Soso, der Herr über die häßlichsten und verramschtesten Läden der Republik soll also vermutlich 90 werden. Mit geschätzt 16 Milliarden auf der hohen Kante in der nahen Schweiz, läßt sich dann ja auch gut feiern. Wenn da nicht die nahezu hysterische Abschottung vor der Wirklichkeit wäre. Ob man das gut finden soll, oder einfach darüber hinweggehn oder mal nachdenkt, auf welchen Rücken das alles möglich war, sei jedem selbst überlassen. Vermutlich kann er aber auf der letzten Reise nichts davon mitnehmen, wovon die Allgemeinheit wiederum auch nichts hat.
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Bevor wir im Mai in NRW “ganz demokratisch” die politischen Hebel für die nächsten Orgien der Halbirren in Düsseldorf umlegen dürfen, laufen und quaken sie um die Wette. Da turnt sich ein neues Traumpaar warm am NRW-Polithimmel: Nuschler Rüttschers schob im amerikanischen Schneesturm ein GM-Auto an und das SPD-Hannelörchen - nein, nicht die bedauernswerte Ehemalige von “Meatloaf Helmut”, dem Vergeiger der Einheit und Herr über blühende Landschaften mit erlogenem Spendenehrenwort - greift deftig (und nicht ganz falsch) ins Vokabular hinsichtlich der “miserablen Bildungspolitik” in NRW. Nun ja, jetzt kanns ja Sommer werden. Die hiesige Schulministerin grinst wie immer a la Honigkuchenpferd und die CDU/FDP-Mischpoke mit dem wirbeligen Guido-Untertan Pinkwart als Flankenschutz. Da dräut neues Donnerwetter. Für 20.000 Euronen können bücklings ankriechende Unternehmen und anderen, die sich Gunst erhoffen, von Landeskönig Rüttschers ein paar Minuten Audienz auf dem kommenden Parteitag der schwarzen christlichen Front erkaufen.
Wird gemacht, Herr Rüttschers. Aber wir bringen zeitversetzt gesteuerte Stinkbomben mit. Leider haben wir in der vernach-
lässigkeiten Provinz noch nicht ein dem Saustall in Düsseldorf im Duft angemessenes Modell gefunden. Aber die Uni Bielefeld ist schon im Endstadium der Versuche. Und Eau d´Jöllenbeck kann ganz schön reinhauen in Ihre Versammlungen der Wahlviehverarscher.
Jetzt mal ganz besonnen. Das Symbol “Stern”, also dieses hier: “*“ ist meist der Joker bei Suchabfragen von Datenbanken.
Ein “Westerwelle”, könnte der Joker für den allgemeinen Sprachgebrauch sein. Das muss nicht nur ein Wort sein, das kann auch mal einen ganzen Satz ergeben. Mal ganz besonnen, wirklich, im negativsten Sinne:
Hast’ WID (Westerwelle-Intelligenz-Demenz) odda was?
Übersetzung: [Beim Aldi kannst Du Dir ein paar IQ’s vom Wühltisch klauen.]
Eyh, Du. Du bist ja voll Westerwelle eingestellt. Das gibt auf Fresse.
Übersetzung: [Wenn Du noch einmal mit meinen Gefühlen spielst, mache ich einen auf Taliban.]
Aaaalder, Du bist ja volle Elle Westerwelle. (Reim ist Reim und bleibt Reim)
Übersetzung: [Du bist ja ganz schön asozial geworden.]
Mach hier keinen auf Westerwelle, sonst gibt’s Hammer auf Zeh, FDP.
Übersetzung: [Immer auf die Kleinen? Jetzt bekommst Du es mit mir zu tun.]
Hey, hey Du. Ka*kfresse!!! Oh, sorry, ich dacht’ Du wärst die Westerwelle.
Übersetzung: [Hallo, oh Entschuldigung, ich habe Sie verwechselt.]
Eyh, Kollege, Deine Westerwelle-Taktik war wohl nüschts.
Übersetzung: [Jetzt liegst Du aber völlig daneben.]
Biste nochmal so Westerwelle, setzt es was.
Übersetzung: [Bist Du noch einmal so unfair zu mir, zahle ich es Dir heim.]
Eyh, Schwestah, sorry, ich mach’ immer einen auf Westerwelle. Logga bleiben.
Übersetzung: [Mein Liebling, ich habe leere Versprechen gemacht, bitte verzeih’ mir.]
Nun ist alles Westerwelle.
Übersetzung: [Jetzt ist alles vorbei.]
Kollega, am weekend habe ich meine Geldbörse gewesterwellt.
Übersetzung: [Ich habe einen Deal am Wochenende durchgezogen, der nicht ganz sauber war.]
Natürlich kann man auch Sprichworte verwesterwellen, das sieht dann so aus:
Wer Jemanden verwesterwellt, der hat sich selbst ein Bein gestellt.
Übersetzung: [Wer … Grube gräbt, fällt selbst hinein]
Oder einfach nur lustige Sachen erfinden:
Sagt der Lover von Guido W.: “Liebling, halt’ mal Deinen Kopf still, ich muss mal eben mit Deinem Gesicht etwas abfeilen.”
Fies? Nö. Nicht im Entferntesten so fies, was er da abzieht.
Voilà, der Dreschflegel für die Tasche ist da. Lange hatte ich mich umgeschaut, hier geguckt, da geguckt, amazon und ebay (3-2-1..keins) befragt. Nichts. Sowas gab es angeblich nicht. Klein, handlich und ausgefahren so richtig zuschlagend. Bis ich gestern bei Bienarsch in der Niedernstraße doch noch fündig wurde. Ein einziges Exemplar der Marke “Hau einfach drauf” hatten sie noch. Aus Vorkriegsbeständen, heimlich aus herrlichen Roßkastanienstämmen von der Sparrenburg von jemand gebastelt, dem die Nazis den Mund verboten hatten. Den in Sütterlin zur Tarnung am einschiebbaren Griff eingebrannten Spruch “Arbeit macht frei” schmiergelte ich ebenso ab wie das Hakenkreuz ganz unten am Griffende. Nun habe ich das passende Werkzeug. Jetzt eine nette Fahrt mit der manchmal vorschützend unpolitischen besseren und schöneren Hälfte (”Wenn Du noch einmal den Namen Westerwelle sagts, gibts bösen Ärger”) in die Reichshauptstadt der Bewegung und dem spuckenden Typ mit der häßlichen Visage eines über die dämliche Birne ziehen und der Taschendreschflegel wäre zünftig eingeweiht. Da reicht es dann auch noch für ein paar andere Figuren aus dem Panaoptikum der Untermenschen.
Aber weder komme ich momentan nach Berlin noch fände es die schönere und bessere Häfte gut, weil ich dann ja wieder den Namen des als Kind viel zu heiß Gebadeten und mit dem Klammerbeutel Gepuderten erwähnen müßte. Also tu ich es mal ganz für mich und nach innen: Westerwelle, Westerwelle, Westerwelle.
Dabei bin ich beileibe nicht der Einzige, der sich in dieser Republik über das fiese, unanständige, charakterlose A…..ch mit den kalten Augen empört. Der Chefredakteur der NW tut es in einem passenden Kommentar ebenso wie Carsten Heil in der Diskussion “Schwarz/Weiß” aus dem NW - Magazin. Warum Redakteur Uwe Kleinschmidt den hetzenden Doofling wegen seiner “Ehrlichkeit” verteidigt muß wohl am identischen heimischen Ikea-Tisch liegen. Wobei Kleinschmidt den wohl aus praktischen Erwägungen gekauft hat und Wester…. da ist es schon wieder, das Wort….. ihn wohl eher hat, weil Ikea an seine Dummbeutelpartei gespendet hat. Da wirkt man dann angesichts einen teuren Haufens billigem Preßspan aus bangladeschischer Kinderarbeit schon mal menschlich. “Essen muß sich auch für die Partei der Wahrheit wieder lohnen. Danke Ikea. Wir haben dieselbe Farbe”, sagte We…. damals. Wahrscheinlich wußte er über die Nazinähe des Ikeagründers, die ihn final aus Schweden vertrieb. Aber bei einem superreichen Bruder im Geiste fühlt sich W…. doch immer warm und gut aufgehoben.
Also dann. An die Dreschflegel. Binarsch wird jetzt in Norwegen eine Großserie auflegen lassen. Die Dinger werden wie verrückt vorbestellt. Nicht auszudenken, man setzte sie lokal ein. Aber das ist eine andere Baustelle.
Westerwelle, Westerwelle, Westerwelle. Auaaaaaaaaaaaaaaaaaahhh.


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