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Überall der gleiche Kram …
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!Vor ein paar Jahren, als die Rose “Angela” von den Gärtnern des botanischen Gartens der Glitzermetropole mit der explosionsartig verblühenden “Wilden Guido” zu einer großen Rabatte in der Metropole blühendstem Reich gefügt wurde, wollte man einen richtigen Blickpunkt schaffen. Dann fand man heraus, daß die vom gemeinen Volk so häufig verwendete Kulturerde den beiden Pfläzchen so gar nicht bekam. Sie kümmern mehr und mehr. Jetzt aber überlegen die Gartenstrategen sogar, ob sie da nicht eher Lavendel großflächig anpflanzen. Der duftet wenigstens phantastisch.
Der neue Bundespräsident steht im Ausland mehrheitlich im Ruf, vor allem aus machtpolitischem Kalkül der Kanzlerin ausgewählt worden zu sein. Die “Wiener Zeitung” stellt allerdings fest, dass Wulff auch die Qualifikation für das österreichische Bundeskanzleramt mitbringe: “Gute Verbindungen zum Boulevard und den Ruf als ‘Traum aller Schwiegermütter’”.
Ah ja. “Gute Verbindungen zum Boulevard”. Da hat er ja die richtige mediengeile Frau an der Seite, die keinen Bellevue-Furz auslassen wird, um Bilderchen in den Bunten Blättern zu produzieren. Da findet sie sich in bester Gesellschaft von Stephanie, Angetraute des fränkischen Kriegsministers. “Moderne Frauen” nennen das die Zeilenschinder im Boulevard. Die nationale und internationale Presse befasst sich heute intensiv mit dem Bundespräsidentenwahldrama und kommt – die regierungstreuen Medien ausgenommen – zu der Ansicht, es sei eine “Riesenklatsche für die Kanzlerin”. Aber die ficht das wie immer nicht weiter an und hat schon den Südafrikatrolly gepackt, um die Kicker mit dem Adler vorne drauf gegen Argentinien so richtig zu erschrecken.
Echt cool, das Bildschirmschonteil. Lindert ein wenig die lastende Wärmeglocke über diesem heimeligen Landstrich.
Programm 777
Piet Magnus Dürschel, Installation
Eröffnung: Freitag, 09.07.10 um 20h
Laufzeit: 10.07. – 28. 08.10
Info
Piet Magnus Dürschel (*1980 in Herford, lebt und arbeitet in Herford)
schloss 1999 zunächst eine Ausbildung zum Dachdecker ab.
Danach begann er – aus seinem Interesse an technischen Zeichnungen heraus -
eigene künstlerische Arbeiten im Medium Zeichnung und Malerei anzufertigen.
Seit 2002 arbeitet er als Autodidakt und präsentiert seitdem seine Objekte und Performances überwiegend im öffentlichen Raum.
Ausstellungen
2005 1m2 gleich max, MARTa Herford
2007 OWL1 – Kunst in Ostwestfalen-Lippe, MARTa Herford (Eröffnungsperformance)
2008 UN/HAPPY EASTER, Kiosk 24 Herford
Kontakt
galerie 61, Neustädter Str. 10
33602 Bielefeld
Mobil 0179 9 26 25 11
info@galerie61.de
www.galerie61.de
Die neuste Anekdote aus der Kungelmetropole hier !
Donnalüttchen. 175 Jahre ist der gemein nützige Gütersloher Blinddarm mit dem Kohle bringenden Anhängsel arvato und Konsorten jetzt? Die NW feiert es in unterwürfiger Haltung, eben dem Kotau. Nicht der Hauch einer kritischen Betrachtung des seine unseligen Kreise ziehenden Jubilars.
*Während der Inthronisation eines neuen Kaisers vollführten sämtliche Angehörige des Hofstaates den Kotau in ritualisierter Form durch Zuruf eines Generaleunuchen oder Zeremonienmeisters. Der Begriff Kotau wird im deutschen Sprachraum als Umschreibung für Unterwerfung, Eingliederung in eine Rangordnung bzw. nicht ganz freiwilliges Nachgeben benutzt. Daher der Ausdruck “seinen Kotau machen” oder “ich muss meinen Kotau machen”.

Werbeanzeige des Verlages von 1940. Einen tiefen Kotau an den aufmerksamen AndreasK. Hier ist der Link.
Werfen wir einfach eines jener Traktätchen ins Volk, mit denen die Gütersloher im 3. Reich wunderbare und wundersame Geschäfte machten. Schließlich behaupteten sie ja nach dem 2. Weltkrieg sozusagen im “inneren Widerstand” gegen den Nationalsozialismus gewesen sein. Erst extremer Druck führte dazu, sich seiner Geschichte zu stellen.
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