Verfasst von textexter - Kategorie: Allgemeines und Sonstiges

Aschermittwoch 2010. Die eine Fraktion Gottes bekommt das Aschenkreuz und beichtet die Sünden der “tollen Tage”, die Andere geht leer aus und muß mit den Sünden leben. Apropos Sünden. Es war so still hier die Tage in der glitzernden Metropole unter dem Sparrenwinkel-gekrönten Steinhaufen. Wenig mehr als nichts von Arm. Bielefeld, ein bißchen Empörung noch über den irgendwie grenzdebilen Klinikum-ich-hab-nichts-geb-Dir-aber-weil-die-Waden-Deiner-Kicker-so-ne-tolle-Werbung sind-wehe-das-Personal-will-nun-ein-paar-Brosamen-mehr-Gehalt-Deal. Das verbale gelbe Maschinengewehr der Ärzte/Apotheker/Steuerberater/Großunternehmer und Parteienkäufer/Ich-bin-zwar-dämlich-aber-Leistungsträger kreischt im fernen Berlin seine Haßparolen in den Tag und kichert dümmlich über diesen Coup einer überflüssigen Splitterpartei aus der rechten Kurve mit genialer Selbstüberschätzung in sich hinein. Bei Olympia feiern Funktionäre der deutschen Mannschaft glückselig die Übernahme der Spitze der “ewigen Bestenliste”, die natürlich ohne die leicht gedopten AthletenInnen der ehemaligen DDR nicht möglich wäre.
Und unser zartes OBerhaupt an der Spitze der fast salzlosen Verwaltung des Teutoburger Schildas? Pah. Die legen jetzt wieder los wie die Feuerwehr der Schnecken. Gibt ja mehr als genug neue Schlaglöcher in dieser Stadt und auf den Straßen des Speckgürtels. OBPit wird sie mit dem Herrn Moss alle einzeln besuchen und katalogisieren und Hans-Rudi plant schon den nächsten aufregend-nervenzerfetzenden “Slalom der Belaglöcher” mit 1oo Läufern aus 200 Nationen. Gekonntes Stadtmarketing ist eben auch die erbarmungslose Nutzung heimischer Ressourcen.
Ich vergaß: Es ist der erste Tag des Beginns der Fastenzeit. Aber fing die nicht schon viel früher an?
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