12.000 pfiffen auf der Alm nach dem Abpfiff zum Gotteserbarmen. In einem schrecklichen Spiel vergeigt Arminia die 3 Punkte, die sie auf St. Pauli gewonnen hatte. Sollte dieses Team dennoch in die 1. Liga aufsteigen, es wäre ein wahres Fußballwunder.
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Ein Trauerspiel, jetzt versucht auch die SPD, mit Hartz-IV bei den NRW-Wahlen zu punkten: Statt Ein-Euro-Jobs mit Null-Euro-Jobs. “Diese Menschen können zum Beispiel in Altenheimen Senioren Bücher vorlesen, in Sportvereinen helfen oder Straßen sauber halten”. Wo ist da der Unterschied zum “Schnee Schippen” Westerwelles. Versteht sich, dass FDP-Generalsekretärs Christian Lindner die Vorlage aufgreift und sich freut, dass die SPD endlich ein Einsehen habe: “Wir fordern die SPD auf, in der Tradition von Gerhard Schröder und Wolfgang Clement zu einer Politik des Forderns und Förderns zurückzukehren.”
Eigentlich ist jedes Wort des Kommentars zu Hannlörchen Krafts Anbiederung an das Hartz IV-Thema zu schade gegenüber den Erfindern der idiotischen Hartz-Gesetze mit überschäumend flankierender Freude durch CDU/CSU/FDP. Aber es juckt, dazu was zu sagen. Überlassen wir es mal den “Nachdenkseiten“, die das Thema aufgreifen. Auf der nach unten offenen Doofheitsskala der Parteien ist die SPD ohnehin ein ganz heißer Konkurrent der gelben Klientel-Partei.
Wer hat sich selbst immer wieder eine übergebraten? Sozialdemokraten!
Eine Topp-Kreativleistung aus dem Hause Arminia:
Beachtenswert: Die tolle Location, der übersichtliche Haufen, die niedliche Spielerfigur, die hochwertige Fotografie und das originelle Wort Spiel!
(Man soll übrigens nicht Mannschaft kaufen, sondern die Arminia-Merchandising-Produkte.
Der Erlös kommt dem DSC zugute … diese überraschende Info liest man hier.)
Da sichtet man nahezu lustlos die unendlich vielen, unendlich langweiligen uninteressanten Mails von “Verlängerungen”, “Ausdauer” und “phantastischen Verzinsungen” und übersieht fast solch eine wahre Perle:
Am Mittwoch, 10. März, eröffnet Oberbürgermeister Pit Clausen um 14.30 Uhr die Leseveranstaltungsreihe „Gigis“ der Martin-Niemöller-Gesamtschule und der Stadtteil- und Schulbibliothek Schildesche. In dieser Reihe wird Bielefelder Persönlichkeiten Gelegenheit zum Vorlesen frei ausgewählter Werke gegeben. Pit Clausen wird aus dem Buch „Der Chinese“ von Henning Mankell lesen. Anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion. Die Veranstaltung findet in der Stadtteil- und Schulbibliothek Schildesche, Apfelstraße 210, statt. Pressemeldung Stadt Bielefeld.
Es steht hier in Bücherregal. Ist spannend und wie immer beim Schweden Mankell (”Mitsommer-Mord”) gut geschrieben. Wenn er dann noch Mankells “Der Mann, der lächelte” nachlegt… und was wohl der Herr von den “Freien Demokraten” lesen wird und erst einmal Ingetraud Schulz von den gelb geränderten Grünen….
Jetzt, wo der Schnee langsam wieder wegtaut oder wegfriert, kommt allerlei Verborgenes zum Vorschein. Wie dieser Ahornflieger. Ob aus ihm noch ein stattlicher Baum werden würde? Am besten Zuckerahorn.
Da draußen in Windelsbleiche, wo die Zeit im Industriellen stehengeblieben ist, als Bielefeld noch ein Synonym war für Geschäftigkeit, Werktätigkeit und gewisse Bedeutung, gibt es skurrille Details an Bauten, die in den zwanziger Jahren für “Größe” standen. Heute schaut man durch die Scheiben auf Bauten, die viel zu groß sind für die vielen kleinen Gewerbe, die sich da angesiedelt haben.
Bielefeld-Verschwörung, die hunderttausendste. Man kann es nicht mehr hören, lesen, sehen. Wie eine alte Leier, die in den Angeln quietscht. Wie Arminias Auf - und Abstiege. Wie die Behauptung, das “C” der Union stehe für “christlich”. Jetzt wurde ein Buch vorgelegt, das sich mit “Rätselhaftes Bielefeld - Die Verschwörung” beschäftigt. Diesmal dürfen lokal bis national bekannte Menschen was zum Thema sagen. Nun denn. Die Glitzermetropole an der reißenden Lutter wird auch das verkraften. Das Büchsken gibt es beim hiesigen Pendragon-Verlag.






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