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Sa
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Feb '10

Verkloppt Arminia die Alm?

50 Millionen schwirren heute Gerüchteweise durch die Metropole. Arminia denkt über den Verkauf der AlmSchücoArena mit der völlig fehlgeplanten neuen Haupttribüne nach. Wer kauft sowas? Vielleicht wird das, was die bekannt bösen Zungen von immer noch leicht schneebedeckten Dächern wispern bald Wirklichkeit:

Aus Alm wird AlmSchücoTechnischesRathaus

Ungeahnte Möglichkeiten auf 50 x 100 Meter Fläche mit 28.000 Zuschauerplätzen ringsum und ein paar unverkäuflichen “Sky-Offices”. Da können 28.000 Bürger den technisch Planenden der Metropole auf dem Rasen zugucken. Wenn die Almdudler dann ihre herzzerreißenden Spiele absolvieren, werden die Schreibtische vom Rasen geräumt. Dafür sollte man doch wohl 50 Millionen haben. Oder? Man könnte ja die Stätte insgesamt Schücosolarmäßig überdachen und den erzeugten Strom “Original Almstrom aus ökologisch einwandfreieer Erzeugung” mit Aufschlag vertreiben.

“Bau auf Blau” hieß es ja mal zu Zeiten eines Roland-Kentsch-Gott-hab-ihn-selig. “Bau auf blauen Strom” wäre endlich mal was Kreatives und das ewige Dauerthema “Technisches Rathaus” vom Tisch. Weltweit ebenso einmalig wie der Kredit eines hoch verschuldeteten Städtischen Klinikums an einen ebenfalls hoch verschuldeten Profiverein, der nicht in der Lage war, satte 6 Millonen Mehrkosten eines Tribünenbaus zu übersehen.

Merke: Wenn Amateure sich mit Amateuren paaren, sind 6 Millionen gemessen an der Ewigkeit praktisch nichts.

Das technische Taj Mahal der Metropole

Knietief ist die Metropole verschuldet. Besserung nicht in Sicht. Dennoch träumt die Verwaltungsspitze einen teuren Traum: Ein neues Technisches Rathaus soll her, koste es, was es wolle. Sozusagen ein Taj Mahal der städtischen Technik. Fast 27 Millionen sind dafür angedacht und OBPit - für was ist er eigentlich nicht? - nebst Baudezernent Mross natürlich Feuer und Flamme. Hurra, wir leben noch. Bevor die Damen und Herren weiter von ihrem teuren Taj Mahal der Technik träumen, sei eine Bollerwagenfahrt von Jöllenbeck im hohen eisigen Norden bis in den tiefen alten Süden der Senne mit Abstechern nach Gadderbaum, Sieker und Altenhagen unter Umgehung tausender Schlaglöcher angeraten. Wenn dann noch alle Achsen heil sind, kann man ja gleich weiterrumpeln auf der Suche nach Geld.

So spricht der Boulevard

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Wie schon mal hier breitgetreten, waren die Steaks im La Pampa nebst Beilagen und freundlicher Bedienung gestern Abend wirklich gut. Gegenüber im Neuen Bahnhofsviertel lauert das “Puccinis” auf Gäste und verheißt per Schild neben der Tür “Servisekräfte gesucht”. Niedlich. Dann nehmt doch bitte die drei Ausrufezeichen ernst und verdingt euch dort.