Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
20
Apr '10

Bielefelder Ampel im Blitzwahn

Geht es nach der Bielefelder Politik, so reicht ein Blitzer auf dem OWD nicht aus. Das Ampelbündnis für Bielefeld macht sich für einen weiten Blitzer stark. SPD, Grüne und FDP wollen heute einen entsprechenden Antrag im Umweltausschuss einbringen. Der zweite Blitzer soll nach den Vorstellungen auf dem OWD in Richtung stadtauswärts blitzen. Liest man grade auf NW online.

Diese Koalition der farbigen Pfeifen ist wirklich im Blitzwahn und dennoch nicht konsequent. Man könnte vor Karstadt/Kaufhof Blitzanlagen montieren. Motto: Wer nicht schnell genug shoppt, kriegte ein Knöllchen. Blitzer auch auf dem Jahnplatz. Blitzer, Blitzer, Blitzer. Offensichtlich blitzt es in den Köpfen am häufigsten und führt zu ständigem Blackout.

Warten 2

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Schaut man ab und zu auf die Webcams des nahegelegenen PaderbornLippstädter Flugtors zur Welt bewegt sich nicht sehr viel. Während das Mekka der Propellaner, Bielefelds Windelsbleiche in der Senne, anscheinend normalen Flugbetrieb hat. Da gibt es ja nur eines: Warten.

Warten

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Warten. Aber die Kamelie will dieses Jahr ihr Blütenkleid wohl nicht zeigen. Kein Wunder nach dem Winter. Draußen in Heepen und Eckendorf sagen die Agronomen enorme Mengen an Gülle für die Felder an. Dabei beginnt der Maisanbau mit richtig deftigen Fuhren des Gebräus erst Anfang Mai. Heinrich Dingerdissen, Oberbauer des Kreisverbandes Landwirtschaft in der kleinen Weltstadt, nimmt das gelassen: “Einen Tag am Jahnplatz stehen ist schlimmer”. Nun ja. Wer steht schon einen ganzen Tag lang auf dem architektonischen Kleinod mit der Alcina-Uhr. Es sind nicht viele.

Ne, wat niedlich

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Jetzt dürfen wir doch mal überlegen, was das in der Glitzermetropole kognitierte und robotierte Roboter-Puddinggesicht da mit der Kaiserin auf der Hannovermesse scherzt. Sprechen kann er ja nicht, der Messeliebling. Aber bald ist die Regentin ja in Bethel, vielleicht begleitet ihn “Vanillepudding 1″ in Gadderbaum.

Der reißerische Medienhype

Der Ausbruch des Eyjafjalla-Vulkans hat am Wochenende nicht nur Europas Flugverkehr lahmgelegt, sondern weltweit auch die Titelseiten vieler Zeitungen und Nachrichtenportale dominiert. “Viele der sehr reißerischen Titel sind aus wissenschaftlicher Sicht bedenklich”, warnt Birger-Gottfried Lühr im pressetext-Interview. Lühr ist Experte für Erdbeben und Vulkanismus am Geoforschungszentrum Potsdam http://www.gfz-potsdam.de und wird in dieser Funktion bei Katastrophen immer wieder zur Anlaufstelle für Medienanfragen.

Gelesen auf “pressetext“. Schwer, sich an den überbordemnden medialen Hype zu gewöhnen. Unvergessen das Thema “Schweinegrippe” mit “Hunderrtausenden Toten”. Verwunderlich aber nicht, wenn drittklassige Zeilenschinder “Qualitätsjournalismus” abliefern und die Blättken sich gegenseitig in der Überbietung der BLÖD überbieten. Ist ja in der hiesigen Medienlandschaft auich nicht anders. Die