Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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So
18
Apr '10

Sach ma’, Siechmar …!

BILD am Sonntag v. heute:

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Siechmar, alte Speckbacke, das glaubst Du doch nicht wirklich. Oder?

Da hat die Frau Wagenknecht neulich auf’m Siegfriedsplatz aber ganz andere Sachen erzählt.

Und das ist ja wohl ‘ne ganz stramme Linke.

Aber Du musst es ja wissen.

Dann fangen die aber bestimmt mit deinem XXL-Dienstwagen an, der ist allemal größer als eine Currywurstbude.

Siechmar, im Ernst, du willst uns doch nur verscheißern, oder? …

Keine Kraft für Jürgen

Wegen Abwesenheit am Wahlsonntag sind drei Stimmen per Briefwahl abgegeben worden. Nein, nicht fürs Hannelörchen und nicht für den Mann mit dem Schprachfehler. Vielleicht hilfts was. Pinki, das Grinsen kannst Du einstellen. Du hast auch keine gekriegt.

Scho wieder Weihnachten?

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Diesmal, so hört man aus gewöhnlich überhaupt nicht unterrichteten Kreisen, tritt StadtMarketeter Hans-Rudi himself als “Nachtwächter” auf. Mit Zipfelmütze, Hellebarde, tragbarer Kerze aus Armeebeständen des Rathauses und mit dem von OBPit entliehenen Bollerwagen. Der wird vollgepackt sein mit “Pur Choc”, ausgedienten Arminia-Devotionalen “Eine Saison wie keine” und Stadtplänen, die die Stadt so zeigen, wie sie ist: Ein weißer Fleck.

Bielefeld: gelähmt unter der Aschewolke

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Das öffentliche Leben …

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… ist zum Erliegen gekommen.

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Nur vereinzelt werden noch Grillfeuer gesichtet.

Friedlicher Morgen

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Der blaue Himmel ohne Kondensstreifen aus Paderborn-Lippstadt, Dortmund oder Münster liegt friedlich über diesem Herrgottswinkel mit der Glitzermetropole mittendrin, von dem Goethe in einem Anflug von Begeisterung bei den Arbeiten zu seinem Frühroman “Fliegender Pickert mit Rosinen” einmal gesagt hat: “?ähhh, hmmmm”. Keine mögliche Heimniederlage der Almdudler gegen den kommenden Aufsteiger, 1. FC Kaiserslautern, könnte die Laune senken, die Arbeiten im Garten hinterm Haus gehen flott von der Hand, die gestrigen Besuche aus nördlichen Gefilden und am Abend von der Cote d´Azur brachten leckeres Essen und fröhliche Gespräche mit sich. Mit keinem Wort, keiner Geste dachten wir an das herzzereißende Schicksal der Pfarrerstochter aus dem Osten. Die deutsche Kaiserin ist seit ihrem Abflug aus Hollywood wirklich vom Pech verfolgt. Oder zieht sie es an? Da platzte doch am Regierungsbus bei Tempo 90 in der Toskana ein Reifen. Was wiederum nahtlos zu ihrer Politik passt.

Die Airlines unterdessen werden saurer und saurer. Wohl nicht ganz zu Unrecht, liest man auf dem Ticker, was die verantwortlichen Wetterheinis da wieder mal angerichtet haben. Seit sie Kachelmann festhalten, ist die Wetterprophetik auch nicht mehr das, was sie zu seinen Zeiten war:

Bei der Deutschen Lufthansa hieß es: “Wir haben heute zehn Überführungsflüge von Großraumjets der Typen Boeing 747 und Airbus 340 von München nach Frankfurt durchgeführt. Dabei sind unsere Maschinen bis auf 24.000 Fuß, also rund 8000 Meter Höhe, gestiegen”, so Konzernsprecher Klaus Walther zur Zeitung. “In Frankfurt wurden die Maschinen von unseren Technikern untersucht. Weder auf den Cockpitscheiben, an der Außenhaut noch an den Triebwerken fanden sie auch nur den kleinsten Kratzer.” Walther weiter: “Durch das Flugverbot, das ausschließlich auf Computerberechnungen beruht, entsteht ein volkswirtschaftlicher Schaden in Milliardenhöhe. Darum fordern wir für die Zukunft, dass vor einem Flugverbot verlässliche Messungen vorliegen müssen.”

Erfährt man dann, das nicht ein einziger Wetterballon aufgestiegen ist, das “Forschungsflugzeug” nicht startklar ist und nur ein einziges Lasermeßgerät einsatzbereit, aber lassen wir das. Europa und Deutschland hatten schon mal eine ganz andere Performance. Immer noch keine Kondensstreifen.