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Do
18
Feb '10

Schnäppchenjäger: Ab zum Jahnplatzforum!

Armut muß sich wieder lohnen

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Komisch. Diese Zahl hörte man gestern auf den lächerlichen Aschermittwochsreden der klügsten Menschen der Nation nicht. (Hier in der glitzernden Metropole gab es bei der Union sehr passend Sülze). Stattdessen Plattitüden vom Feinsten. Wir wollen sie hier nicht wiederholen. Lohnt nicht. Zur Abwechslung zeigen wir mal den nächsten Schwachsinn, der jetzt per gesteuerter Umfragen hochgeputscht wird. Nun soll es also die grüne Beliebigkeitspartei an der Seite der Christen richten? Klar. Die ehemaligen Taxifahrer, Parkaträger und Steinewerfer passen sich nahtlos an. In Gesinnung und Standpunkt. Hauptsache, der Futtertrog stimmt, an dem man dann mit demonstrativ umweltverträglich von Bambussocken aus biologisch vorhaltendem Anbau verhüllten Käsemaucken für neue Atomkraftwerke in NRW demonstriert. “Nä weißt Du, die sind doch Klimaneutral”. Ist mein Käsebrötchen heute morgen auch.

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Dazu passt auch diese Pressemeldung über den aufgeschwemmten ehemaligen Taxidriver, Turnschuhminister und “Was-hatte-ich-gestern-für-einen -Standpunkt?”, der mal 2004 im Bundestag formulierte: “Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch”. Aber wenn das Geld im Kasten klingt, die grüne Seele auch zum Teufel springt. Nä Joschka? Dazu passt natürlich diese Pressemeldung:

Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer hat einen Ruf an die Universität Düsseldorf angenommen. Wie
die “Rheinische Post” (Heutige Ausgabe) berichtet, erhält der Grüne in diesem Jahr die Heine-Gastprofessur. Sie ist ein Geschenk des Landes Nordrhein-Westfalen und wird seit 1988 vergeben, als die Hochschule den Namen des Dichters annahm. Prominente Vorgänger von Fischer waren unter anderem Altkanzler Helmut Schmidt, Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki sowie die Schriftsteller Sigfried Lenz und Juli Zeh.

Wird er aus den “Erinnerungen eines Taxifahrers und afghanischen Brunnenbauers in US-Diensten” lesen? Oder doziert er aus dem Essay “Ein grünes Chamäleon. Über die Beliebigkeit des blitzschnellen Wechsels politischer Standpunkte”?