Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

Themen anzeigen:

Juni 2010
M D M D F S S
« Mai   Jul »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  

Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Fr
4
Jun '10

Bielefake

bielefake.jpg

Diesmal geht es in einem Artikel auf Spiegel.online nicht um die diversen Schiraden der einzig echten Schilda-Kopie unter Deutschlands Großstädten. Thema ist der Film “Die Bielefeld-Verschwörung”. Unter den Kommentaren findet sich auch dieser von “Albert Schulz”:

immer der gleiche Mist

Typisch Spiegel. Irgendwelche Banalitäten oder gar nicht vorhandene Fakten zu Sensationen aufbauschen, an denen so gar nicht dran ist. Bielefeld ist lediglich ein Codename für eine Medienredaktion. Im Keller wird der Spiegel und die Brigitte in tiefster Dunkelheit produziert, und nach erfolgter geistiger Umnachtung werden die Journalisten ins Erdgeschoß befördert, um die Bildungszeitung zu produzieren. Daß es sich dabei um eine genetische Kombination aus Außerirdischen und Kehlkopfmäusen handelt wird natürlich wieder verschwiegen.

Der Junior hat den Film mit Freundin und Freund gesehen. Reaktion danach unisono: “Naja. Ist so, wie Bielefeld eben ist”. Jetzt sind wir also immer noch nicht klüger. Dafür hat das “Nichts” zugeschlagen und den einzigen möglichen Beweis an der A 2 per Foto mit “Bielefelder Berg” – Autogramm unmöglich gemacht.

Wie halten es die Bielefelder mit dem Verkehr?

Erstmals führt die Stadt eine Haushaltsbefragung zum Thema Verkehrsverhalten bei den Bürgerinnen und Bürgern durch. In den nächsten Tagen gehen dazu 15.000 Schreiben an Bielefelder Haushalte heraus, die nach dem Zufallsprinzip aus der Einwohnermeldedatei herausgesucht wurden. Oberbürgermeister Clausen bittet die Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv an der Umfrage zu beteiligen. Die Erhebung liefert wichtige Informationen für weitere Verkehrsplanungen wie die Erweiterung der Stadtbahn, Verbesserungen für den Radverkehr oder den Ausbau des Straßennetzes. Die Ergebnisse sollen auch Grundlagen für Verkehrs- planungen im Zusammenhang mit dem einsetzenden demografischen Wandel bilden. Wichtigste Voraussetzung für eine sachgerechte und zukunftsorientierte Verkehrsplanung der Stadt sind verlässliche Daten – ob zum Verkehrsaufkommen oder zur Verkehrsmittelwahl. Diese Daten sollen durch die repräsentative Haushaltsbefragung ermittelt werden. Bei der etwa zehnminütigen Befragung werden telefonisch unter anderem Fragen zur Verkehrsmittelwahl, Fahrtzweck, Reisedauer, Fahrtziele und zeitliche Verteilung des Verkehrsaufkommens gestellt.

Ausgeführt wird die Umfrage im Rahmen des EU-Projekts BAPTS (Boosting Advanced Public Transport Systems), an dem die Stadt beteiligt ist. Mit der Ausarbeitung und Auswertung der Befragung wurde das Ingenieurbüro Helmert aus Aachen beauftragt, die telefonischen Interviews übernimmt die V-Kon KG aus Trier. Die Datenerhebung ist grundsätzlich anonym. Wer möchte, kann aber seine Adresse angeben und so an einem Gewinnspiel der Stadt teilnehmen, bei dem es unter anderem eine Busreise und einen Apple iPod Touch zu gewinnen gibt. Bei Rückfragen zum Fragebogen, steht das Ingenieurbüro Helmert zur Verfügung. Ansprechpartner in Bielefeld ist das Amt für Verkehr, Frau Rabener, Telefon 51-8269. Weitere Informationen gibt es unter www.bielefeld.de. Quelle: Pressemeldung Stadt Bielefeld.

Ganz schön mobil, diese Metropole, was? Ich will ne Seilbahn auf die Sparrenburg. Jetzt gleich. Schließlich hat Arminia die 500.000 Alibi-Euronen ja abgelehnt.

Arminias Lizenz ist da

arminenblau.jpg

Die DFL hat Arminia heute das “ok” gegeben und damit die 2. Liga auch in der Glitzermetropole erhalten. Wenn jetzt die Verantwortlichen und die neu zu formierende Mannschaft ehrliche westfälische Arbeit abliefern, kann man ja auch mal an den Kauf von Dauerkarten denken. Komisch wird es nur, wenn ein Sportmoderator beginnt: “Ziege heute auf der Trainerbank”.

“Alea iacta est”

img_2940.JPG

“Alea iacta est”, sagte der distinguierte, weißhaarige Herr, dessen Beruf als Advocat ihn seit Jahrzehnten in die Nähe des Landgerichtes fahren läßt, wo er seine Kanzlei betreibt. Dabei hat Mutti doch einen aus seinem Berufsstand ausgesucht, das Amt neben ihr so auszugestalten, daß er als “Grüßaugust” in Schloß Bellevue seinen Job bequem machen kann. Auch nicht recht? “Nein”, meint der Advocat. “Ich hätte mir eine scharfe Zunge gewünscht. Einen der mal aufsteht und diesem Haufen die Leviten liest”. Wie das gehen soll, wenn Mutti alles bestimmt, besser weiß und naseweis jedem über den Mund fährt, der aufzumucken wagt, weiß er auch nicht.

“Direktwahl wichtiger Posten”, murmelte er noch, griff Talar und eine seit Jahrzehnten im Gebrauch stehende Aktentasche. Heute wird er sich vor Gericht mit einer Person beschäftigen müssen, die in völliger Überschätzung ihrer selbst Milliarden zum Fenster hinausgeworfen und Millionen Menschen um den letzten Rest Vertrauen in eine Person gebracht hat.

Wie sich die Bilder aus der Provinz doch mit denen aus der “Weltmetropole” Berlin gleichen…