Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

Themen anzeigen:

April 2010
M D M D F S S
« Mrz   Mai »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Do
8
Apr '10

Emnid – Umfrage: Mißtrauen gegenüber Online-Shops groß

Die Deutschen werden immer skeptischer, wenn es um den Schutz ihrer persönlichen Daten bei Unternehmen geht: Das hat eine Umfrage unseres Bielefelder Marktforschungsinstituts Emnid im Auftrag von Symantec herausgefunden. Bereits zum zweiten Mal nach 2009 vergaben dabei aktuell rund 1.000 Bundesbürger Schulnoten für die Branchen Einzelhandel, Banken und Versicherungen, Online-Shops, öffentlicher Sektor, Telekommunikationsdienstleister sowie Transport und Verkehr. Hauptkriterium war deren Vertrauenswürdigkeit beim Schutz persönlicher Informationen. Vergleichsweise erfreulich schnitt der öffentliche Sektor ab: Er konnte seine Spitzenposition des Vorjahrs mit der Note 2,9 weiter ausbauen. Im Bewusstsein der Deutschen ist die Vertrauenswürdigkeit von Behörden und staatlichen Stellen seit 2009 sogar gestiegen: Damals vergaben die Befragten noch durchschnittlich 3,1 Notenpunkte. 43 Prozent der Befragten bescheinigten dem öffentlichen Bereich diesmal sogar ein “gut” oder “sehr gut”.

Schlusslichter im Vertrauensranking sind Online-Shops und Telekommunikationsdienstleister. Der Internethandel landet mit der
Note 4,4 erneut auf dem letzten Platz. 28 Prozent der Befragten bekräftigten ihr Misstrauen gegenüber dem Geschäft im Netz gar mit der Note 6. Ähnliches gilt für die Telekommunikationsbranche: Mit der Bewertung 4,2 rangiert sie auf dem vorletzten Platz.

Jetzt Eipadded es in Verl

p1050052.JPG

Neulich, als Apple sein EiPad in den USA hypte, brachte die NW das wie ein Anzeigenblättchen auf der Titelseite und verloste gleich ein Brett. Die Gewinnerin der Aktion aus dem outbackschen Städtchen Verl kam jetzt nur verschämt auf eine Innenseite tief im Blatt. Da hätte man doch eine chice Sonderbeilage draus machen können, oder?

Im Wald der Plattitüden

p1050050.JPG

Jetzt verstellen sie wieder die schöne Aussicht, die Wahlplakate. Unglaublich, welch Sammelsurium an Plattitüden, Dummheiten und gequirltem Blödsinn sich da auftut. Dabei wissen wir doch alle: Kaum ist die Wahl gelaufen, kaum hat das Wahlvieh wieder eine Truppe für Düsseldoof zusammengekreuzt, ist alles vergessen. Dagegen hilft wohl nur ein Denkzettel von gewaltiger Größe.

Andere können nur twittern

p1050051.JPG

Zwei ältere Herren, die ganz viel mit Ostwestfalen zu tun haben, bereisen die Welt. Kaum ein Ort, wo sie nicht hinfahren. Kein Ort, von dem nicht prompt eine handgeschriebene Postkarte kommt. Meist erst, wenn sie die ostwestfälische Erde schon wieder betreten haben. Die schönere und bessere Hälfte – Adressatin der Karten – ist immer wieder überrascht. Wer schreibt heute noch Postkarten….

Nur die Spekulanten?

Spekulanten sind verantwortlich dafür, dass die Spritpreise 35 Prozent höher sind, als sie sein müssten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Politik- und Wirtschaftswissenschaftlers Steffen Bukold, die die Neue Westfälische Zeitung (Bielefeld) in ihrer heutigen Ausgabe vorstellt. Bukold, Leiter des Instituts Energy-Comment hat im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen die Kraftstoffpreise untersucht. Sein Ergebnis: Der Spritpreis wird um 14 Cent nach oben verzerrt – mit gesamtwirtschaftlichem Schaden. Der derzeitige Rohölpreis von rund 85 Dollar pro Barrel enthalte eine Spekulationsprämie von rund 30 Dollar. Deutsche Autofahrer, so rechnet Bukold vor, würden dadurch bei einer Tankfüllung von 50 Litern mit sieben Euro zusätzlich belastet. “Auf ein Jahr hochgerechnet, mit 13.000 Kilometern Fahrleistung bei 7,5 Litern Verbrauch, sind das pro Fahrzeug rund 136 Euro.” Addiere man die Belastung aller Autos in Privathaushalten in Deutschland, ergeben sich laut Studie Mehrkosten von fünf Milliarden Euro pro Jahr. “Das ist ein immenser Schaden”, kritisiert Bärbel Höhn, stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. “Hohe Spekulationsgewinne mit Dingen des täglichen Bedarfs zu machen, ist unmoralisch.” Erdöl oder Lebensmittel müssten für Finanzinvestoren Tabu sein, fordert sie. Zugleich räumt sie ein, dass die Bundesregierung kaum Möglichkeiten habe, solche Forderung durchzusetzen – selbst wenn sie es wollte. “Die Hebel zur Eindämmung der Spekulation liegen bei der amerikanischen und britischen Regierung.” Schreibt die NW. Und was ist mit dem Anteil des Staates an einem Liter Benzin? Was passiert mit der Ökosteuer, die vor allem den Grünen zu “verdanken” ist? Welche Straßen werden mit den über 70% Steuern auf einen Liter gebaut? Siehste. Es sind eben nicht nur die “Spekulanten”, wie die “Neue FDP” meint.

Wo Berlin Bielefeld ist

Unglaublich, aber wahr:

Bielefeld ist eine Berliner Kleingartenanlage!

(in zweifelhafter Lage)

kga.jpg

Erstaunlich detailgetreu nachgebildet: Das Musikerviertel

kga2.jpg

Offenbar eine Fälschung!

Denn Bielefeld ist in Wahrheit nur eine Tarn-Adresse,
hinter der sich vermutlich eine dubiose Filmproduktionsorganisation verbirgt:

kga3.jpg

Bielefeld – es bleibt rätselhaft!

.