Die Altherrenriege dankt der Stadtverwaltung für das neue Eis-Stadion!
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Provokation ist sein Programm – auf einer Diskussionsveranstaltung in Wiesbaden hat der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin jetzt erneut umstrittene Vorschläge verbreitet. Diesmal zur Bildungspolitik. Es müsste jeden Tag vor Beginn des Unterrichts überprüft werden, ob die Schüler Hausaufgaben gemacht haben, sagte der 65-Jährige. “Und wenn sie sie nicht gemacht haben, werden die Eltern zitiert”, so Sarrazin. Außerdem schlug er Sanktionen beim Kindergeld vor. “Zweimal Hausaufgaben nicht gemacht, Kindergeld um 50 Prozent gekürzt”, sagte Sarrazin. “Was meinen sie, was auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden.” schreiben die Dienste und Spiegel.online.
Nicht alle Tassen im Schrank zu haben, ist noch eine harmlose Unterstellung gegenüber dem Mann mit dem schiefen Gesicht und den noch schieferen Ansichten. Wahrscheinlich hat er einen unstillbaren Drang, das Maul zu allem aufzureißen. Ernst nehmen muß man das Ekelpaket ohnehin nicht. Seine unkontrollierten Ergüsse stören nur.
Wie ist der superflotte Thilo eigentlich in seinem Job? Zwei Fehler gemacht und die schöne Pension um 100% gekürzt?
Nachdem die Glitzermetropole bereits beim “Blitzen am Berg”, den wuchernden Brachflächen und der sparrigsten Burg nationale Spitze ist, wird es jetzt auch beim Thema “Heckrinder” in der Johannisbachaue spannend. Drei weitere Rindvieher kommen hinzu und der Bulle scheint eine Kuh beglückt zu haben. Das läßt doch ganz neue Perspektiven zu. Irgendwann kommt in die Johannisbachaue eine Westernranch mit regelmäßigen Lassojagden auf die Viecher. OBPit hoch zu Esel, das rote Lasso im Anschlag, den Cowboyhut mit der Aufschrift “Neue Ideen erjagen” tief im Genick, führt die jagende Meute an. Das ließe sich auf die unendlichen Brachflächen der Stadt ausweiten. Und Esel gibt es in der Puddingmetropole wohl auch genug.
Aus Schillers Trauerspiel “Die Verschwörung des Fiesco zu Genua” stammt der Satz:
“Der Mohr hat seine Arbeit getan. Der Mohr kann gehen”
Aus Arbeit wurde später “Schuldigkeit”. Sportreporter und – redakteure sind ja bekanntlich wahre Meister der sprachlichen und gedanklichen Vereinfachung. Siegt die Truppe – hier der DSC Arm. Bielefeld – ist Jubel, Trubel, Heiterkeit. Tut sie es nicht, werden nicht etwa die traurigen Gestalten auf dem Rasen mit dem großen Abstand zu Gegner und vergeigten Pässen als “Mohren” ausgeguckt. Nein. Der Trainer ist es. Nun, er stellt die Mannschaft nach den Trainingsleistungen und des jeweiligen Gegners Stärken und Schwächen auf. Aber bisher hat man auf der Alm noch keinen Trainer selbst mitspielen sehen. NW-Sportmensch Klusmeyer hat sich also nun auf Arminia-Trainer eingeschossen und will ihn weghaben. Der berühmte Mohr ist nach Meinung des Lokalblattes gefunden.
Wer die verlorenen Heimspiele gesehen hat, ging mit einer etwas anderen Meinung. Da ist das Affentheater in einem nahezu immer dilletantisch geführten Verein. Da sind Personen, die ihrem Egotrip huldigen. Da sind Finanzprobleme, die aus eben jenem Dillettantismus erwachsen.
Wer, der hier keine Wurzeln in Jöllenbeck, Senne, Gadderbaum, Heepen oder Brackwede hat und zumindest zweitligatauglich kickt, bekommt da nicht schwere Beine? Sicher hat Thomas Gerstner Fehler gemacht. Wie praktisch jeder Trainer. Aber: Er kam nicht als strahlender Mensch, der schon Erfolge gefeiert hat sondern als Notnagel für die, die nicht wollten. An Hannovers Mirko Slomka oder Fürths Büsken sei erinnert. Von Lothar M. wollen wir hier mal nicht reden.
Nun sollten wenigstens alle, die den Löffel in die schale Suppe halten, wenigstens auch gemeinsam auslöffeln. Die wie ein Menetekel über der Alm schwebende “heimische Wirtschaft” wird dann sicher die in der 3. Liga notwendigen Millionen für das spannende Aufstiegsdrama locker machen.




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