Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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März 2010
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Di
30
Mrz '10

Euli macht jetzt den Dammi

Detlev Dammeier wurde am heutigen Dienstag als Geschäftsführer der DSC Arminia Bielefeld Management GmbH mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die Freistellung erfolgte durch den Vorstand des DSC Arminia Bielefeld e.V. mit Genehmigung des Aufsichtsrates der DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA. Dammeier soll zukünftig einen neuen Tätigkeitsbereich bei Arminia erhalten. Quelle: Homepage Arm. Bielefeld.

Neuer Interimschefcoach mit Trainerlizenz (hat Dammi nicht) ist jetzt Frank Eulberg. Ihm berichtet Co-Trainer Jörg Böhme. Laßt uns die Spiele um die silberne Ananas feiern.

Da fehlen doch welche

Übersicht: Berufe, die die Deutschen auf keinen Fall ausüben wollen

1. Versicherungsvertreter (45 Prozent)
2. Politiker (30 Prozent)
3. Fernfahrer (29 Prozent)
4. Straßenkehrer (23 Prozent)
5. Landwirt (22 Prozent)
6. Grundschullehrer (22 Prozent)
7. Reinigungskraft (21 Prozent)
8. Bankkaufmann (15 Prozent)
9. Arzt (13 Prozent)
10. Journalist (12 Prozent)

Aus einer Pressemeldung von “Faktenkontor Hamburg”, die eine repräsentative Umfrage zu dem Thema versanstaltet hatten. Außer Konkurrenz liefen dann wohl “Manager” vom Schlage eines Thomas M. oder Winkeladvokaten oder hochbezahlte Fußballer oder nach dem Maul redende “Experten” oder Pharmavertreter oder Apotheker ….

Guido in BI verschollen?

Die Frage ob des beharrlichen medialen Schweigens des Lautsprechers der Nation tat sich auch hier auf: “Wo ist Guido?”. Die Antwort ist einfach, hängt sie doch mit Deutschlands unwirklichster, nicht vorhandenster Stadt zusammen:

“Hinter den Bergen.
Bei den sieben Zwergen.
Geht Pit grad zur Hand.
Ist in Bielefeld abgebrannt”

Damals, als TV-Reporter Bruno Moravetz bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid beim 15-km-Skilanglauf stundenlang einen gewissen “Jochen Behle” suchte und verzweifelt immer wieder ins Mikro rief: “Wo ist Behle?”, begann die Legende. Dank Reihenuntersuchungen, Schleudertrauma-Serientests und Implosionsexperimenten an der rührigen aber unsichtbaren Uni Bielefeld haben wir heute klare Gewißheit. Behle bog damals einfach Richtung Bielefeld ab, weil ihm eine Fata Morgana am amerikanischen Himmel den Weg gen Sparrenburg wies: “Bei den drei Sparren, vorbei an den schwäbischen Maultaschen, da wirst Du Dein Glück erhaschen”. Man hätte einfach nur der Spur im frisch gefallenen Schnee folgen müssen, führte sie doch stracks zum Innenhof der Sparrenburg.

So war das auch mit Guido. Nachdem er eine Nation verbal bespuckt und Millionen Mitbürger beleidigt hatte, schickte OBPit ihm eine Depesche: “Kommen Sie her. Hier in der Ampel findet sie keiner”. Wer jetzt zwischen Jöllenbeck, Gadderbaum, Senne, Heepen und Brackwede intensiv sucht, wird Guido in einem geistigen Keller unterm Kesselbrink finden.

Nun müssen wir noch das Geheimnis um Jörg Kachelmann klären. Also verdächtig ist er ja schon mal. Sagt BLÖD, BUNTE pflichtet bei. Wer sein Privatleben nicht offenlegt ist immer verdächtig. Wer eventuell gar nicht angeklagt wird, ist noch verdächtiger. Das allein wär doch schon Grund, wegzusperren.

Oder Guido? Man wird ja in Deutschland wohl noch verdächtigen dürfen.

Westfalen-Blatt. Schweinegrippenaiv.

Laut Weltgesundheitsorganisation ist die Neue Grippe (»Schweinegrippe«) in mehr als 200 Ländern oder Regionen ausgebrochen. Die Zahl der Todesfälle weltweit wird auf 17 000 geschätzt. Es sollte also unstrittig sein, dass die Warnung vor einer solchen Gefahr angebracht war. Und wer die Menschheit vor einer hoch ansteckenden Krankheit schützen will, muss auch für rechtzeitige massenhafte Herstellung von Impfstoff sorgen. Wer heute sagt, er habe damals gewusst, dass das Virus sich als weit weniger gefährlich als angenommen herausstellen würde, handelt unseriös. Dieses Fehleinschätzungsrisiko besteht bei einem sich verändernden Krankheitserreger wie dem Influenzavirus nun einmal. Richtig ist, dass die Verträge mit den Herstellern offenbar in der Regel eher unternehmensfreundlich ausgefallen sind, was Lieferfristen und Abnahmemengen angeht. Doch hier sei an die Lage im Frühsommer 2009 erinnert, als jeder Staat versuchte, für seine Bürger das Beste herauszuholen - und die Pharmaindustrie am längeren Hebel saß. So ist das mit Angebot und Nachfrage in einer Marktwirtschaft. Die Alternative sind staatliche Zwangsmaßnahmen.

Ziemlich naiv, liebes Westfalen-Blatt. Da hat sich ein Industriezweig mit teilweise mafiösen Methoden mal ganz flott die passenden Politiker und einen Teil der stets willfährigen Medien mit erfundenen Horrormeldungen unter den Nagel gerissen. Was man aber nicht bedacht hat: der so zu manipulierenden Patient hat der Pharmaindustrie den Vogel gezeigt. Und was ist passiert? Nur das, was auch sonst durch Influenzaschübe passiert. Alles andere war Panikmache, um den Profit anzuschieben.