer Hang und Bornheim ist sozusagen eine der Frankfurter Kathedralen der “Bembelscher”. Was wiederum ein Krug mit Äppelwoi ist, der süß oder sauer gespritzt aus geriffelten Gläsern getrunken wird. Erstnutzer sollten sich die Hosen zubinden.

Die Saisonübersicht der Spielpaarungen gibt es auf Homepage der Arminia.

Frauen dürfen, Männer nicht

Hätten Sie es gewusst? Schnell mal vom FKK-Strand zum Auto und ab nach Hause – Splitterfasernackt durch die Stadt. Als „Flitzer“ im Flitzer: „Die Straßenverkehrsordnung gibt keine Kleidungsvorschriften vor. Im eigenen Auto kein Problem, solange man nicht aussteigt“, so Thomas Kuwatsch, Portalmanager von auto.de. Nackt auf einem Zweirad ist dagegen sehr heikel. Diese für alle sichtbare freizügige Fortbewegung könnte schon unter exhibitionistische Handlungen fallen. Schneller als man seine Sachen wieder angezogen hat, hat der flotte Nudist Post vom Staatsanwalt. „Nach Paragraph 183 StGB kann es den männlichen Nackedei für bis zu einem Jahr hinter Gitter bringen. Zeigefreudige Frauen werden nach §183 nicht bestraft“, so der Leipziger Verkehrsrechtsanwalt Andreas Kretschmer. Also Männer, auch wenn es ungerecht ist: Nackt Auto fahren ja, austeigen leider nein. Und die Frauen? Die haben Narrenfreiheit – scheinbar auch vor dem Gesetz. Quelle: hier.

Apropos: Wie geht es eigentlich Ernst Wilhelm Wittig, genannt “Ernie“?

Riesenklatsche für bayerische Junta

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Das war mehr als deftig. Erst gab sich Bayern “das schärfste Rauchverbot aller Zeiten”, höhlte es dann nach der Wahlklatsche immer mehr aus und jetzt schlug das Volk im Freistaat zu. Aber auch das wird Horst Seehofer wohl nicht weiter tangieren. Noch nicht.

Hat der Arne Arme

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Zwei Mal dürfen wir diese tolle Mannschaft bei der WM noch erleben – am Mittwoch im Duell gegen Spanien und danach im kleinen oder großen Finale dieser fantastischen Weltmeisterschaft. Das Unglaubliche ist also wahr geworden: Deutschland befindet sich
unter den vier besten Mannschaften der Welt – rein fußballerisch schon ein Riesenerfolg. Aber über die guten Ergebnisse und den Einzug ins Halbfinale hinaus hat die deutsche Nationalmannschaft bereits viel mehr erreicht. Dieses junge Team um Bundestrainer Joachim Löw hat mit seiner Spielweise, Leidenschaft, seinem Spielwitz, dem Willen und Können die Herzen der Menschen in ganz Deutschland erobert. Schweinsteiger, Özil, Müller & Co. haben gezeigt, wie wichtig Teamgeist, Tapferkeit und Tatendurst sind, um Großes zu erreichen. Die deutsche Mannschaft ist somit ein Vorbild für viele Menschen, die auch viel schaffen können. Fast jeder Spieler hat seine eigene wunderbare Geschichte, die übertragbar ist auf das Leben auch außerhalb des Fußballplatzes. Da ist der erst 20 Jahre alte Thomas Müller, der vor einigen Monaten noch in der Regionalliga gekickt hat. Unfassbar, dass Argentiniens Trainer Diego Maradona im März anlässlich des Testspiels eine Pressekonferenz abbrach, weil er sich in seiner Ehre verletzt fühlte. Denn neben ihm saß als Gesprächspartner der Journalisten ein Neuling namens Müller, den Maradona bis dahin nicht kannte. Da sind Spieler wie Klose, Friedrich und Podolski, die längst abgeschrieben waren und nun als Helden gefeiert werden. Trotz aller Kritik ließ Löw sie nicht fallen. Er vertraute ihnen, weil er um ihre Stärken wusste. Auch das ist ein wichtiger Teil des Sommermärchens. Und auch aus dieser wunderbaren Geschichte können wir viel lernen. Und da ist der Bundestrainer selbst, der eine echte Führungspersönlichkeit ist – nie unfreundlich, immer souverän. Löw ist ein Fachmann, ein Taktiker, ein Erfolgshungriger, der weiß, wie er eine Mannschaft formen und zu Höchstleistungen führen kann. Bundeskanzlerin Angela Merkel hätte ihre zerstrittene Regierungsmannschaft gleich nach Südafrika mitnehmen sollen – zum Seminar. Thema: »Teamgeist, Wille und Erfolg«. Teilnehmer: Horst Seehofer (CSU) und Guido Westerwelle (FDP). Das Sommermärchen und auch dieses Wir-Gefühl sind wieder da. Da werden WM-Partys organisiert, feiern Nachbarn gemeinsam, die sich sonst nicht riechen konnten, da liegen sich wildfremde Menschen vor lauter Begeisterung in den Armen. So kann es gerne weitergehen. Die Superstars wie Messi, Rooney und Ronaldo sind längst abgereist – jetzt tanzen Schweinsteiger, Klose, Özil und Müller Tango. Hoffentlich heben sie nicht ab und trumpfen noch zwei Mal erfolgreich auf, damit für das Team der Traum vom Titel in Erfüllung gehen kann. Verdient hätte es die Mannschaft allemal. Während Jogis Jungs den nächsten Coup planen, hat die schwarz-gelbe Koalition sich zu mehr
Teamgeist ermahnt…

Liebes Westfalen-Blatt. Auch wenn Angela jetzt wichtigtuerisch mit den Löw-Buben duschte, hat sie doch so gut wie nichts vom Bundestrainer. Außer die ständige und stete falsche Überzeugung, alles richtig zu machen. Es würde ja schon genügen, wenn Sie sich ein Beispiel an Arne Friedrich nehmen würden. Den Ostwestfalen hatten in Berlin schon alle abgeschrieben und jetzt breitet er die Arme weit aus. Löw ist – gemessen an der Zahl der Siege seit er die Nationalelf betreut – ohnehin schon der erfolgreichste Bundestrainer überhaupt.