Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Do
11
Feb '10

Guidos “Spätrömische Dekadenz”

Endlich wissen wir also, wie das Imperium Germanicum sterben wird. Guido Westerwelle, FDP-Vorsitzender, Außenminister und jetzt offenbar auch Teilzeit-Historiker, hatte eine Horrorvision vom Ende deutscher Größe. Er teilte sie in einem Gastbeitrag für die Zeitung “Die Welt” mit: “Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.”

Ich bin wahrlich kein großer Fan der BILD für leicht gehobene Ansprüche. Aber was heute in einem Kommentar des SPIEGEL zu einem Westerwelle-Artikel über Hartz IV – Empfänger in der neoliberalen charakterlosen “Welt” von dem gelben Amokläufer und Möchtegern-Außenminister liest, tut gut. So redet einer, dem das Wasser bereits über dem Schädel zusammen schwappt, dem nicht nur seine Felle davongeschwommen sind sondern der entlarvt worden wie niemals zuvor ein Politiker in dieser Republik. Dabei hatten es seine Eltern in Bonn sicher gut gemeint, haben viel in die Bildung des Buben investiert. In das hysterische Kleffen des enttarnten 18-Prozenters mischt sich auch ganz viel simples doofes Nichtwissen über geschichtliche Zusammenhänge. Schade, daß unser Arminius hier nicht nochmal auftaucht und dem charakterlosen Pimpf mit seiner unterirdischen Truppe die Leviten liest. Hat Guido Westerwelle bisher mehr geleistet als widerliche Hetzreden?

Irgendwie kommt mir die politische Unternull bei seinem Verbalstakkato mehr und mehr vor wie das Bübchen, das Arcandor und Quelle vor Dummheit und Überheblichkeit an die Wand gefahren hat: Tommy M.

Und hier mal die exakten aktuellen Hartz IV-Regelsätze über die sich der Chef der Klientelpartei so aufregt:

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Das enstpricht monatlich ungefähr dem, was Joe Ackermann in 10 Minuten Wasserlassens bekommt. Dann hat er aber bereits eine neue Schweiner – oder Gaunerei gegen die Volkswirtschaft geschmiedet.

Nachtrag: Ein sehr treffender Kommentar zu den gesitigen Tiefflügen des Rechtsanwaltssohnes und gefährlich nah am rechten Volksverhetzungsufer lavierenden Guido W. findet sich auch hier.

Närrische Hochburg Ostwestfalen

Oh wie das fetzt, oh wie das swingt,

wenn der Ostwestfale singt:

Foto: NW

Die Vasallen können ja doch noch “Nein” sagen

Das Europaparlament hat das heftig umstrittene Bankdatenabkommen mit den USA am Donnerstag mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. 378 Abgeordnete stimmten gegen das Abkommen und 196 dafür. 31 Parlamentarier enthielten sich. Ursprünglich war mit einem knappen Ergebnis gerechnet worden. Durch das Votum muss der am 1. Februar in Kraft getretene Vertrag zur Weitergabe von Bankdaten an die USA nun ausgesetzt werden.

Tje, das kam jetzt aber irgendwie doch ein bißchen unerwartet, gell Mr. Obama? Keine Bankdaten aus Good old Europe für die amerikanischen Terrorhysteriker mit ihrer CIA-erlogenen Figur ausm Laden. Freuen wir usn nicht zu früh als größter Bundesstaat der USA werden sich die in Washington schon was einfallen lassen. Vielleicht wollen sie jetzt Kopien aller Bilder in europäischen Personalausweisen? Einen gewissen “Hasch-mich” hatten die Amis ja schon immer.

Seit 11:11h Kaltweiberfastnacht

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Es ist wieder soweit. Mit der Präzision einer Stechuhr rasen die schöneren und besseren Menschen los, das zarte einfaltspinselige Geschlecht alkoholgeschwängert zu narreteien. Weiberfastnacht. Hier in der westfälischen Klarheit natürlich nicht so wie bei den eher leichtlebigen Rheinländern. Wo sie schon mal Bläck Föss haben.

Allaf. Helau. Hurra.

Oder: escape.

Weiße Rosen aus Athen

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Ein stadtbekannter Banker einer stadtbekannten Privatbank heute am Tresen eines stadtbekannten Feinköstlers zu einem stadtbekannten griechischen Restaurantbetreiber auf dessen Frage, wer denn die griechische Pleite bezahlen wird: “Ich bin ja kein Mädchen aus Piräus, aber das pfeifen die Uhus schon von der Akropolis. Deutschland natürlich”. Darauf einen doppelten Ouzo.

Und ist der Schuldenberg für die deutschen politischen Kanonen und die Brüsseler EU-Schwachmaten mangels irgendeiner Weitsicht nicht mehr überschaubar, lebt sichs dennoch ungeniert. Die Taschen der Steuerzahler werden es schon richten…..

Stellt sie alle an die nächste Wand. Wer das nicht möchte, darf sich im Bürgerpark mit gehobenem Blick über die sanften Hügel der Glitzermetropole stabile Astgabeln aussuchen. Mit Widmung: “Den größten Gaunern, Arschlöchern, Kriechern und Kriminellen”. Wer Monopoly spielt, muß das gefälligst mit seinem eigenen Geld tun.

Die Namen kennt Ihr alle. Jetzt Sirtaki!

Jetzt sparen sie sogar den Strom ein

Das Historische Museum bietet am Freitag, 19. Februar, von 18.30 bis 19.30 Uhr eine Taschenlampenführung für Kinder an.
Mit einer Taschenlampe in der Hand beginnt der Streifzug durch das Museum. Die Objekte sind nur im Lichtstrahl der Taschenlampe zu sehen. Was verbirgt sich in der Dunkelheit? Gemeinsam mit Museumspädagogin Annett Barthel sowie Eltern und Großeltern geht es auf eine geheimnisvolle Entdeckungstour. Dabei gilt es auch, die eine oder andere knifflige Aufgabe zu lösen. Die Teilnahme kostet fünf Euro für Kinder und zwei Euro für Erwachsene. Anmeldungen nimmt das Historische Museum unter 0521 / 51-3635 oder 0521 / 51-3630 entgegen.
Aus einer Pressemeldung der Glitzermetropole an der reissenden Lutter.

Auch in OWL jetzt CD aufgetaucht

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Müssen jetzt in OWL auch Leute mit “namenlosen” Konten in Liechtenstein, der Schweiz, dem Kleinen Walsertal, den Caymans zittern? Gestern tauchte in der Glitzermetropole Hauptpostamt an der Naharyastraße ein Umschlag auf. Adressat: XXXX aus Liechtenstein. Die darin enthaltene unbeschriftete CD wurde von einem Postbediensteten auf dem kleinesten Amtsweg unverzüglich in das Finanzamt Bielefeld Stadt verbracht, wo sich schon die Vorsteher der diversen OWL-Steuerabsaugeanstalten versammelt hatten. Dann der feierliche Moment. Der dienstälteste Vorsteher legte die CD in ein Laufwerk ein.

Die CD lief an.
Auf dem Monitor erschien ein Titel.
“12 Datensätze mit 16 Einzelpositionen”

Hektisch addierten die versammelten Vorsteher bereits die ungelegten Eier aus Liechtenstein:
” 16 Einzelpositionen x 12 = min. 50 Millionen”.
Strahlen. Zumindest die Fastpleitestadt Bielefeld wäre damit teilweise finanziell gerettet. Man könnte weiterschrotteln wie bisher.

Dann ertönte leise Musik. Sie schwoll an. Ein Crescendo in Moll.

Man hatte ihnen das gesamte Köchel-Verzeichnis vom Mozart auf eine Daten-CD aus Lichtenstein auf eine Silberscheibe kopiert.

So viel zu den im Stundentakt neu auftauchenden Daten-CDs mit angeblichen Steuerdaten.
Irgendwie inflationär.

Warum sitzt so ein Kasper immer noch da? Irre.

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“Man muß noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können”, hat der olle irre Nietzsche mal in “Also sprach Zarathustra” formuliert. Andreas Kasper, äußerst unsympathischer lippische Landesverbandschef im outbackschen Lemgo, muß ganze Heerscharen an Chaos in sich haben, die ihn zu irren Taten treiben. Promotion? Abgeschrieben von anderen. Doktorarbeit aberkannt. 9000 Euro Strafe. Wissenschaftliche Bücher hat der superflotte Verbandschef auch (ab)geschrieben, wie sich jetzt herausstellt.

Bleibt eigentlich nur die Frage, warum der windige Typ da noch hockt, wo er hockt. Sind die Lipper nicht nur geiziger als die von ihnen vertriebenen Schotten sondern dazu noch obermasochistisch? Bei einer Bäckereiverkäuferin genügt laut hochherrschaftlichen Richterspruchs “die Mitnahme” eines alten Brötchen für die fristlose Kündigung. Hier klaut einer sozusagen platinerne Löffel und was passiert?

Ein App für OBPit?

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Wer eines dieser neumodischen Scheissdinger hat, wo man mit schneeglitischigem Finger “Apps” auf einem berührungs-
empfindlichen Bildschirm antoucht, um den neuesten Eintrag seines Facebook-Profils (“Waaaaaaaaaaas, nicht bei Facebook, studiVZ, SchülerVZ, Xing und Co? Gibt es Sie denn überhaupt?”) aufzurufen, per Geotagging der/dem Liebsten die exakte Position auf dem Globus in Echtzeit zu vermitteln und – ach das geht damit auch? – manchmal sogar ganz vordersintflutlich zu telefonieren, der vermißt ein App ganz schmerzlich: das “Bielefeld-App”, die direkte Verbindung zu OBPit im Rathaus. Da teilt er nämlich minütlich mit, wie der Schuldenstand der glitzernden Metropole aktuell ist. Noch tüfteln sie sowohl an App als auch Chip, der im Handgelenk implantiert wird. Mit Überlebenslanger Steuer-Nummer, automatischer Abbuchungserlaubnis und Sensor, der am Knie befestigt, Schrittlänge, Standortwechsel und Wege auf Hundertstel genau erfasst. Das wird alles zu Herrn Landgrafs städtischer Rechenanlage geschickt, es kommt online bei Google per “Buzz/Unterabteilung Stadtfinanzierung OBPit” öffentlich zu den facebooks-Profilen beigefügter Gebührenbescheiden, jederzeit von jedem einsehbar. Wer nicht fristgerecht Geld für die Abbuchung auf dem Konto hat, wird per App-Stromschlag mal kurzzeitig außer Gefecht gesetzt. Er “friert” einfach auf der Stelle mit offenstehendem Maul ein. Zum Beispiel vor der 1-Euro-Billigbratwurst unterm genialen Jahnplatz.

Schöne neue Welt? Ach geh mich wech. App, App and away.

studio 61 party

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Am Freitag, 26.02.10 um 22h!

Bands
Acoustic Kitty
Lodger Division

DJs
Thorsten D (Kuscheldruck 3000)
p.aidbill         (Plastic-Aid)
Victor Worms

Eintritt 4 €

Bunker Ulmenwall
Kreuzstr. 0

Folgen der Erderwärmung

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Ist doch klar und logisch. Oder? Ähm, wo ist eigentlich die pandemische Schweinegrippe mit hunderttausenden von Toten geblieben? Antwort: In den Bilanzen der Pharmamafia auf der Habenseite.