
Unsere Flaneure werden drei Jahre alt. Gefeiert wird mit 140 Fotos: http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/diaschau/
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Unsere Flaneure werden drei Jahre alt. Gefeiert wird mit 140 Fotos: http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/diaschau/
Das ist ein Duschkopf. Ein stinknormaler Duschkopf, wie man ihn bei OBI oder Toom am Südring und anderen Baumärkten bekommt. Was das Ding mit dem Brüsseler Eurokratenapparat, wo jetzscht da Oeddinga, Günther, Änglisch-parlierend zughört, zu tun hat? Nun ja. Eigentlich ist das eine Normgurke. Sieht nur anders aus. Da man aber die EU-Normierung der Gurke wieder abgeschafft hat und die Banane noch nicht so weit ist, hat es den Duschkopf erwischt. Einfach durchgewinkt hat man jetzt ein Gesetz, so gut wie keiner hat es groß bemerkt: Vorschriften für Duschköpfe – so ein Irrsinn. Aber wenn “öko” draufsteht, wird der gesunde Menschenverstand erst einmal ausgeschaltet. Und jetzt spinnen wir mal das Ding weiter. Vorschriften sind einzuhalten. Also muß eine europaweit agierende Duschkopf-Polizei her. “Dukopol”, eine neue Dienststelle. Verwaltet von Oeddinga, Günther, und nur änglishsprochig. Sozusagen ein Duko-Sondereinsatzkommando. Bei Verkalkung ist der Kopf sofort vom Schlauch zu reißen und ein Strafgeld anzusetzen.
Was uns das alles sagt? “Bürger halt das Maul. Du hast doch sowieso keine Ahnung”. Erinnert irgendwie an das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern.
Da macht uns die NW doch an diesen Rosenmontag ein schönes Geschenk, das aber auch zugleich wehmütig macht. Die heute so glitzernde Metropole hat mit Arm. Bielefeld also nicht nur nur in echt westfälischem Humor – das Heben der Oberlippe im 1 Millimeter bedeutet bereits, aus gradezu vollem Halse zu lachen – den sogenannten “Paternosterfußball” erfunden. Nein, hier stand auch mal die Wiege des Karnevals. Vor 150 Jahren, als die Kölner noch am Dom rumbauten und die Deutzer Brücke mangels Nichtvorhandenseins keine ICE-Züge trug, wurde hier unter der Sparrenburg bereits geschunkelt, zogen die Bauernkarren aus Heepen, Gütersloh und Altenhagen durch die Niedernstraße. Den anhaftenden Mist hatte man mit feinen Bändern kaschiert, die Wagen mit ostwestfälischen Närrinnen nd Narren beladen. Es muß dannn wohl auch ein Kölner Kardinal aus der frühen Erbfolge des Domfensterverdammers M eichsner gewesen sein, der hier in der Provinz die prächtigen Züge sah und das auch für Kölle haben wollte. Schließlich ergab das an Aschermittwoch, der ebenfalls hier in der Lutter erfunden worden sein muß, eine tolle Aufwertung der Beichtstuhlquoten.
Ach ja Bielefeld, Du “Mutter allen Karnervals”. Kamelle…….
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