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Frank Kottmann, Vizepräsident des DSC Arminia Bielefeld e.V., tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück.
Frank Kottmann: “Ich bin im Sommer 2009 angetreten, um Arminia zu helfen. Eines meiner Ziele war, eine größtmögliche Transparenz in die Vereinsarbeit zu bringen. Dazu gehört auch, dass Probleme auf den Tisch kommen müssen, wenn man sie lösen will. Dass nun, wo die Probleme bekannt sind, von außen Anfeindungen in Form von massiven Beleidigungen und Bedrohungen gegen mich persönlich ausgesprochen werden, kann ich nicht akzeptieren. Das ist insbesondere mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit nicht hinnehmbar. Aus diesem Grund trete ich mit sofortiger Wirkung als Vizepräsident des DSC Arminia Bielefeld zurück. Als Fan bleibe ich Arminia natürlich erhalten. Trotz der aktuellen Probleme bin ich der festen Überzeugung, dass der Club mit seiner geplanten Neustrukturierung auf einem guten Weg ist.” Quelle: Webseite Arm. Bielefeld.
Frank Kottman, soso. Ist das nicht einer von den “kritischen Arminen” (siehe letzte Hauptversamlung) ohne Arsch in der Hose? Auflösungserscheinungen? Nicht clever genug für das grade bei “Bilanz - und Zahlentönungen” harte Bundesligageschäft? “Bedrohungen gegen mich” ließe sich aber auch mit “Wie krieg ich blitzschnell die Kurve?” interpretieren. Für die 3. Liga sind ohnehin zu viele an Bord. Dann verlasst mal schnell das sinkende Schiff. “Aber ein, aber eins, das bleibt bestehen. Präses Schwick wird niemals einfach so gehn….”
Vlotho-Andi schrieb am 16.03.2010 22:29 Uhr
Vergesst Saftig, Kentsch, Schwick usw.! Ohne die Blauen würde mir - seit 45 Jahren Armine - eine Menge fehlen. Heute passiert: Tief in meine Arminia-Depression hinein plötzlich das Telefon. “Samstag, 10:30 Uhr ab Bad Oeynhausen mit dem Zug nach Bielefeld, Arminia gegen Paderborn. Überlege es Dir und ruf mich morgen an” so meine alter Kumpel Uwe. Soll ich oder soll ich nicht? Ende offen…Ostwestfalens Idioten…
Arm. Bielefeld, Werksclub der Schüco AG, scheint in der Stadt an Europas bekanntester Blitzanlage (”Nur Geldstrafe für Kommissarin Thomalla”) das einzige Thema zu sein. Sie schreiben sich in ihren Kommentaren in der NW seitenweise den Frust von der tief drinnen schwarzblauen Seele. Am Samstag dann das Derby gegen den SC aus Paderborn, der jetzt in Schlagdistanz ist. Wer braucht da noch Preußen Münster, Westfalia Herne oder Rote Erde Hamm? Glänzende Gelegenheit, vor dem Anpfiff Präses “Ahnungslos” Schwick seinen Herzenwunsch schon mal zu simulieren: “Begrabt mich dereinst im Anstoßkreis der Alm”. Man kann ja den Anstoß ein bißchen nach rechts oder links verlegen, weil dann am Anstoßpunkt die Bänder neudeutsch “Don´t cross the line, Ostwestfalens Idioten” die Grabung umkreisen. Vielleicht hat Würstchenlieferant Werner Haskenhoff aus Steinhagen auch ein Herz und spendiert eine extragroße “Pausenwurst” für die vielleicht leidensfähigsten Fans des Wir-wärn-so-gerne-oben-dabei-Clubs aus der ostwestfälischen Diaspora.
Kann ja nicht sein, daß alle Ostwestfalen Idioten sind. Oder? Andererseits, wie soll denn der führende Fußballclub der geduckt unter dem Steinhaufen Sparrenburg liegenden Glitzermetropole an der reißenden Lutter sein? Schon mal ein Gesamtbild mit allen Mitgliedern der Ratsversammlung mit offenen Augen angeguckt?
Na dann bölkt mal schön. Und tut´n bißchen Düsseldorfer Aufstiegslöwensenf bei Euern Möpkenbrot, wenn Ihr Richtung Vorstandsbank werft. Von den anderen Immernoch-Aufstiegskandidaten aus St. Pauli, Augsburg (Au was?) und Kaiserslautern (Nichts brennt so schön wie der Pälzer Betze) wollen wir hier gar nicht reden.
Die vielen hundert Kommentare zur Bestrafung der Schüco-Werkself reichen heute von “War doch zu erwarten” bis “Ich trete aus dem Verein aus”. Dennoch haben wir uns bereits in eine Langzeitwette begeben. Es geht um “Das war nicht das letzte Mal in der lange Kette der Idiotien”. Diese Wette werden wir mit Leichtigkeit gewinnen, auch wenn ja OBPit jetzt schon vom “Projekt 2011″ parliert und damit den Aufstieg in Liga 1 meint. Die Frage ist nur, mit welchen - bezahlbaren - Spielern? Fusion mit dem VfB Fichte und Tus Dornberg?
So sieht also der Modeur “Prekariat & Chic” den modernen Bielefelder. Rosa Wämschen, das gesträhnte Häuptlein mit der schweren Birne in die rechte Handfläche gestützt auf der Bahnhofstraße vor Karstadt sitzend. Weltschmerz inbegriffen. Jede Wette, beim Flanieren auf der grandiosen Avenue de Sales der Glitzermetropole läßt ihn nahezu jede Bielefelderin einen Meter hinter sich gehen.



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