Kein Schnee, kein Glatteis im 5. Kanton.
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!
NW-Sportredakteur Uwe Kleinschmidt schreibt heute noch relativ zurückhaltend über eine weitere Posse des so grauslig amateurhaft geführten Zweitligavereins Arm. Bielefeld. Nachdem man ja meinte, Dammi “entmachten” zu müssen, gehts beim Thema Transfers und Spielerverkäufe offensichtlich drunter und drüber. Roland Kopp, einer der ehemaligen fußballerischen “Größen” der Almdudler, Besitzer eines Sportladens, eines Fußball-Doms in Detmold und auch noch “Spielerberater” darf das jetzt zurechtfummeln. Womit man seinem Spitznamen “Fummelkopp” die Ehre erweist.
“Die Verunsicherung ist nur an Indizien zu erkennen”, schreibt Kleinschmidt. Im Klartext: “Keiner weiß Genaues nicht”. Wie sich das für den Katastrophenverein Arm. Bielefeld gehört. Und was macht “die Wirtschaft”? Hält sich vornehm still im Hintergrund und wartet wohl die Insolvenz ab, um aus den Resten dann den finalen “Werksclub Schüco” für die 3. Liga zu basteln.
Manchmal ist die Bielefelder Provinz so grausam erschütternd, daß man Anhänger des SC Paderborn oder des VfL Osnabrück werden könnte. Am 5.5. ist außerordentliche Mitgliederversammlung der Arminia…..
tolle nachfolger im gespräch. in hamburg wohnt eigentlich der beste trainer der republik. sollten mal bei st.pauli vorbeischauen. ja, ja schon vor jahren sangen wir mal hs-flau, hs-flau.
… schreibt heute ein Kommentator auf t-online zum Rauswurf von Bruno Labbadia beim HSV. Inkonsequent und vergleichbar mit Arm. Bielefeld. In Hamburg gibt es einen gewissen Herrn Hoffmann. Der große allmächtige HSV-Boß. Kann alles. Weiß alles. Macht alles richtig. Meint er. Aber Trainerkarusselle gibt es eben nicht nur bei Arm. Bielefeld. Vielleicht ist der ehemalige Arminen-Stürmer und heutige Trainer Labbadia eine Spur zu arrogant, aber zumindest im Falle HSV wurde er locker übertroffen. Aber ganz locker. Aber Hamburg hat ja bald mit Aufsteiger St. Pauli einen Knaller an der Elbe. Und der Etat des Vereins vom Millerntor ist gegen den HSV gradezu winzig. Ist eben nicht jeder ein Magath, der sogar Billigstkoteletthauer und Selbstdarsteller Tönnies bei Schalke in die zweite Reihe verbannt hat.
So. Den Behördenkram hat er hinter sich. Jetzt kann gebaut werden. Wo, kann man nur ahnen. Aber 30 alte Bäume wie ein Investor am alten Forsthaus an der Dornberger Straße wird er nicht bei Nacht und Nebel abgeholzt haben.
Folgen wir mal dem heutigen Aufmacher der NW. Angst haben sie, die Deutschen? Dann freut Euch auf die Zeit nach dem 9. Mai, dann brechen nämlich so, so oder so alle Dämme. Egal wer die NRW-Wahl gewinnt. Dann sprechen unsere Damen und Herren “Klartext”, wird das ganze Desaster auf den Tisch gepackt und oben drauf noch das neue Griechenland-Paket. Bielefeld ist ohnhin schon fast traditionell pleite, da kommt es auf ein paar Millionen Miese mehr oder weniger auch nicht mehr an. Laßt die Schulen noch ein wenig mehr vergammeln, erhöht die Nahverkehrspreise und erhebt Eintritt für den Naherholungspark “Kesselbrink”.
Aber Angst braucht Ihr nun wirklich nicht zu haben. OBPit wacht doch Tag und Nacht mit seiner Ampelgang über Euch.
Auch wenn einige den Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen als zu lasch empfinden: Selten zuvor war eine Wahl so spannend und selten zuvor ging es um so viel. Das Thema Bildung spielt 13 Tage vor dem Wahltermin eine Hauptrolle: 13,5 Millionen Menschen entscheiden darüber, ob es künftig wie bisher ein Schulsystem mit Haupt-, Realschulen und Gymnasien oder eine Einheitsschule gibt, wie von der SPD favorisiert. Die NRW-Wahl ist auch deshalb so wichtig, weil sie gravierende Auswirkungen auf die politischen Kräfteverhältnisse in Berlin haben kann. Sollte Schwarz-Gelb verlieren, hätten CDU/CSU und FDP auch keine Bundesratsmehrheit mehr. Kurz vor der Ziellinie hat die SPD – nicht zuletzt auch wegen der Sponsoraffäre der CDU – etwas aufgeholt. Zwar gibt es im Land keine spürbare Wechselstimmung wie es 2005 der Fall war, aber dennoch präsentiert sich Hannelore Kraft siegessicher. Wenn aber ihre Koalitions- und Regierungsmöglichkeiten mit der Linkspartei zur Sprache kommen, ist sie plötzlich wie ausgewechselt. Aus der Politikerin wird dann schnell eine Frau, die nervös, unsicher und wortkarg wirkt. Die SPD-Frontfrau hat ein großes Glaubwürdigkeitsproblem, wenn sie einerseits betont, die Linkspartei in NRW sei weder regierungs- noch koalitionsfähig und andererseits partout nicht ausschließt, nach dem 9. Mai nicht doch gemeinsame Sache mit der Linken machen zu wollen. Da werden Erinnerungen an Andrea Ypsilanti wach. Sollte die Linkspartei in den Landtag einziehen (Umfragewerte um die sechs Prozent) und gleichzeitig weder Rot-Grün noch Schwarz-Gelb eine Mehrheit haben, dann könnte tatsächlich alles auf Rot-Rot-Grün hinauslaufen. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers muss zwar auch um jede Stimme kämpfen, aber er kann angesichts seriöserer Koalitionsoptionen (FDP oder Grüne) etwas gelassener sein. Seine Bilanz kann sich zudem sehen lassen. Unter Rüttgers’ Führung hat sich beispielsweise der Unterrichtsausfall halbiert. 8000 neue Lehrerstellen wurden geschaffen. Die Schulpolitik von Schwarz-Gelb hat zu zahlreichen – auch zum Teil dringend nötigen – Veränderungen geführt. 74 000 zusätzliche Kitaplätze für unter Dreijährige von 2005 bis 2010, 264 000 mehr Ganztagsschulplätze im Schuljahr 2010/11 – diese Zahlen sprechen für gute Bildungspolitik. Dennoch wird es vermutlich ganz knapp werden. Auch Vertrauen wird eine Rolle spielen bei dieser Wahl. Zum Thema Vertrauen sagt Jürgen Rüttgers gerne: »Wichtig ist, dass Politiker sagen, was sie tun und tun, was sie sagen.« Ein Schelm, wer dabei an Frau Kraft denkt.
»Wichtig ist, dass Politiker sagen, was sie tun und tun, was sie sagen.« Ein Schelm, wer dabei an Frau Kraft denkt. Ach, liebes Westfalen-Blättchen. Da habt Ihr ja noch mal ganz schnell an die Schmutz – und Hetzkampagne im Kochschen Hessen angeknüpft, was? Wurd aber auch Zeit, bevor die “Kommunisten” an Rhein – und Ruhr mitregieren könnten. Dann doch lieber sowas wie den Arbeiterführer im Verein mit der Mövenpick-Partei, damit final gelingt, woran Ihr so emsig arbeitet: Wenigen fast Alles, Vielen fast nichts. Und was übig bleibt, schieben wir gschwind nach Athen.




1 Kommentar »