Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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März 2010
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Do
11
Mrz '10

Wie isses und isses nur …

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An den Prachtstraßen im Herzen der City zeugen architektonische Highlights vom
außergewöhnlichen Stil-Gefühl in der Lutter-Metropole.

Schenkt “die Wirtschaft” Arm. Bielefeld den Lodda?

lodda.jpg

Das ist die NW-Liste der “möglichen” kommenden Arminia – Trainer. Einer fehlt. Der Größte. Der Tollste. Der Liebling der Klatschkolumnisten. Der einzig Wahre.

Lothar “Lodda” M.

Dabei hat der SchücoChef – mittlerweile Haupteigner der Almdudelei – schon längst bei D. D. – Sportdirektoreneleve – angerufen. Hier der Vorratsgespeicherte Inhalt des Telefonates:

“Dammeier…”
“Ja hier Schüco AG. Ich verbinde mit Eurem Chef”
“…….”
“Hinrichs hier. Entlassen Sie mal sofort den Cheftrainer”
“Ja aber………………”
“Keine Widerrede. Wer zuhause dem Ball wegläuft, wird hier entlassen”
“Ok. Wenn soll ich holen?”
“Erstmal sitzen Sie selbst da. Sie haben TG ja geholt”
“Ja aber, die Herren aus der Wirtschaft haben doch alle zugestimmt”
“Papperlappapp. Da haben Sie nicht richtig zugehört. Sie sind schuldig”
“Wen schlagen Sie nach mir vor als neuen Mohr?”
“Na Lothar M. Wen sonst. Da haben wir von Schüco dann schöne Schlagzeilen, wenn er in seine neue Villa Solarfenster einbauen läßt”
“Ok”

Fortsetzung folgt. Das Panoptikum Arm. Bielefeld geht weiter.

Gerstner raus, Dammi bleibt …

 … und macht jetzt erstmal selbst den Trainer!

“Wir erhoffen mit dieser Maßnahme noch mal einen Schub im Hinblick auf die immer noch vorhandene Aufstiegschance”, so Dammeier.

Wie muss man eigentlich drauf sein, um zu glauben, dass Dammi, der Gerstner geholt hat, es jetzt selbst hinkriegt mit dem Aufstieg?

Was spielt Arminia auf dem Aachener Tivoli?

“Ich bin ein Magath-Fan” … verrät Jürgen von der Lippe. Eigentlich gehört sein Herz ja der Alemannia aus Aachen – “aber da hat man ja nur Leid.” Ob der Comedian – der in Interview auf der Armina-Seite einen kleinen Einblick in sein fußballerisches Innenleben preisgibt, mitleidet, wenn Arm. Bielefeld morgen ab 18 Uhr auf dem neuen Aacher Tivoli versucht, nach allen ihr zur Verfügung stehenden Künsten “seine” Alemannia zu zerlegen? Auswärts können es ja manchmal wahre Riesen sein, wenn nicht wie daheim die leere Haupttribüne dräut. Und Tivoli, das hat was von Glücksspiel….. Klappts nicht, kann man für die nächste Zweitligasaison endgültig planen. Dann kommt ganz sicher ein brasilianischer Spitzenstürmer für Millionen aus dem Wackelpuddinghaus auf die Alm. Oder?

In Sachen Quartiershelfer

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Über nichts wird in Deutschland derzeit mehr Unsinn geschwafelt als über Hartz IV. Für die Politiker ein Objekt der Eigenprofilierung ist es für soziale Einrichtungen meist Objekt der Betroffenheitsabsonderung. Dabei gibt es durchaus vernünftige Ansätze, dem Thema vernünftig zu begegegen. Zum Beispiel mit den “Quartiershelfern” in der Glitzermetropole. Männer in gelber Jacke – ehemalige Langzeitarbeitslose, die keine Chance mehr auf eine reguläre Anstellung haben – kümmern sich um alles Mögliche. Von der Landschaftspflege über Kontrollgänge bis zum Aufhängen der Kirmesplakate. Ein Beschäftigungszuschuß von bis zu 2 Dritteln seitens der ARGE sichert ihre Bezahlung. Jetzt reicht das Geld nicht mehr und von den ingesamt 400 Beschäftigten werden wohl nur noch 45 der ältesten und gleichzeitig schwer behinderten Langzeitarbeitslosen weiter gefördert werden. Wegen ihrer vergleichsweise guten “Fitness” fallen die Quartiershelfer nicht darunter.

Die können sich dann ja die Millionen teure neue Diogenes-Tonne neben der Stadthalle für Kaninchenausstellungen und Präsentation von “Bewerbertrainings” und anderen lustigen Übungen der Arbeitsmarktbeweger anschauen. Oder die mögliche Baustelle des geplanten, über 20 Mio. teuren, neuen Technischen Rathauses bewundern. Man könnt aber auch ganz sinnvoll ein paar von ihnen auf dem “gefährlichsten Platz der Stadt”, dem spätsteinzeitlichen Jahnplatz, patroullieren lassen. Pfefferspray werden sie sicher bedienen können. Der Polizeipräsident der Stadt sieht sich nöämlich nicht in der Lage wesentlich mehr Beamte aufbringen zu können. Was finanzieren die eigentlich mit den Millionen von der Bielefelder Bergblitzerei?

Che Ge Atze

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Die Spasskasse, immer währender Hort überschäumenden Humors mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungsorten auch hier in der Metropole, hat sich jetzt voll fett dem angeranzten Barden mit der Pudelfrisur verschrieben. Statt Fähnchen, wie sie andere zur Anlockung Williger hochhalten also Trinkbudensprüche. In der heutigen Beilage der Tageszeitungen wird dann auch noch final ein “Meet & Greet in privatem Rahmen” mit dem Pudeltoupetträger ausgelobt.

Spasskasse. Gruselkasse.