
Sie kennen doch Pinocchio? Jenen hölzernen Typ, dessen lange Nase ob seiner Lügen wuchs und wuchs? Wenn der unsägliche Lautsprecher und Vertreter seiner Stammklientel von max. unverbesserlichen 6% der Wahlbevölkerung jetzt auch noch Schoten losläßt wie: “Das Volk wolle die Wahrheit hören und nicht betuppt und beschummelt werden”, wird man wohl ein zweirädriges Stützgestell für die Sperlingsnase bauen müssen.
Was tut die gelbe Front mit braunem Rand denn anders als betuppen, bescheißen und belügen? Was haben denn die Parteiheiligen Lambsdorff und Möllemann beispielsweise gemacht? Was sind denn angepasste Gesetze nach Millionenspenden an Hoteliers anders als Beschiss?
Eigentlich kann sich das Westfalen-Blatt die heutige “Sonntagsfrage” sparen und wir hoffen, daß der unsympathische-charakterlose Heini bald auf seiner Geiferspuke (Heute: BILD am Sonntag) so ausrutscht, daß es ihm das Maul für eine Weile schließt.
Wie idiotisch das hirnlose Gequake des in seinem Leben grad einmal 3 Jahre als Kleinstanwalt in der väterlichen Kanzlei mit lebensnäherer Arbeit betreuten spätrömischen Dekandenzlers und von heute von Steuergeldern Ausgehaltenen ist, zeigt sich in diesen bekloppten Sätzen, die heute Spiegel-online mit verbalem Dreck verunreinigten:
“Auf die Frage, ob damit auch Einsätze zum Schneeschippen gemeint seien, sagte der Vizekanzler: “Warum denn nicht?” Angesichts von Schnee und Eis wagten sich in Berlin viele ältere Menschen kaum noch vor die Tür. “Da könnte die Stadt doch junge Sozialleistungsempfänger zum Räumen der Bürgersteige einsetzen”, sagte Westerwelle. “So praktisch ist das Leben. Doch weite Teile der Politik haben sich davon entfernt.”
Was der Außenminister dabei nicht thematisiert: In Berlin sind viele Fußwege spiegelglatt – weil zahlreiche Hausbesitzer ihrer Räumpflicht nicht nachkommen. Wie auch. Sind ja Leistenträger (Das war Absicht).
Wenn man idiotisch wie ein Schnellfeuer daherlabert und völlig weltfern etwas “vom Leben” philosophiert, merkt man gar nicht mehr, wie die Schrotladung einem die Visage zerfetzt. Ich mag ja dieses komische, zerfetzte, verdreckt-schöne Berlin schon, aber seit diese Gestalt aus Bad Honnef da ihr Unwesen treibt ist es, um mit dem weltgewandten, des Englischen so Kundigen zu sprechen, bald ein “Nicht go – Platz”. Offensichtlichlich drücken die zwielichtigen Spender der rechtslastigen gelben Mischpoke wegen der ausgebliebenen weiteren Steuersenkungen für “Leistungsträger” und “Schwarzgeld in der Schweiz Versteckenden” schon heftigst und der Mensch mit dem asozialen Vokabular kann die umgekneteten Gesetze dazu nicht fristgerecht vor der NRW-Wahl liefern. Vielleicht ist das Guido aber auch nur die Speerspitze von Mutti, dem es beim Weg in DDR 2.0 ausspricht, was sie sich staatstragend (noch) nicht erlauben darf.
Ich wiederhole es gerne: Arbeitslager her. Gelbes “A” auf Einheitskluft. Essen nur, wenn “Leistung” erbracht wird. Zucht und Ordnung ins Land. Fußketten und Peitsche am Abend, wer noch eine anbweichende Meinung hat oder dem Imperatörchen Widerworte gibt. Und über allem schwebt das Sperlingsgesicht und spukt seine Schwachmatien im “Archipel Guido” aus. Boxer würden das schwachbrüstige Problemchen beim gemeinsamen Fressen im chicen Restaurant Borchardts (da lebte schon ein gewisser Ex-Kanzler, dem die Erinnerung an seine tiefste jugendliche Armut und parteiliche Zugehörigkeit abhanden gekommen war, seine Gelüste nach Größenwahn aus) in der Französischen Straße manuell lösen.

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