Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Jun '10

Mitbürger in Web.de-Redaktion?

Da wird sich doch wohl nicht ein Bielefelder-Mitbürger in die Web.de-Redaktion eingeschlichen haben?unbenannt.png

Anders ist diese Umfrage, viel besser die Antwortmöglichkeiten, nicht zu erklären.

Berlin – Hauptstadt. Hamburg – Sitz des NDR. Hannover – LenaStadt. Köln – RaabStadt. Bielefeld – ???

Vielleicht chaotischste, aber doch wundervolle Perle und das scheinbar auch über die Stadtgrenzen hinaus. Wer Lust hat kann ja hier am Ende des Artikels abstimmen.

Wie Barbara S. sich rauslügt

Jeder Lehramtsanwärter sollte in NRW in den Vorbereitungsdienst übernommen werden, versprach das Schulministerium im Wahlkampf. Seit dem heutigen Mittwoch gilt das nicht mehr.

Trotz erheblicher rechtlicher Risiken ist das Schulministerium nach Informationen der Neuen Westfälischen entschlossen, die Zulassung von Lehramtsanwärtern zum Referendariat deutlich zu beschränken. Erwartet wird eine Klagewelle abgewiesener Kandidaten, die sich auf die Zusagen der amtierenden Schulministerin Barbara Sommer (CDU) berufen, wonach jeder Bewerber einen Ausbildungsplatz bekomme. In der Hoffnung, dass die Gewerkschaften mögliche Klagen nicht unterstützen, fand daher am Montag eine Unterrichtung der Lehrerverbände statt. Quelle: NW Bielefeld.

Politik ist ein dreckigeres Geschäft denn je. Hauen, belügen, bestechen, korrumpiert werden, lügen, betrügen gehören zum ganz nornalen Alltagsgeschäft. Da fällt kaum noch ins Gewicht, daß Versprechungen und Bhauptungen vor der Wahl nach der Wahl in ihr Gegenteil gedreht werden. Kein Wunter, wenn das Ansehen der Politiker und Politik noch hinter der Mafia rangiert. Die hat wenigstens noch eine gewissen Ehrenkodex.

“Bankrotterklärung”

Wenn Ursula von der Leyen wirklich Kandidatin für das höchste Amt des Landes werden sollte, wäre dies die ultimative Bankrotterklärung der politischen Klasse. Sie wäre nicht nur eine Notlösung, sondern eine glatte Fehlbesetzung. Niemand käme auf die Idee, die aparte Blondine auch nur in die Nähe einer wie auch immer gearteten intellektuellen Prädisposition zu rücken. Ursula von der Leyen wäre eine Sockenpuppe der Kanzlerin in Schloss Bellevue. Das hat das Land nicht verdient, das hat das Volk nicht verdient, das hat aber auch das ehrenwerte Amt des Präsidenten nicht verdient. Wie will die Politik gegen Politik(er)verdrossenheit vorgehen, wenn sie alles in ihrer Macht stehende tut, sie zu fördern? Horst Köhler ist zurückgetreten, weil er sein Amt durch freche Schmähkritik der Medien verletzt sah. Eine Präsidentin von der Leyen wäre freche Schmähkritik für das Amt des Präsidenten. Kann man eigentlich auch als Staatsbürger zurücktreten, wenn man sich verschaukelt fühlt?

Eine Abrechnung erster Güte mit der Figur, die Mutti wohl als Grüßtante auserkoren hat, findet sich auf Telepolis. Die Dame aus dem Osten der Republik schafft, was noch niemand zuvor so endgültig schafft: Blaupause und Generalentwurf für alle Bananenrepubliken der Erde. Das sind allerdings außer Deutschland gar nicht so viele. Warum wurden wir von Gott mit der einfältigen Pfarrerstochter geschlagen?

Sollte es “Röschen” aus der Sippe der Braungeränderten werden, sind allerdings starke Zweifel an den “offiziellen” Rücktrittsgründen Köhlers angebracht. Vielleicht hatte er auch einfach die Schnauze voll von der intellektuellen Dämlichkeit einer Frau Merkel oder der angeblichen “Medienkompetenz” und dem Dilletantismus einer dümmlichen Frau von der Leyen.

Morgen “machen sie rüber”

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Bielefelds Botanischer Garten. Beliebtes Fronleichnam-Ziel

Fronleichnam. Hier Feiertag. Im benachbarten Niedersachsen nicht. Da freuen sich alle Osnabrücker auf Autokennzeichen BI, GT, HF, und besonders LIP. Die Parkhäuser werden bersten und die Kaufhäuser platzen. In Osnabrück kann man nämlich kaufen, was es hier nicht gibt. Sagen die Osnabrücker. Wer sich breitflächig informieren will wie das da so ist in Ministerpräsident Christian Wulffs Heimatstadt, klickt hier.

“Walzt sie nieder” klingt es grade aus dem Off. Nicht wirklich nett. Oder?

Premiere von Film in Stadt wo nich gibt

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Komm, geh mich wech. Heute soll um 20 Uhr im 20 Uhr im Cinemaxx die offizielle Filmpremiere sein? Glaubt Ihr doch selber nich. Die Filmrolle is schon längst anne Stadtchrenze abgefangen worden. Zweischlingen hat kassiert wie früher, dann sind se abgehauen Richtung Borchholzhausen. Wird also nichs mit der Premiere. Oder weiß Einer, ob et Puddingtown ausser innen Film in Wirklichkeit gibt? Man kann ja trotzdem mal gucken. Bahnhofsviertel is so romantisch….

So ermitteln Statistiker Übergewicht

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Jahr 2009 insgesamt 51% der erwachsenen Bevölkerung (60% der Männer und 43% der Frauen) in Deutschland übergewichtig. Der Anteil Übergewichtiger ist im Vergleich zu 1999 (Männer 56%, Frauen 40%) gestiegen. Das zeigen die Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzbefragung 2009, bei der zum vierten Mal Fragen zu
Körpergröße und Gewicht gestellt wurden.

Von wegen “Mikrozensus-Befragung”. Ein hochrangiger Beamter – Sollgewicht 89 Kilo, Ist-Gewicht 108 Kilo – erklärt uns in einer Speed-Befragung ( 1 Frage in 1 Minute) – wie sie das ermittelt haben:

“Also, wir haben Schildesche breiträumig abgesperrt und dann per Lautsprecher aufgefordert, die Gürtel abzulegen. Experten haben dann Gürtel für Gürtel bestimmt, wo das letzte Loch war”. Aha. Auf die Frage, warum bei Gürteln, die viele bereits im letzten Loch tragen, ein derartiges Übergewicht ermittelt wurde, wußte er allerdings keine Anwort.

Ein Paderborner ballert die Metropole zu

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Klar sind die stolz, da drüben in der Bischofsstadt Paderborn. Steht ihr SC doch dank Eingriff der DFL in der Abschlußtabelle vor Arm. Bielefeld. Obwohl zweimal kräftig verloren. Jetzt aber die Glitzermetropole per Gazettenbeilagen des Möbelkönigs mit Fußballverein breitflächig zu vermöbeln, könnte nach hinten losgehen. Das Imperium am Teuroburger Wald rüstet nämlich, um zurückzuschlagen.

Meinen die das ernst?

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Sollte wahr werden, was die Unken von den Berliner Dächern wispern, bahnt sich für Deutschland ein Matriarchat an. Auf dem Kanzlerstuhl die Abwarterin-bis-die-Scheiße-dampft-und-darüber-hinaus und im Schlößchen Bellevue die Frau, die zu allem und jedem hyperaktiv Aktionen startet, um dann kläglich zu scheitern. Beide favorisierten Personen mögen gewisse Meriten haben, aber als Bundespräsident/Präsidentin sind sie ein klarer Grund, das Land zu verlassen. Immerhin gäbe es da einen ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes, aber der würde Frau Merkel öfter den Spiegel vorhalten, als die Selbstdarstellerin vertragen könnte. Noch besser: Das Amt “Bundespräsident” auflösen und die Kohle sparen. Mutti reist doch für ihr Leben gern und erzählt dem Ausland, wie die ehemalige FDJ-Aktivistin die Welt mit dem Geld der deutschen Steuerzahler rettet. Noch´n Scheck gefällig, Signore Barroso?

Weil es so herzlich ist, setzen wir da mal Einen drauf:

Unsere Lena in blond.

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Der ehemalige Ratsgymnasiast vom Reichspropagandablatt fährt mit dem Kamm durch sein Klebehaar huscht schon wieder vorneweg und führt aus, was Mutti, Blaugichtfinger Friede Springer und Elisabeth aus dem Gütersloher Mohnfeld schon längst beschlossen haben: Zensurulla und Dauergrinserin von der L. soll den neuen Horst geben. Da bleibt das Lachen am Gaumenzäpfchen kleben. Oder andersrum: Gagaland kriegt, was ihm gebührt. Die beiden netten Muttchen in Hassia-Gesundheitslatschen eben beim Jibbi in Anblick des BILD-Bildchens:

“Hach is dat ne Nette. So schön blond und frisch. Wie unsern Lena”.

Vielleicht haben sie aber auch selbst nur als blonde, blauäugige Wesen dem Führer Söhne für Rußland geschenkt und sind in dieser seligen Zeit geistig stehengeblieben. Wie so viele in diesem unserem Lande. Die “1000 Jahre” sind ja noch nicht um.

Blau sieht wieder frischer aus

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Das 10-Mio-Rettungspaket für Arminia ohne Bielefeld ist geschnürt und auf dem Wege zur DFL. Dort tagt man am Freitag und entscheidet. Jetzt aber die Stadt breitflächig mit Arminia-Fahnen zu pflastern wäre sicher verfrüht. Aber ein wenig frisches Blau hier und da lugt vor dem Feiertag doch durch. Ein Problem wird für die Glitzermetropole allerdings die Streichung des Namens “Bielefeld” aus dem Vereinsnamen sein :-)