Mit Ablauf der Saison verschwindet die “Perle der Natur”, Krombacher, ja von den Brüsten der Almdudler. Völlig unbestätigten Gerüchten zufolge sollen dann vorne Oetkers “Pur Choc” und hinten in mittlerer Gesäßhöhe “Fellteens” auf den Gewändern der Almdarsteller stehen. Aber das ist sicher ebenso nur ein Gerücht wie die 3 Millionen, die der ziemlich dämlich-hölzerne DFB dem Herrn Löw angeblich monatlich zahlt. Darf man zaghaft fragen, wofür? Bei Arminia weiß man es ja: Für das Almdrama “Hintertupfingen vor Großtribüne”.
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Valentinstag am 14. Februar mitteilt, wurden im Zeitraum Januar bis November 2009 nach vorläufigen Ergebnissen 943 Millionen Rosen im Wert von 201,9 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ging die Anzahl der importierten Rosen um 11,1% zurück. Mit einem Anteil von 68,9% (650 Millionen Stück) kam der überwiegende Teil aus den Niederlanden, gefolgt von Kenia (16,1%; 152 Millionen Stück) und Sambia (4,9%; 46 Millionen Stück).
Siehste. Es ist eben nichts mehr wie es mal war. Aber warum gleich 11,1% Prozent Rückgang bei Absatz. Ich kann ja nichts dafür, wenn die AdressatInnen von Blumenstraußschenkungen lieber Tulpen als Rosen wollen.
Übereinstimmend berichten die Dienste aus Karlsruhe:
Die Berechnung der Hartz-IV-Regelsätze ist verfassungswidrig. Sie bleibt aber bis zum Jahresende in Kraft, wie das Bundesverfassungsgericht am Dienstag unter Vorsitz des Gerichtspräsidenten Hans-Jürgen Papier verkündete. Ab 1. Januar 2011 muss eine Neuregelung gelten. Ob Bezieher des Arbeitslosengeldes II deshalb mehr Geld bekommen müssen, ließ das Gericht offen. Der Erste Senat ordnete zudem an, dass Hartz-IV-Empfänger ab sofort in seltenen Ausnahmefällen Zusatzleistungen erhalten müssen.
Wie sagte doch der verurteilte Kriminelle Peter Hartz damals im Beisein des kleinen lippischen Gummistiefelnapoleons nach der Präsentaion der genailen Erfindung “Hartz I bis IV”?
“Ein großer Tag für Deutschlands Arbeitslose”
Nun mußte erst das Bundesverfassungsgericht sagen, was wirklich Sache ist. Hat es aber nur verschwurbelt getan. Was angesichts der Merkels, Gabriels, Westerwelles, Niebels, Po fallas, Köhlers, von der Leyens, Guttenbergs, Brüderles auf den gut bezahlten weichen Regierungssessels weder überhaupt verwundert noch wirklich Besseres ahnen läßt. Geht ja nicht um “notleidende Banker”, die nicht genügend Boni zusammengerafft kriegen.
Hach. Endlich wieder “Mann biß Hund”. Da sieht man sie schon in die neue Starklinik Bielefelds strömen. Dank Arminia-Darlehen nun bei derartigen Maleschen erster Ort der Wahl. Bänder gerissen, Knochen gebrochen und die weißen Männer, die jetzt innerlich jeden Schritt der Almbuben mitgehen, geben auf dem Laken, das vorher noch eventuell Rüdiger Kauf belegen hat, Gips drum und entzerren die Bänderware. Es gibt eben immer was, was sich zur verbalen Pandemie ausbauen läßt. Wenn nicht, inszeniert man etwas. Panik muß sein. Panik ist sozusagen das Salz in der Zeitungssuppe. Wäre ja auch zu langweilig, man machte die Zeitung einmal mit einer positiven Nachricht auf. Zum Beispiel:
90% der Straßen in OWL schnee- und eisfrei
Soso, der nette Herr Straetmanns, assoziiertes Mitglied des Arminia-Aufsichtsrates (Zuhören darf er, entscheiden noch nicht) meint also laut NW, man müsse sich mit den Fans auseinandersetzen. Wozu denn das? Fans? Sind das nicht diese seltsamen Wesen, die Krach in die AlmArena bringen, tosen, wenn die Almdudler mal siegen, unnötig pfeifen bei Magerkost? Mit denen soll man sich auseinandersetzen? Zu sagen haben die, die noch wegen des Sports in die hochtrabend “Arena” genannte offene Sporthalle kommen, doch so gut wie nichts. Sie sind Staffage, damit Stimmmung in der Bude ist. Lassen sich auf der grandios von einigen wenigen völlig verkorkst und schlecht vermarkteten neuen Haupttribüne naß regnen und werden noch von Präses Schwick “Begrabt mich dereinst im Anstoßkreis der Alm” und vor allem weiland vom Dominator Kentsch schief angeguckt.
Wer heutzutage immer noch auf die Alm klettert, ist wahrlich Hardcorefan. Ein junger Südkurvler, befragt nach dem Grund, ist da ganz pragmatisch: “Na ja, meine Kumpels sind da. Und in Liga 2 gehören sie eher zu den besseren Mannschaften”. Ach ja, der Fan. Ganz ohne ihn gehts halt im Millionenspiel Fußball nicht. Aber mit machts den Herren auch keinen Spaß. Es sei denn, es geht um die leidige Kohle, die an höherer Stelle wie bei Amateuren üblich “irgendwie verloren geht”, wenn man sich auf dem VIP-Tribünchen bei feinen Häppchen wichtig macht.
So und nun verrat ich Euch noch, warum ich immer noch ein gewisses Herz für den Schwarzblauen, seit beinahe Menschengedenken so schrecklich provinziell geführten Verein, habe: Ich mag es einfach nicht im Radio hören, und im TV sehen: “Arm. Bielefeld hat auch auch dieses Spiel verloren”. Eine Stadt, die vom Schicksal gebeutelt, mit einem Kesselbrink geschlagen, einem bestimmten Baudezernten gesegnet, einem Bollerwagen fahrenden OB gestraft, von den führenden Unternehmen nur dann beachtet, wenn man sich ein Denkmal setzen kann, muß man betrachten wie einen armen kleinen Straßenköter. Man mag ihn zwar nicht gerne streicheln, aber ein bißchen Wärme hat er verdient. Wenn da nicht eine Horde Idioten wäre, die an der lumpigen Leine zerren. Wer solidarisiert sich schon gerne mit Verlierern? Die alltägliche Idiotie unter der Sparrenburg genügt doch.




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