Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Mai '10

Imagefaktoren wohin man schaut …

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Bis die Tage

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Wir sind dann mal ein bißchen weg. Da wo es keinen Euro gibt. Seid nett zu Angela, wenn sie am morgigen Samstag vor dem Rathaus oder wo immer auch in der Metropole vom Blatt liest. Begleitet dat Arminia im letzten Spiel der restlos verkorksten Saison nicht mit zu vielen Pfiffen und laßt Euch vom Regen nicht die Laune verderben. Das wird schon der Wahl am Sonntag gelingen, je nachdem wer wo steht. Geht hin und wählt, damit nicht die Nichtwähler die Wahl entscheiden. Oder geht hin und macht den ellenlangen Stimmzettel ungültig. Das verhindert Kohle für die “etablierten Parteien”.

Vielleicht gibt es ja auch aus dem “Kongeriget Danmark” was zu berichten. Aber da wo wir sein werden, ist eher mehr Sandstrand als Remmidemmi.

Lena M-L. Ganz real

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Lena M-L, der sprechsingende Puck aus Hannover, ist überall. Natürlich auch mit einer Verkaufsstiege im Eingangsbereich der real – Märkte der Glitzermetropole. Und was hört man bei der Abfahrt von der Parkfäche des Marktes: “Wir von WDR 2 haben die neue Lena-CD, die grad in den Handel kommt”. Aha.

Da Lena ja – wir schruben darüber – per Großvater so einen winzigen Bielefeld-Gen hat, nehmen wir das mal so hin. “Unser Star für Oslo”, RTL zeigt ihn sogar – oh Schock – “nackt”. Boaaaaaaaah eh. Das sollten Politiker demnächst, wenn sie gewählt werden wollen, auch tun. Nackt vorm Mikro von Radio Bielefeld. Da würden die Ohren aber Augen machen.

Rüttgers on wheels

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Geniale Strategie der CDU: Minipräses Jürgen Rüttgers is beliebig verschiebbar. Auf der Pritsche eines Sprinter mit Kasseler Kennzeichen wird er bevorzugt vor die Etablissements der Großdiscounter mit den Niedriglöhnen geschoben. Also Aldi, Lidl und Co. Wahrscheinlich hofft man in der Wahlkampfzentrale noch, ein paar beige, graue, rote, grüne, undefinierbare Windjacken abgreifen zu können. Dafür habt Ihr doch Eure Wahltaxis. Auf der Fahrt zum Wahllokal machen wir schon mal die Übung:

“Blind bei CDU und Jürgen ankreuzen”.

Klar. Umsonst holen und bringen die ja auch nicht. Immerhin ein Schritt vorwärts. Bis vor Kurzem mußte man noch bezahlen , wenn man ein Schäferstündchen mit Jürgen haben wollte.

Wird Griechenland weiteres Bundesland?

Da schwirrt eine Betrachtung der Neuen Osnabrücker Zeitung zu den deutschen Transferzahlungen nach Hellas durch die Presseübersicht und eröffnet ganz neue Möglichkeiten für Deutschlands jetzt noch Mallorca-affine Sonnenanbeter:

Griechenland steht am Abgrund – und mit den Hellenen der Euro. Das bisherige Krisenmanagement Europas hat das Vertrauen der Finanzmärkte in die Stabilität der Gemeinschaftswährung noch weiter erschüttert, weil der Union eine klare Führung fehlt. Es ist bitter, dass US-Präsident Obama den Streit über Rettungsmaßnahmen zwischen Deutschland und Frankreich schlichten musste. Der Bundesregierung war wohl die Brisanz der Lage nicht klar. Jetzt muss die Ausweitung des Buschfeuers zu einem Flächenbrand verhindert werden. Deshalb ist es richtig, zügig ein Rettungspaket zu verabschieden. Doch damit wird nur Zeit gewonnen. Die finanzpolitische Bombe tickt noch. Da hilft auch kein Schimpfen auf die Banken – die harte Wahrheit ist: Griechenland wird in einer Rezession versinken und das Sparprogramm kaum umsetzen können. Athen dürfte weiter auf Transferzahlungen aus Deutschland angewiesen sein, die aus Rücksicht auf die Wut des Wählers als Kredite getarnt werden. Zudem zeichnen sich in Portugal und Spanien die nächsten Krisen ab. Wirtschaftliche Stagnation, Schuldenlast, 20 Prozent Arbeitslose und eine Immobilienblase: Madrid könnte Athens Schicksal teilen. Europa braucht daher jetzt einen neuen Gründungspakt auf Basis von Budgetdisziplin in den Euro-Staaten und Eingriffsmöglichkeiten. Andernfalls droht der Euro für Deutschland zu teuer zu werden.

Da hilft doch nur folgende Vision: Griechenland wird neues deutsches Bundesland und nimmt den Platz des ungeliebten – da Lafontaine – und Honeckerland – Saarlandes ein, das an Frankreich gegeben wird. Angela Murkel wird Bürgermeisterin und “Mädchen von Piräus” und Bundesfinami Schäuble rollt den Sirtaki auf der Akropolis, weil er bis heute hartnäckig den Verbleib von 100.00 Mark aus Schreiberhänden nicht aufklären will und folglich Erfahrung in diesen griechischen Dingen hat. Reichstagssitzungen werden an den Peleponnes unter freiem Himmel verlegt und der vollschlanke Sigmar Gabriel kann soviel Bifteki essen und Ouzo trinken, wie reingeht. Wimi Brüderle stellt auf Retsina statt Trollinger um und Weinköniginnen als Lendenschmuck und zum Busserln finden sich in der Ägäis auch.

Schon wäre die griechische Sache geritzt. Wer in ganz kurzer Zeit neue blühende Landschaften als Fata Morgana schaffen konnte, wird doch wohl noch das bißchen Griechenland hinkriegen. Vor allem, weil sie immer noch ein Vorbild an Korruption für den Fast-Weltmarktführer in dieser Disziplin, Deutschland, sind.

Angela, Pallas Athene von Berlin, hau rein!

Nun küsst Euch!

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Der Rat der Glitzermetropole hat am gestrigen Abend einstimmig beschlossen, die Rahmenbedingungen für eine Finanzhilfe für Arm. Bielefeld zu prüfen. Zu groß ist wohl der Druck des bis ins tiefste Südafrika weltweit als “Imageträger” der geduckten Stadt unter der Sparrenburg bekannten Fußballclubs mit Gigantotribüne nebst Kaviarschnittchenbalkon auf die verschüchterten “Volksvertreter” am Niederwall. Da können die Sozialträger natürlich nicht mithalten. Ihre Arbeit drückt sich nicht in Tabellenständen wie “1. Liga/Platz 18″ oder “2. Liga/Punktabzug wegen Lizenzmanipulation und hinter SC Paderborn” aus. NW-Sportredakteur Klusmeyer hat dazu in einem Kommentar spitz angemerkt: “Alm muss wieder Alm werden”.

Wann kommen die Heckrinder, in deren Zucht das Städtchen am Teuroburger Wald ja schon weltweite Erfolge in der Schildescher Johannisbachaue (Größte Hornochsen nördlich der Alpen) feiert? Aus der Milch könnte OBPit hervorragend Heckrind-Mozarella pressen und auf den bei Regen ziemlich überströmten Balkonen der Kentsch-Ruine ließen sich Basilikum und Tomaten anbauen. Dazu noch Arminia-Sponsor Bürenkempers Ciabatta und das “Ristorante di Schwicke” wäre fertig. Incl. Blick auf den Anstoßkreis der Alm, in dem – es besteht wieder Hoffnung – dereinst Bald-nicht-mehr-Präses HHS begraben sein will. Momentan nimmt das Pleitegespenst den Kreis noch ein.