Das war natürlich vor 125 Jahren.
“ Täglich sammelten sich auf dem Jahnplatz „große Menschenmengen”, die über die Bahnhofstraße zur Nähmaschinenfabrik zogen, dabei „nicht allein den Verkehr” hemmten, sondern „durch ihr wüstes Geschrei die Anwohner” beängstigten. Arbeiter, von denen aus der Sicht der konservativen „Westfälischen Zeitung” „viele sonst ruhige und ordentliche Leute waren”, ließen sich „durch solche tumultuarische Auftritte […] zu Gewalthätigkeiten hinreißen”. Die Polizei nahm „eine ganze Reihe Männer” in Gewahrsam. Am Abend des 26. März eskalierte der Protest. Vor den Häusern der Firmeninhaber Carl Recker und Carl Peters, die in unmittelbarer Nähe der Fabrik wohnten, kam es zu heftigen Demonstrationen und „Zerstörungen”, an denen sich aber, nach Auskunft von Arbeitern, „keine früheren Koch’schen Arbeiter” beteiligt hatten. Abends versammelte sich eine große Menschenmenge vor der Herberge zur Heimat, „wo einzelne fremde Arbeiter Logis genommen” hatten, und schlug mehrere Fensterscheiben ein. Als Polizei die Demonstration auflösen wollte, wurde sie „verhöhnt, sowie mit Steinen und Flaschen” beworfen. Unmissverständlich kommentierte die „Westfälische Zeitung”: Wenn „die Polizei außer Stande” sei, „die Freiheit und das Eigentum des einzelnen Bürgers zu schützen, muß Militär requiriert werden.” “
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Naja, hätte es damals viele Autos gegeben, wären die am Brennen gewesen. 100 %.





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