Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Feb '10

Arminia und der OWL-Faktor

Da treffen Welten aufeinander. Hier erfolgreiche familiengeführte Unternehmen mit ansehnlichen Zahlen. Dort ein zurzeit mäßig erfolgreicher Fußballverein, dessen Zahlenwerk gerade für üble Überraschungen sorgt. Warum helfen die einen dem anderen? Nicht aus Nächstenliebe. Auch nicht nur aus Liebe zum Fußball. Obwohl es ohne Letzteres auch nicht gehen wird. Wenn die Unternehmer sich also engagieren, dann spielt auch eine gehörige Portion Eigennutz mit. Schießen Arminias Spieler viele Tore, wird der Verein bundesweit mit Bewunderung wahrgenommen, dann hilft das auch Weidmüller, Melitta, Goldbeck oder Beckhoff. Weil etwas vom Ruhm, von der Begeisterung auf die Region OWL und damit auf den Unternehmensstandort abfärbt. Einen weichen Standortfaktor nennt man das. Und den kann ein chronisch unterschätzter Landstrich wie Ostwestfalen-Lippe sehr gut gebrauchen, um Fachkräfte anzulocken. Ein guter Bundesligaverein lockt nämlich fast so gut wie ein gut dotierter Arbeitsvertrag. Wichtig ist das den Unternehmern. Aber nicht so wichtig, dass sie ihren unternehmerischen Instinkt verlören. Gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen - das gibt es nicht. Erst mal soll die Arminia ihr Haus in Ordnung bringen. Erst dann gibt es die einmalige Unterstützung. Hilfe zur Selbsthilfe ist das. Vielleicht auch eine - überfällige - erzieherische Maßnahme.

Oh Mann, liebe NW. Da müssen wir heute früh, wenn Euer Kommentar das Licht der Öffentlichkeit erblickt, aufpassen, daß der ziemlich erfolgreiche Herrr Beckhoff (Papst of automatic Schaltungen) draussen im Verler Outback nicht vor Schreck mit dem Fleischhauer Kleinemas spontan einen saufen geht. Arminia als absoluter Standortfaktor der Region OWL. Bißchen hoch gegriffen, was? Was sagt “der kleine Schneider aus Halle, Gerhard Weber, dazu?” Dem wird frühere Arminiasche Arroganz sicher noch in den Ohren klingen.

Mildernde Umstände

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Als wir auf dem automobilen Rückweg von einem wunderbaren Steakessen noch im Autoradio Uli Z.´s erregter Fistelstimme auf dem OWD lauschten, aus dem der ganze Frust klang und dem folgenden Erregungsaufschreis ob des 1:1 die schönere und bessere Hälfte lakonisch meinte: “Naja, wart mal die letzten Minuten ab”. Die dann in einem 2:1-Sieg endeten, gab es immerhin von der ihr Leben lang zwangsfußballaffinierten Urbielefelderin ein gnädiges “Gib ihnen mal mildernde Umstände”. Gehört, geschrieben. War sicher nicht ganz leicht ob des amateurhaften Rumhampelns des Vorstandes/Geschäftsführung. Lediglich 10000 wollten dem Drama beiwohnen. Zum Spiel Düsseldorf gegen Duisburg werden fast 49.000 erwartet. Arm. Bielefeld ist eben nicht der FC Chelsea.

Böses Phantom textexter?

webtipp bielefelder 2/10

Gefunden hier - mit etwas mehr Recherche hätten sie das Rätsel vielleicht gelüftet…

“Kosten auf den Prüfstand”

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Ging ja flott: Das Ende der Blogboys

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Sie haben die Keyboards also gestreckt, die drei umtriebigen Bielefelder Buben. Einer versucht, der NW das bloggen beizubringen,. die beiden anderen betreiben andere Projekte. Ist eben nicht so einfach, den täglichen Wahnsinn der kleinen Möchtergernmetropole an der reissenden Lutter in wenige dürre Worte und Bilder zu fassen. Dabei gibt es doch mit unseren friends, dem Profilierungs-
defizitärischen Klinikchef, der komischen Arminia und OBerbollerwagenlenker Pit durchaus Kabarettreife Ansätze.

Lebt wohl Bloggies

Playmobil-Kicker können Vorentscheidungen bringen

Heute Abend auf der umtosten Alm wird Greuther Fürth erwartet. Siegen die Arminen, bleiben sie an den Spitzenteams dran. Bei Unentschieden oder gar Niederlage könnte man die Schücosolargespeisten Flutlichter fast schon ausknipsen, weil die derzeitigen Probleme dann wohl den Club endgültig überrennen. Gemischte Gefühle also.

Wer die Stimmung der Fans abklopfen möchte, liest hier.

2% und 3 Jahre Laufzeit

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Vor dem Hintergrund der nun an die Öffentlichkeit gelangten Beinahe-Pleite des Almdudler-Vereins kocht Volkes Seele über den anrüchigen Kreditdeal des immens verschuldeten Städtischen Klinikums vollends über und macht sich nicht nur in Leserbriefen Luft.

Wie man aus Heilungen an Prellungen von Profibeinen “gewaltigen” Profit, hohes zukünftiges Ansehen und vor allem Rendite zieht, zeigt dieser Mann, seines Zeichens Geschäftsführer des Klinikums:

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Sitzt dem Aufsichtsrat der Arminia mit Norbert Leopoldseder nicht ein gestandenen Steuerberater aus dem Steinhagener Outback vor? Irgendwie kann man doch von diesen Leuten erwarten, daß ihnen die Zusammenhänge zwischen Einnnahmen und Ausgaben und Kosten bekannt und geläufig sind …..

Provinzausgabe des Alstervergnügens

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Ein paar werden jetzt wieder sagen “Mann, ist der Kerl überheblich. Vergleicht Hamburgs Eisbegehung mit Schildesche”. Nein. Tut er nicht. Weil er die Hamburger Pfeffersäcke und ihre hohen Nasen ziemlich gut kennt. Aber mal ehrlich. Ist die jährliche Überquerung des Sees unter dem Viadukt nicht wunderschön provinziell angestrichen? Da zeigen sich dann wieder ein paar rot gewordene Politikernasen der Metropole, die sie weit über der Masse der Brachflächen halten, freuen sich wie Schneekönige, das in dieser Stadt so wenig vorangeht und feiern sich dann selbst. Würde nicht wundern, wenn der zierliche OBPit samt Bollerwagen über Eis zieht, beladen mit einem gigantischen Minus, aus dem man grad mal Hunderttausende für einen nicht wirtschaften könnenden Fußballprofiverein irgendwie durch wundersame Krankenhauskanäle abgezwackt hat.