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Jun '10

Stürmertaschen?

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Anzeige im Westfalen-Blatt

Mal sehen, was dem Metzer Lammerschmidt am Montag einfällt. Vielleicht “Ruuuuuuuunnäääääääääi”-Haxen oder “Robben-Rolle”?

Die Rose “Schweini”

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Sieht ja klasse aus, die nach dem angeblichen Sohn eines früheren Kloppers der Nationalelf namens “Katsche” Schwarzenbeck genannte Rose “Schweini”. Irgendwas am adidas-Wurzelwerk soll nicht stimmen, aber vielleicht trickst der Löw, Jogi auch nur.

Brasilien – Portugal sterbenslangweilig

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Fußball wie aus Langweilien. Weltranglistenerster und Dritter taten sich nicht weh, auch wenn ein brasilianischer Bekannter von einem “Schönen Spiel” schwärmte. Waren es zwei, drei oder gar schon vier Caipi? Elfenbeinküste gewann zwar im Parallelspiel gegen Nordkorea, was aber nur insofern von Bedeutung ist, als die armen Kerle nun wohl in Kohlebergwerke gesteckt werden. Dabei gilt auch hier wie immer im Leben: “Der Geist heißt Willi, aber die Füße sind schwach” (Lothar Matthäus 26, 40 – 41).

In den Spielen am Abend siegte Favorit Spanien knapp gegen starke Chilenen. Die Schweiz schied nach einem 0:0 gegen Honduras aus.

Feudalistisches Pamphlet

In einer beachtlichen Kritik ‘würdigt’ Wolfgang Jaschensky das feudalistische Pamphlet einer “Anna von Bayern” über Botoxbirne vor Guttenberg. Der Adel, die Herkunft, das ist es, was den Menschen ausmacht. Damit schließt sich auf der anderen Seite die Klammer, die auf der einen ein Sarrazin geöffnet hat: Der Emporgekommene wertet Seinesgleichen ab, die Durchlaucht das ihre auf. Läuft alles auf dasselbe hinaus: Es lebe die Hoheit, es lebe die Genokratie!

Blogger “Feynsinn” hat mal wieder herausgearbeitet, wie das so ist und geht im deutschen Feudalsystem und der lediglich ein wenig unterdrückten Lust am deutschen Adel und dem herrlichen Blick auf “Blaublüter” , die in berechtiger Wut über die Anmaßungen des Massenpöbels auch schon mal zuschlagen oder zupinkeln können. Da auf unserer Sparrenburg ja nichts Blaublütiges mehr wohnt, ähm thront, müssen wir eben nach Bavaria blicken. Da kommt dann das Bildbändchen der Anna von Bayern über den einzig wahren deutschen Politiker grad recht.

Lance Armstrong in Heepen

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Hej Lance. Alt bist Du geworden. Sich ausgerechnet den Parcours “Rund Müllverbrennung” in Heepen auszusuchen, ist schon clever. Der dortige Schadstoffausstoß soll ja die Konzentration bestimmer Werte im Blut erhöhen. Wichtig für die bevorstehende “Tour de Dope”. Gell. Daß Du aber neben dem Radl stehend auch noch singen mußt: “Give me dope, Heeppana, give me dope, Heeppana..” ist schon happig.

Sagenhaft, wie furchtlos Du bist, Lance.

Warum Deutschland England schlägt

9. Die Bilanz

Deutschland
hat eine negative Länderspiel-Bilanz gegen England. 10 Siegen stehen 15 Niederlagen gegenüber. Darunter waren das furchtbare 1:5 im September 2001 in München und das noch furchtbarere (weil irreguläre!) 2:4 im Endspiel der WM 1966. Womit wir aber beim Thema wären: Seit Wembley 1966 hat Deutschland in einer K.o.-Runde eines Turniers nicht mehr gegen England verloren. Noch Fragen?

1o gute Gründe, warum am Sonntag zur besten Kaffeezeit – hat England eine Schokosahnetortetradition? – und Schwarzwälder Torte England gegen Deutschland wieder verliert, finden sich hier Mesut – Hakan, der Dönermann unseres Vertrauen, sagt das auch und schwenkt das Fähnlein mit Trauerrand oben und dann rotgold. In jedem Türken steckt eben ein Deutschland-Anfeuerer, wenn Türkye nicht dabei ist.

Aber es darf nicht vergessen werden:

Deutschland stand bisher in 7 WM-Finals, England in: 1
Deutschland stand in 6 EM-Finals, England in: 0

Noch Fragen, Ruuuuuuuuuuuuiiiiiiiiiiinääh?

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Eher schlagen sich die einzelnen Landkreisfürsten die westfälisch-lippischen Schädel ein, als einen gemeinsamen Auftritt zu schaffen. Abgesehen davon, sind die von der Lüneburger Agentur “Projekt M” (Können die Hiesigen das nicht?) vorgeschlagenen Alternativen “Land des Hermanns” oder “Wittekindsland” auch nicht grade der Renner.

Da bleibt ja nur – und das verstehen selbst Amerikaner in Arkansas – “Deepest Provinz”.

Öffnet Post Briefe von Arbeitslosen?

Die Post soll laut einem Bericht der “Bild”-Zeitung künftig Briefe von Arbeitslosen- und Kindergeldempfängern an die Arbeitsagenturen öffnen, verarbeiten und an die Agenturen weiterleiten. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wolle das Verfahren zunächst in einem Pilotversuch sechs Monate lang in Sachsen-Anhalt und Thüringen testen, schreibt die Zeitung. Demnach sollen die Betroffenen in den beiden Test-Ländern ab September ihre Briefe nicht mehr an Arbeitsagenturen und Familienkassen, sondern an neue Scan-Zentren der Deutschen Post AG senden.

Nun sind zwar Stories im Regierungsamtlichen Boebachter grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Aber die Frage tut sich doch auf: “Warum nur Post von Arbeitslosen?”. Warum nicht gleich sämtliche Post aller Bundesbürger öffnen, einscannen und an die Bundesagentur für Nichtarbeit mailen? Schüfe auf einen Sitz min. 100.000 neue Stellen und Trude Templin bekäme von Ronald Po falla jeden Morgen zur “Kleinen Lage” auf einem Silbertablett die zehn “gegen-die-Regierung-Kracher” serviert.

Darauf einen eisgekühlten Wacholderschnaps aus westfälischer Destillation. Skål!