Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Sa
29
Mai '10

Lena + 10% Biebelfeld :-)

Überall bin ich rumgerannt wegen dir,
hab mir sogar die Haare machen lassen,
neue Unterwäsche gekauft … in blau …
gleich am nächsten Tag hab ich sie angezogen.

Ja, Liebster, du sollst wissen, ich kämpf um dich,
hab sogar extra das Licht auf der Veranda für dich angelassen.
Denn egal, ob du jetzt süß oder gemein zu mir bist,
ich lieb dich einfach, so oder so.

Liebster, ich muss dir einfach sagen, wie es um meine Gefühle steht,
denn es ist nun mal einfach so,
ich halte es keine Minute mehr aus, ohne dich.
So wie ein Satellit im Weltall kreise ich ständig um dich herum.
Und wenn ich dabei verglühe, wär’s mir egal,
denn ich halte es keine Minute mehr länger aus … ohne deine Liebe.

Mich hat’s einfach voll erwischt,
und du sollst das Beste von mir bekommen, was ich habe.
Klar, manchmal machst du mich auch wirklich traurig und verzweifelt.
Aber anscheinend will ich es ja auch gar nicht anders.

Ich hab mein Ziel klar vor Augen, mein Lieber.
Mein Liebespfeil ist nur für dich bestimmt.
Hab mir sogar extra für dich die Fußnägel lackiert,
und zwar schon gleich am nächsten Tag.

Wohin du auch gehst, ich folge dir.Gib du ruhig das Tempo vor, egal ob langsam oder schnell,
kein Problem, ich bleib einfach an dir dran.

Ja, du hast mich gepackt.
Und ich werde alles mobilisieren, um auch dich anziehen,
ich werde stärker sein als die Schwerkraft.
Das ist reine Physik, da kannst du gar nichts machen.

Was? Ähm. “Satellite”. Von Lena. Mit 10% Biebelfeld. In Ouslou. Und Sieg.

Echte Imageträger!

imagetraeger.jpg

So wird’s gemacht!

(Und für echte Alleinstellung sorgt der “Kaffebecher mit Tee”)

ʊ :-)

Nicht mehr so lang hin, wenn der Hype um die Restbielefelderin Lena in ʊslʊ (üb: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d5/Near-close_near-back_rounded_vowel.ogg also gesprochen ouhoslouh) kulminiert. Top Ten wäre mal wieder ganz schön angesichts des osteuropäischen Punkteverschiebebahnhofs. Ach so: Es gibt traditionell Goudaspießchen mit frischer Ananas und dazu eiskalte Jöllenbecker Steillage Grand cru mit einem Hauch Johannisberg. Die schönere und bessere Hälfte wird aber eher wohl den immer chic gewandeten Badenser Jogi Löw mit der Nationalelf (“Brüh im Geiste”) sehen wollen.

Gerhard Weber wird es richten

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Als damals Gerhard Weber mit seiner Idee im verwunschenen Halle mit der stinkenden B 68 mittendurch ein Tennisstadion mit internationalem Anspruch zu bauen und erfolgreich zu betreiben, tippte sich die Mehrheit der ja als visionär, Zukunftsorientiert und als überaus kreativ bekannten Ostwestfalen an die hohen Stirnen. “Dat schafft der nie”. Heute pilgern sie ins Tennismekka, löffeln aus Plasteschälchen Erdbeeren mit Sahne und erfreuen sich an den Gesängen diverser Interpreten.

Da von Oetker eher nur heiße Luft (“Wir engagieren uns nur im Jugendbereich”) zu spüren ist, wird es wohl der “Schneider aus Halle” richten müssen. Man kann es ihm ohne weiteres zutrauen. Ebenso auch, daß er nun in einem Rundumschlag Ordnung in den Laden bringen läßt. Der Sohn beweist seit Jahren, daß man rund um Stadion und Hotel durchaus ein mittleres Imperium bauen kann, mit dem sich Geld verdienen läßt.

Das ginge wohl auch auf der Alm, bedarf aber einer entschiedenen Bereinigung der Atmosphäre und vor allem unternehmerischer Kreativität. Gerhard Weber verliert äußerst ungern und hat ganz sicher einen Matchball in der Tasche, der so manchem noch heftig um die Ohren fliegen könnte.

“Warum haben die überhaupt gekackt?”

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Die schönere und bessere Hälfte, Urbielefelderin und seit frühester KIndheit sowohl negativ wie positiv vom Arminen-Gen betroffen, (“Rooooooooogggensssack, Roggensaaaaaaaaack, Roooooo………Tor”) richtete sich straff auf, vergaß die türkischen Spezialitäten und haute mal wieder ein Spruch raus, asl sie vom Ergebnis der Arminia-Abstimmung im Rathaus erfuhr: “Verdammt nochmal, warum haben die überhaupt gekackt?”. Gemeint hatte sie damit die – aus Sicht von Gerhard Weber – “lächerlichen 500 Tsd. zugesagte Hilfe” aus städtischen Mitteln. Recht hat sie. Wenn man mit durchaus nachvollziehbaren Argumenten gegen städtische Hilfe ist, dann sollen wohl 500 Tsd. das Feigenblatt sein, das man als seltsame Koalition aus SchwatzGeldGrünDunkelrotundSonstigen zimmert, weil man ja auch “helfen will”. Das ist ebenso lächerlich wie inkonsequent.

Sie, die sie nach Hannelore Krafts vollzogener Wahllüge (“Wir haben Rüttgers abgewählt”) sehr mit der SPD hadert, sagt aber auch: “Wer Karstadt – einem ebenso wie Arminia aus eigener Schuld in die Scheisse geratenen Privatunternehmen – die Gewerbesteuer erläßt, kann einem alten Symbol mit auch sozioökonomischem Charakter wie Arminia nicht die Hand ausschlagen”.

Bielefeld, die Stadt der tausend Lichter

limelight.jpg

Die Menschen liegen sich freudentränenerstickt in den Armen und feiern im schillernden Licht
der powered-by-Stadtwerke-Illumination den Abend von dem Tag an dem der Imageträger
im Rathaus gerettet wurde ..
.

Jaaa! Das sind historische Stunden. Selbst die Kampfzone Jahnplatz ist erfüllt von
andächtig gesungenen Dank-Chorälen der nachtaktiven Jungmänner, die wissen,
dass von Stund’ an nur noch Freude und eitel Sonnenschein herrschen weil der Untergang der Stadt
abgewendet, die Apokalypse verhindert worden ist  …