Verfasst von textexter - Kategorie: Allgemeines und Sonstiges

Das vorweg: Die schönere und bessere Hälfte hatte gedroht, das Problem mit dem lädierten schmerzenden linken Knie auf pragmatische Weise mit einem frisch geschärften Beil zu erledigen. Eine fast Wunderheilung über Nacht und Ruhe am Wochenende verhinderte die Tat, zu der nur liebende Frauen fähig sind. Und dieses Bild auf Seite 3 der NW schließlich ersparte die Fahrt zu einem Pferdedoktor.
Die Kaiserin vom Berliner Spreebogen und der ehemals für Fotos mit Zahlenden buchbare Arbeiterführer auf der Bühne des CDU-Parteitages im schwarzen Münster. Weit holte der Mann aus, der Nokia, BenQ und Opel ebenso mit vergeigen half, fleißig Gesetze für E.ON passend machte, mit Holzschnittartigen Worten sein ganzes tiefes Wissen über Rumänien und Rumänen ausgießt, wenn er nicht weiter weißt (und das ist ganz oft) auch schon mal die Keule des am Horizont stehenden Kommunismus, die Spartakisten, die Bolschewiken, die Komsomolskis herausholt. Gewagt für einen, der sich angeblich loyal “zum Volk” gibt, aber klar zu den ach so bürgerlichen Sprengmeistern dieser Gesellschaft gehört.
Dann dieser Satz, wie in rheinische Braunkohle gemeißelt: “Die Leute wollen vor der Wahl wissen, was wir nach der Wahl machen….Wir müssen erst die Steuerschätzung abwarten…” Genial. Das ist genau das, was das Wahlvolk will. Politiker, die sich mit klaren Worten auf die Unklarheit festlegen. Die lavieren, daß das Gebiß knackt. Die wie ein Rohrspatz gen Berlin schimpfen und dann die Klappe auf Halbmast fahren, wenn die Königin der Trippelpolitik und des eingesprungenen Regierungschaos leibhaftig danebensteht.
Die NW hat es heute mit den Fahrradhelmen. So sähe das bei der Tochter des so DDR-Regimeergebenen Pfarrersvatertöchterlein aus Templin aus. Chicer noch der Absolvent des Apostel-Gymnasiums Köln-Lindenthal und heutige Träger des graden Stockes mit Nuschelpotential, dem seine Eltern seine ganz Schulzeit lang drohten “Jürchen, wenn aus Dich nichs wird kommste bei die Jesuiten”. Es blieb ihm erspart und wir haben unsere Freude an dem hölzernen Männlein mit den Pinocchio-Allüren. Darauf einen goldenen Pinkwart. Prost!
Aber was interessiert das Geschwätz von gestern, wenn man sich zu Führer und Führerin berufen fühlt.
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