Der Heimat-Tierpark Olderdissen hat einen Sicherheitsdienst beauftragt, der ab sofort nachts während der dienstfreien Stunden des eigenen Personals den Tierpark gegen Beschädigungen und Manipulationen schützen wird.
Der Tierpark ist rund um die Uhr geöffnet, nicht umzäunt und erhebt kein Eintrittsgeld. Dies stellt eine besondere Leistung des Umweltbetriebes der Stadt Bielefeld an seine Bürgerinnen und Bürger dar. Ein Besuch des Heimat-Tierparks Olderdissen ist auch zu Nachtzeiten ein besonderes Erlebnis, das mittlerweile von vielen Menschen gerne wahrgenommen wird. Bislang befand sich während der Nachtzeiten kein Personal in der Anlage. Das ändert sich nun, weil immer wieder Automatenaufbrüche, Zerstörungen an den Einrichtungen oder sogar aufgeschnittene Zaunanlagen von Gehegen verzeichnet wurden.
Die Gehegeumfriedungen sind zwar bei allen Tierarten so konstruiert, dass eine selbstständige Flucht der Tiere unmöglich ist. Gegen eine Manipulation von Dritten, die zum Beispiel mit schweren Geräten anrücken, sind die Zäune jedoch nicht gefeit. In der Vergangenheit ist es vorgekommen, dass Gehege beschädigt wurden und die jeweiligen Tiere den Weg nach draußen fanden. So wurde Ende Oktober an zwei Stellen das Damwildgehege durch Unbekannte aufgeschnitten. Es gelang rechtzeitig den Zaun wieder zu schließen, so dass kein Tier entweichen konnte. Der Wachdienst wird nun nachts für Sicherheit im Tierpark sorgen. Besucher sind auch weiterhin in den Nachtstunden herzlich willkommen. In diesem Zusammenhang bittet der Tierpark darum, die Tiere nicht mit Taschenlampen anzustrahlen und sich unbedingt an das Fütterungsverbot zu halten.
Eigentlich war alles klar in dieser Pressemeldung der aufregenden Glitzermetropole am Teuro. Wenn da nicht dieser charmante Satz gestanden hätte: Dies stellt eine besondere Leistung des Umweltbetriebes der Stadt Bielefeld an seine Bürgerinnen und Bürger dar. Was bitte bietet denn die Stadt Bielefeld seinen genug Steuern abdrückenden Bürgern, Bürgerinnen und Unternehmen sonst noch kostenlos? Und zahlen nicht letztlich alle dafür?






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