Ostern 2010. Viel Regen und heute eine gewisse Schafskälte in der ostwestfälischen Diaspora. Gut, wer da noch Holz vor der Hütten hat, den Kamin zu speisen. Weniger gut, wer sich ab dem morgigen Dienstag wieder für Hungerlöhne an Arbeitsplätze im Städtchen begeben muß, um Menschen mit Dingen, von denen die Agenten meist selbst nicht überzeugt sind, ein Ohr abzuquatschen. Aber solche Buden gibts ja auch im benachbarten Straßendorf. Nur da heißen die irgendwie nach arvato und so. Die bigotten Gutmenschen, die daran saftig verdienen, stecken das Geld dann in eine Stiftung, um möglichst wenig Steuern löhnen zu müssen. Dann kann man nämlich um so besser Konzepte erarbeiten, die man dämlichen, ebenso kauf – wie folgsamen Politikern als Grundlage gibt, diesen Staat und seine Bevölkerung noch mehr in die Hände Weniger zu schieben. Was geht die “Elite” schon der Zustand von Kitas, Schulen und Schwimmbädern an. Da gehen sie sowieso nicht hin, weil sie wegen der permanten “Bedrohung” ihrer armseligen Leben gleich min. 4 Bodygurads mitnehmen müßten.
Companies aus dem DAX-Stamme schütten an ihre Aktionäre über 20 Milliarden heuer aus und entlassen massiv Mitarbeiter. So sieht heute “spätrömische Dekadenz” aus, lieber Guido. Aber über Ostern haben Sie keines Ihrern gewaltigenhäßlichen Wortspuckungen rausgebracht. Vielleicht waren sie ja auch mit Ihrem Herzblatt auf bezahlter Spendeneinsammelreise für die so arg abkackenden “Freien” Liberalen von der Klientelbedienungsfront.
Noch können wir Ihnen und Ihresgleichen aber richtig einheizen. Es liegt noch massig Holz vor der Hütten.




Artikel kommentieren »