Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Do
24
Jun '10

Rohrkrepierer Danish Dynamite

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Japan schlägt schwache Dänen mit 3:1 und steht ebenso im Achtelfinale wie die Niederlande, die ihren dritten Sieg mkit 2:1 gegen Kamerun einfuhren.

Ein Schwachmat mit dem Längsten

Der russische Milliardär Roman Abramowitsch verlangt offenbar von der Hamburger Werft Blohm + Voss Schadenersatz in Millionenhöhe. Der Grund: Der Konzern habe unerlaubt Fotos aus dem Inneren der Luxus-Jacht “Eclipse” weitergegeben. Nach Informationen von NDR 90,3 wirft der russische Oligarch der Werft Vertragsbruch vor. Das lief so trödelnd über die Ticker.

Was geht eigentlich in dem Kopf und vor allem der äußerst verworrenen Herkunft der Milliarden des seltsamen Herrschers über FC Chelsea London, mehrere andere Yachten und sonstigem Spielzeug vor? Irgendwie ein armer Irrer mit offensichtlich phantastischen Drähten zu Kumpel Putin. Wie wärs statt Yacht mit einer Milliarde für die Forschung gegen schlimme Krankheiten oder für hungernde Kinder? Davon gibt es auch in Rußland jede Menge.

Italien hat fertig

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Lippi weint Pippi. Nun ist der Weltmeister Italien draußen. Mit 2:3 verlor man das entscheidende Vorrundenspiel gegen die Slowakei und schied ebenso aus wie Vizeweltmeister Frankreich. Unrühmliches Ende der unrühmlichen Finalisten der WM 2006 in Deutschland.

“Feuerwehrmann” Jörg Berger gestorben

„Mit Jörg Berger verliert der deutsche Fußball eine große Persönlichkeit. Arminia Bielefeld trauert um einen Freund. Unser Mitgefühl ist in diesen schweren Stunden bei seiner Familie und den Angehörigen”, so DSC-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier. Der Zweitligist, den Berger in der Saison 08/09 kurzzeitig trainierte widmet dem bekannten Trainer auf seiner Webseite diesen Nachruf.

Der Duft, die Frauen und die Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede

Eine aufschlussreiche Kolumne
über das Zusammenleben von Männern und Frauen im dortigen Gefängnis
und an das Geschlecht anknüpfende differenzierende Regelungen:

Gesprengte Ketten

So verjaucht Güterslohs Krake die ARD

Nicht, dass ich etwas gegen Herrn Jauch persönlich habe oder womöglich die Sendungen von Anne Will, Frank Plasberg (den Linkenbasher) oder Maybrit Illner usw. besonders politisch finde, aber der mehr oder weniger unverdeckte Zugriff von Bertelsmann auf die ARD zur weiteren Verblödung der Gesellschaft ist eine neue Qualität!

Aus einem Leserbrief an eine Koblenzer Tageszeitung zum Thema “Jauch/ARD”. Da der Herr Jauch weiterhin für RTL, also Bertelsmann/Mohn/Gütersloh, arbeitet wird nun auch Gedankengut der unseligen Stiftung auch dem Straßendorf Gütersloh in die ARD getragen.

Auf dem Rücken der Kinder

Unterrichtserfolg hängt mit der Ausbildung der Lehrer zusammen? Welch eine Erkenntnis! Kinder mit ausländischen Wurzeln haben oft Probleme mit der deutschen Sprache? Wer hätte das gedacht! Jungen tun sich in der Schule schwerer als Mädchen? Die neue Bildungsstudie liefert auch diese bahnbrechende Erkenntnis. Mehr als 40 000 Neuntklässler haben dafür den Pisa-Nachfolgetest machen müssen. Welch eine Zeitverschwendung! Vollends zur Farce aber wird die Pisa&Co.-Studienhuberei, wenn nun die Bildungsminister eine bessere Aus- und Fortbildung von Lehrern und vermehrte individuelle Förderung versprechen. Warum haben sie das nicht schon längst in die Tat umgesetzt? Ein Faktum aber sollte man in der Tat nicht außer acht lassen: Gymnasien schneiden durchweg deutlich besser ab als andere Schulformen. Wer auch das für eine Binsenweisheit hält, sei an die rot-grünen Pläne in NRW erinnert, längeres gemeinsames Lernen anzustreben. Wenn bis zur sechsten Klasse, möglicherweise auch darüber hinaus weniger Leistungsdifferenzierung stattfindet, dann wird Schule zwar gerechter, aber auch mittelmäßiger. Ein Pisa-oder-so-Test wird’s dereinst gewiss erweisen.

Ja, liebes Westfalen-Blatt. Das ist in diesem unserem Lande nun mal so. Ausgetragen wird alles, was die Ku-Minister und die Bertelsmann-Stiftung so ausdenken und landet erst einmal auf dem Rücken der Kinder. Dann wird probiert, getestet, verworfen usw. Anstatt mal über den Zaun zu gucken, wie die Länder das machen, deren Kinder einfach in der Schule besser sind.

Özil

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Die schönere und bessere Hälfte und qua Erbe ziemlich Fußballaffine verstieg sich nach dem 1:0 – Sieg über Ghana zum Ausruf “Den adoptier ich”. Abgesehen von der Tatsache, daß Mesut Özil, der Deutschland ins Achtelfinale gegen England schoß, durchaus sehr lebendige Eltern hat, ist das Ansinnen doch diskussionswert.

Am Jahnplatz gab es einen zarten Auflauf in s-r-g.