Andere mögen ja mit ihrem Rhein, Main, Donau, Isar, Iller, Lech und Elbe protzen, aber Bielefelds kolossal oft unterirdisch versteckt wie so vieles hier dahinströmende Lutter hat was, was die anderen nicht haben: Wenn sie mal richtig erwachsen, groß, stark und breit ist, wird sie dem Johannisbach zeigen, wer der eigentliche Star unter Bielefelds Strömen ist. Immerhin 12,1 Kilometer lang, träumt sie von wahrer Größe. Für die schönere und bessere Hälfte hat das Flüßlein auch eine magische Bedeutung. Als sie noch nicht das Licht der Bielewelt erblickt hatte, so erzählte ihr Vater, sei sie noch im “Lutterkolk” geschwommen. Das ist die Quelle des Stromes in Quelle.
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Fragt man den an Sorgen gewiß nicht armen Mann von Opel-Hagemann, ob er denn den niedlichen Kadett von 1969 hergäbe, gibt es ein klares und unmißverständliches “Nein”. So schmückt er denn die Auslage zwischen all den neumodischen GM-Erzeugnissen, die in den USA schon wieder größer, dicker, PSiger und überhaupt geworden sind. So schnell vergessen Automanager, daß sie mit ihrer Butze eben noch auf dem Sterbelager röchelten.
Die gießende Hand von OBPit haben wir dann doch nicht mehr am Rathaus erwischen können. Bösen Zungen zufolge soll sein Amtszimmer über und über mit blühenden Primeln vom Kesselbrink geschmückt worden sein. Vielleicht erhaschen wir aber auch einen Blick darauf, wenn er Ostersonntagmorgen zur Segnung seines Volkes und dem “Urbi et obi” unter den drei Sparren die Ärmchen auf dem dieses Jahr unbenutzten Aufstiegsbalkon über dem Niederwall hebt.



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