Die Satzungsänderung bei Arminia Bielefeld ist beschlossene Sache. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 95,4 Prozent der Stimmen votierten die Anwesenden auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DSC in der Bielefelder Stadthalle für den Antrag. Schreibt NW.online heute. Nun gut. Daß war angeblich die Voraussetzung für die nun kommende Rettung des Zweitligisten. Dann heißt der nächste Arminia-Präsident wohl mit ziemlicher Sicherheit Wolfgang Brinkmann. Halten wir ihm zugute, trotz des blauäuigigen Mit-Versagens im Aufsichtsrat, jetzt wohl den Willen zu haben, persönlich aufzuräumen. Das ist an sich ein lobenswertes Vorhaben, wenn man Sympathien für die Almdudler hat.
Kurz vor Beginn der Mitgliederversammlung schlug dann noch eine Mail bei Arminia wie eine Bombe ein: Finanzgeschäftsführer Heinz Anders tritt aus nachvollziehbaren persönlichen und privaten Gründen zurück. Schade. Der Mann machte einen integren Eindruck und hatte keinen persönlichen Anteil am angerichteten Desaster.

Auch auf Radio Bielefeld wurde gestern gestern zwischen Politikern und dem designierten Präsidenten diskutiert. Als Tendenz kann man wohl sagen: Sie wollen es machen, wenn die Argumente einigermaßen passen. Daß man damit auf der anderen Seite die Proteste all derer provoziert, die die Defizite im sozialen Berich, in den Schulen, Vereinen und bei den defekten Straßen nebst maroden Gebäuden völlig zu Recht anprangern, ist den Politikern hoffentlich bewußt. Es sei aber die Frage erlaubt, ob der Proficlub Arm. Bielefeld wirklich der Imageträger der Stadt ist angesichts der Leistungen, Skandale und Skandälchen. Aber davon verstehen wir, die wir uns beruflich mit solchen Fragen befassen, wohl zu wenig. Gab es da nicht auch einmal eine Imagekampagne mit den Highlights der Stadt, die nicht in die Hufe kam?

Ach ja und da haben wir ja noch mal unsere Superkanzlerin auf Seite 3 der NW. Ein Bild mit schicksalhafter Aussage. Eine – die Rede vor dem Bundestag gestern belegte es sehr deutlich – offensichtlich mit ihrer Rolle völlig überforderte Frau. Sparen wir uns die Häme, denn im Kern geht es um nichts anderes als die erneute Rettung von zockenden und wettenden (Kernkompetenz einer Bank?) Banken und Versicherungen, bei denen Griechenland mit 300 Milliarden in der Kreide steht. Käme die Drachme zurück, könnten sie die in den Wind schreiben und wieder nach Steuergeldern schreien. Schattenwirtschaft ohne reale Deckung durch Sachwerte funktioniert offenbar nur noch so. Ginge es um Forderungen von 300 Milliarden Höhe von zB. deutschen Mittelständlern würde es von unseren grandiosen Marionetten heißen: “Wozu haben wir die Insolvenzregelung? Gehen Sie mal zum Amtsgericht, sie unternehmerischer Versager”. Achja, war da nicht noch gestern Abend in Wuppertal dieser fürchterliche Anschlagsversuch auf unsere Kanzlerin, als sie spitz Demonstranten aufforderte, sie nicht zu stören und zwei Frauen mit einem “unbestimmten Gegenstand” am Fenster einer Wohnung zuguckten? Nichts Genaues weiß man. Außer, daß Madame Merkel am Ende ist und langsam zur politischen Gefahr für Deutschland, Europa und Afghanistan wird. Wir haben in Deutschland nun mal nicht das Recht, persönlich abstimmen zu können und schon gar nicht, die Kanzlerin bei einer abgelesenen Rede zu stören. Wo kommen wir denn da hin?
Ein Schmankerl an diesem schicksalhaften Morgen noch, dann reden wir über die lausigen 5 Grad draußen. Frank Bsirske hat es geliefert. Der ja sonst eher ziemlich ambivalent Daherkommende hat da aber was Wahres gesagt:

Läuft noch eine der Politgrößen die Glitzermetropole an? Dann Vorsicht. Stellen Sie sich nicht gegenüber dem Rathausbalkon mit einer Spielzeugpistole ans Fenster und benutzen Sie auf keinen Fall ein Fernglas. Könnte sein, daß Sie wie gestern bei einer Rede der leicht verwirrt wirkenden Dame aus der brandenburgischen Provinz nahe einer Wuppertaler Herrenbutike von einer schwarz vermummten SEK – Truppe überwältigt und gleich in den Hochsicherheitstrakt der JVA Brackwede verbracht werden. Bei dem Terror, der minütlich von der Berliner Junta auf das Volk ausgeübt wird
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