Endlich wissen wir also, wie das Imperium Germanicum sterben wird. Guido Westerwelle, FDP-Vorsitzender, Außenminister und jetzt offenbar auch Teilzeit-Historiker, hatte eine Horrorvision vom Ende deutscher Größe. Er teilte sie in einem Gastbeitrag für die Zeitung “Die Welt” mit: “Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.”
Ich bin wahrlich kein großer Fan der BILD für leicht gehobene Ansprüche. Aber was heute in einem Kommentar des SPIEGEL zu einem Westerwelle-Artikel über Hartz IV – Empfänger in der neoliberalen charakterlosen “Welt” von dem gelben Amokläufer und Möchtegern-Außenminister liest, tut gut. So redet einer, dem das Wasser bereits über dem Schädel zusammen schwappt, dem nicht nur seine Felle davongeschwommen sind sondern der entlarvt worden wie niemals zuvor ein Politiker in dieser Republik. Dabei hatten es seine Eltern in Bonn sicher gut gemeint, haben viel in die Bildung des Buben investiert. In das hysterische Kleffen des enttarnten 18-Prozenters mischt sich auch ganz viel simples doofes Nichtwissen über geschichtliche Zusammenhänge. Schade, daß unser Arminius hier nicht nochmal auftaucht und dem charakterlosen Pimpf mit seiner unterirdischen Truppe die Leviten liest. Hat Guido Westerwelle bisher mehr geleistet als widerliche Hetzreden?
Irgendwie kommt mir die politische Unternull bei seinem Verbalstakkato mehr und mehr vor wie das Bübchen, das Arcandor und Quelle vor Dummheit und Überheblichkeit an die Wand gefahren hat: Tommy M.
Und hier mal die exakten aktuellen Hartz IV-Regelsätze über die sich der Chef der Klientelpartei so aufregt:
Das enstpricht monatlich ungefähr dem, was Joe Ackermann in 10 Minuten Wasserlassens bekommt. Dann hat er aber bereits eine neue Schweiner – oder Gaunerei gegen die Volkswirtschaft geschmiedet.
Nachtrag: Ein sehr treffender Kommentar zu den gesitigen Tiefflügen des Rechtsanwaltssohnes und gefährlich nah am rechten Volksverhetzungsufer lavierenden Guido W. findet sich auch hier.






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