Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Jun '10

1000000000100000 Wahlvorschlag von 82 Millionen

OBPit
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ObPit
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Die Chance ist da. Berlin ruft. Bellevue ist grad frei.
Geht er hin?

Glücksspiel-Gauselmann bei Arminia im Boot?

Dem Spieleautomatenkönig sein Verein … wie das wohl die Oetkers finden?

Bald hat es Mutti geschafft

Die Union verliert weiter in der Wählergunst. Nun ist sie auf den tiefsten Umfragewert seit vier Jahren gerutscht. Und das bei Forsa. Was sagt bloß der scheue Metropolen-Lux dazu?

Von der Leyen neuer Bundeshorst? Seid Ihr alle bekloppt?

Aus dem T-online-Forum zur Diskussion über den nächsten Bundeshorst:

Deppendorfer schrieb: am 1. Juni 2010 um 10:15:38
Unter von der Leyen leiden ?
Super ! Was für eine geniale Schnapsidee der Karussellbremser ! Die Ursel aus bestem niedersächsischem Lippizahnergeblüt, unser fruchtbares Mütterchen Tausendsassa, das bereits so viele Ministerien mit unerklärlicher Fachkompetenz leitete, soll bald neben Mutti als zweite Mama-Frau auf dem BRD-Thron hocken und die Pleiterepublik repräsentieren ? Haben die deutschen Männer keine Eier mehr ?

Ich könnte mir kein perfekteres Feindbild vorstellen. Die Kekstochter aus der braunen hannöverschen Sauce auf dem höchsten Sessel. Der WDR würde umgehend eine Sondersendung der “Die von der Leyens” produzieren.

“Wer ist denn diese neue Horstin?”
“Ich bins. Eure Mutta”.
“Auhhjaaaaa”

Kann ja sein, daß es auf dem Karussel schon ziemlich dunkel ist. Mutti in FDJ-Propagandakluft sollte das Licht ausmachen.

Blogger jagten Majestät aus dem Amt :-)

Kritik durch Blogger löste indirekt Köhlers Rücktritt aus.

Domino-Effekt: Kritik durch Deutschlands Blogger hat die etablierten Medien offenbar erst mit mehreren Tagen Verspätung zu dem umstrittenen Interview geführt, in dessen Zusammenhang Bundespräsident Horst Köhler gestern überraschend zurückgetreten ist. Erstmalig lief das Interview mit Köhlers umstrittener Äußerung zum Einsatz der Bundeswehr bereits am Pfingstsamstag bei Deutschlandradio und Deutschlandfunk – für Aufregung sorgte es damals jedoch nicht. In der Blogosphäre aber machten sich am Pfingstwochenende erste Stimmen breit, die sich über Köhlers Haltung wunderten. Quelle: turi2

Ist aber auch nicht zu fassen. Diese schlimmen Blogger. Schreiben anders als die “Qualitätsmedien” einfach so, was an Majestäts Aussagen nicht passt. Da gibt es doch nur eine Lösung: Bloggen und Blogger nahtlos überwachen und bei “Gefahr” Netzsperre. Gell? Oder ist ein Bundespräident per se unangreifbar? Dann hätte er in der Sixtinischen Kapelle zu Rom zu “Horst I.” ernannt werden müssen.

Westfalen-Blatt. Ungewöhnlich scharf.

Was für ein würdeloses Schauspiel um das höchste Amt im Staate! So überraschend Horst Köhler 2004 zur Wahl des Bundespräsidenten auf den Schild gehoben wurde, so überraschend trat er gestern zurück. Oft ist bei Rücktritten von Respekt die Rede, dieses Mal verbietet sich das. Horst Köhlers Rückzug kommt überstürzt, ist der Kritik an seinen Äußerungen unangemessen und wird vor allem den Erfordernissen, denen sich die Bundesrepublik in Folge der Finanz-, Wirtschafts- und Euro-Krise ausgesetzt sieht, in keinerlei Weise gerecht. Köhler ist nicht zurückgetreten, er ist aus seinem Amt und seiner Verantwortung geflüchtet und hinterlässt einen Scherbenhaufen – für sein Ansehen, für das politische Lager, das ihn ins Amt gebracht und im Amt bestätigt hat sowie für die politische Kultur unseres Landes. Keine Frage: Der Quereinsteiger Köhler hat immer wieder mit dem politischen Betrieb gefremdelt. Ein bloßer Grüßaugust wollte er nie sein, auch die Unterzeichnung von Gesetzen war für ihn stets mehr als eine Formsache. Dieser Bundespräsident mischte sich in die Tagespolitik ein, wenn er es für richtig hielt. Er kritisierte und musste folgerichtig auch mit Gegenkritik rechnen. Ja, er hatte sie mehrfach erlebt, hatte sich mehr als einmal den Zorn der Regierenden und der Parlamentarier zugezogen, aber gerade so eben auch an Popularität und Ansehen im Volk gewonnen. Horst Köhler hat gestern »mangelnden Respekt vor dem Amt« beklagt und ihn doch zuerst selbst gezeigt. Die Frage sei erlaubt: Welchem Bürger soll so ein Verhalten als Vorbild dienen? Dabei verrieten Gestik und Mimik mehr als seine Stimme. Da rang nicht einer um die Würde des Amtes, da sprach jemand, der sich persönlich verletzt fühlte und deshalb »mit sofortiger Wirkung« die Brocken hinwarf. Genau das dürfte es sein, was von diesem Präsidenten in Erinnerung bleibt. Zu Unrecht, blickt man auf seine knapp sechsjährige Amtszeit und die Leistungen anderer Bundespräsidenten zurück. Fakt ist, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und die von ihr geführte schwarz-gelbe Bundesregierung nun ein gewaltiges Problem mehr haben. Letzte Woche Roland Koch, jetzt Horst Köhler: Zur Armut im programmatischen Profil des bürgerlichen Lagers gesellt sich ein erschreckender Mangel an überzeugenden Persönlichkeiten. Es spricht Bände, dass schon wenige Stunden nach Köhlers Abgang aus Regierungskreisen einem Konsenskandidaten das Wort geredet wurde, den auch SPD und Grüne unterstützen könnten – trotz komfortabler eigener Mehrheit in der Bundesversammlung. Keine Frage, diese Regierung geht auf dem Zahnfleisch. Die nächsten vier Wochen werden entscheiden, ob sie sich noch einmal erholen kann. Mit der Regierungsbildung in NRW und der Erstellung einer wirkungsvollen Sparliste für den Bundeshaushalt stehen wichtige Entscheidungen an. Die Kür eines Bundespräsidenten bildet dann den Schlusspunkt – so oder so.

Liebes Westfalen-Blatt, da habt Ihr ja mal “richtig Pfeffer bei die Suppe gegeben”. Aber keine Angst, diese Regierung aus SchwatzGelb wird es nicht mehr allzulange geben. Wer so wenig Substanz und solch derart schlechte Handelnde aufbietet, darf sich über eine Katastrophe nicht mehr wundern. So lange kann Angela Merkel gar nicht aussitzen, wie es notwendig wäre. Gibt es doch genug Menschen, die ihr völlig berechtigt lieber sofort den Stuhl unterm Hintern wegziehen wollen. Koch und Köhler sind der Anfang von finalen Ende. Dann kommt “Kraft durch Freude”.

Bringt der Glücksspieler Arm. BI das Glück?

Der finanziell angeschlagene Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld steht unmittelbar vor seiner Rettung. Nach Informationen der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen” (Heutige Ausgabe) will sich der Lübbecker Unternehmer Paul Gauselmann mit einem siebenstelligen Betrag bei dem Fußball-Zweitligisten engagieren. Der Chef des Lifestyle-Konzerns Gerry Weber sagte der Zeitung, er sei “sehr erfreut, dass mir heute telefonisch seitens der Gauselmann AG die Zusage gegeben worden ist, dass man mit einem siebenstelligen Darlehen dabei ist. Daran erkennt man, dass es auch außerhalb von Bielefeld Unterstützer für Arminia gibt.” Er sei Paul Gauselmann seit Jahren freundschaftlich verbunden, sagte Weber. “Sein Engagement zeigt, dass er in unser Engagement Vertrauen hat.” Quelle: NW Neue Westfälische.

Da scheint ein neuer Dietmar Hopp in der Region zu wachsen, hat Glücksspiel-Paul doch schon im Erstliga-Handball in Lübbecke richtig was bewegt. Aber Glücksspiel passt ja zu den Almdudlern.