(Der geheime Entwurf für diesen echten Publikumsmagneten wurde der Altherrenriege seinerzeit durch einen Insider zugespielt.)
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Hans-Rudi, der Metropole oberster Marketer mit Faible für halbrunde Stadthallentonnen, im Kreise seiner Führerinnen
Der Kalender zeigt Monat April an. Und damit beginnt die touristische Saison in Bielefeld. Die Sparrenburg wartet auf viele Entdecker und das vergrößerte Stadtführer-Team auf viele neugierige Teilnehmer. Am heutigen Donnerstag stellten Hans-Rudolf Holtkamp, Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH, und Meike Bollhorst, Projektleiterin Tourismus, an der Wassermühle zu Bentrup in Heepen das Programm für 2010 vor. „Stadtführungen sind sehr beliebt, die Nachfrage ist nach wie vor riesengroß“, sagt Hans-Rudolf Holtkamp. Mehr als 10.000 Besucher nehmen jährlich an rund 400 Angeboten teil. „Deshalb haben wir jetzt das Stadtführer-Team erweitert“, so Holtkamp. Sandra Bomholt, Franziska Buschmann und Christine Weidlich sind die drei Neuen. Insgesamt zeigen 16 Stadtführer den Bürgern, Bielefeld-Fans und Besuchern die Sehenswürdigkeiten von Bielefeld und weihen sie in Geheimnisse der Stadt ein. Heißt es in einer Pressemeldung von Bielefeld-Marketing. Na dann man los.
Auf CDU-Kreisvorsitzer Bernd Landgrafs Parteihomepage stammt die letzte Eintragung von Anfang März. Auch sonst hört man politisch in der Metropole am Teutoburger Wald wenig. OBPit regiert ja eher per Bild mit Jubilaren oder Armina-Fahne ums Hälschen. Von CDU-MdB Lena Strothmann hört und sieht man im fernen Berlin traditionell so gut wie nichts. Dabei könnte sie grade jetzt mal ihrer großen, einmaligen Parteivorsitzenden beispringen und Angela Ratlos helfen. Denn die Umfragen so kurz vor der NRW-Wahl verheißen wenig Gutes. Selbst der aus welchen Gründen auch immer zum “Politstar” hochgeschriebene K-TvuzG ist in der Versenkung verschwunden:
Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit der schwarz-gelben Koalition schadet einer Umfrage zufolge deutlich der Popularität von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Im “Deutschlandtrend” der ARD sinkt die Zustimmung für die CDU-Chefin im Vergleich zum Vormonat um sieben Punkte auf 55 Prozent. Das ergab eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD-”Tagesthemen”. Der wegen der Kundus-Affäre in der Kritik stehende Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) verliert sogar 14 Punkte auf 55 Prozent. In der Sonntagsfrage kann die SPD mit plus drei Punkten auf 28 Prozent den Abstand zur CDU mit 35 Prozent (minus ein Punkt) weiter verringern. Das schwarz-gelbe Lager aus Union und FDP kommt auf den schlechtesten Wert seit Oktober 2006. Neben der CDU verliert auch die FDP zwei Punkte auf acht Prozent. Mit insgesamt 43 Prozent liegt Schwarz-Gelb deutlich hinter dem Oppositionslager von SPD, Linke (zehn/minus eins) und Grünen (14/unverändert), das auf 52 Prozent kommt.
So schnell wurde wohl noch nie ein Haufen ziemlich Unfähiger enttarnt.
OBPit und seine politische Ampel haben die Lösung aller Bielefelder Finanzprobleme gefunden. Die komplette Verwaltung zieht heute hoch oben über der Glitzermetropole in die Sparrenburg. Der OB selbst bekommt das Turmzimmer und den Ehrentitel “Statt-Fürst” sowie zwei Hartz 4-Empfänger auf 1 Eurobasis zur Seite gekniet. Ihre Aufgabe: Stündliche Waschung und Salbung der Füße des zierlichen Regenten. Das ehemalige Rathaus am Niederwall wird aus Mitteln der UN-Soforthilfe für bedrohte Metropolen umgebaut und in einen überdimensionalen Kaninchenstall verwandelt. Zentral zieht man dann dort sämtliche Kaninchen der Metropole zusammen und sorgt so neben Bielefelder Blitzerberg und Jonannisbachauenheckrindern für ein drittes Standbein. Die geschlachteten Tiere werden nach einem Oetker-Rezept von 1911 zu einer Pastete verarbeitet: “Canin de Provinz”. Wer eine 500-Gramm-Packung kauft erhält als Beigabe einen 100-Gramm-Becher “Pur Choc”.
Schönen 1. April dann auch.


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